Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

News und Projekte aus der Vorschule und Grundschule

Polarstern funkt in Klassenräume der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Als maritime Schule arbeiten wir ganzjährig in allen Klassen zum Thema Weltmeere. Aber am World Ocean Day, der weltweit am 8. Juni stattfindet, arbeiten alle Schüler*innen zeitgleich zu einem ausgewählten Meeresthema.

Dieses Jahr hatten sich unsere älteren Schüler*innen bereits Wochen vorher auf den Tag vorbereitet: Das Forschungsschiff Polarstern stand im Zentrum ihres Unterrichts, und es wurden Fragen an den Kapitän formuliert.

Am World Ocean Day um 10:45 Uhr blickten hunderte unserer Schüler*innen auf digitale Boards oder Tablets, um beim Videocall mit dem Polarsternkapitän, Herrn Langhinrichs, dabei zu sein. Der freundliche Kapitän beantwortete sehr lebendig die vorgetragenen Fragen. Nun verstehen wir, warum man lieber auf einem Forschungsschiff als auf einem Containerriesen arbeitet. Welchen Gefahren man ausgesetzt ist, welche Tiere man sehen kann und wie dick das Eis sein muss, damit es die Polarstern zum Halten zwingt, erfuhren wir direkt von der Brücke der Polarstern.

Das Thema Mikroplastik wurde ebenfalls in den Klassen am World Ocean Day behandelt.

Wir danken Kapitän Langhinrichs und der Rederei Laeisz.

Schüler*innen verfolgen gebannt den Antworten des Kapitäns der Polarstern

„Mein Lieblingslehrer ist Herr Pagel“

Vorschulkinder tanzen zu Sinatras New York New York.

Vor- und Grundschule der STS Wilhelmsburg bereitet ihrem Verkehrspolizisten Thorsten Pagel einen grandiosen Abschied

Über 15 Jahre brachte Verkehrspolizist Thorsten Pagel den Kindern der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg Stoppstein, Verkehrsregeln und Fahrradfahren bei. Zum Abschluss seiner 42,5 jährigen Diensttätigkeit verabschiedeten sich die Kinder von ihm mit einer großartigen einstündigen Abschiedsfeier in der neuen Kantine: Tanz und Gesang wechselten sich in bunter Abfolge ab.

Vor- und Grundschulabteilungsleiter Thomas Halbrock verriet: „Fragt man die Kinder nach ihrem Lieblingslehrer, dann ist das Herr Pagel.“

Praktische Fahrprüfung, sicher bestanden!

Im Anschluss musste der beliebte Verkehrslehrer, der viele Jahre Streifenpolizist in Wilhelmsburg war, noch eine praktische „Fahrradprüfung“ auf dem Schulhof bestehen – natürlich auf einem verkehrssicheren Fahrrad und mit Helm. Über 150 Kinder feuerten ihn bei seiner Slalomfahrt lauthals an. Zum Schluss sangen alle Kinder und Lehrerinnen: „In Hamburg sagt man Tschüss, Herr Pagel, du musst nun gehen ….“ Viele Kinder verabschiedeten sich persönlich von ihm und überreichten selbstgeschriebene Karten.

Thorsten Pagel blickt gern zurück: „Mein Traumberuf war schon immer Polizist. Mich reizte an diesem Beruf die Vielseitigkeit und anderen Menschen helfen zu können. Nach meiner achtwöchigen Ausbildung zum Verkehrslehrer bin ich von dem Kollegium hier sehr gut aufgenommen und unterstützt worden. Ich habe mir einiges von den Kolleginnen abgucken können und fühlte mich immer sehr wohl.“ Die Zeit des Ruhestands weiß Thorsten Pagel gut zu füllen: „Ich werde viel verreisen, an meinem Haus weiterarbeiten … und natürlich Fahrrad fahren, aber sicher!“

42,5 Jahre Traumberuf Polizist. Verreisen, am Haus weiterbauen und Fahrradfahren sind Thorsten Pagels Pläne für den Ruhestand.

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg dankt Thorsten Pagel für seinen sehr engagierten Einsatz und wünscht ihm für die Zukunft alles erdenklich Gute!

Hamburg räumt auf

Unsere Vorschulklasse b
Bayram Sönmez und Jeffersson Gomes

Stadtteilschule Wilhelmsburg beteiligt sich an Hamburgs Frühjahrsputz

"Guck mal, was ich gefunden habe", rief Wania aus der Klasse 4b. Eine langes Plastikrohr wird zu zweit aus dem Gebüsch gezogen. „Das ist für einen Sonnenschirm“, meinte Safwan.

Seit vielen Jahren nimmt die Stadtteilschule Wilhelmsburg an Hamburgs großer Aufräumaktion "Hamburg räumt auf" aktiv teil. Rund um den Perlstieg, der Rotenhäuser Straße und der Georg-Wilhelm-Straße schwärmten die fleißigen Vorschulkinder, Grundschüler*innen und die Jahrgänge 5 und 6 mit gelben Handschuhen und Müllsäcken aus, um ihren Stadtteil aufzuräumen. Dabei stießen sie auf allerlei Interessantes: Radkappen, Tierskelette, Pappkartons.

Dieses Jahr gab es eine besondere Herausforderung: Bis in den späten Vormittag lag noch eine matschige Schneeschicht in Wilhelmsburg. Da brauchten die Schüler*innen einen besonders guten Blick, um den darunter liegenden Unrat zu erkennen. Sicherlich eigneten sich die gelben Handschuhe auch prima dazu, einen Schneeball zu formen.

Bei den jüngeren Schülern entwickelte sich schnell der Ehrgeiz, den meisten Müll zu sammeln oder das kurioseste Fundstück zu präsentieren. Aber nicht nur die älteren Schüler:innen stellten sich die Frage, warum einige Wilhelmsburger Bürger:innen ihren Müll einfach auf die Straße werfen, anstelle diesen richtig zu entsorgen.

Am Ende waren über 50 Müllsäcke gefüllt und an der Schule abgegeben worden. Grundschulleiter Thomas Halbrock lobte die fleißigen Helfer:innen: "Ich finde es klasse, dass ihr so fleißig dazu beigetragen habt, Wilhelmsburg schöner zu machen."

Tigerkinder in der Vorschule

v.l.n.r. Die Lernbuddies Bekir (7c), Tjark (7c) und Hamza (7b) haben ihre Tiger im Griff.

Stadtteilschule Wilhelmsburg lebt: Eine Schule.
Neues Projekt ist mehr als „Schüler helfen Schülern“

„Deine Tigermaske hast du richtig gut angemalt“, lobt der 14 jährige Bekir und hockt sich neben die Vorschulschülerin Mia. Mia strahlt und setzt ihre Maske gleich auf: „Guck mal, wie ich jetzt aussehe“.
Kurze Zeit später lauschen 5 Kinder gebannt, als Bekir aus einem Sachbilderbuch vorliest. „Wieso haben die solche Streifen?“, will Mia wissen. Später krabbelt sie als fauchende Raubkatze durch das Vorschulklassenzimmer oder übt mit Bekir das Anschleichen. Immer mittwochs arbeitet die Fünfjährige für drei Stunden zusammen mit ihrem Lern-Buddy an einem Projekt. Zur Zeit dreht sich alles um den Tiger.

Die Bezeichnung „Schüler helfen Schüler“ würde dieses Projekt der Stadtteilschule Wilhelmsburg zu oberflächlich beschreiben.  Hier geht es nicht um „Nachhilfeunterricht“ von älteren für jüngere. Hannah Gottwald, Klassenlehrerin einer achten Klasse, arbeitet mit ihren Schüler:innen seit dem Sommer im Profil „Servicelearning“. „In diesem Profil geht es in erster Linie darum, dass die Schüler sich für eine Sache engagieren, die sie sich selbst überlegt haben. Sie lernen, Verantwortung für sich und vor allem für andere zu übernehmen. Sie sind stolz, ich bin stolz auf sie, und die Schüler freuen sich jeden Mittwoch, in der Vorschule zu unterrichten“, erklärt Hannah Gottwald.

Noch vor den Herbstferien wollten die Jugendlichen ihr Wissen anwenden und erproben. Sie bereiteten ihr Projekt genau und kindgerecht vor und führten es in der Vorschule durch. Vorschullehrerin Annika Gleißenberg erklärt: „Bei diesem großartigen Projekt profitieren nicht nur meine Vorschulkinder von dem Vorwissen und Erfahrungen der älteren Schüler:innen. Auch die Jugendlichen lernen, sich in einer neuen Rolle zu behaupten und erkennen ihre Vorbildfunktion. Nebenbei wird das Zusammengehörigkeitsgefühl der Schüler:innen über die verschiedenen Standorte hinweg gestärkt.“

Schulleiterin Katja Schlünzen weiß: „Diese gehaltvolle Kooperation zwischen Vorschule und Jahrgang 8 lebt unseren Anspruch, eine Schule zu sein.“

„Können wir auch mal etwas über Bäume machen?“, fragt Vorschüler Eray noch bei der wöchentlichen Verabschiedung seinen Buddy Tjark. Tjark nickt. Er hat schon eine Idee.

Lesende Grundschule am Perlstieg

Mit Kirsten Boie durch die 18. Wilhelmsburger Lesewoche und mit Räuber Hotzenplotz den zweiten Platz erobert

Unter dem Motto „Die Insel liest“ wird auf den Elbinseln Wilhelmsburg und Veddel seit 2004 jedes Jahr im Herbst eine Lesewoche in allen Schulen, Kitas und Bücherhallen veranstaltet. Die 18. Wilhelmsburger Lesewoche fand vom 1. bis zum 9. November 2021 statt. Selbstverständlich nimmt die Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg seit Beginn jährlich daran teil. In diesem Jahr hatten sich unsere Kinder die Hamburger Kinderbuchautorin Kirsten Boie als Thema vorgenommen.

Lesekisten zu Boies Kinderbuchklassiker „King Kong das Geheimschwein". Die Lesewoche hat der Klasse 3e richtig Spaß gemacht.

Organisatorin Christin Gerlieb: „In jeder Klassenstufen wurden die Bücher von Kirsten Boje auf den unterschiedlichsten Ebenen behandelt. In der ersten Klasse wurden die zauberhaften Bilderbücher Bojes vorgelesen und dazu gemalt, Theatergespielt und gebastelt. Im Jahrgang vier hingegen stand dann schon ein „ganzes“ Buch auf dem Stundenplan. Dazu erstellten die Kinder „Lapbooks“.“

Nisa und Angelo aus der 1c mit ihrer Autogrammkarte von Kai Pannen.

Wie in jedem Jahr organisierte Gerlieb interessante Lesungen an der Schule. Für den gesamten Jahrgang 1 las der Autor Kai Pannen aus “Zombert in der Schule des Schreckens”. Zombert, ein kleiner Zombie, der zum ersten Mal in die Schule geht und dort genauso wie die Kinder des 1. Jahrgangs das Lesen lernt. Großes Staunen bei den Schülern als der Autor am Ende der Lesung Zombert in der Aula suchte und eine Handpuppe neben der Bühne fand. Das machte Lust auf mehr Bücher aus der Reihe.

Selbstverständlich fand in den vierten Klassen wieder der beliebte Vorlesewettbewerb statt. Am 9. November 2021, dem zentralen Lesetag, wurde im Bürgerhaus Wilhelmsburg das beste vorlesende Kind von allen Wilhelmsburger Grundschulen ermittelt. Unser Schulsieger Ali Kurt gewann mit „Räuber Hotzenplotz“ den 2. Platz beim inselweiten Vorlesewettbewerb. Gratulation!

Christin Gerlieb erklärt: „Die gezielte Förderung der Lesekompetenz unserer Schülerinnen und Schüler ist seit Jahren das zentrale Thema an unserer Grundschule. Das Leseprogramm BISS und fest im Stundenplan verankerte Lesezeiten sind ein wichtiger Baustein unseres Lesekonzeptes. Und die Wilhelmsburger Lesewoche gehört natürlich -auch unter Corona- dazu.“

Lesekisten zu Boies Kinderbuchklassiker „King Kong das Geheimschwein".
Ali Kurt belegte den 2. Platz beim inselweiten Vorlesewettbewerb.

Wilhelmsburger Waldzwerge on Tour

Das bringt Spaß und ist lehrreich: Die Vorschulklasse a der Stadtteilschule Wilhelmsburg verbrachte einen Schultag im Herbstwald.

Ausgerüstet mit festem Schuhwerk, Rucksack und Proviant tauschte sie das gewohnte Klassenzimmer gegen die Harburger Berge. Dabei stand neben dem anfänglichen Austoben im Wald auch noch Lehrreiches auf dem Plan: Die Vielfalt, die der Wald bietet, wurde für die unterschiedlichsten Unterrichtsinhalte praxisnah genutzt. Die Schülerinnen und Schüler hatten die Aufgabe, Naturmaterialien zu sammeln, zu sortieren, zu ordnen, zu beschreiben, zu messen, zu schätzen und zu zählen.

Vorschullehrerin Annika Gleißenberg weiß: „Der Wald bietet nicht nur zahlreiche Möglichkeiten, die unterschiedlichen Sinne, das Gleichgewicht, die Tiefensensibilität sowie feinmotorische Fertigkeiten intensiv zu fördern. Spielerisch haben meine Waldzwerge zu den Fächern Sachkunde, Sport, Sprachförderung und Mathematik gearbeitet. Gerade nach dem coronabedingten, eingeschränkten Alltag im vergangenen halben Jahr benötigen die Kinder wieder raumgreifende Bewegungen.“

Erschöpft aber glücklich erreichten die Waldzwerge nach dem Ausflug wieder die Stadtteilschule Wilhelmsburg. Dieser Ausflug hatte den Kindern richtig gutgetan.

Bis zum 22. Januar 2022 können Eltern ihr Kind für die Vorschulklasse im Sommer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg noch anmelden. Annika Gleißenberg rät, rechtzeitig einen Anmeldetermin mit dem Sekretariat zu vereinbaren, da die Vorschulplätze immer schnell vergeben sind.

Kontakt: Britta Schütt (Vorschule & Grundschule), Tel.: 040-428825-210

 

 

Laterne! Sonne, Mond und Sterne!

Traditioneller Laternenlauf der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Schon seit Wochen hatten die Kinder und Lehrerinnen der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg auf die Laternenzeit hingearbeitet: Laternen-Lieder wurden fleißig eingeübt, die Martinsgeschichte wurde gehört, und natürlich hatte jedes Kind seine eigene Laterne im Unterricht gebastelt. Am 8. November wurden dann die Laternen am späten Nachmittag das erste Mal zum Leuchten gebracht.

Mehr als 300 Kinder, Eltern und Lehrer*innen fanden sich zur Dämmerung auf dem Schulhof am Perlstieg ein. Überall war eine positive Stimmung spüren, obwohl bei diesem Event natürlich alle Erwachsenen eine Maske tragen und auf Abstand achten mussten. Die Freude aber überwog, endlich wieder eine gemeinsame Veranstaltung zu erleben. Herrlich laut wurde es, als die ersten Laternenlieder gemeinsam angestimmt wurden. Wie in jedem Jahr unterstützten Reena Osterwald (Vorschullehrerin) und Andreas Hinrichs (Jugendmusikschullehrer) mit ihren Akkordeons die hellen Kinderstimmen. Wer von den Eltern nicht textsicher war, nahm die „Elternlaterne“ zur Hand, auf der die Texte geschrieben waren.

Mit selbstgebastelten Laternen am langen Stecken und Kerzenlicht ging es in einem langen Zug durch Wilhelmsburg.

Stolz trugen die Kinder ihre leuchtenden Sonnen, Sterne, Monde und Transparentkugeln am langen Stecken vor sich her. In einem langen Zug ging es dann singend und leuchtend entlang des Kanals. Für die Sicherheit sorgte wie in jedem Jahr der für die Stadtteilschule Wilhelmsburg zuständige Verkehrslehrer Thorsten Pagel, der allerdings zum letzten Mal teilnahm, weil er im Frühling in den Ruhestand gehen wird. Für seine langjährige, tolle Arbeit bedankte sich das Kollegium mit einem Präsentkorb.

Nicht nur die Eltern waren vom Laternenumzug und der entspannten Atmosphäre sehr begeistert. Vorschullehrerin Reena Osterwald schwärmte: „Ich freue mich sehr, dass trotz der nassen Wetteraussichten so viele Eltern und Kinder gekommen sind. Das hat mich richtig glücklich gemacht!“ Glücklicherweise begann der Regen erst auf den letzten Metern.

 

 

{Embryo}

Kinderkonzerte für unsere Grundschüler*innen

Große Themen, kleine Kinder. Was bedeutet Rassismus eigentlich? Was ist alles ungerecht in unserer Welt? Wie glaube ich an mich und wie erreiche ich meine Traumziele? Ist unsere Vielfalt nicht eigentlich eine Stärke? Diese Fragen haben sich die Grundschülerinnen und Grundschüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg und Ihre Klassenteams, gemeinsam mit dem Künstler*innenkollektiv fleurusstr.27 gestellt.

In enger Zusammenarbeit der beteiligten Kolleginnen und Kollegen aus der Grundschule, den Musikerinnen und Musikern des Kollektivs Fleurusstrasse 27 (Maria Emmi Franz/ Cello, Anna Berwanger/ Harfe, Shaghayegh Shahrabi/ Oboe, Rabea Schubert/ Text, Marius Moritz/ Komposition) und Joona Wirth, einer auf die Arbeit mit traumatisierten Geflüchteten spezialisierten Psychotherapeutin wurde den Grundschulklassen in der Projektwoche vom 18. bis 22. Oktober 2021 ein Angebot gemacht:

Wir hören Euch zu. Alle haben etwas zu erzählen. Wir organisieren dafür Workshops mit 7 Grundschulklassen: das Heimweh nach einer weit entfernten Heimat, der schwierige Weg nach Deutschland, Kommentare über die Hautfarbe oder die Frustration darüber, sich keine Spielsachen leisten zu können - wir hören zu. Und gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern überlegen wir, was wir in unsere Geschichte packen, um eine musikalische Reise entstehen zu lassen.

Auf der Basis dieser Erzählungen entwickelten wir die Konzerte – immer neu, aber mit wiederkehrenden Elementen und vergleichbarer Struktur. Für die Konzerte wurde die Aula am 27.10.2021 zu einem ‚guten‘ Raum umgestaltet: mit Stoffen und Sitzkissen und gutem Licht. Und dann kamen die Grundschulklassen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern in ‚ihre‘ Aula und hörten ihre eigenen Geschichten: als Musik und als Geschichte, und mit der Möglichkeit zu Zwischenrufen und Interaktion. Diese musikalische Reise eröffnete einen emotionalen Zugang zu den eigenen Erfahrungen. Diese musikalische Reise war vielleicht ein Märchen, an dessen Ende alles gut wird. Und wer hört nicht ab und zu ganz gerne mal ein Märchen?


Bilder von der Veranstaltung in unserer Aula (Fotografie Miguel Ferraz):


Singende Turnhalle

Grundschule der StS Wilhelmsburg bietet coronakonformes Chorangebot

Singen bringt Kindern nicht nur viel Spaß, sondern schult zugleich Gehörbildung, Motorik, Sprache und das Rhythmusgefühl. Doch seit gut anderthalb Jahren ist das Singen in Hamburgs Grundschulen nur erlaubt, wenn zwischen den Kindern ein Mindestabstand von 2,5 Metern besteht. Da dieser Abstand in den Klassenräumen in der Regel nicht eingehalten werden kann, findet der Musikunterricht „anders“ statt. „Wir haben uns im letzten Jahr anlässlich Beethovens 250. Geburtstags mit diesem großen Komponisten beschäftigt oder Bodypercussion gemacht“, berichtet Iris Hahn-Möller, Musiklehrerin der Grundschule am Perlstieg. „Damit das gemeinschaftliche Singen für die Kinder aber nicht völlig ausfällt, haben wir dieses in die Turnhalle verlegt“, erklärt Grundschulleiter Thomas Halbrock.

„In Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule führen wir im zweiten Jahr das tolle Projekt „Singende Grundschule“ durch. Einmal in der Woche erhalten die Dritt- und Viertklässler rotierend klassenweise eine zusätzliche Chorstunde.“

Linda Smailus von der Jugendmusikschule führt mit ihrem mobilen Keyboard diese Stunden durch. Dazu stellt sie in einem sehr großen Halbkreis Turnbänke coronakonform in der Turnhalle auf. So hat sie die Kinder gut im Blick und umgekehrt. „Den eigenen Körper und die Stimme spüren, sich als Klangklasse wahrzunehmen, indem die Kinder zusammen singen, ist unglaublich wichtig“, weiß die studierte Sängerin und Gesangspädagogin Smailus. Nach einem kurzen „warm-up“ singen und tanzen sich die Kinder durch klassische Kinderlieder oder Pop-songs. Linda Smailus betont: „Wichtig ist mir, dass die Kinder Lust am Singen, Lust an der Bewegung und Spaß an der eigenen Stimme haben.“ Das Konzept geht auf, denn die Kinder lieben „ihre Chorstunde“ bei der sympathischen Gesangspädagogin.

Diona aus der 4c berichtet: „Besonders gut gefällt mir, dass wir Bewegungen zu den Liedern machen und auch schon richtig viele Lieder kennen.“

Als Highlight präsentierte die Klasse 4c ihr Können auf dem Wilhelmsburger Festival „48h Wilhelmsburg“ im September.

Klassenlehrerin Nina Menrad: „Das war für die Kinder ein überwältigendes Gefühl, vor großem Publikum auf einer professionellen Bühne ihre Lieder singen zu dürfen.“

Das Projekt „Singende Grundschule“ soll auf jeden Fall im kommenden Schuljahr weitergeführt werden – dann hoffentlich gleichzeitig nicht nur klassen- sondern jahrgangsweise.

Radkappe in den Rabatten

Stadtteilschule Wilhelmsburg räumt ihren Stadtteil tüchtig auf

"Guck mal, was ich gefunden habe", rief Youssef aus der Klasse 1c seiner Lehrerin Frau Gerlieb zu. Einen prima Einkaufwagen zerrte er aus dem Gebüsch.  „Darin können wir gleich den ganzen Müll sammeln“, schlug Irem vor. Nicht mal eine Stunde brauchte die Klasse, um den Wagen mit diversem Unrat zu füllen.

Seit vielen Jahren nimmt die Stadtteilschule Wilhelmsburg an Hamburgs großer Aufräumaktion "Hamburg räumt auf" aktiv teil. Coronabedingt wurde der „Frühjahrsputz“ dieses Jahr in den September geschoben. Rund um den Perlstieg, der Rotenhäuser Straße und der Georg-Wilhelm-Straße schwärmten die fleißigen Vorschulkinder, Grundschüler und die Jahrgänge 5 und 6 mit gelben Handschuhen und Müllsäcken aus, um ihren Stadtteil aufzuräumen. Dabei stießen sie auf allerlei Interessantes: Radkappen, Tierskelette, Bolzenschneider.

Bei den jüngeren Schülern entwickelte sich schnell der Ehrgeiz, den meisten Müll zu sammeln oder das kurioseste Fundstück zu präsentieren. Ein Wilhelmsburger Bürger, der die Klasse 3a beim Müllsammeln beobachtete, war von dem Engagement der Kinder derart begeistert, dass er der Lehrerin Franziska Zeeck spontan 10 Euro Eisgeld zur Belohnung schenkte. Die Klasse 6a war sogar so fleißig, dass die Mülltüten kaum ausreichten. Nicht nur die älteren Schüler stellten sich die Frage, warum einige Wilhelmsburger Bürger ihren Müll einfach auf die Straße werfen, anstelle diesen richtig zu entsorgen.

Mit dem Einkaufswagen auf Müllsuche: Die muntere Klasse 1c hat tüchtig mitgeholfen, Wilhelmsburg sauber zu machen.
“Wer wirft denn sein Werkzeug weg?“, fragt sich Abir Hasan.

Am Ende waren über 60 Müllsäcke gefüllt und an der Schule abgegeben worden. Grundschulleiter Thomas Halbrock lobte die fleißigen Helfer: "Ich finde es klasse, dass ihr so fleißig dazu beigetragen habt, Wilhelmsburg schöner zu machen."

Luis und Ömer-Assad genießen ihr "Belohnungseis".
Auch die Klasse 4c hat tatkräftig mitgeholfen.
Alle waren fleißig für ein schönes Wilhelmsburg!
Für die fleißige Klasse 6a reichten kaum die Mülltüten.

Vorschulklasse findet geheimnisvolle Flaschenpost

Beeindruckende Tanz- und Theateraufführung in der Stadtteilschule Wilhelmsburg unter Coronabedingungen

Im Rahmen der Maritimen Projektwoche zeigten die jüngsten Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg gegen Ende des Schuljahres eine beindruckende Tanz- und Theateraufführung. In bunten Kostümen spielten die Kinder ihre Interpretation des Kinderbuchs „Die geheime Flaschenpost“ von Tom Percival vor sichtlich stolzen Eltern  - alles natürlich unter strenger Beachtung sämtlicher Coronaregeln.
Alle waren froh und erleichtert, dass die Aufführung stattfinden konnte, denn erst zwei Wochen vorher gab es „grünes Licht“ für die von den Kindern mit sehr viel Engagement und Leidenschaft erprobte Aufführung.
Mit Ehrgeiz und Fleiß studierten die Vorschulkinder in kürzester Zeit herausfordernde und abwechslungsreiche Tänze ein, kreierten passende Kostüme und bastelten maritime Requisiten. Unterstützt wurde die Vorschulklasse A von weiteren Kolleginnen und Kollegen der Schule.

Das Kinderbuch, in dem es um den abenteuerlustigen kleinen Vogel Kiki ging, der eine geheimnisvolle Flaschenpost dem rechtmäßigen Empfänger bringen möchte, schrieben die Kinder zusammen mit ihrer Vorschullehrerin Annika Gleißenberg und Daniela Schulz kreativ zu einem Theaterstück um.

Mit der Entwicklung ihrer Schützlinge zeigte sich Annika Gleißenberg sehr zufrieden: „Jedes Kind hatte in dem Stück eine Sprechrolle, obwohl einige Kinder ohne Deutschkenntnisse in die Vorschule eingeschult wurden. Über das Theaterspielen lernten die Kinder die Sprache, sowie Ausdruck und das Spielen einzelner Rollen. Wir konnten ihr Selbstbewusstsein deutlich stärken. Hier zeigt sich die erfolgreiche und effektive Synergie von Sprachförderung und darstellendem Spiel."

Daniela Schulz freute sich, dass die Kinder viele positive Momente der Normalität erlebten. Belohnt wurden die Kinder mit einem großen Applaus, und es flossen sogar ein paar Freudentränen auf der neuen Bühne der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Allen tat es gut, sich gemeinsam von diesem besonderen Schuljahr verabschieden zu können.

"Wir sind erste Klasse!"

Coronakonforme Einschulungsfeiern und stabile Schülerzahlen in der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Am Dienstag, dem 10.8.2021 fanden in den Hamburger Grundschulen die Einschulungen der Erstklässler statt.  Mit prall gefüllten Schultüten, bunten Ranzen und vor allem leuchtenden Augen traten die ABC-Schützen dem sogenannten "Ernst des Lebens" entgegen.

Doch Einschulungen in Coronazeiten – wie geht das?

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg hatte sich auf diese Herausforderung gut vorbereitet: In der großen, neuen Kantine wurden die Klassen nacheinander eingeschult, die Stühle für die Eltern mit großem Abstand aufgestellt, und alle Personen trugen eine Maske. Zwischen den halbstündigen Einschulungen war genug Zeit eingeplant, um kräftig durchzulüften. Alle Gäste wurden namentlich notiert und so kontaktarm wie möglich durch das Schulgebäude geleitet.

Begrüßt wurden die aufgeregten Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern von Thomas Halbrock, dem Abteilungsleiter der Vor- und Grundschule. Mit Piratentanz, Spinnentheater und Pippi-Langstrumpf-Choreographie hieß der Jahrgang 3 die Jüngsten herzlich willkommen.

Christin Gerlieb (links) führt die maritime Klasse der STS Wilhelmsburg.
Mit selbstgebastelter maritimer Schultüte fiebert Kiara Böde Escoto (6 Jahre) dem „Ernst des Lebens“ entgegen.
Die 5b freut sich gemeinsam mit ihren Tutoren und dem Jahrgang 5 auf den Schulstart.

Einen Tag zuvor wurden in der Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg im Rahmen einer Einschulungsfeier die neuen Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen begrüßt. Die Kinder sind auf vier Klassen aufgeteilt. Dabei ist die Klassenzusammensetzung handverlesen: Gabriella Krause, Abteilungsleiterin der Jahrgänge 5 bis 7, hat durch Gespräche mit Eltern und Kollegen viele Informationen über ihre Schützlinge erhalten. Alle fünften Klassen haben einen besonderen thematischen Schwerpunkt: Gesundes Kochen, Maritimes, Kunst und Gestaltung sowie Sprache und Theater.

Herr Schreiter, Abteilungsleitung 8-10, begrüßt die neuen achten Klassen und stimmt ein.

Nach dem Motto „I KNOW I CAN“, einem beliebten Rap-Song des amerikanischen Musikers Nas, wurden vor dem Wochenende die neuen achten Klassen am Standort an der Rotenhäuser Straße begrüßt. Die Schülerinnen und Schüler betraten durch einen geschmückten Eingang ihr neues Schulgebäude. Herr Schreiter, Abteilungsleitung 8-10, machte den Jugendlichen Mut für die kommenden drei Jahre. Im Fokus stehen dabei die Arbeit in den Profilklassen, Praktika und Angebote zur Berufs- und Studienorientierung, sowie die Vorbereitung auf alle Abschlussprüfungen. Die Profile im Jahrgang 8 decken ein breites Spektrum an Interessen der Schülerinnen und Schüler ab: Musik, Challenges und Tanz, Nachhaltigkeit, Sport und Journalismus, Kochen und Hauswirtschaft sowie Bauen und Werken – das alles mit vielen Kooperationspartnern und außerschulischen Lernorten. Hier ist für alle etwas dabei!

Wir wissen: „We know you can...be what you wanna be!“

Bunte Kunst im blauen Salon

Vorschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg zündet mit ihrer Kunstausstellung Feuerwerk der Farben

Ungewöhnlicher war dieses Vorschuljahr für die Kinder der Stadtteilschule Wilhelmsburg wohl noch nie. Die Pandemie wirbelte mit ihren Einschränkungen alle pädagogischen Konzepte durcheinander und verlangte von Kindern und Eltern viel Geduld und Langmut. Umso erstaunlicher ist, was das Vorschulteam mit den Kindern innerhalb dieses Schuljahres künstlerisch auf die Beine stellte. Im „blauen Salon“ im Neubau der StS Wilhelmsburg befindet sich momentan eine äußerst beeindruckende Kunstausstellung der Jüngsten.

Gezeigt werden farbenfrohe Unikate, moderne Kunst und Jahreszeitenbilder, die innerhalb des „Corona-Schuljahres“ gefertigt wurden. Dabei geht die Ausstellung weit über das DIN A4 Format und die Zweidimensionalität hinaus. Liebevoll, kindgerecht und wertschätzend sind die Exponate im großzügigen, hellen Ausstellungsraum aufgebaut. Passende, leise Musik lässt die Besucher in eine fröhliche Kinderwelt abtauchen.

„Uns war es wichtig, trotz der vielen Einschränkungen den Kindern so viel Normalität wie möglich bieten zu können“, erklärt Vorschullehrerin Annika Gleißenberg. Dem Vorschulteam stand bei ihrer Arbeit die Künstlerin Sarah Abo Selim zur Seite. „Kunst stimuliert in uns Bilder und Begriffe, macht Erfahrungen lebendig, löst Widersprüche aus, bewegt uns, stößt unser Denken an und schafft Kommunikationsanlässe. In dieser Ausstellung wird deutlich, wie unterschiedlich sich die Kinder künstlerisch zu einem Thema ausdrücken“, weiß Sarah Abo Selim.

Die realisierten Projekte entstanden im Wechselspiel zwischen Gemeinschaftsarbeiten und individuellen Realisierungen. Ziel war es, den Kindern vielfältige Lernwege mit allen Sinnen zu ermöglichen.
Mit der vielfältigen, kunterbunten Ausstellung belohnten sich die Vorschulkinder zum Schuljahresende selber. Stolz führten sie ihre Eltern durch die liebevoll arrangierte Ausstellung und erklärten ihre Werke. Bis September ist die Ausstellung noch zu sehen … dann sind die Kinder schon in der ersten Klasse!

Schülerinnen und Schüler setzen sich für den Ocean Day / Klimatag am 8. Juni 2021 ein

Am 8. Juni ist jedes Jahr der weltweite Oceans Day. Als Klimaschule haben sich alle Jahrgänge in den ersten beiden Stunden mit Ocean- und Klimathemen beschäftigt, um das Bewusstsein für den Einfluss des Menschen auf die Umwelt und die Folgen aufmerksam zu machen. Als zentraler Gegenstand dienten die SDGs.

Im Rahmen des Themas „Abfall“ haben die Klassen von der Vorschule bis zur 3. Klasse aus alten Broschüren Geschenktüten gebastelt. Die 4. bis 6. Klasse hat sich rund um den Einfluss unserer Ernährung auf das Klima informiert. Die Mittelstufe hat Tipps für die Schule entwickelt, wie wir noch mehr Plastik vermeiden können, um den Plastikabfall im Meer zu reduzieren. 450 Jahre dauert es bis sich eine Plastikflasche zersetzt hat. Die Oberstufe entwickelte ein Quiz zum globalen Problem der Überraschung der Weltmeere.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler ist groß und alle freuen sich schon auf die MaritimeProfilWoche Ende Juni.

Stolz halten die Schülerinnen und Schüler der 3b ihre selbstgebastelten Geschenktüten aus alten Karten hoch.
Die 6. Klasse hat sich mit der Klimawaage ein Bild über den Einfluss unserer Ernährung auf das Kima gemacht.
Die Klassen 7 und 8 haben den Einfluss des Plastiks auf die Meere erforscht. Am Ende sind Tipps für die Vermeidung von Plastik in der Schule und im Alltag entstanden.

Unterwegs im Internet – aber sicher!

v.l.n.r. Schulleiterin Katja Schlünzen, Christoph Heinz, Daniela Schulz, Grundschulleiter Thomas Halbrock

Grundschule der STS Wilhelmsburg erhält Internet-ABC-Auszeichnung

Mit Beginn der Corona Pandemie haben wir es alle deutlich gespürt. Die Digitalisierung schreitet mit großen Schritten voran und schwappt in viele Lebensbereiche. Davon sind die Lebenswelten der Kinder nicht ausgenommen. Neben Spaß und Spannung ermöglicht das Internet den Kindern, ihr Wissen zu erweitern.

Die Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg bereitet ihre Schülerinnen und Schüler gezielt auf den verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet vor. „Der bewusste und kompetente Umgang mit Medien ist neben Lesen, Schreiben und Rechnen eine Schlüsselqualifikation. Unser Ziel ist, allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, Basiskompetenzen zum sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit dem Internet zu erlernen“, erklärt Daniela Schulz, langjährige Medienbeauftragte der Grundschule. Zusammen mit ihrem Kollegen Christoph Heinz besuchte sie zwei Jahre lang Fortbildungen des Projektes „Internet-ABC-Schule“. Ende April überreichte Projektleiter Matthias Sannmann der Grundschule der STS Wilhelmsburg die Auszeichnung „Internet-ABC-Schule“.

Wie sieht die konkrete Umsetzung an der Grundschule der STS Wilhelmsburg aus? Ab der zweiten Klasse steht bei allen Kindern eine Stunde Computerunterricht auf dem Stundenplan. Unterschiedliche Lernmodule bereiten die Kinder spielerisch auf den sicheren Umgang mit dem Internet vor: Wie funktioniert das Internet? Wie kann ich selber im Internet aktiv werden? Welche Gefahren gibt es und wie kann ich mich schützen? Mit welchen Medien kann ich das Internet nutzen? In Halbgruppen gehen die Kinder im Computerraum nicht nur diesen Fragen nach.

„Neben der Schulung der Kinder ist es auch wichtig, die Eltern zu informieren. Wir bieten regelmäßig Elterninformationsabende an. Hier informieren sich Eltern über Chancen und Risiken der kindlichen Mediennutzung und lassen sich beraten“, weiß Christoph Heinz.

„Für einen modernen Computerunterricht braucht es leistungsfähige Geräte“, meint Schulleiterin Katja Schlünzen. „Im vergangenen Jahr haben wir zahlreiche hochwertige Tablets für unsere Schülerinnen und Schüler angeschafft.“

Das Projekt wird von der Medienanstalt Hamburg und dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg/ Referat Medienpädagogik gefördert und auch durchgeführt.

Mehr Maske!

Vorschulkinder der Stadtteilschule Wilhelmsburg nähern sich dem Thema Maske von der künstlerischen Seite und kommen zu beeindruckenden Ergebnissen

„Jetzt will ich endlich meine Maske aufsetzen!“ Solche Aussprüche hört man zur Zeit selten, insbesondere von Kindern. Seit einem Jahr beschäftigen wir uns notgedrungen in Theorie und Praxis mit dem Thema Maske. Viele empfinden die Maske als lästig und störend, wir fühlen uns hinter ihr aber auch geschützt. Das Thema ist emotional.

Mit großen Emotionen und viel Herzblut beschäftigten sich vier Vorschulklassen der Stadtteilschule Wilhelmsburg Ende März mit dem Thema Maske. In dem Projekt MY MASKERADE näherten sich Fünfjährige der Maske von der künstlerischen, lustbetonten Seite und erzielten ausgesprochen beeindruckende Ergebnisse.

Um 8 Uhr sitzt die Vorschulklasse b im Stuhlkreis und lauscht den Erklärungen von Pia Norberg. Die Maskenbildnerin Norberg präsentiert den Kindern in der Mitte des Kreises ein wahres Feuerwerk an Materialien: bunte Pappen, Glitzerpapier, Farbtuben, Kleister, Stoffe, Pinsel, Plüschbiegedraht, farbige Federn und und und. Die Kinder steuern ihre gesammelten Schätze bei: Pappkartons, Klorollen, Tannenzapfen, Steine, Knöpfe, Eierkartons, Joghurtbecher. Das Material inspiriert sofort. In den Köpfen der Kinder entstehen Ideen, es sprudelt aus ihnen heraus: „Ich will einen bunten Vogel machen“, „Einen Roboter!“ Ein paar wichtige Erklärungen zum Bau der Maske sind von Pia Norberg vorher aber noch notwendig, bevor die Kinder starten können. Aber dann geht es los!

Maskenbildnerin Norberg bringt Erfahrung & Expertise mit. Davon profitiert Beria Barat. Foto: Eike F. Hübner
Eine bunte Maskerade! Fotos: Eike F. Hübner

Masken begleiten die Menschen schon seit dem Altertum. Oft wurden sie für religiöse Handlungen verwendet. Totenmasken, Schutzmasken, venezianischen Masken, Masken in Theater und Film. Heute haben die Vorschulkinder die Möglichkeit, „MY MASKERADE“ zu entwickeln.

„Die Kinder hatten eine genaue Vorstellung, was sie machen wollten. Mit Feuereifer und Phantasie haben sie über Stunden gearbeitet und richtig viel geschafft“, freute sich Vorschullehrerin Reena Osterwald. „Natürlich haben wir Erwachsenen beim Abmessen, Kleben und Festhalten geholfen. Aber auch die Kinder haben sich untereinander geholfen. Entstanden ist eine unglaubliche Vielfalt an Masken. Nach dem langen Lockdown kam dieses Projekt gerade richtig, denn heute konnten die Kinder sich richtig kreativ austoben“, stellte Vorschullehrerin Osterwald fest.

Gelingensbedingung war eine gute Vorarbeit der drei Projektträger: Wolf Gölz, Kulturbeauftragter der Stadtteilschule Wilhelmsburg, Edmund Siemers, Vorstandsvorsitzenden des Förderwerks Elbinseln e.V. sowie Pia Norberg. Die Planungen begannen bereits im Herbst, Vieles musste aber wegen des Lockdowns kurzfristig verändert werden. Dennoch stimmte der Rahmen des Projektes: Die Kinder hatten den ganzen Tag Zeit, ihre Maske zu fertigen. Die Schule sorgte für ausreichend helfendes Personal am Projekttag. Maskenbildnerin Norberg brachte die Expertise mit.

Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Hamburger Schulbehörde und der Edmund Siemers Stiftung. Edmund Siemers, Mitbegründer des Förderwerk Elbinseln e.V., liegt die Verwirklichung von Bildungsprojekten auf den Elbinseln sehr am Herzen: „Das Projekt ‚MY MASKERADE‘ offeriert den Wilhelmsburger Kindern, sich individuell und künstlerisch mit dem Thema Maske auseinanderzusetzen. Die großartigen Masken der Kinder laden geradezu dazu ein, spielerisch in neuen Rollen zu schlüpfen.“ Für die Vorschulkinder ist das ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Kunst und Kultur.

Das musste man den Kindern nicht zweimal sagen: Kaum waren die Masken fertig gestellt, im Kreis gewürdigt und besprochen, begann das Spiel der Kinder. Vorschullehrerin Annika Gleißenberg entwickelte flugs einen kleinen Maskentanz mit ihrer Klasse zu klassischer Musik. „Die Kinder sind unheimlich stolz auf ihre Maske und wollen sie sofort mit nach Hause nehmen. Ein tolles Projekt, das wir gerne wiederholen würden!“, strahlte Annika Gleißenberg.

Teamarbeit: Elisa Barat und Elifnaz Sezen. Fotos: Eike F. Hübner

Schulleiterin Katja Schlünzen stimmte dem gerne zu: „Hier geht es um mehr als um bloßes Basteln. Unsere Vorschulkinder durften Phantasie entwickeln, ausdauernd ihre Idee umsetzen, Probleme kreativ lösen und ‚soft skills‘ einüben. Einfach klasse!“

Sicher scheint, dass die Vorschulkinder der Stadtteilschule Wilhelmsburg ihre eigenen Masken gerne tragen.

Kuckuck! Stolz zeigt Amar Emini seine Maske. Fotos: Eike F. Hübner
Maskenparade auf dem Schulhof! Fotos: Eike F. Hübner
Kreativ ging es her! Fotos: Eike F. Hübner

Lesebrücke Hamburg-Prag: Mehr als 3.000.000 (!!!) Seiten wurden gelesen!

Und unsere Grundschule war dabei !!!

Ziel war es, das Lesen zu fördern. Doch wie macht man das in Corona-Zeiten? Maren Töbermann vom Wilhelmsburger Bürgerhaus hatte die Idee zur "Lesebrücke Hamburg-Prag", Kirsten Boje unterstützte das Projekt großzügig und Ursula Schulz (Lab Internationales der Stadtteilschule Wilhelmsburg) gewann die Prager Schulen hinzu.

Jede gelesene Seite zählte! Egal, ob es sich um ein Pixi-Buch oder einen Roman handelte, jeweils 6 Seiten wurden als 1 Meter gerechnet. Und 500 km galt es zu schaffen, denn es liegen Luftlinie rund 500 km zwischen den beiden Partnerstädten Hamburg und Prag. Im Oktober wurde das Projekt gestartet, Ostern war das Ziel erreicht. Und mehr als 200 Schülerinnen und Schüler der Grundschule der Stadttteilschule Wilhelmsburg waren für das Projekt gemeldet und lasen ganz eifrig. Frau Kellermann meldete 4 vierte Klassen, 3 dritte Klassen und 4 zweite Klassen zur Teilnahme an. Mehrere tausend Seiten konnten die Kinder der Stadtteilschule Wilhelmsburg zum Projektergebnis beisteuern, eine tolle Leistung! Insgesamt nahmen 30 Hamburger und 28 Prager Grundschulen an der "Lesebrücke" teil. Jetzt erwartet alle Leseratten eine Urkunde, unterzeichnet von Dr. Tschentscher und Dr. Hrib, den beiden Bürgermeistern der Städte.

Wir wünschen schöne Ostertage!

Wir wünschen schöne Ostertage!

Kommt das kleine Vorschulhäschen, stupst Dich an mit seinem Näschen, stellt sich auf die Hinterfüße und sagt dir ... ... liebe Grüße!

Die Schülerinnen und Schüler aus der Vorschule waren fleißig beim Basteln dabei und freuen sich auf die Osterzeit.

Weihnachtsgruß

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Freunde,

nun sind sie endlich da, die wohlverdienten Ferien.
Hinter uns liegt ein Jahr voller neuer Herausforderungen und Ereignisse.
Viele davon haben wir nur mittelmäßig gemeistert, viele aber auch herausragend gut – darauf können wir alle sehr stolz sein.
Jede schlechte Situation bringt auch eine gute hervor – und so war es auch hier.
Wir sind zusammengewachsen, unsere Kontakte zueinander sind trotz der Distanzvorgaben intensiver geworden und wir alle haben davon profitiert.
Aus diesem Grund blicken wir voller Zuversicht auf das kommende Jahr.
Nichts kann uns diesen Zusammenhalt nehmen.
In diesem Sinne wünschen wir allen erholsame Ferien, ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes neues Jahr 2021.

Eure/Ihre Schulleitung und das gesamte Kollegium der Stadtteilschule Wilhelmsburg.

Ein weihnachtlicher Gruß aus unserer Vorschule.

Schülerinnen und Schüler des 4. Jahrgangs erhielten Tablets als Leihgerät

Zwölf Schülerinnen und Schüler des vierten Jahrgangs freuen sich immer noch über ein Tablet, das sie als Leihgerät von unserer Fellow, Lea Ahders, erhalten haben.

Ein großes Dankeschön geht an Lea Ahders, die es den zwölf Schülerinnen und Schülern ermöglicht hat, jetzt auch digital von zu Hause aus zu arbeiten.

Möglich wurde diese Aktion dank der großzügigen Spende der Hertz-Stiftung an Teach First Deutschland.

Diese Schülerinnen und Schüler verfolgen in diesem Schuljahr zusätzlich zu ihrem wöchentlichen Computerunterricht Lernziele, die sie mit ihrem Tablet erarbeiten.

Auf geht’s ins nächste Level!

Text und Fotos: Daniela Schulz und Lea Ahders

MINT-Tag 2020: Die ganze Schule im MINT-Fieber

Am 26.11. hat das MINTforum den MINT-Wettbewerb durchgeführt. Wir haben mit der gesamten Schule daran teilgenommen. Dieses Jahr ging es um den Klimaschutz und wieviel wir an CO2-Emissionen einsparen können, wenn wir unsere Lebensweise ein bisschen ändern. Die Schülerinnen und Schüler errechneten in Gruppen die Einsparungsergebnisse. Zum Schluss durfte jede Gruppe noch einen Werbeslogan zum Klimaschutz mit entsprechendem Logo zeichnen.

Diese kreative Aufgabe hat uns so gut gefallen, dass wir daraus noch einen schulinternen Wettbewerb ausgerufen haben. Zuerst wurden die Klassensieger gekürt, danach die Jahrgangssieger, die sich alle im MZE - Maritimen Zentrum Elbinseln trafen. Dort wurden von der Jury aus der Schulleiterin Katja Schlünzen und den Schulsprechern die drei Schulsieger gekürt. Alle Jahrgangssieger freuten sich über ihre Urkunde und einen Turnbeutel mit dem Schullogo. Die drei Siegerteams haben darüber hinaus auch noch Kinogutscheine gewonnen.

Preisübergabe des Schulsprecherteams an die Gruppe aus der 7b, die den 3. Preis gewonnen hat.
Aufgregt warten die Jahrgangssieger auf die Preisverleihung.
Klasse 7 überlegt sich einen Slogan für den Klimaschutz.
Der Französischkurs des Jahrgangs 9 rechnet.
Linn und Adis aus der 10e haben den 2. Preis gemacht.
1. Platz für Adi, Ali und Efe aus der Klasse 11a.

Aktive Vorschul-Bücherwürmer am Perlstieg

Schon bevor sie lesen können, haben die Vorschüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg die Faszination von Büchern entdeckt und sind in ihrem Bücherhunger nicht mehr zu stoppen. Jeden Donnerstag ist Büchertag, und die Vorschüler stellen sich gegenseitig ihr Lieblingsbuch vor.

Heute ist Moritz an der Reihe. Sein Buch „Das kleine Muffelmonster“ fand er in seiner Vorschultüte. Während Vorschullehrerin Annika Gleißenberg das Buch vorliest, hören Moritz` Mitschüler gespannt zu. Anschließend erstellt die Vorschulklasse dazu ein eigenes Bilderbuch. „Wenn ich mal groß bin, schreibe ich auch Geschichten!“, ruft Stella Marie.

Damit die Bücherwürmer der Vorschule stets genug „Buch-Futter“ haben, steht ihnen neben der Klassenbibliothek eine große Bücherkiste der Bücherhalle Hamburg zur Verfügung.

Die Bücherwürmer der Vorschule am Perlstieg lieben das Bücherprojekt und futtern sich fleißig durch die Bücher.
Moritz stellt sein Buch seinen Mitschülern vor.

Vorschullehrerin Annika Gleißenberg weiß: „Eine frühe literarische Bildung fördert die Kinder in vielen Bereichen: Sprache, Konzentration, Fantasie und natürlich Lust auf Geschichten! Ayaan hat sich ein tolles, zweisprachiges Buch aus der Bücherhalle ausgeliehen und liest es mit gemeinsam mit seinen Eltern.“

Ab sofort können Wilhelmsburger Eltern ihre Kinder für die Vorschule am Perlstieg im Sekretariat anmelden.

Lautstarke Kundgebung für einen sicheren Schulweg

Mit selbstgemalten, kreativ gestalteten Bannern taten die Kinder ihre Forderungen kund.

Unsere Vor- und Grundschüler fordern mehr Rücksicht von Autofahrern vor unserer Schule

Am frühen Morgen des 29. Septembers sorgten zahlreiche Vor- und Grundschüler vor unserer Schule im Perlstieg und im Wilhelm-Carstens-Weg für Aufregung. Mit zahlreichen, bunten Plakaten und selbstgedichteten Schlachtrufen forderten sie ihre Mitschüler und Eltern auf, zu Fuß zur Schule zu kommen. Mit „Elterntaxis – nein danke“, „Autos raus“ und ähnlich skandierten Sprüchen begrüßten sie diejenigen, die in den Perlstieg mit dem Auto einbogen. Der Wilhelm-Carstens-Weg war an diesem Morgen komplett gesperrt. Zahlreiche Eltern unterstützen ihre Kinder bei der Kundgebung. Für die Sicherheit der Kinder sorgten die Wilhelmsburger Polizeibeamten sowie der Polizei-Verkehrslehrer Thorsten Pagel. Nach einer dreiviertel Stunde löste sich die Versammlung auf, und die Kinder gingen zufrieden zurück in ihre Klassen.

Eingebunden war dieser Aktionstag in die bundesweit stattfindenden Aktionswochen „Zu Fuß zur Schule“. Seit einer Woche notierten die Kinder, wie sie täglich zur Schule kommen: Zu Fuß, mit dem Roller, mit dem Bus oder mit dem Auto. Im Unterricht sprachen sie über gefährliche Situationen, die durch rücksichtslose Autofahrer hervorgerufen wurden. Gemeinsam überlegten sie ihre Forderungen und gestalteten Plakate.

Initiiert hatte der Elternrat die Teilnahme der Schule an den Aktionswochen „Zu Fuß zur Schule“. Volle Unterstützung erhielt der aktive Elternrat von Thomas Halbrock, Schulleiter der Vor- und Grundschule, der für die reibungslose Logistik im Vorfelde und während des Aktionstages tatkräftig sorgte.

Thomas Halbrock erklärte: „Zu Fuß zur Schule gehen hat viele Vorteile! Die Kinder bekommen Bewegung und frische Luft, bevor sie im Unterricht sitzen. Außerdem treffen sie ihre Klassenkameraden auf dem Weg. Das stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Wenn Kinder ohne Eltern zur Schule kommen können, ist das ein wichtiger Schritt zur Selbstständigkeit. Die meisten Kinder unserer Schule kommen zu Fuß zur Schule. Das ist toll! Manchmal müssen sie aber vor der Schule gefährliche Situationen meistern. Gefährlich deshalb, weil wenige Eltern ihre Kinder mit dem Auto direkt vor den Schuleingang fahren. Die Lage vor Schulbeginn und nach Schulschluss wird dadurch für die Kinder unübersichtlich. Heute haben wir ein sichtbares und lautes Zeichen gegen „Elterntaxis“ im Wilhelm-Carstens-Weg gesetzt!“

Ausnahmslos alle anwesenden Eltern begrüßten den Aktionstag ausdrücklich, da sie sich mehr Sicherheit für ihre Kinder auf dem Weg zur Schule wünschen. Zu hoffen bleibt, dass die Kundgebung möglichst lange Wirkung zeigt.

Die Mütter aus der Klasse 1a fanden den Aktionstag richtig und wichtig.
Buntes Treiben und laute Rufe auf dem Perlstieg.

„Unsere Zusammenarbeit funktioniert hervorragend!“

Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack lobt Arbeit und Besonnenheit der Lehrkräfte der STS Wilhelmsburg

„Als erstes möchte ich allen Lehrerinnen und Lehrern der Stadtteilschule Wilhelmsburg meinen ausdrücklichen Dank für ihre Arbeit und ihre Besonnenheit aussprechen“, eröffnete Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack die Gesprächsrunde, die am 1. September im Neubau am Perlstieg stattfand. Aus aktuellem Anlass besuchte er die Stadtteilschule Wilhelmsburg, um sich mit der Schulleitung sowie drei Kollegen über die jüngsten Ereignisse auszutauschen. Besonderes Interesse zeigte Thorsten Altenburg-Hack an den Erfahrungen, die die Lehrerinnen und Lehrer in den ersten drei Schulwochen mit dem Corona-bedingt geänderten Schulbetrieb gemacht hatten. In den Bereichen, in denen die Schulbehörde bei Problemlösungen helfen könne, versprach er volle Unterstützung.

Schnell wurde im kooperativen Gespräch deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen Schulbehörde und der Stadtteilschule Wilhelmsburg von Schuljahresbeginn an hervorragend funktionierte.

Im Zentrum der weiterführenden Überlegungen stand, wie weiterhin bestmöglich für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrpersonals gesorgt werden könne. „Unser Ziel ist, dass die Kinder und Jugendlichen zur Schule gehen“, erklärte Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack.

Schulleiterin Katja Schlünzen bedankte sich bei den Kolleginnen und Kollegen sowie dem Landesschulrat für ihren Einsatz im vergangenen halben „Corona-Jahr“ und hob insbesondere die vermehrten Anstrengungen im Kollegium gerade in den letzten drei Wochen hervor. Das Engagement hatte sich gelohnt: „Ich bin froh, dass die Stadtteilschule Wilhelmsburg die Bildung der Kinder und Jugendlichen während der gesamten Zeit immer gewährleisten konnte“, stellte Katja Schlünzen fest.

Die Corona-Infektionen einiger Kinder zeigten jedoch, dass eine zusätzliche Unterstützung der Schule durch die BSB und das Gesundheitsamt notwendig war.

Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack und Schulleiterin Katja Schlünzen besichtigten nach dem Gespräch den Neubau am Perlstieg.

Bezauberndes Farbspiel in den Vorschulklassen

In allen vier Vorschulklassen der Stadtteilschule Wilhelmsburg findet zur Zeit ein Projekt zum Thema Farben statt, das die Kinder stark begeistert und beeindruckt.

Kunstprojektleiterin Sarah Abo Selim wählt für das Kennenlernen und Mischen der Grundfarben einen ungewöhnlichen aber zugleich beeindruckenden Weg: Die Vorschulkinder tropfen mit einer Pipette die Grundfarben in eine Schüssel mit Mandelmilch. Aufgrund des hohen Fettgehalts der Milch vermischen sich die Farben nicht. Aber wenn die Kinder mit einem Wattestäbchen durch die Farben ziehen, entdecken sie auf faszinierende Weise, wie neue Farben entstehen. Um den Moment des bezaubernden Farbspiels festzuhalten, legen die Kinder saugfähiges Papier auf die Oberfläche und erhalten einen bleibenden Farbabdruck. Jedes Bild ist anders, und die Vorschulkinder sind begeistert.

Die Farben werden in die Mandelmilch getropft, vermischt …
und ein Abdruck erstellt.

Vorschullehrerin Reena Osterwald weiß: „Es ist eine Freude zu sehen, mit welch großer Begeisterung die Kinder an dem Projekt teilnehmen und motiviert lernen.“

„Dann machen wir eben ein Foto!“

Ilana weiß schon, dass Apfel mit einem A beginnt.
Obere Reihe von links: Ayaan Maqsood, Esma Aydin, Elijan Celikovic, Ilana Agic

Untere Reihe von links: Ömer-Ali Arap, Mahsun Coban

Vorschüler der STS Wilhelmsburg wollen ihren Eltern zeigen, was sie können.

Seit drei Wochen gehen die Vorschüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg bereits zur Schule. Mathe, Sprachunterricht, Sport und Spielzeit stehen auf dem Stundenplan. Ganz normal. Eigentlich. Doch weil die Stadtteilschule Wilhelmsburg ein strenges Hygienekonzept umsetzt, dürfen die Eltern der Vorschüler weder Klassenraum noch Schulhof betreten. Da gab es nach dem Kunstunterricht bei den Vorschülern der Klasse VSKa lange Gesichter, dass die Eltern ihre ersten getuschten Bilder nicht sehen konnten.
„Dann machen wir eben ein Foto!“ hatten die Kinder die gute Idee.