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Grundschule

Abstrakte Kunst in der Grundschule? Volltreffer!

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Die letzte Ausstellung hatte es in sich: Das Lebenswerk des irischen Künstlers Sean Scully wurde ausgestellt. Ist seine abstrakte Kunst schon etwas für Grundschüler:innen? Werden sich die Kinder darauf einlassen?

Eine vierte Klasse besuchte die Sean Scully Ausstellung

Seit der ersten Klasse besucht die Klasse 4b zwei bis dreimal jährlich das Bucerius Kunstforum. Jedes Mal führen Kunstprofiler:innen des Wilhelm Gymnasiums die Kinder durch die aktuelle Ausstellung. In Vierergruppen ziehen sie durch die Räume des BKF. Es geht darum, ins Gespräch über die Kunst und die Künstler:innen zu kommen. Dieses Projekt heißt „Schüler:innen führen Schüler:innen“. Jedes Mal ist es eine Bereicherung für beide Seiten: Die Grundschulkinder betreten mit den Profiler:innen eine „neue Welt“, und die Jugendlichen bekommen neue Impulse durch die Fragen und Ansichten unserer Kinder. Im Nachgang arbeiten wir im Kunstunterricht zu der jeweiligen Ausstellung.

Die letzte Ausstellung hatte es in sich: Das Lebenswerk des irischen Künstlers Sean Scully wurde ausgestellt. Ist seine abstrakte Kunst schon etwas für Grundschüler:innen? Werden sich die Kinder darauf einlassen?

Die Klasse 4b zeigte sich als kunsterfahrene und offene Lerngruppe. Mit Hilfe der Schüler:innen des Wilhelm Gymnasiums erkannten die Kinder Strukturen, Farbauftrag, „Bilder“ in Scullys abstrakten Werken. Die angesetzte Zeit von 45 Minuten wurde überschritten – hochkonzentriert fanden Kunstgespräche zwischen „Klein und Groß“ statt. Das überraschte auch die Kunstlehrerin der Profiler:innen des Wilhelm Gymnasiums. Im Klassenzimmer erstellten die Kinder später ihre Werke à Scully – mit Ölkreide oder Wasserfarbe.

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