Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

Die Profile des Jahrgangs 8

8a: "Sprache und Kultur" Kontakt: Inka Niewert / Monika Burkhardt

8b: "Kunst und Design“ Kontakt: Frau Janssen

8c: "ZEBRA - Zirkus Event Berufsvorbereitung Agentur" Kontakt: Wilhelm Kelber-Bretz / Angela Behn

8d: "Lernen am Wasser" Kontakt: Armin Boehm

8e: "Die Weltverbesserer" Kontakt: Kathrin Beilstein

8f: "Elbinsel-Journalisten" Kontakt: Jenny Füchsel / Detlef Kunst

8g: "Fit & Gesund" Kontakt: Ulla Schulz / Jens Kröger


8b: Kunst und Design

Kontakt:

Ines Janssen / über unser Schulbüro

Inhalt/Ziel des Profils:

Im Profil Kunst und Design beschäftigen wir uns mit Bildender Kunst und Design. Wir lernen die verschiedenen Ausdrucksmittel dieser Bereiche kennen und erarbeiten uns das technische Handwerkzeug. Schwerpunkt des Profils sind die Planung und Ausführung eigener Kunst- und Designprojekte sowie ihre Präsentation. 

Profilarbeit:

An unserem Profiltag sind wir künstlerisch aktiv. Wir denken, planen und probieren aus. Dafür nutzen wir oft unsere Skizzenbücher, in denen wir unsere Ideen aufzeichnen, skizzieren und beschreiben. Wir gestalten unsere eigenen Kunstwerke mit unterschiedlichen Techniken. Besuche von Kunstausstellungen jeder Art sollen das Verständnis für Kunst und Design schulen und Anregungen für eigene Projekte bieten.

Außerschulische Arbeit/Zusammenarbeit mit externen Profis:

Ein Teil der Unterrichtszeit findet auch an außerschulischen Lernorten, z.B. in Ateliers oder in Werkstätten statt. In zwei Projekten arbeiten wir mit der Künstlerin Carla Binter zusammen. Ein Fotoprojekt mit professionellen Fotographen ist bereits geplant. Weitere Kontakte und Kooperationspartner sollen mit der Profilklasse geknüpft werden.

Wir nehmen auch an Wettbewerben teil und besuchen Ausstellungen.

Berufsorientierung und Perspektiven für Schüler/innen, die das Profil bietet:

Der Schwerpunkt des Profils liegt auf den praktischen Fertigkeiten, die für zahlreiche handwerkliche Berufe benötigt werden. Bei der Arbeit im Profil lernen die Schülerinnen und Schüler den Umgang mit verschiedenen Materialien und Werkzeugen. Vor allem die Berufsfelder aus den Bereichen Kunst und Design lernen sie dabei kennen. Durch die Zusammenarbeit mit den Profis können die Schüler direkt in verschiedene Berufe Einblicke gewinnen. 

Hintergrund/Lernbereiche/Stärkung bestimmter Kompetenzen:

Die ProfilteilnehmerInnen lernen, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen – vom ersten Einfall bis zur endgültigen Fertigstellung. Das trainiert Kreativität und Durchhaltevermögen. Dabei arbeiten sie sowohl individuell als auch im Team. Mit der Durchführung eigener Ausstellungen und Projekte festigen die SchülerInnen alltagstaugliche und soziale Kompetenzen: Planungs- und Organisationsvermögen, Teamarbeit, Kommunikation und Kontaktaufnahme. 

Erwartungen an die Profilteilnehmer/innen:

Die Schüler und Schülerinnen sollten offen und neugierig auf Kunst und Design sein, sie sollten vor allem Freude an künstlerischer Aktivität haben. Ein Schuss Kreativität und Gestaltungswille sowie Offenheit für Neues sind wichtig. Unabdingbar ist Teamfähigkeit und Durchhaltevermögen.

8c: Wilhelm ZEBRA - Zirkus Event Berufsvorbereitung Agentur 

Kontakt:

Wilhelm Kelber-Bretz / Angela Behn

Inhalt/Ziel des Profils:

Bei ZEBRA handelt es sich um eine zweite Profilklasse und Schülerfirma mit ähnlichen Inhalten und Zielen von Jahrgang 8 bis 10, die sich im Sommer 2018 an der Stadtteilschule Wilhelmsburg in Hamburg neu zusammengefunden hat. Die SuS sollen sich im Rahmen von Zebra sozial engagieren. Das Profil ist breit angelegt und praxisnah. Durch die vielfältigen Erfahrungen in unterschiedlichen Projekten soll der Übergang bei den beteiligten Jugendlichen von der Schule in den Beruf erleichtert werden.

Die erste Profilklasse war zunächst als reines Organisations- und Eventmanagement-Profil zur Unterstützung der Projekte des lokalen Bildungsnetzwerkes Forums Bildung Wilhelmsburg (FBW) angedacht und sollte vor allem die bunte Palette der FBW- Projekte im Stadtteil, von der Lese- und Forscherwoche, den Zirkus Willibald bis hin zum Maritimen Dinner, praktisch unterstützen. Die Tätigkeitsfelder der neuen Profilklasse gehen weit darüber hinaus. Zebra soll nun von Anfang an neben den oben genannten Inhalten und Aktivitäten vor Ort auch geflüchtete Kinder sowie - neben dem Austausch mit und dem Kennenlernen anderer Länder und Kulturen - entwicklungspolitische und Bildungs-Projekte in Ländern des Südens unterstützen. Das übergeordnete Ziel auf allen drei Ebenen ist es, beispielhaft benachteiligten Kindern und Jugendlichen zu helfen und deren Bildungs- und damit Lebenschancen zu verbessern.

Profilarbeit:

Am Anfang der Profilarbeit ging es zunächst darum, ein Zusammengehörigkeitsgefühl (Corporate Identity) über gemeinsame Aktivitäten zu entwickeln (u. a. Kletterpark, Besuch bei der Basketball WM, Aufenthalt in einem Jugendhaus, Parcour, Arbeit am Logo), notwendige Grundkompetenzen und -kenntnisse zu erwerben (u. a. Arbeit am Schriften, Logos und einer Broschüre zur Entwicklung eines Corporate Design, einwöchiges Projekt Futurepreneure, mehrtägiger ZirkusWorkshop, ...) sowie unterstützende Partner und Institutionen kennenzulernen (u. a. Bürgerhaus Wilhelmsburg, Falkenflitzer, Frau Stein/Layout/Web-Design, Michael/Leiter des Zirkus Willibald,...).

Die konkrete inhaltliche Ausgangsebene für die neue ZEBRA-Klasse ist die weitere Unterstützung der Projekte des Forums Bildung Wilhelmsburg (FBW) vor Ort. So hat/wird die Profilklasse insbesondere die Lesewochen (15. Zentrale Lesetag im November 2018, den Zirkus Willibald (Ende November 2018 und Juni 2019) und den Forschertag (im April 2019) unterstützen sowie die Organisation eines Maritimen Dinners (in 2019) schrittweise übernehmen.

Die zweite Ebene ist die punktuelle Unterstützung bei der Integration von geflüchteten Kindern (seit Oktober 2018). Ziel ist es, die neu angekommenen Kinder willkommen zu heißen, ihnen den Einstieg in die neue Gesellschaft zu erleichtern und ihnen zumindest für ein paar Stunden Freude durch Zirkusaktivitäten zu bereiten. Diese Arbeit soll schrittweise ausgeweitet werden. Darüber hinaus wollen wir für die geflüchteten Kindern auch andere Bildungsprojekte (etwa im Rahmen der kommenden Lese- und Forscherwoche) entwickeln und unterstützen.

Die dritte Ebene basiert auf den Erfahrungen von vor ein paar Jahren mit den gegenseitigen Zirkusbesuchen mit Peru, dem Skype-Projekt mit Sambia, Ghana und der Ukraine sowie der Unterstützung einer kleinen Schule in Ghana, ARISE (hierzu gibt es erste Kontakte mit Annelie, der Projektleiterin, im Dezember 2018). Neben dem Austausch mit und dem Kennenlernen anderer Länder und Kulturen (erste Kontakte über Mr. Evans im Januar/Februar 2019) soll es dann auch um die Unterstützung von entwicklungspolitischen und Bildungs-Projekten in Ländern des Südens gehen (z. B. im Oktober 2018 mit der Unterstützung beim Besuch der peruanischen Zirkusgruppe Arena y Esteras sowie durch ein erstes kleines Projekt für ARISE im Dezember 2018). Neben diesen konkreten Maßnahmen wird es parallel dazu im Gesellschaftsunterricht um die Frage gehen, wie wir dazu beitragen können, die (Bildungs-) Situation in diesen Ländern zu verbessern, damit nicht immer mehr Menschen gezwungen werden, ihr Zuhause zu verlassen und ihr Glück in anderen Ländern wie Deutschland zu suchen. Darüber hinaus sollen die SchülerInnen der ZEBRA-Klasse später z. B. im Philosophieunterricht auch den von Elendsbildern geprägten Blick auf die Länder des Südens durch eine positive Sichtweise ergänzen und sich fragen, was wir von diesen Ländern lernen und mitnehmen können (hierzu diente auch das Miteinander mit den Peruaner im Oktober 2018).

Außerschulische Arbeit/Zusammenarbeit mit externen Profis:

Um die Arbeit im Profil erfolgreich durchführen zu können, sind in allen Bereichen außerschulische Partner (Einzelpersonen und Institutionen) beteiligt. Zentraler Partner des FBW und damit aller Projekte vor Ort ist das Bürgerhaus, mit den jeweiligen Projektleitern und MitarbeiterInnen für den Zirkus, der Lese- und Forscherwoche. Beim Maritimen Dinner arbeiten wir sehr eng mit dem Restaurant "Die Kochburg" zusammen. Auch alle anderen oben genannten Projekte werden meist außerhalb der Schule oder mit außerschulischen Partnern durchgeführt.

Berufsorientierung und Perspektiven für Schüler/innen, die das Profil bietet:

Das Profil erfordert ein sehr hohes soziales Engagement der beteiligten SuS. Es ist breit angelegt und praxisnah. Durch die vielfältigen Erfahrungen in unterschiedlichen Bereichen soll es den Übergang der beteiligten Jugendlichen von der Schule in den Beruf erleichtern. 

Hintergrund/Lernbereiche/Stärkung bestimmter Kompetenzen:

Nicht nur die Sozialkompetenz, sondern auch Kompetenzen im organisatorischen, im handwerklichen und künstlerische/graphischen Bereich werden verbessert.

Erwartungen an die Profilteilnehmer/innen:

Wir erwarten sozial engagierte, offene SuS, die vor allem auch praktisch vielfältige Erfahrungen sammeln, die beim Anfassen und Organisieren lernen, sich fortbilden und qualifizieren wollen und die sich für den Stadtteil sowie für fremde Länder und Entwicklungspolitik interessieren.

Besonderheiten:

Die Besonderheiten des Profils liegen in der Praxisnähe, in der Offenheit bei der Durchführung und der Vielfältigkeit der Projekte.