ScienceCafé

Termine ScienceCafé und weitere MINT-Termine


ScienceCafé: 3D-Druck für die Zukunft

Am 9. April hielt Christoph Büchler, Lehrer an der STSW, einen Vortrag über die Möglichkeiten des 3D-Drucks und unsere Ausstattung im MakerSpace in der blauen Schule.

Anhand von Modellen zeigte er unsere vielfältigen Möglichkeiten. Nunu aus der 10c hatte das Glück und konnte den Demonstrations-Schlüsselanhänger mit ihrem Namen mit nach Hause nehmen. Schüler:innen der 10b erklärten, dass man heute schon Häuser in 3D druckt und wohin die Reise in Zukunft gehen wird. Moderiert wurde dies von Marwa aus der 12a. 

Die 11a hat ihr Projekt „Wasserqualität im Assmann-Kanal“ vorgestellt und Schülerinnen der 10c haben uns über die Auswirkungen des Ozonlochs aufgeklärt.

Science Café - Unterwasserwelt

And the winner is…

Am Mittwoch, den 9. Oktober 2025, fand im MZE von 16:00 bis 17:30 Uhr das erste Science Café des Schuljahres zum Thema „Unterwasserwelt“ statt. 

Die Veranstaltung war gut besucht und bot eine abwechslungsreiche Mischung aus Fachvorträgen und Schüler:innenpräsentationen. Als besonderer Gast war Frau Anja Rutter, eine Unterwasserarchäologin, eingeladen.

In ihrem Vortrag berichtete sie von ihrer Arbeit in verschiedenen Meeresregionen, erklärte die Methoden der Unterwasserarchäologie und schilderte wie sie spannende Funde geborgen hat. Ihr bester Fund war bisher eine Brille aus dem Mittelalter, durch die sie neue Einblicke in vergangene Kulturen erhielt. Durch anschauliche Beispiele und lebendige Erzählungen gelang es ihr, das Publikum zu fesseln und komplexe Sachverhalte verständlich darzustellen.

Neben dem Expertenvortrag präsentierten die Schüler:innen der Klasse 13a – Leduart, Malika, Beyoncé, Lisa, Brian, Yezda, Ceren und Cihan. Leduart führte in den Nachmittag mit seiner „Einführungsvorlesung über Archäologie“, wie Frau Rutter später lobend sagte, in das Thema ein. Die weiteren Themen behandelten die Auswirkungen des Menschen auf die Weltmeere. Hier wurde vor allem die Korallenbleiche und die Lachszucht in Norwegen und ihre Auswirkungen auf die Ökosysteme unter die Lupe genommen.

Besonders gelungene Präsentationen wurden im Rahmen einer Preisverleihung gewürdigt. Die Jury, bestehend aus Ajdin (Ex-Abiturient), Fabi (FSJ) und Frau Rutter, entschieden sich, dass zwei Präsentationen den Pokal verdient hatten. Daher wurden das erste Mal im Rahmen des ScienceCafés gleich zwei Präsentationen gewürdigt.

In der Pause konnten sich die Gäste bei Snacks und gekühlten Getränken stärken und miteinander ins Gespräch kommen. Insgesamt dauerte die Veranstaltung rund zwei Stunden. 

Damit endete ein abwechslungsreicher Nachmittag, an dem alle viel Neues gelernt und wertvolle Erfahrungen gesammelt haben.

Von Fabi (FSJ) und Konstanze Dammann

 

ScienceCafé goes MindSpace

Quantencomputer

Ausnahmsweise fand das SciecneCafé im MindSpace statt, da im MZE noch Abitur geschrieben wurde. Der Vortrag über Quantencomputer von Dr. Julian Farnsteiner zeigte den Zuschauer:innen die Bedeutung von Mathe und Physik für unsere komplexe Welt. Anschaulich erklärte Dr. Farnsteiner für die Schüler:innen von Jg. 6 bis 13 und einigen Ehemaligen, was Quantencomuter sind und wie weit die Forschung ist.

Chian aus der 12a brachte uns näher, warum es neue Rechenmodelle gibt, um den Klimawandel besser zu verstehen. Rosa und Nunu aus der 9c hielten uns einen Vortrag über KI und wir erfuhren, dass für das Training eines Sprachmodells so viel Strom benötigt wird, wie 100 US-Haushalte im Jahr verbrauchen. Der Stromverbrauch ist enorm, daher riefen die beiden dazu auf achtsam mit dem Gebrauch von Google und ChatGPT umzugehen. 

Melissa und Hatice (10d) zeigten uns in einem Video, wie man mit Pilzen als Baustoff Vogelhäuser bauen kann. Ein Vogelhaus hängt auch bei uns auf dem Schulhof. Ob Pilze in Zukunft ein Baustoff für Häuser sein wird?

Es gab wieder viele Einblicke in die MINT-Welt, die bei den Köstlichkeiten, welche die 6. Klasse gezaubert hat, diskutiert wurden. Vielen Dank an alle Beteiligten.

„ScienceCafé on Tour“- Mint und Nachhaltigkeit

Die Stadtteilschule Öjendorf lud am 17. April zum ScienceCafé mit dem Thema „Mint und Nachhaltigkeit“ ein. Ein kurzer Input des Nachhaltigkeit Forums Hamburgs stimmte auf das Thema ein. Juri und Jan aus der maritimen Klasse 5c präsentierten danach den Schüler:innen der STS Öjendorf bei einem Gallerywalk ihr „Müllauto“. Mit Lego zusammengesetzt und mit Scratch programmiert, kann es nicht nur fahren und Hindernisse erkennen, sondern soll auch noch den Müll (farbige Legosteine) sortieren können. Dies ist zwar noch nicht ganz fertig, aber bis zum nächsten Wettbewerb, der World Robot Olympiad (WRO - Future Innovators), welcher erstmalig in der StSW am 11. Juni stattfindet, haben die Zwei den Roboter in dem Robotik-Nachmittagskurs von Tom Reinstorf fertig programmiert.

Doch auch so überzeugte das „Müllauto“ und Jan und Juri und gewannen nicht nur einen Pokal und ein Spiel, sondern auch ein zusammenbaubares Holzradio. Herzlichen Glückwunsch!

Science Café on Tour: "Wetter"

Ein Bericht von Melissa, 10d

Am 04.03.2025 fand in der Stadtteilschule Lohbrügge ein ScienceCafé statt, bei dem es um das Thema “Wetter” ging. Die 10d machte sich mit Herrn Yilmaz auf den Weg zur Stadtteilschule Lohbrügge, um den Vortrag des Extremwetterexperten Frank Böttcher zu hören und sich beim Galeriewalk die Experimente der Schüler:innen anzuschauen und auszuprobieren. 

Der Wissenschaftler erklärte, wie das Wetter entsteht und wie Vorhersagen gemacht werden. Besonders spannend war die Diskussion über den Tsunami in Thailand von 2004. Der Experte zeigte, dass Tsunamis zwar keine Wetterereignisse sind, sondern durch Erdbeben im Ozean ausgelöst werden, aber dennoch riesige Wellen erzeugen, die mit enormer Geschwindigkeit und Kraft an Land brechen können. Diese Wellen sind viel stärker als normale Wellen und richten gewaltige Schäden an.

Außerdem ging der Wissenschaftler auf den Klimawandel ein und erklärte, wie dieser extreme Wetterphänomene wie Stürme und Überschwemmungen verstärken kann. Viele fragten sich, warum Wettervorhersager:innen manchmal nicht genau sind, vor allem bei kurzfristigen Prognosen. Er erklärte, dass das Wetter von vielen verschiedenen Faktoren beeinflusst wird, die sich ständig ändern, was es selbst mit moderner Technik schwierig macht, alles genau vorherzusagen. Insgesamt war der Tag sehr lehrreich und gab den Teilnehmern ein besseres Verständnis dafür, wie Naturkatastrophen wie Tsunamis entstehen und welche Herausforderungen es bei der Vorhersage von Wetter und extremen Ereignissen gibt.

Science Café: Dunkle Materie

Wusstest du, dass dunkle Materie für uns wichtig ist und quasi einer der Gründe, warum wir noch auf der Erde leben können? Das Science Café am 20.02.25 war erneut ein großer Erfolg. Über 30 neugierige Schüler und Schülerinnen sowie externe Personen nahmen um 18 Uhr im MZE Platz und warteten gespannt auf den Beginn des Vortrags über dunkle Materie.

Herr Christian Schwanenberger (DESY Wissenschaftler) präsentierte dem Publikum, was schwarze Löcher sind. Zudem wurde klargemacht, wie bedeutend diese schwarzen Löcher für unsere Galaxie sind und wie sowie warum sie den Raum verzerren.

Immer wieder begeisterte Herr Schwanenberger das Publikum mit interaktiven Fragen und Spielen, bei denen Jo-Jos als Preise vergeben wurden. Durch das von Herrn Schwanenberger gut vermittelte Wissen konnte das Publikum anschließend den 11. Klässlern besser folgen.

Text: Beyonce Owusuaa

Die 11 Klässler führten ihre interessanten und gut recherchierten Präsentationen zum Thema dunkle Materie vor. Drei Gruppen präsentierten unterschiedliche Aspekte des Themas, doch die Jury - bestehend aus Frau Winkler, Herrn Schwanenberger und dem ehemaligen Schüler Ömer - entschied sich für …….Trommelwirbel….Ahmed Zaher. Herzlichen Glückwunsch zu deinem Sieg!

Interessante Info:

Dunkle Materie sorgt durch die Anziehungskraft dafür, dass Galaxien zusammengehalten werden. Wäre das nicht der Fall, wären wir tot.

“Mit diesem Vortrag möchte ich euch für die Forschung und Wissenschaft begeistern." - Christian Schwanenberger

Science Café Besuch: Ein Schülerbericht

Science Café Besuch mit der 11a/10d Klassen der STSW und der 11c des Stübi

Wir haben uns am Mittwoch den 27.11.2024 um 9 Uhr an der Station S-Bahn
Wilhelmsburg getroffen. Von dort sind wir als Erstes zum Hauptbahnhof gefahren, wo wir in die U1 Richtung Farmsen gestiegen sind. Von Oldenfelde sind wir dann zur
Erich Kästner Schule gegangen.

Der Vortrag von Abdu Diasso von der Helmut Schmidt Universität fing um 10:30 an. In dem Vortrag war das Hauptthema „Wellenbrecher“. Unterthemen waren verschiedene Wellenbrecher-Arten (Schotter-Wellenbrecher, schwimmende Beton-Blöcke und permable Wellenbrecher). Sein Forschungsgebiet sind die permeablen Wellenbrecher, das sind Beton-Rohre, die im Boden verankert sind.

Probleme, die auftreten können beim Konstruieren, sind Instabilität, Salzangriff
und wie man sie aufstellt - in welchem Winkel. Nach seiner Präsentation gab es eine
kurze Pause in der es etwas zu Essen gab. Nach der Pause haben wir einen
Gallerywalk gemacht, an dem verschiedene Schulen beteiligt waren und ihre
Produkte präsentiert haben: unter Anderem ein selbst gebautes Schiff und eine Simulation von verschieden Wellenbrechern. Diese haben auch den ersten Platz belegt und gewonnen.

Von Oskar Babert aus der 11a


Städte in der Transformation

Ein informativer Abend zum Thema Stadtentwicklung im Zeichen des anthropogenen Einflusses erwartete die Zuschauer:innen aus den Jahrgängen 9, 11, 12 und 13. Zu Beginn stimmte uns Felix Striegel auf das Thema ein. Anhand der SDG`s zeigte er dem Publikum Beispiele inwiefern Städte auf die veränderten Klimabedingungen eingehen.

In Rotterdam zum Beispiel wurde ein Basketballfeld gebaut, welches bei Starkregenereignissen volllaufen kann und somit als Auffangbecken der Umgebung dient. Auch Renaturierungsmaßnahmen wirken sich positiv auf die Extremwetterereignisse aus und bieten den Menschen einen Erholungsraum in der Stadt, sodass die Lebensqualität gesteigert wird.

Diesem Thema haben sich auch die Schüler:innen der 12 a angenommen und untersucht, wie die Lebensbedingungen der Wilhelmsburger Bewohner:innen sind und durch welche Maßnahmen man diese verbessern könnte. Die Schüler:innen stellten ihre Ergebnisse aus den Gewässerproben, den Beobachtungen der Bebauung, der Infrastruktur und der Freizeitmöglichkeiten vor. Bei den Umfragen in Wilhelmsburg kam heraus, dass die meisten Bewohner:innen ihre Lebensbedingungen in Wilhelmsburg als o.k. sehen. Sie leiden unter häufigem Schimmelbefall in den Wohnungen und zu wenigen Freizeitmöglichkeiten. Die Verkehrsanbindung empfanden die Befragten als gut.

Des Weitern hat eine Gruppe aus der 13a sich mit Fake News beschäftigt, da Fake News das Image sowohl des Sozialraumes als das Wohlbefinden der Menschen beeinflusst.

Wie immer wurde das ScienceCafé kulinarisch mit Kuchen und Salzgebäck, diesmal von der 7a, versorgt.

Der Pokal wurde von der Jury, bestehend aus ehemaligen Schüller:innen und Felix Striegel, an die Gruppe um Brian übergeben. Hier überzeugte vor allem das Engagement.

 


Wettern - Hat das was mit dem Wetter zu tun?

Am 30.05.2024 drehte sich im SienceCafé alles rund ums Thema Lebensader Wasser. Der Abend startete mit einem Vortrag von Timm Geissler über die Wettern als Lebensader, die tatsächlich nur wenig mit dem Wetter, dafür aber viel mit unseren Flüssen zu tun haben.
In einem Quiz hatten die Schüler:innen die Möglichkeit ihr Wissen über die Lebensader Wasser unter Beweis zu stellen. Paula aus der 5d wusste alle Antworten und gewann einen Rücksack mit Forschermaterial.

Im Anschluss folgten drei Vorträge von Schüler:innen aus dem 8. und 12. Jahrgang:

Aji aus der 8c startete mit einem spannenden Vortrag über Grauwasser. Wir erfuhren, was Grauwasser ist und wofür man dieses benutzen kann.

Mihri, Finja, Altug und Nancy aus der 8c hielten ihren Vortrag über nachhaltige Architektur (Dachbegrünung, Regenaufbereitung, Solarenergie, Fußbodenheizung) und zeigten ihre Modelle des nachhaltigen Bauens.

Den Abschluss machten Danial, Tunahan, Melike, Burcu und Basima aus der 12a mit einem Vortrag über die Krebsforschung.
Sie erläuterten die aktuell häufigsten Behandlungen bei einer Krebserkrankung mit ihren Chancen und Risiken und beschäftigen sich mit Forschungen, die die Krebsbehandlung möglicherweise bald revolutionieren könnten.

Während sich alle Zuhörenden mit kühlen Getränken und leckerem Essen, dass die 10a bereitgestellt hat, ausgestattet hatten, beriet sich die Jury und schon kurz darauf ging es an die erste Siegerehrung des Abends.

Den ersten Platz des SienceCafés belegten die Schüler:innen der 8c mit ihrem Vortrag über nachhaltiges Bauen. Die Modelle der nachhaltigen Häuser haben die Jury vollends überzeugt. Die Solarpanels brauchten sogar eine Glühlampe zum leuchten.

Aber nicht nur die Sieger des SienceCafés wurden gekrönt.
Es stand auch die Siegerehrung des Pflanzenwettbewerbs vom MINT-Tag an. Alle Pflanzen, die bis jetzt überlebt hatten, waren im blauen Salon des MZEs aufgebaut und ihre jeweiligen Klassen warteten gespannt auf die Entscheidung der Jury.
Schlussendlich machte die Pflanze der 2c das Rennen. Sie war sehr groß und grün in einem eigenen Gewächshaus gewachsen. Die Entscheidung fiel nicht leicht, alle Klassen können sehr stolz auf sich und ihre Pflanzen sein und wurden mit Süßigkeiten für ihren Grünendaumen belohnt.


ScienceCafé on Tour

„Nachhaltigkeit, das ist unser Thema!“

Die Klasse 8c „Mission Zukunft“ machte sich am 18. April auf den Weg zum ScienceCafé in der Stadtteilschule Öjendorf. Im Gepäck hatte die Klasse zwei Häuser-Modelle, anhand derer sie die Entwicklung des nachhaltigen Bauens erklären wollten. „Denn wir lernen so viel für die Zukunft, das möchten wir teilen.“ so Altug. „Zum Beispiel  wusste ich nicht, wie wichtig und einfach der Einsatz für nachhaltiges Bauen im Bezug auf Regenwasserpumpen, Fensterdichtungen oder Wanddämmung ist.“

Doch bevor die Schüler:innen ihre Forschungsergebnisse zum nachhaltigen Bauen dem Publikum präsentieren konnten, erhielten sie einen wissenschaftlichen Input von Daniel Eckert von der Umweltstiftung Michael Otto. Mit interaktiven Fragen hat er die Herausforderungen der Zukunft der Stadt Hamburg dargestellt und erklärt. Die Schüler:innen konnten einige Ideen für ihr Profil und die weitere Arbeit an den Modellen mitnehmen.

Danach haben die Schüler:innen Einblicke in die unterschiedlichen Profile der Stadtteilschule Öjendorf und deren Nachhaltigkeit erhalten. Die Aufregung stieg immer weiter.

„Denn wir lernen so viel für die Zukunft, das möchten wir teilen.“ so Altug. „Zum Beispiel  wusste ich nicht, wie wichtig und einfach der Einsatz für nachhaltiges Bauen im Bezug auf Regenwasserpumpen, Fensterdichtungen oder Wanddämmung ist.“

Endlich durften neun Schüler:innen in drei Gruppen ihr Projekt präsentieren.
Josefine, Mihri und Nusaiba führten mit ihrer Präsentation in das Projekt „nachhaltiges Bauen“ und seine Ziele ein. Josefine berichtete nach ihrer Präsentation: “Ich fand es sehr aufregend in einer anderen Schule vor fremden Menschen zu sprechen. Nun bin ich um diese Erfahrung reicher. Ich finde es auch wichtig, das wir über diese Themen sprechen, da dies zu wenig gemacht wird und schon so viele kleine Veränderungen viel bewirken können.“

Anid und Vlad zeigten anhand von ihrem selbstgebauten Haus, wie günstige und nachhaltige  Stromerzeugung mittels Solarpanels funktioniert und mit Hilfe der Solarthermie zum Beispiel eine Fußbodenheizung betrieben wird. Pelle, Kaan, Tomme und Finja haben weitere nachhaltige Elemente im Häuserbau, wie Dachbegrünung, Wärmepumpen und Regenwassernutzung vorgestellt.

Nach diesen spannenden Vorträgen hatte es  die Jury  bestehend  aus  Elisa Czech (Nordmetall Stiftung) und Daniel Eckert schwer einen Gewinner zu küren. Daher bekam die erste Gruppe mit Josefine, Mihri und Nusaiba stellvertretend für die ganze Klasse den Pokal. Der zweite Pokal wurde an die Referenten des  Profils „Läsercutter“ der  Stadtteilschule Öjendorf vergeben.

Zufrieden über die  gezeigte Leistung vor fremden Schüler:innen ein Projekt vorzustellen und einen Pokal gewonnen zu haben, ging es wieder zurück nach Wilhelmsburg.


KI: Spannende Einblicke beim ScienceCafé

Beim letzten ScienceCafe im Februar haben wir viel über künstliche Intelligenz (KI) erfahren. Philipp Burmann von Airbus erklärte uns, wie KI dazu beiträgt, Flugzeuge effizienter und sicherer zu machen. Dabei gab er Einblicke in die innovative Arbeit bei Airbus und zeigte auf, wie KI die Art und Weise verändert, wie wir fliegen.

Zwei Schülerinnen, Jalda und Nasika aus der 13a sprachen über die KI im Bildungswesen und in der Arbeitswelt. Sie sprachen über die Chancen und Herausforderungen, die damit verbunden sind, und präsentierten Ergebnisse einer Umfrage wie KI das Lernen verändert hat, die sie unter ihren Mitschülern durchgeführt hatten. Ihre Präsentationen waren nicht nur informativ, sondern regten auch zum Nachdenken über die Rolle von KI in unserer Gesellschaft an. Des Weiteren haben wir noch ein Ergebnis über eine Versuchsreihe zu unterschiedlichen Bewässerungsarten bei Pflanzen der 12a gehört. Ein spannender und abwechslungsreicher Arbeit, der die Bedeutung der KI in unserem Leben verdeutlicht hat.

Text: Ilayda (OSW)


Wollt ihr ertrinken, verglühen oder ersticken?

Mit dieser Frage starten Frau Hoyer und Frau Nickels vom Hamburg Wasser ihren Vortrag.

Damit es nicht soweit kommt, soll Hamburg zu einer Schwammstadt umgebaut werden. Welche Maßnahmen im Großen und im Kleinen gemacht werden, haben die Gäste zusammen mit den Expertinnen interaktiv herausgefunden. Zudem würden die Schüler:innen aufgefordert sich für die Begrünung der Dachflächen an der Schule einzusetzen, sodass das Raumklima besser wird.

Schülervorträge über den Hamburger Flutschutz, die Wasserknappheit, die Vermessung des Assmannkanals, sowie die Projektvorstellung „Unter welchen Bedingungen wachsen die Pflanzen am besten“ traten im Wettbewerb gegeneinander an. Außer Konkurrenz haben die Schülerinnen der 3c über ihren Ausflug ins Maritime Museum berichtet und mit den Zuschauern ihren Versuch gemacht, was schwimmt und was sinkt. Kulinarisch wurde das ScienceCafé von den 7. Klassen versorgt.

Komm` am 15.02. zum nächsten ScienceCafé „KI und Luft“ mit Herrn Bürmann von Airbus!

 


„Lebensader Wasser“ - das letzte ScienceCafé der Mint-Schule begeisterte viele Schüller:innen

Donnerstag ist ScienceCafé-Tag, so beschrieben es einige Schüler:innen der 12. Klasse, die wieder zahlreich zum letzten ScienceCafé der Mint-Schulen gekommen waren. Einige von ihnen hatten auch wieder einen gelungenen Vortrag für den Wettbewerb vorbereitet. Doch gewonnen haben die Schüler:innen der 7c mit ihrer Forschung zur Eutrophierung. Josephine und Tomme waren im letzten Jahr schon dabei und hatten sich nur knapp den Schüler:innen der Erich-Kästner-Schule geschlagen geben müssen. Dieses Mal hatten sie die Nase vorn und freuten sich über den Gewinn des Pokals, welcher ihnen von Muhammad Ismahil, vom Institut für Wasserressourcen und Wasserversorgung der TUHH und Jannike Bohlen von der Nordmetall-Stiftung überreicht wurde.

Muhammad Ismahil und Dr. Tomi Mantel haben zuvor die Schüler:innen mit einem Quiz und ihrem Vortrag über die Bedeutung des Wassers für unser Leben informiert. Mit drei Experimenten zur Entsalzung und Wasseraufbereitung wurden die Schüler:innen in die aktuellen Forschungsergebnisse der TUHH eingeführt.

Während die Gäste des ScienceCafés sich mit den Leckereien, die das Schnupperprofil 7 von Sophie Müller bereitgestellt hat, versorgten, konnten sie sich auch noch bei Angelina und Belfin über die natürlichen Heilkräfte von unterschiedlichen Tees informieren und diese natürlich auch genießen.

Ein rundum gelungener Abend macht Lust auf das nächste ScienceCafé am 28. September um 17 Uhr wieder zum wichtigen Thema „Lebensader Wasser“ mit Claudia Nickels von Hamburg Wasser und Timm Geissler über die Wettern in Wilhelmsburg.


ScienceCafé on Tour

Am 24. November waren wir im Kurt Körber Gymnasium, um dort bei einem SciecneCafé der Stadtteilschule Öjendorf teilzunehmen. Die Stadtteilschule Öjendorf ist wie wir eine MintSchule und veranstaltet in Kooperation mit unserer Schule und allen anderen MintSchulen Hamburgs ein ScienceCafé. Die Zeit im ScienceCafé war eine unvergessliche Erfahrung besonders für unsere Repräsentantinnen, die ihren Mut zusammengenommen haben, um einen Vortrag in einer fremden Schule zu halten.

Gegen Mittag wurden wir herzlich mit Brezeln und Getränken zum ScienceCafé der Stadtteilschule Öjendorf eingeladen. Es wurden verschiedene Beiträge zum Thema „Nachhaltiges Leben in Städten“ vorgetragen. Unsere Repräsentantinnen Ayse und Ishita haben einen bemerkenswerten Vortrag zur Mülltrennung für kleine Wohneinheiten präsentiert. Ilknur und Kadiatu haben eine wichtige Präsentation über die Lebensmittelverschwendung gehalten und damit den ersten Platz für Recherche belegen können. Diesen ersten Platz mussten sie sich mit dem Projekt Apfelsaft aus dem alten Land der Stadtteilschule Öjendorf teilen.

Für die gesamte Klasse 12a, die in dieser Veranstaltung ihre Präsens zeigte und ihre präsentierenden Mitschüler unterstützte, war es eine unvergessliche Zeit, in welcher am Ende des ScienceCafés die Schüler:innen viel Wissenswertes mit nach Hause und in den Unterricht nahmen. Wir danken der Stadtteilschule Öjendorf für ihre Gastfreundschaft und freuen uns auf das nächste ScienceCafé in unserer Schule am 9.2.2023 um 17 Uhr zum Thema Biodiversität.


ScienceCafé zum Thema Zukunft

Artificial Intelligence: Rosige Zukunft oder doch auch eine Gefahr?

Wieder einmal war es so weit und die Stadtteilschule Wilhelmsburg lud zum beliebten Science Café in das Maritime Zentrum Elbinseln ein, ein Ort, ein Maker Space für naturwissenschaftliche Fragestellungen und Projekte.

Was bringt uns die Zukunft mit KI? Zu dieser Frage hörten sich die vielen interessierten Zuschauer:innen einen Fachvortrag von Dr. Janek Meyn von CGI Deutschland an. Künstliche Intelligenz / Artificial Intelligence ist heute in aller Munde. Ohne sie ging es nicht mehr.

Den Vorgang der sich hinter diesen großen Namen versteckt nennt man eher Machine Learning Process, so Dr. Janek Meyn. Es geht darum menschenähnliche, intelligente Verhaltensweisen, Fähigkeiten wie Sehen, Hören, Entscheiden, Denken, Lernen und Planen künstlich zu adaptieren.

Wir alle kennen sie oder haben davon gehört, die Anwendungsbereiche des Machine Learning: Selbstfahrende Autos, Fehlererkennung in der Produktion, Satellitendaten, Befundanalyse in der Medizin, Vorhersehbare Wartungen in der Flugzeugindustrie, Siri, Alexa und Co.. Alles lernt dazu, automatisiert. Doch, wer hört alles zu? Und, fördert Machine Learning auch die Manipulation, kriminelle Aktivitäten. Aufsätze oder Hausarbeiten, die künstlich für die Schüler:innen geschrieben werden, Risiken wie Datenschutz, Diskriminierung und Fake News in bewegten Bildern durch unkontrollierte Daten. Natürlich sind das Risiken. Die Chancen betrachten die teilnehmenden Zuschauer:innen jedoch als Übergewicht, und auch unser Referent Herr Dr. Janek Meyn.

Spannend war die Frage eines Oberstufenschülers: „Wird man Gefühle in Menschen implementieren können?“ Wir alle wissen es nicht!

Nach einer Snackpause konnten die Zuschauer:innen sich über spannende Schüler:innenbeiträge freuen. 
Einige Siebtklässler haben an der Code Week teilgenommen und eine eigene virtuelle Welt erschaffen, den Umgang mit VR Brillen erlernt und stellten ihre eigene virtuelle Welt vor: zu sehen war eine gläserne Schule mit wilden Tieren und Weihnachtsmännern in der Kantine. Tolle Arbeit!
Nasika aus unserer zwölften Klasse stellte ihre virtuelle Welt vor. Eine Schule, ganz digital, aber mit viel Praxisbezug. Man kann Planeten in Astronautenanzügen anschauen. Der Unterricht findet hauptsächlich draußen statt.
Melike und Daniel, Oberstufenschüler:innen unserer elften Klasse zeigten uns, wie man Geschichten programmiert. Vom Konzept über das Programm Twine-App bis hin zum Ausprobieren der Geschichte.
Spannend war dann auch der Auftritt weiterer Zwölftklässler. Es ging um die Zukunft der Menschheit im Weltall, welches unendlich groß zu sein scheint und jetzt schon den Weltraumtourismus für Megareiche lockt. Wo geht es hin?

Unsere Jury, Herr zum Hingste von Evos und Frau Janßen von der Hackerschool, haben Kaan, Yasin, Arda und Nasika als Sieger:innen auserwählt. Wir bedanken uns bei CGI und Herrn Dr. Meyn, sowie unseren Förderern, der Nordmetall Stiftung und der Joachim Herz Stiftung, sowie allen Beteiligten der Stadtteilschule Wilhelmsburg für diesen wieder einmal runden Abend!


Impressionen vom ScienceCafé


ScienceCafé Zirkel endet mit Besucherrekord

Stadtteilschule Wilhelmsburg erweitert mit wissenschaftlichem Zirkel ihren MINT-Schwerpunkt

Das Thema Mikroplastik ist neben dem Klimawandel in aller Munde und beschäftigt viele Menschen. Am 19. Mai lud die Stadtteilschule Wilhelmsburg zu ihrem 5. ScienceCafé  zum Thema „Mikroplastik - wir brauchen eine Strategie“ ein. Über 60 Jugendliche und Erwachsene versammelten sich abends im blauen Salon des MZE, um am ScienceCafé teilzunehmen. Beim ScienceCafé handelt es sich um einer von der Schule neu initiierten Veranstaltungsreihe: Ein Zirkel gespickt aus wissenschaftlichem Vortrag, Mitmachprogramm und Vorstellung von Schulprojekten zu einem MINT-Thema.

Frau Prof. Dr. Dr. Karin Lochte von der Deutschen Meeresforschung erläuterte die Auswirkungen von Mikroplastik für die Ozeane in einem eindrücklichen Vortrag. „Wir wissen alle, dass Plastik nicht aus unserem Leben verschwindet, aber wir können versuchen, den Gebrauch zu minimieren und die Entsorgung zu regulieren.“ Zum einen wird an biologisch abbaubarem Plastik aus Löwenzahnmilch geforscht und zum andern an der Reduktion der Verbundsysteme von Plastik, sodass das Recyceln einfacher wird.

Mit dem Recyceln hatten sich Kaan und Arda aus der 6c der Stadtteilschule Wilhelmsburg beschäftigt. Sie hatten festgestellt, dass nur sehr wenige Haushalte aus ihrer Klasse recyceln. Der Grund ist zu wenig Platz in der Küche für so viele Mülleimer. Ihr selbstgebauter Recycel-Eimer aus Holz auf zwei Rollen hat Platz für Altpapier, Plastikmüll und Bioabfälle.

Den Weg des Plastiks in die Meere und die Zeiträume des Verfalls (650 Jahre braucht eine Angelschnur) stellten Schülerinnen der 6c mit wunderschönen Plakaten vor. Tomme, Josefine und Finja präsentierten das Projekt „MIKROPLASTIKDETEKTIVE“ des Alfred-Wegner-Instituts. In der Maritimen Profilwoche der Schule werden die Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 6 Sandproben an unterschiedlichen Strandabschnitten der Elbe nehmen. Die Proben werden dann vom AWI auf Meso- und Mikroplastik untersucht und ausgewertet. Die Jugendlichen leisten damit einen Beitrag zur Erhebung vergleichbarer wissenschaftlicher Daten zur Verschmutzung deutscher Küsten. Ein beeindruckender Vortrag der jungen Forscherinnen aus der 6c.

Die Schüler der 9. Klasse der Erich-Kästner-Schule haben untersucht, wieviel Mikroplastik sich in Shampoo und Duschgel befindet. Die schwere Aufgabe der Jury (Klasse 11 a) den besten Schüler:innenbeitrag auszuwählen, lösten sie pragmatisch: Da sie sich nicht zwischen den drei formidablen Beiträgen entscheiden konnten, bekamen alle Gruppen den ersten Preis.

Fünfmal fand das ScienceCafé in diesem Schuljahr statt und wird wegen des großen Erfolgs im nächsten Schuljahr fortgesetzt werden. Organisatorin Konstanze Dammann ist zufrieden:
„Wir hatten großartige wissenschaftliche Vorträge, sehr ansprechende Mitmachprogramme und tolle Schülerbeiträge. Schüler:innen verschiedenster Hamburger MINT-Schulen sind unserer Einladung gefolgt und haben sich aktiv eingebracht – und das alles unter Coronabedingungen. Einfach klasse!“

Die Ausstellung Mikroplastik ist noch bis Ende des Jahres im blauen Salon des MZEs zu bewundern.

Wir danken unseren Sponsoren der Joachim Herz und der Nordmetallstiftung für ein tolles Forscherjahr an der Stadtteilschule Wilhelmsburg.


"Gut gedopt ist halb gewonnen"

Das ScienceCafé geht online

Am 24. Februar fand das ScienceCafé unter dem Titel „Gut gedopt ist halb gewonnen“ online statt. Rund 40 Schüler:innen und Lehrer:innen tauschten sich über das Thema aus.  Henry Münster, Vertreter der Nada, stellte die Antidoping Gesellschaft und ihre Arbeit vor. Anhand von Fallbeispielen wurde interaktiv sich dem Thema Doping genähert. Der ehemalige Handballer und Tennisspieler veranschaulichte spielerisch die Gefahren des Dopings und wie sehr die Sportler auf ihre Ernährung achten müssen.

Der erste Schüler:innenbeitrag ging um die Nutzung von alltäglichen Aufputschmitteln bis hin zu Ritalin in der Oberstufe. Eine Befragung unter über 50 Oberstufenschüler:innen ergab, dass viele das Getränk „Durstlöscher“ konsumieren ohne die Zusammensetzung dieses Getränkes zu hinterfragen. Auch Ritalin wurde schon von knapp 5 % der Schüler:innen für eine Leistungssteigerung genutzt. Die meisten Schüler:innen kennen Ritalin nicht. Koffein ist ebenso beliebt wie die Durstlöscher. Dieser Beitrag hat von Hewan Zwedie aus der 11. Klasse hat die Jury so überzeugt, dass sie ihr den Pokal überreichte.

Diema Muhammed aus der 13f hat im Anschluss noch die verheerende Wirkung von Kokain und dessen Konsum erläutert. Hier war vor allem die gute Erklärung der neurologischen Prozesse herausragend. Mit einer ausgiebigen Fragerunde ging die Onlineveranstaltung zu Ende.


2. ScienceCafé: Mobilität der Zukunft?

In unserer globalen Welt spielt die Mobilität eine zentrale Rolle für Waren als auch für uns Menschen. Welche Ideen und Konzepte gibt es für die Zukunft? Diese Fragen stellten sich die Schüler:innen der Stadtteilschule Wilhelmsburg und luden zum 2. ScienceCafé in den blauen Salon des Maritimen Zentrums ihrer Schule ein.

Die beiden Referenten Hanno Holzreiter und Tobias Rybka des Hamburger Unternehmens IBEO erklärten in einem sehr anschaulichen Vortrag, wie Sensoren an einem Auto funktionieren. Schon heute tragen sie einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit auf den Straßen bei und sollen in der Zukunft das autonome Fahren gewährleisten. Das Interesse der Schüler:innen der vertretenden Hamburger MINT-Schulen war so groß, dass die geplante halbe Stunde mehr als verdoppelt wurde.

„Ich bin begeistert von dem umfangreichen Wissen und den spannenden Fragen der Schüler:innen und hoffe, dass ich einige noch mehr für das Fach Physik begeistern konnte,“ so Tobias Rybka nach seiner Präsentation der Lasersensoren.

Ein zweites Highlight war das ausgestellte Lastenfahrrad, welches die Besucher testen konnten. Dieses nachhaltige Verkehrsmittel soll zur Mobilität der Menschen anregen, indem es Sportgeräte transportiert, um ein öffentliches Angebot für mehr Mobilität aller Altersgruppen anzubieten.

Sechs Schüler der 10c der Stadtteilschule Wilhelmsburg präsentierten ein mit Wasserstoff betriebenes Modellboot und selbstgebaute Roboter, die Gegenständen aufgrund ihrer Ultraschallsensoren ausweichen können. Nach einer kurzen Pause, in der man die Ausstellungsstücke bewundern konnte und bei den einzelnen Akteuren nachfragen konnte, wurden die weihnachtlichen Preise an die Schülergruppen verteilt.


Elisa Czech Projektkoordinatorin des Exzellenz-Netzwerks der Hamburger MINT-Schulen von der NORDMETALL-Stiftung: „Eine gelungene zweite Veranstaltung, die zeigt, wie viel Freude das forschende Lernen den Schüler:innen bereiten kann und welche Bedeutung die MINT-Fächer in Berufen haben.“


Mit dem CO2 Rucksack zum Wilhelmsburger Science Café

Stadtteilschule Wilhelmsburg vertieft ihren MINT-Schwerpunkt und initiiert wissenschaftlichen Zirkel

Am 23. September lud die Stadtteilschule Wilhelmsburg zu ihrer neu initiierten Veranstaltungsreihe „Science Café“ mit dem Thema „Klimawandel und jetzt?“ ein und erweiterte damit ihren MINT-Schwerpunkt um eine neuartige Facette: Ein Zirkel gespickt aus wissenschaftlichem Vortrag, Mitmachprogramm und Vorstellung von Schulprojekten zu einem gemeinsamen MINT-Thema. Dass die Stadtteilschule Wilhelmsburg mit diesem Mix den Nerv der Jugendlichen traf, zeigte sich nicht nur an der hohen Besucherzahl sondern auch an der konzentrierten und zugleich lockeren Atmosphäre im blauen Salon im Neubau, dem Veranstaltungsort des Maritimen Zentrums Elbinseln (MZE). Geladen waren Schülerinnen und Schüler der fünf Hamburger MINT-Schulen.

Jugendliche, die freiwillig am Abend quer durch Hamburg fahren, um in der Stadtteilschule Wilhelmsburg einem wissenschaftlichen Vortrag über Klima zu lauschen, an Mitmachständen ein Barometer bauen und Schüler*innenprojekten ihre Aufmerksamkeit schenken? Klingt zunächst utopisch und weltfremd.

Schulleiterin Katja Schlünzen eröffnete das Science Café und erklärte: „In diesem Think-tank, zusammengesetzt aus Schule, Wissenschaft und Unternehmen wird die Bildung für unsere Schüler*innen neu gedacht und ist eine großartige Möglichkeit für Jugendliche, sich aktiv einzubringen.“

Für den wissenschaftlichen Input sorgte Masterstudent der Integrated Climate System Sciences Kilian Seidl mit seinem Vortrag über die grundlegenden Zusammenhänge des Klimasystems und dem menschlichen Einfluss auf das Kima. Aufmerksam folgten die Jugendlichen seinen Ausführungen, zückten ihre Stifte und schrieben fleißig mit. Im Anschluss präsentierten drei Klassen der Stadtteilschule Wilhelmsburg ihre Forschungsprojekte zum Thema Klimawandel und luden die Gastschülerinnen und -schüler herzlich ein, an ihren Ständen mitzumachen und zu experimentieren: Barometerbau, Wolkenschau, Arktiseisschmelze, Eigenen CO2 Rucksack packen. Sofort tummelten sich die interessierten Besucher um die Tische, fragten, bauten, staunten.

Für Nunu (14 Jahre) und Jessica (15 Jahre) von der Erich-Kästner-Stadtteilschule aus Farmsen lohnte sich der lange Anfahrtsweg auf jeden Fall. „Das Science Café ist spannend und informativ. Den Vortrag von Herrn Seidl fand ich gut und ich habe einiges mitgeschrieben. Es ist hier ein cooles Ambiente“, erklärte Jessica. Freundin Nunu liebt die Physik und weiß bereits jetzt: „Beim nächsten Science Café bin ich wieder dabei. Das Thema Mobilität ist interessant.“


Organisatorin des Science Cafés Konstanze Dammann freute sich über das aktive Nachfragen der Schülerinnen und Schüler während des Vortrags und an den Ständen. „Mit dem Science Café erweitern wir unser schulisches MINT-Programm und kommen in den Austausch mit den anderen MINT-Schulen. Es wird in diesem Schuljahr vier weitere Veranstaltungen an unserer Schule geben.“

Unterstützt wird das Science Café von NordMetall-Stiftung und der Joachim Herz Stiftung. Jessica Bönsch (NordMetall-Stiftung) sah die Veranstaltungen als gute Gelegenheit, schuleigene Projekte außerhalb der bekannten internen Runden einer größeren, interessierten Öffentlichkeit präsentieren zu können. Elisa Czech (Nordmetall-Stiftung) ergänzte: „Die Kombination von wissenschaftlichem Impuls und „hands on“ macht das Science Café besonders.“

Am Ende der Veranstaltung wurde die beste Schüler*innenpräsentation gekürt.  Gewonnen hatte das Projekt Co2-Rucksack, da hier Forschung und Mitmachaktion besonders anschaulich verbunden waren.