Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

Workshop zu gefährlichen Chemikalien

Wetter.Wasser.Waterkant-Woche: Workshop "Gefährliche Chemikalien"

Ein Schülerbericht von Melisa Kalayci (Profil "Maritime Räume entdecken und erforschen" / Klasse 12f der gemeinsamen Oberstufe Elbinseln):

Heute haben wir, die 12f, gemeinsam mit Frau Dammann einen Workshop zu gefährlichen Chemikalien gehabt. Dazu sind Fee Widderich und Hannah Weber von der Organisation Baltic Environmental Forum Deutschland e. V. zu uns in die Klasse gekommen und haben verschiedene Experimente mit uns durchgeführt. Im Folgenden werden diese anhand von Fotos und Erklärungen dargestellt.

CodeCheck

Als Erstes haben wir mit diesen Gegenständen gearbeitet. Dafür haben wir zunächst die CodeCheck App geöffnet und die einzelnen Gegenstände eingescannt. Nach dem Einscannen wurde auf dem Bildschirm angezeigt wie viele Chemikalien in dem jeweiligen Produkt enthalten sind, wobei sich herausgestellt hat, dass ein Produkt nicht immer gut sein muss nur weil es wie ein Bioprodukt aussieht oder sogar Bio draufsteht.

Per CodeCeck-App die Inhaltsstoffe der Produkte und der Verpackung erkennen.
Viele Produkte beinhalten Schadstoffe.

Plakate

Reduzierung von Chemikalien im Alltag.

Hier haben wir über Produkte, die wir im Alltag nutzen, die aber gefährliche Chemikalien enthalten, geredet und sind zu dem Entschluss gekommen, dass wir, allein nur am Morgen schon, mindestens 8-9 Produkte nutzen, die Chemikalien enthalten.

Nach der Besprechung haben wir Plakate erstellt, in denen hilfreiche Methoden erklärt und aufgelistet sind, die Chemikalien im Alltag reduzieren oder gar abschaffen und haben diese im Anschluss präsentiert.

Selbstgemachtes Deo

Zum Abschluss haben wir noch unser eigenes und chemikalienfreies Deo gemacht. Dazu haben wir jeweils 3 Löffel vom Natron und des Kokosöls, und 2-3 Löffel Speisestärke in unsere Behälter gefüllt. Dann haben wir alles gut miteinander vermischt und für den Geruch noch einige Tropfen essentielle Öle hinzugefügt. Als Endergebnis kam dann das Deo heraus, welches wirklich interessant war und auch Spaß gemacht hat, herzustellen.

Vorbereitung zur Herstellung eines Deodorant.
Das neuerworbene Fachwissen wird angewendet, um ein chemikalienfreies Deo herzustellen.

Gemeinsame Oberstufe Elbinseln: Profil „Maritime Räume entdecken und erforschen“ nimmt an Dialogveranstaltung zum Thema Mikroplastik teil

Mikroplastik hinterlässt Spuren
(Foto: IOW/F-Klaeger)


Mikroplastik-Ausstellung im Maritimen Museum

„Bunt, klein, überall. Mikroplastik – Vom Fluss ins Meer“

Eine Ausstellung, die sich mit einem der dringendsten ökologischen Probleme unserer Zeit beschäftigt, zeigte das Internationale Maritime Museum Hamburg bis zum 30. September.



Das Begleitprogramm fand diesmal online statt: Über Facebook zeigte das Museum eine Live-Führung, die Dr. Sven Hille und Franziska Klaeger - Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) - in der Ausstellung durchführten, an der auch die Schülerinnen und Schüler der "Gemeinsamen Oberstufe Elbinseln" aus dem Profil "Maritime Räume entdecken und erforschen" des Jahrgangs 13 teilnahmen. Zudem konnten sich Interessierte per Live-Stream einer Dialogveranstaltung zuschalten, in der das IOW gemeinsam mit den Hamburger Expert*innen Dr. Annette Kramer (Hamburg Port Authority) und Frank Laurich (Hamburg Wasser) aktuelle Aspekte der Mikroplastik-Forschung zur Diskussion stellte. Dem Expert*innen-Dialog war das Profil der Stadtteilschule Wilhelmsburg live aus dem Klassenraum zugeschaltet, um in den fachlichen Austausch zu gehen.

Text: Pressemitteilung des Internationalen Maritimen Museums Hamburg

Profilschülerinnen und -schüler des Profils "Maritime Räume entdecken und erforschen" nehmen an der Onlineveranstaltung teil (Foto: Sonja Schäfer).
Online-Führung durch das Internationale Maritime Museum mit Franziska Klaeger und Dr. Sven Hille - Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW)
Foto: Sonja Schäfer

O-Töne

"Die Experten sind auf alle Fragen eingegangen und haben sich Zeit genommen."
"Haben wir so nicht erwartet.
"
"Wir konnten unser Wissen durch den Austausch erweitern."

"Guter Austausch."
"Wir haben sogar eine Einladung von Herrn Laurich (Hamburg Wasser) bekommen.
"
"Es gibt viele Dinge, die wir noch vertiefen können."
"Der Austausch hat neue Fragen aufgeworfen."

Furkan Kocabey, Malik Özdemir, Selinay Aydin (Profil "Maritime Räume entdecken und erforschen")

Oberstufenschüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg eröffnen 11. Hamburger Klimawoche

Auch viele kleine Veränderungen im persönlichen Umfeld führen zu einem nachhaltigen Klimabewusstsein.

Zeitgleich zum UN-Klimagipfel in New York startete am 23. September die 11. Hamburger Klimawoche. Wie große politische Entscheidungen aber auch kleine Veränderungen im eigenen Umfeld und auf lokaler Ebene den Klimawandel verlangsamen können, wird in diesen Tagen heiß diskutiert. Dazu gehört häufiger den öffentlichen Nahverkehr oder das Fahrrad zu benutzen oder Plastikmüll zu vermeiden und den eigenen ökologischen Fußabdruck kritisch zu hinterfragen. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg nutzt den Anlass der Klimawoche und das Motto „Das Klima braucht dich!“ für einen Workshop „Sprung über die Elbe.“

Eröffnungsaktion 11. Hamburger Klimawoche: Die Klasse 11a der StS Wilhelmsburg mit Mojob Lativ (links vorn), Jens Kerstan, Frank Otto, Bärbel Dieckmann, Frank Schweikert, Boris Herrmann (c) Marius Röer

Schülerinnen und Schüler der 11a der Stadtteilschule Wilhelmsburg fuhren zum Start der 11. Hamburger Klimawoche mit dem Boot von Spreehafen an den Jungfernstieg. An Bord widmeten sie sich dem Thema Umwelt- und Klimaschutz, diskutierten Lösungsvorschläge und erstellten Forderungen zu konkreten Klimaschutzmaßnahmen. Die Grafik-Künstlerin Angela Wittchen hat die Klasse 11a bei der Arbeit genau beobachtet und die Ergebnisse in einer Grafik festgehalten.

Graphic Recording by Angela Wittchen & 11a STSW (per Klick vergrößern!)

Begleitet wurde die Fahrt unter anderem von Jens Kerstan (Umweltsenator) und dem Segler Boris Herrmann (Schirmherr der Hamburger Klimawoche), der soeben von der Atlantik-Überquerung zusammen mit Greta Thunberg zurückgekehrt ist. Auch die Hamburg-Journal Moderatorin Julia Wulf vom NDR Fernsehen war mit an Bord und nutzte die Gelegenheit für ein Interview  mit Jana und Fabio aus unserer elften Klasse. Unter großer Anteilnahme der Medien fand am Jungfernstieg abschließend die Übergabe der Schülerforderungen an Umweltsenator Kerstan statt. Kerstan, wie auch Klimaforscher Mojib Latif lobten das Engagement der Schülerinnen und Schüler.

Für ihr Engagement bedanken wir uns bei den Tutoren Wilma Günther und Uwe Junge, den Schülerinnen und Schülern unserer 11a sowie den Experten, die diesen Auftakt so gehaltvoll unterstützten.

Übergabe der Forderungen von Klimaschutzmaßnahmen an Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan.
Die Forderungen wurden noch an Bord auf gut sichtbare Plakate geschrieben.

Eskalation am Millerntor beim FC St. Pauli: Vorlesung für alle!

Die Gelegenheit eine Vorlesung an diesem besonderen und doch eher ungewöhnlichen Ort zu besuchen, ergab sich für die Schülerinnen und Schüler des 3. Semesters im Profil „Maritime Räume entdecken und erforschen“

„Wer eskaliert hier eigentlich? Konflikte in der Stadt“ war die Leitfrage, unter der Dr. Nils Zurawski Konfliktursachen benannte, die sich in Städten finden lassen, weil urbaner Raum einem ständigen Wandel unterliege. So führen beispielsweise die zunehmende Raumknappheit und eine fortschreitende soziale Ungleichheit zu permanenten Verhandlungen zwischen den Menschen einer Stadt. Diese entladen sich dann in kleinen oder großen Konflikten, was an einigen aktuellen Konflikten in Hamburg genauer erklärt und verdeutlicht wurde. Fast immer resultieren Konflikte aus einem fehlenden Dialog, der fehlenden Teilhabe oder zumindest einem Gefühl davon „nicht gefragt zu werden“, Pauschalisierungen, stereotypen Unterstellungen und einer uneindeutigen Interessenlage. Im Anschluss an den Vortrag wurden viele Fragen gestellt, insbesondere der G20 scheint die Bewohner auf St. Pauli weiterhin zu beschäftigen – eine Frage musste leider offen bleiben: „Woher kommt der tief sitzende Frust der Bürger?“

Abitur an der Stadtteilschule Wilhelmsburg erstmals vergeben! Herzlichen Glückwunsch!

Stolz schauten unsere ersten Abiturientinnen und Abiturienten in die Kamera! Das erste Mal haben Schülerinnen und Schüler unserer Schule das Abitur in der gemeinsamen Oberstufe der Elbinseln bestanden. Und viele sollen folgen!

Abitur 2019 (Foto: Carsten Frömchen)

"Herzliche Glückwünsche allen Schülerinnen und Schülern zum Abitur 2019 an der gemeinsamen Oberstufe der Elbinseln!" 

Schülerinnen und Schüler des Profils "Maritime Räume" mit dem Abitur 2019 (Foto: Linda Kutt)