„Gelebte Augenhöhe“

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Mit dem Deutschen Schulpreis zeichnen die Robert Bosch Stiftung GmbH und die Heidehof Stiftung GmbH in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal die besten Schulen Deutschlands aus. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe.

Stadtteilschule Wilhelmsburg unter den TOP 20 im Rennen um den deutschen Schulpreis

Sie warten nicht auf bessere Bedingungen, sie schaffen sie selbst: Überall in Deutschland entwickeln Schulen mit Einfallsreichtum und Teamgeist neue Antworten auf die großen Herausforderungen im Schulalltag. Ihr Erfolg beruht nicht auf außergewöhnlichen Ressourcen, sondern darauf, wie sie vorhandene Möglichkeiten klug nutzen. 20 dieser Schulen stehen jetzt in der engeren Auswahl für den Deutschen Schulpreis 2026. Eine rund 50-köpfige Jury aus Bildungswissenschaft, Schulpraxis und Verwaltung hat sie aus 87 Bewerbungen aus dem gesamten Bundesgebiet und dem Netzwerk der Deutschen Auslandsschulen ausgewählt. 

Mit dem Deutschen Schulpreis zeichnen die Robert Bosch Stiftung GmbH und die Heidehof Stiftung GmbH in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal die besten Schulen Deutschlands aus. Kooperationspartner sind die ARD und die ZEIT Verlagsgruppe.

Unter den TOP 20 im Rennen um den deutschen Schulpreis liegt als einzige Hamburger Schule die Stadtteilschule Wilhelmsburg. Ende Mai besuchte eine siebenköpfige Jury für zwei Tage die Schule im Reiherstiegviertel. Die Jury führte zum einen zahlreiche Gespräche mit Schulleitung, Eltern, Schülern und Schulpersonal. Zum anderen hospitierte sie unangekündigt den Unterricht von der Vorschule bis zur Oberstufe, um die Qualität des Unterrichts zu erfassen.

Ob die Stadtteilschule Wilhelmsburg eine Runde weiterkommen wird, steht noch offen. Die Jury lobte am Ende ihres Besuchs die „gelebte Augenhöhe“ zwischen Lehrkräften und Schülerschaft. „Diese Lehrkräfte haben eine Vision und nicht nur einen Job“, resümierte Jurymitglied Professor Dr. Dirk Richter. Der Unterricht sei vom Kinde aus gedacht. Die Unterrichtsstruktur sei eine, die es nur selten in deutschen Schulen gäbe: Ein Lernkonzept, das auf selbstbestimmtes, selbsttätiges und reflektiertes Lernen fußt -  kombiniert mit Coachinggesprächen zwischen Lehrkraft und Schüler. Das Coachinggespräch schaffe Wissen und Vertrauen. Weiterhin hob die Jury die ausgeprägte „Erprobungskultur“ der Stadtteilschule Wilhelmsburg hervor. Sie habe stets das Ziel, „noch besser zu werden“.

Schulleiterin Katja Schlünzen erklärte: „Ziel unserer Arbeit ist, unsere Schülerinnen und Schüler zu Gestaltern ihrer eigenen Zukunft zu befähigen. Wir bilden sie zu mündigen Bürgern aus, die sich als Teil ihres Landes sehen und dieses aktiv mitgestalten. Dabei setzen wir im Unterricht auf altersangemessene Methoden, selbstreguliertes und selbstgestaltetes Lernen. Wir freuen uns sehr, unter den Top 20 Schulen dieses begehrten Schulpreises dabei zu sein.“

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