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Oberstufe
Mord im Alpenhotel
Das von den Oberstufenschülerinnen und -schülern selbst geschriebene und inszenierte Kriminalstück spielt im Alpenhotel Seerose, in dem sich aus Comics oder Romanen bekannte Detektive nach und nach einchecken.
Oberstufenverbund Wilhelmsburg löst Mord auf
"Das ist eine doppelte Premiere“, verkündete Christopher Fendler, Koordinator der gemeinsamen Oberstufe Wilhelmsburg, auf der Bühne in der Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg Anfang Februar. „Nicht nur das Theaterstück wird heute zum ersten Mal gespielt, sondern unsere Klassen 13a und 13b spielen erstmalig gemeinsam.“ Die Oberstufe Wilhelmsburg ist ein Zusammenschluss der Stadtteilschule Wilhelmsburg und der Schule Stübenhofer Weg.
Das von den Oberstufenschülerinnen und -schülern selbst geschriebene und inszenierte Kriminalstück spielt im Alpenhotel Seerose, in dem sich aus Comics oder Romanen bekannte Detektive nach und nach einchecken. Ein Mord geschieht und nun muss sich zeigen, welcher Detektiv beim Ermitteln des Täters die Nase vorn hat: Sherlock Holmes konkurriert mit Lupin, Schulz und Schultz und Dr. Moriaty. Das beste Näschen hatte naturgemäß Tims Hund Struppi, der mit seinem „Wuff“ oder „Wuffwuff“, die Lacher des Publikums auf seiner Seite hatte. Spielfreude und Teamgeist versprühten alle „Fast-Abiturienten“ reichlich auf der Bühne und erhielten nach Aufklärung des Mordes lauten Beifall vom Publikum.
Theaterkursleiterin Konstanze Dammann nahm bereits vor einem dreiviertel Jahr die Arbeit mit ihren Schülerinnen und Schülern an dem Stück auf: Ideen sammeln, Texte schreiben, Szenen einüben, Rollenverteilung – dabei ließ sie den Jugendlichen freie Hand. „Interessant war die unterschiedliche Interpretation der bekannten Detektive. Vor allem Schulz und Schultz als eine Person mit multipler Persönlichkeit zu spielen, hat mich sehr beeindruckt.“
Tim (Muhammedd, 18 Jahre) und Struppi (Deniz, 19 Jahre) hatten beide Freude daran, andere Menschen zum Lachen zu bringen. „Für mich macht Theater immer Spaß, und das Zusammenspiel mit Struppi war besonders, da er nur mit Gestik und Mimik agieren kann“, erklärte Muhammedd nach der Aufführung.
Matthias Herpe, Schulleiter der Schule Stübenhofer Weg, zeigte sich beeindruckt von der Leistung der Schülerinnen und Schüler. „Es hat mir großen Spaß gemacht, es war sehr lustig. Von dem Oberstufenverbund der Stadtteilschule Wilhelmsburg und der Schule Stübenhofer Weg profitieren nicht nur unsere Schülerinnen und Schüler. Durch den guten Austausch zwischen den Kollegien lernen wir voneinander. Es ist ein Verbund auf Augenhöhe.“