Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

News und Projekte aus der Vorschule und Grundschule

Winterfest und Tag der offenen Tür!

Am 6.12. erwarten wir euch und eure Familien zum Tag der offenen Tür und einem fröhlichen Winterfest!

Neubaubesichtigung, Schnupperunterricht, Infostände, musikalische Darbietungen, Bastelangebote und Kaffee und Kuchen.

Wo? Standort Perlstieg

Wann? Freitag, 6.12., 15 - 18 Uhr

Flyer: Einladung Winterfest

Grundschüler gehen auf Traumreise

Tanztheatervorstellung in der Grundschule der STS Wilhelmsburg

Kultur ist nicht nur etwas für die Großen: Die Grundschüler der STS Wilhelmsburg kamen Mitte November in den Genuss, an einem Tanztheater teilnehmen zu können. Das Tanztheaterstück Lusco Fusco von Regina Rossi nahm die acht- und neunjährigen Kinder für eine Stunde mit in die Welt der Träume. Es ging um Traumphantasien, an die sich jeder Erwachsenen noch zurückerinnern kann. „Fliegen zu können“ oder „unsichtbar zu sein“, davon träumen wohl viele als Kinder. „Ich möchte gern der beste Fußballspieler der Welt sein“, davon träumt der achtjährige Alen Celikovic, „weil ich dann wichtig bin, viele Pässe zugespielt bekomme und Tore schießen kann.“ Alen hat das Tanztheater gefallen, denn die Träume wurden gut dargestellt.

Alen Celikovic bewertet das Tanztheater so: „Alles war gut“.

Lusco Fusco an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Wenn Roboter zum Lesen verführen …

Kinderbuchautor Michael Petrowitz liest an der STS Wilhelmsburg. Grundschule bietet zahlreiche, interessante Angebote rund ums Lesen.

Wer träumte als Kind nicht auch davon, einen Roboter zu haben, der lästige Hausarbeiten übernimmt, einen verhassten Mathelehrer in die Schranken weist oder auf dem schulischen Sportfest alles durcheinanderwirbelt? 

Im Rahmen der 16. Wilhelmsburger Lesewoche Anfang November fand an der Stadtteilschule Wilhelmsburg eine Lesung mit dem bekannten Kinderbuchautoren Michael Petrowitz statt. In der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula in der Rotenhäuser Straße las der Gewinner des Preuschhofpreises 2017 aus seinem Buch „Mein Onkel, der Roboter“ vor. Mit wechselnder Vorlesestimme und vollem Körpereinsatz fesselte Petrowitz über 100 Kinder aus den Jahrgängen 3 bis 5 und sorgte zugleich an den richtigen Stellen für Entspannungspausen: Schritt für Schritt brachte Bewegungsfreund Petrowitz den Schülerinnen und Schülern einen Robot-Dance bei. Dass Petrowitz mit seinem lustigen Buch den Nerv der Kinder getroffen hatte, bestätigte der achtjährige Luis Freytag: „Das war meine erste Lesung, und mir haben besonders gut die beiden letzten Kapitel und das Roboterlied am Ende gefallen.“

„In dieser Woche dreht sich in unserer Schule alles ums Lesen“, erklärte Organisatorin Christin Kellermann. „Wir machen unseren Schülerinnen und Schülern auf vielfältige Weise Appetit aufs Lesen. Die Lesung heute ist nur ein Baustein neben vielen anderen: Vorlesewettbewerb, Bücherhallenbesuche und ganz viel eigene Lesezeit.“

Den schulinternen Vorlesewettbewerb der vierten Klassen konnte Fitim Bajrami aus der 4b für sich entscheiden. Er las aus dem Buch „La-Ola! Die Miniweltmeisterschaft“ von Herbert Friedmann und wird die Grundschule der STS Wilhelmsburg beim zentralen Wilhelmsburger Vorlesewettbewerb im Bürgerhaus vertreten. Damit der Lesestoff den Leseratten nicht ausgeht, erhielten alle Grundschulkinder ein Buch vom Rotary Club Buxtehude geschenkt.

Gespannt lauschen Erst- und Zweitklässler der Autorin von „Bifi und Bops“.
Fitim Bajrami,4b, überzeugte mit seinem Lesetalent die Jury.
Luis Freytag, 8, Kinderbuchautor Michael Petrowitz und Rihanna Yildiz, 9.
Wie bewegt sich eigentlich ein Roboter? Michael Petrowitz übt zusammen mit den Kindern.

Bücher auf vier Rädern

Vorlesen macht Kinder schlau, kreativ und sportlich 

Die neue, repräsentative Studie der Wochenzeitung „Die Zeit“ kommt zu klaren Ergebnissen: Wenn Kindern vorgelesen wird, regt das ihre Fantasie an und verbessert ihr Leseverständnis. Aber noch mehr: "Vorlese-Kinder" sind weitaus aktiver als ihre Altersgenossen, denen niemand vorliest.

Damit das Vorlesen nicht nur in der Schule sondern auch zu Hause stattfindet, nimmt die Grundschule der STS Wilhelmsburg seit diesem Schuljahr an der Vorleseaktion „Hamburger Bücherkoffer“ teil. Jeder ersten Klasse stehen für ein Jahr zwei hellblaue Rollenkoffer zur Verfügung. In dem Koffer befinden sich 12 gute Kinderbücher in unterschiedlichen Sprachen. Immer freitags ziehen je zwei Kinder mit dem Koffer nach Hause. Eine Woche verbleibt der Koffer in der Familie, damit genug Zeit bleibt, die Bücher vorzulesen. Dann rollt der Koffer wieder in die Klasse, und das Kind berichtet über sein Lieblingsbuch. Damit die Eltern Ideen bekommen, wie man interessant vorliest, war sogar eine Schauspielerin in die Schule gekommen und hatte den Eltern in einem Workshop praktische Tipps gegeben. Ein Vater teilte nach dem Vorleseworkshop mit, er habe wichtige Tipps zum Vorlesen bekommen, die er bisher noch nicht kannte und nun zu Hause gerne umsetzen wolle.

Nurcan Aras, Klassenlehrerin der 1a und Koordinatorin des Hamburger Bücherkoffers hat von Eltern und Kindern positive Rückmeldung erhalten: „Die Kinder erzählen, ihnen sei zu Hause viel vorgelesen worden, und die Bücher hätten ihnen und ihren Eltern sehr gefallen. Einige Kinder freuen sich darauf, den Koffer erneut ausleihen zu dürfen.“

Thomas Halbrock, Schulleiter der Grundschule am Perlstieg, resümiert: „Der Hamburger Bücherkoffer ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Stärkung der Lesekompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler. Der Baustein „Vorlesen in der Familie“ schließt nun eine Lücke in unserem Lesekonzept.“

Der Hamburger Bücherkoffer ist eine Initiative des Vereins coach@school.

Klasse 1a freut sich auf den Lesestoff im Koffer.
15 gute Kinderbücher in vielen verschiedenen Sprachen sollen Lust aufs Vorlesen machen.
Frau Ellenberg von coach@school stellt den Kindern der Grundschule am Perlstieg den Bücherkoffer vor.
 

Laterne! Sonne, Mond und Sterne!

Seit 15 Jahren findet Laternenlauf an der Vor- und Grundschule am Perlstieg statt.

Schon seit Wochen hatten die Kinder und Lehrkräfte der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg am Perlstieg auf diesen Tag hingearbeitet: Laternen-Lieder wurden fleißig eingeübt, die Martinsgeschichte wurde erzählt, und alle Kinder hatten eine eigene Laterne im Unterricht gebastelt. Am Martinstag, dem 11. November wurden die selbstgebastelten Laternen dann das erste Mal zum Leuchten gebracht - selbstverständlich ganz traditionell mit Kerzenlicht. 

Über 400 Kinder, Eltern und Lehrerinnen und Lehrer fanden sich mit Beginn der Dämmerung zunächst auf dem Schulhof am Perlstieg ein, wo alle gemeinsam die ersten Laternenlieder anstimmten. Wie in jedem Jahr unterstützten Reena Osterwald (Vorschullehrerin) und Andreas Hinrichs (Jugendmusikschullehrer) mit ihren Akkordeons die hellen Stimmen. Stolz trugen die Kinder ihre leuchtenden Sonnen, Gänse und Monde am Stecken vor sich her. In einem langen Zug ging es dann singend und leuchtend durch den Stadtteil. Für die Sicherheit sorgte Verkehrspolizist Thorsten Pagel. Da der Laternenzug in diesem Jahr so groß wie noch nie war, benötigte Thorsten Pagel sogar noch eine weitere Unterstützungskraft.

Nikol Bocheva und Asli Nedhzati, beide VSKb zeigen stolz ihre Laternen, Hintergrund: Melek Kurtulbas.
Andreas Hinrichs und Reena Osterwald sorgten für die Musik.
Anshina, Tuana und Nisa singen kräftig mit.
Laterne, Laterne...

Um die kalten Hände am Ende wieder aufzuwärmen, schenkte das Erzieherteam selbstgemachten Kinderpunsch aus, und einige Eltern hatten hausgemachte Speisen mitgebracht. „Toll, dass Eltern und Schule eng zusammenarbeiten“, freute sich Schulsekretärin Britta Schütt, die wie in jedem Jahr gerne mitging.

Der leckere Kinderpunsch wärmte die kalten Hände wieder auf.

Stadtteilschule Wilhelmsburg zeigt Vielfalt!

1. Kulturprojektwoche zur Wertschätzung von Diversität 

In der letzten Septemberwoche fand für die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg unter der Leitung von zehn professionellen Künstlerinnen und Künstlern erstmalig eine Kulturprojektwoche zum Thema Diversität statt. Die Schülerinnen und Schüler näherten sich in unterschiedlichen Workshops dem Thema Vielfalt. Theater, Tanz, Fotografie, Film oder Kunst ersetzten für eine Woche die klassischen Unterrichtsfächer: Selbstorganisation, Kreativität, Ausprobieren, Scheitern, losgelöst vom 45 Minutenrhythmus.

Modenschau der Klasse 3c: selbstgebastelte Kostüme und Theaterstück

Die Ergebnisse der Workshops spiegelten die Vielfalt der Schülerschaft des bunten Stadtteils Wilhelmsburg sowie die vielfältigen Interpretationen von Diversität wider und konnten sich wahrlich sehen lassen: Kurzfilme, Theaterstücke, Modenschau, Trickfilme, Fotografien, handgeschöpftes Papier wurden von Mitschülern, Eltern, Sponsoren und Künstlern gewürdigt und bestaunt.

Schulleiterin Katja Schlünzen und Elterratsvorsitzender Gerald Hofmann

Das Kaleidoskop der Ergebnisse war gewollt. Schulleiterin Katja Schlünzen ist sich sicher: „Die kulturelle Bildung der jungen Menschen ist mindestens genauso wichtig wie der klassische Lehrstoff. Kreativität, schöpferische Tätigkeit, unabhängiges Denken und Persönlichkeitsbildung sind Qualitäten, die für die Berufe der Zukunft notwendig sind.“

Mihrican Sahin, 4c, präsentiert ihren Trickfilm. Dafür hat sie 260 Fotos zusammengesetzt.

Schauspieler Holger Spengler erarbeitete mit der Klasse 3b ein Theaterstück und zog am Ende der Woche positive Bilanz: „Die Schüler waren neugierig und offen. Die Zusammenarbeit mit den Schülern klappte ausgesprochen gut. Das lag auch an der sehr guten Klassenleitung. Das funktioniert an anderen Schulen oft nicht so gut.“ 

Beeindruckt waren ebenfalls die Eltern: „ergreifend“, „sehr cool“, „erstaunlich, was innerhalb einer Woche geleistet wurde“ und ein stolzer Blick zum eigenen Kind.

Am riesigen Erfolg der ersten Kulturprojektwoche an der Stadtteilschule Wilhelmsburg war der Organisator, Wolf Gölz, maßgeblich beteiligt. Freudig erklärte er: „Wie schön, wenn sich die Mühe lohnt und man im Leuchten der Augen der Schülerinnen und Schüler und der beteiligten Tutorinnen und Tutoren die Kraft und Energie kultureller Bildung aufblitzen sieht. Ein großartiges Event für unsere gesamte Schulgemeinschaft.“

Unterstützt wurde die Kulturprojektwoche von der Preuschhofstiftung und dem Kinder und Jugend Kulturfonds Hamburg.

Nicht nur Wolf Gölz, insbesondere die Schülerinnen und Schüler hoffen auf eine Wiederholung der Kulturwoche im kommenden Jahr.

1300 Schüler stürmten den Inselpark

Stadtteilschule Wilhelmsburg veranstaltete grandiosen Sponsorenlauf

Am Freitag, dem 6. September nahmen rund 1300 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg die Beine in die Hand, um Gelder für die Verschönerung ihres Schulhofes sowie Sportgeräte für ihre Pausen zu erlaufen. Den gesamten Vormittag waren Schülerinnen und Schüler von der zweiten bis zur zwölften Klasse bei strahlendem Sonnenschein zu sehen, wie sie Runde um Runde durch den Wilhelmsburger Inselpark liefen. 

Die Grundschüler mussten eine 300 Meter Runde vor dem Hochseilgarten laufen, die Jahrgänge 5 bis 11 hatten eine Runde von 1000 Metern quer durch den Inselpark zu bestreiten. Innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens galt es für die Schülerschaft dann, so viele Runden wie möglich zu schaffen.

Erst „warming up“
dann Startschuss für die Grundschüler.
Zahlreiche Eltern feuerten ihre Kinder an.

Im Vorfelde hatten sich die Schülerinnen und Schüler um Geldgeber gekümmert, die jede gelaufene Runde sponserten. Während bei den jüngeren Schülern hauptsächlich die Eltern und Verwandten als Sponsoren auftraten, konnten die älteren Schüler neben der Familie auch Wilhelmsburger Unternehmen und Geschäfte gewinnen.

Lautstark unterstützt wurden die Läuferinnen und Läufer natürlich auch von zahlreichen Eltern und Lehrern. Frau Maren Freytag, Elternratsmitglied, erklärte: "Ich finde den Sponsorenlauf eine gute Idee. Die Schule stellt Einiges auf die Beine." Eine Versorgungsstation mit frischem Obst sowie eine Musikanlage halfen den Schülern beim Durchhalten. Lehrer Thomas Bieser hatte mit seiner Profilklasse Gesundheit und Ernährung 80 kg Obst kleingeschnitten und an die Läufer verteilt. "Und wir kümmern uns auch um den Müll!", ergänzte Bieser.

Herr Bieser und Maxi Safo-Adjei präsentieren die leckeren Obstspieße.
Bakri Sawaf (6b) und Muhammed Abdelrhaman (6e) sind stolz auf ihre Rundenzahl!

Bakri Sawaf hat der Tag im Inselpark richtig Spaß gemacht. “Ich habe mir extra viel Mühe gegeben, um viele Runden zu schaffen. Ich finde gut, dass wir neue Sportgeräte kaufen und die Klassenkasse auch etwas Geld kriegt.“

Rundum zufrieden zeigte sich das Organisationsteam des Sponsorenlaufs: Tolle Stimmung, viel Bewegung und großartige Elternunterstützung konstatierten die Lehrkräfte Oliver Häusler, Torben Freitag, Daniel Sanders und Christoph Heinz. Bei den Vorbereitungen des Laufs erhielten die Vertreter unseres Faches Sport Hilfe von Alexander Jamil (Sportjobs) und Beate Wagner-Hauthal (Parksportinsel). "Einige Schüler sind heute über sich hinausgewachsen und haben eine beachtliche Leistung gezeigt", strahlte Oliver Häusler.

Die Anstrengungen der Schüler und Lehrer haben sich gelohnt: Rund 4500 € haben die Kinder und Jugendlichen für die Verschönerung ihres Schulhofes erlaufen. Das begeistert auch Schulleiterin Katja Schlünzen: "Wir sind eine äußerst aktive Schule, an der immer wieder großartige Projekte stattfinden. Ein großes Lob den Schülerinnen und Schülern für ihren aktiven Einsatz für ihre Schule und ein großes Dankeschön an die Familien und Betriebe für ihre finanzielle Unterstützung."

"Meine Klasse ist 1a!"

Stimmungsvolle Einschulungsfeiern und großer Schülerzuwachs in der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Am Dienstag, dem 13.8.2019 fanden in allen Hamburger Grundschulen die Einschulungen der Erstklässler statt.  Mit prall gefüllten Schultüten, bunten Ranzen und vor allem leuchtenden Augen traten die ABC-Schützen dem sogenannten "Ernst des Lebens" entgegen.

Auch in der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg sammelten sich am Einschulungstag festlich angezogene Familien in der bunt geschmückten Turnhalle. Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern von der Schulleiterin Katja Schlünzen und von Thomas Halbrock, dem Abteilungsleiter der Vor- und Grundschule. Mit fröhlichem Gesang, einer Trommeleinlage und internationalem Tanz hieß der Jahrgang drei die Jüngsten herzlich willkommen. 

Aufgrund der vielen Anmeldungen wurden in diesem Schuljahr vier Vorschulklassen und fünf erste Klassen gebildet. Schulleiterin Katja Schlünzen freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen der Eltern gegenüber der Schule. „Ich bin zufrieden mit der Schule. Hier ist alles in Ordnung. Enes ist unser drittes Kind hier an der Grundschule,“ strahlt Frau Sarikaya.

Bereits zum vierten Mal bietet die Grundschule eine maritime Profilklasse an: Die Klasse 1c wird verstärkt im Sachunterricht zum Thema „Maritime Welten“ arbeiten. „Damit ist dieses Projekt nun in der Grundschule fest verankert. Sehr viele Eltern sind von dem Konzept überzeugt und melden ihr Kind für diese Klasse an“, erklärt Thomas Halbrock.

Die Klasse 1c ist die maritime Klasse der STS Wilhelmsburg.

Nach der Feier marschierten die Kinder mit ihrer Klassenlehrerin ins Klassenzimmer, um schon mal ein wenig Schulluft zu schnuppern. Das Klassenlehrerteam der maritimen Klasse Christoph Heinz (Mitte) und Johanna Happe (rechts) freuen sich sehr auf die Arbeit mit den neuen Schülern: "Eine erste Klasse zu übernehmen ist immer aufregend und sehr schön", meint Johanna Happe.

Einen Tag zuvor wurden in der Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg im Rahmen einer Einschulungsfeier die 108 Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen begrüßt. Die Kinder sind auf fünf Klassen aufgeteilt. Dabei ist die Klassenzusammensetzung keineswegs zufällig: Gabriella Krause, Abteilungsleiterin der Jahrgänge 5 bis 7, hat durch Gespräche mit Eltern und Kollegen viele Informationen über ihre Schützlinge erhalten. In diesem Schuljahr haben alle fünften Klassen einen besonderen thematischen Schwerpunkt: zum Beispiel Musikklasse, maritime Klasse, Serviceklasse.

1+1=2 Die Zwillinge Melek und Medine Kurtulbas kommen in die Vorschule.
„Meine Klasse ist 1a!“ Sürreya Demerova (6 Jahre) möchte unbedingt das Lesen lernen.

Junge Tiefseefische glänzten in der Schulaula

Wo ist die Glitzerflosse? Der rote Leuchtkalmar ist bei der Suche behilflich.

Die Vorschulklasse A der STS Wilhelmsburg tauchte maritim ab.

Das ist eine gute Tradition an der Stadtteilschule Wilhelmsburg: Im Rahmen der alljährlich vor den Sommerferien stattfindenden "Maritimen Projektwoche" beeindruckten die jüngsten Schülerinnen und Schüler der Schule, die Vorschulklasse A, ihre Mitschüler und Eltern mit einem grandiosen Theaterstück. Die meist fünfjährigen Kinder verzauberten das Publikum mit Sprechkunst, Gesang, selbstgenähten Glitzerkostümen und grazilem Tanz. Hochkonzentriert und mit lauter Stimme zeigten die Kinder eine halbe Stunde, woraufhin sie viele Monate gearbeitet hatten. Mit langanhaltendem, donnerndem Applaus würdigte das Publikum die hervorragenden Leistungen der Vorschulklasse.

Annika Gleißenberg, langjährige Vorschullehrerin der STS Wilhelmsburg, tauchte bereits Mitte Januar mit ihrer Klasse in die buntschillernde Tiefseewelt ein. Vorlage für ihr Theaterstück bildete das Kinderbuch „Der Regenbogenfisch entdeckt die Tiefsee“ von Marcus Pfister. Der Regenbogenfisch schwimmt im Ozean umher und verliert seine Glitzerschuppe. Um sie zurückzubekommen, muss er in die gefahrvolle, dunkle Tiefsee hinabtauchen. Nicht nur ein Leuchtkalmar ist ihm bei der Suche behilflich.

Mit der Entwicklung ihrer Schützlinge zeigte sich Annika Gleißenberg sehr zufrieden: „Jedes Kind hatte in dem Stück eine Sprechrolle, obwohl einige Kinder ohne Deutschkenntnisse in die Vorschule eingeschult wurden. Über das Theaterspielen lernten die Kinder die Sprache, sowie Ausdruck und das Spielen einzelner Rollen. Wir konnten ihr Selbstbewusstsein deutlich stärken. Hier zeigt sich die erfolgreiche und effektive Synergie von Sprachförderung und darstellendem Spiel." Ihre eigenen Tanzerfahrungen ließ Annika Gleißenberg in die Choreographie einfließen: Anmutige Armbewegungen der Quallen, Taschenlampentanz des Leuchtkalmars und grazile Tanzeinlagen der Meeresbewohner rissen das Publikum mit in die Tiefsee. 

Co-Theatertrainerin Daniela Schulz erklärt: „Klassische Jazzstücke aber auch Stücke der regionalen Jazzband „Hamburger Band Horny Jazz Union“ bildeten den musikalischen Klangteppich für unsere Tänze. Wirklich stark finde ich, dass die Kinder die Texte zu der Musik selber entwickelt haben.“ Stolz winkten die Kinder am Ende dem Publikum zu und fiebern nun der Einschulung in die erste Klasse nach den Sommerferien entgegen.

Er will seine Glitzerflosse zurückhaben. Lucas Brandes spielte die Hauptrolle in dem Stück.
Tuana Yalcin beeindruckte mit grazilen Tanzeinlagen.

Frühling lässt sein blaues Band …

Vor- und Grundschüler der STS Wilhelmsburg begrüßen den Frühling mit Gesang und Spiel

Das passte: Draußen zeigte sich der Frühling von seiner schönsten Seite und warf helles Licht in die voll besetzte Aula der STS Wilhelmsburg. Drinnen begrüßten die Vor- und Grundschüler vom Perlstieg den Frühling mit bunten, fröhlichen Auftritten. 

 „Ich bin sehr begeistert, wie facettenreich unsere Schülerinnen und Schüler das Thema Frühling aufgegriffen haben. Es ist ein sehr abwechslungsreiches und qualitativ hochwertiges Programm. Die musikalischen Darbietungen sind top und die Kostüme bunt und liebevoll gestaltet“, stellt Andrea Folkers, Musikfachleiterin der Grundschule der STS Wilhelmsburg, fest.

Schon Wochen vor dem großen Aufführungstag Anfang Mai hatten die fleißigen Vor- und Grundschüler begonnen, Frühlingslieder zu singen, kleine Theaterstücke einzustudieren, Tanzschritte zu wagen und Instrumente zu spielen. Nebenbei wurden hübsche Requisiten gebastelt. Die Mühe hatte sich gelohnt.

Vorschüler zeigten ein Singspiel über eine Marienkäferfamilie.
Zu Xylophonmusik wurde gesungen (Klasse 1c)

Sehr viele Eltern und Großeltern beobachteten und filmten stolz ihre Kinder auf der Bühne. Da viele Vor- und Grundschulklassen etwas vorbereitet hatten, fanden die Aufführungen in zwei Blöcken statt.  Die Aula war bis auf den letzten Platz besetzt, weil es sich in den letzten Jahren herumgesprochen hat, wie schön die Aufführungen der Kleinen aus der Stadtteilschule Wilhelmsburg sind. Trotz der vollen Reihen und Ränge ließen sich die Kinder nicht aus der Ruhe bringen und hatten große Freude, sich zu präsentieren.

Annika Gleißenberg, Theaterfachleiterin, lobte die Leistungen der Kinder: „Es ist toll zu sehen, mit welcher Freude und Engagement die Kinder ihre großartigen Darbietungen dem Publikum vorspielten. Das macht Lust auf mehr!“

Die Klasse 4b begrüßte den Frühling mit Gesang und Spiel.

„Wir lassen unsere Schule aufblühen“

Grundschüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg legen einen Schulgarten an.

Jeden Mittwochnachmittag treffen sich 8 Grundschüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg nach dem Unterricht und tauschen Stift und Buch gegen Handschuh, Hacke und Spaten. Zwischen Kantinengebäude, Bauzaun und dem Schulhaus haben die Kinder dem Schulhof ein beachtliches Stück Fläche abgetrotzt. Diese Fläche bearbeiten sie seit dem Sommer 2018 unter der fachkundigen Leitung von Anja Wangemann, Hobbygärtnerin und Naturliebhaberin. Die 8 bis 10 Jahre alten Kinder sind Mitglieder des Nachmittagskurses „Schulgarten“.

Seit dem Sommer hat sich durch die kontinuierliche Arbeit der Kinder viel auf der eingezäunten Fläche getan. Anja Wangemann, verantwortlich für Planung und Durchführung des Schulgartens, präsentiert gern die Arbeit der Kinder: „Im vergangenen Herbst haben wir die Erde vorbereitet, Beete angelegt und Frühblüher gesetzt. Dieses Insektenhotel und diese Nistkästen haben wir im Winter gebaut.“ Wangemanns Finger zeigt auf die Rückwand des Gerätehauses, wo gestapeltes, totes Holz Insekten und bunt beklebte Milchtüten Meisen anlocken sollen. „Im Winter konnten wir im Garten ja nicht viel machen.“

Engagiert im Einsatz - der Frühling kann kommen!

Jetzt im Frühling hat der Kurs „Schulgarten“ alle Hände voll zu tun: Man sieht die Kinder Unkraut jäten, Muttererde mit der Schubkarre bewegen und Beete vorbereiten. Eine Kräuterspirale erinnert an ein großes Schneckenhaus. Anja Wangemann hat dem Schulgarten einen leicht urbanen Look gegeben, und so sprießen aus gestapelten Autoreifen rote Tulpen und aus zu klein gewordenen Gummistiefeln gelbe Osterglocken.

Maike Eggerstedt, Grundschullehrerin der Stadtteilschule Wilhelmsburg ist die Initiatorin und Koordinatorin des Schulgartens. Bevor der erste Spatenstich im Garten getan werden konnte, musste sie Arbeit am Schreibtisch erledigen: Standortsuche, Zaun- und Gartenhausaufbau, Geldgeber finden, Absprachen treffen.  „Schulgärten haben eine lange Tradition. Sie liefern einen wichtigen Beitrag zur Umwelt- und Naturerziehung und bieten zahlreiche Ansätze für fächerübergreifendes und projektorientiertes Arbeiten. Ich freue mich, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern diese Naturerfahrungen bieten können“, erklärt Maike Eggerstedt.

Nicht nur der Schulgartenkurs freut sich über das langsame Erwachsen des Schulgartens. Jede zweite Klasse hat ihr eigenes Hochbeet zum Bewirtschaften. Und in den Pausen bleiben Kinder, Jugendliche sowie Lehrer vor dem Zaun des Gartens stehen und freuen sich, wieder etwas Neues entdecken zu können.

Unterstützt wird dieses Projekt von der Homann Stiftung.

Tomme jätet das Unkraut.
Insektenhotel und Meisenkästen wurden im Winter gebaut.
Jeder Handgriff sitzt. Mit Schaufel und Schubkarre wird geholfen.

"Learning by singing"

Viert- und Fünftklässler der Stadtteilschule Wilhelmsburg erarbeiten englische Songs in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Musikprofi Paul O´Brien und gaben großartiges Abschlusskonzert.

An einem Musikworkshop der besonderen Art nahmen in der vergangenen Woche rund 40 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg teil. Eine Woche lang kamen sie in den Genuss, täglich zwei Stunden in Kleingruppen mit dem bekannten kanadischen Sänger und Gitarristen Paul O´Brien zusammen zu arbeiten: Lieder einstudieren, Singtechniken erproben aber auch selber kreativ werden - und das alles auf Englisch! Bereits zum zweiten Mal besuchte Paul O´Brien die STS Wilhelmsburg und da Paul O`Brien ausschließlich Englisch spricht, waren die teilnehmenden Schüler "gezwungen", ihre Englischkenntnisse in einer "echten" Situation anzuwenden. In einer konzentrierten und zugleich sehr entspannten Unterrichtsatmosphäre gelang es dem ehemaligen Lehrer O`Brien, die Kinder zum ständigen Sprechen zu animieren. Neue Vokabeln und Ausdrücke lernten die neun, zehn und elfjährigen Schüler "by doing".

Musik- und Englischlehrerin Elena Deutschmann, die den Workshop organisiert hat, zeigte sich am Ende der Woche hochzufrieden: „Neu war dieses Mal, dass nicht nur Fünftklässler an dem Seminar teilnehmen durften sondern auch Viertklässler. Es war großartig anzusehen, wie sich die Kinder selbstverständlich mischten und neue Freundschaften entstanden.  Und: Spätestens am dritten Tag waren alle Kinder in der englischen Sprache angekommen.“

Nach fünf Tagen Erarbeitungszeit gaben die Schülerinnen und Schüler der STS Wilhelmsburg ein 90-minütiges Konzert in der Schulaula.
Adita Domazeti übt mit Paul O´Brien ihren Solopart.

An dem Workshop nahmen lediglich Schülerinnen und Schüler teil, die sich im Vorfelde um einen Platz beworben hatten. So war sichergestellt, dass sehr interessierte Schüler mitmachten.  Die zehnjährige Vanessea Dimitrova, die Paul O´Brien und Elena Deutschmann mit ihren außergewöhnlich guten Englischkenntnissen tief beeindruckte, meinte: "Ich genieße es, so viel Englisch hören und sprechen zu können.  Hier wird uns etwas ganz Besonderes geboten, und Paul ist richtig nett.“

Gänsehaut! Isabell singt „Girls like you“ von Maroon 5.

Am Ende der Woche präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihrer Familie und ihren Freunden, was sie binnen einer Schulwoche gelernt hatten. Ein 90-minütiges, abwechslungsreiches Konzert begeisterte und verzauberte das Publikum. L. Domazeti, Mutter von Ardita strahlte: „Das ist ein richtig tolles Projekt. Erstaunlich, was die Kinder nach nur fünf Tagen auf die Bühne gebracht haben. Ich bin sehr stolz auf meine Tochter.“ Schulleiterin Katja Schlünzen freute sich, dass sehr viele Eltern zum Konzert gekommen waren. „Alle Kinder konnten sich mit ihren Talenten bei diesem Projekt erfolgreich einbringen. Es ist schön zu sehen, wie die Lehrerinnen und Lehrer die Talente ihrer Schülerinnen und Schüler entdecken und diese fördern.“

Ardita Domazetis (vorne links) Schwestern und Mutter waren sehr stolz.
So bringt der Auftritt Spaß: professionelle musikalische Begleitung, Beleuchtung und Nebelmaschine.
Paul O´Brien und Elena Deutschmann unterstützten ihre Nachwuchsstars mit Gitarre und Keyboard.

Paul O'Brien Live at Stadtteilschule Wilhelmsburg

Wilhelmsburger Insellauf bei „Sahnewetter“ – Selbstverständlich war die Stadtteilschule Wilhelmsburg dabei!

Alle Läuferinnen und Läufer unserer Sekundarstufe haben die 10km erfolgreich gemeistert.

Highlights des Tages: Von 65 auf 116 und Sneaker für den Schulsieg!

Am 7. April haben wir zum zweiten Mal an Hamburgs ältestem Laufwettkampf, dem Wilhelmsburger Insellauf, teilgenommen und dabei die Teilnehmerzahl noch einmal steigern können: Insgesamt 116 Läuferinnen und Läufer haben sich bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein an die Laufstrecken gewagt.

Die Vorfreude auf den Schülerlauf, an dem unsere Grundschule teilnahm, war riesig. 101 Schülerinnen und Schüler sind mitgelaufen!!

Die große Anzahl von Läuferinnen und Läufern aus der Grundschule war bemerkenswert. Die Grundschule brachte 98 Läuferinnen und Läufern für die 1,2 km Strecke an den Start und konnte sogar drei Schüler für die 5 km Strecke gewinnen. Die oberen Jahrgänge haben die 10 km erfolgreich in Angriff genommen: Alle fünfzehn Sportlerinnen und Sportler haben die Herausforderung gemeistert und sind glücklich im Ziel angekommen!

Die Stimmung war großartig, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer haben gemeinsam angefeuert und den Lauf ihrer Kinder gefeiert. Nach erfolgreicher Teilnahme hielten die Schülerinnen und Schüler stolz ihre Medaille in den Händen. „Hut ab“, wir haben richtige Talente dabei!

Zehra Elif Bayram, Emma Piersig und Vanda Jamilato Balde waren sichtlich stolz auf ihren Lauf. Tolle Leistung!
Jason holte ganz "entspannt" den Schulsieg!

Jason Duarte aus unserem 10. Jahrgang hat die 10 km in fantastischen 39:38 Minuten zurückgelegt und konnte seine erstaunliche Leistung vom letzten Jahr stark verbessern (Vorjahresleistung 45:22 Minuten). Er stand zusammen mit den Profis als 7. der Overall-Wertung auf dem Podest und wurde gebührend geehrt – Wilhelmsburg hat sein nächstes Großtalent, zumal ihn „lässige“ Sneaker über die Distanz trugen. Wir können uns nur allzu leicht vorstellen welche Zeiten Jason erreichen könnte, wenn er das Schuhwerk optimiert. Die Bestleistung von Triathlet Golo Röhrken war mit 36:33 Minuten nur „schlappe“ 3:05  schneller.

Jason erklärt nach dem Lauf: „Ich habe schnell mein Tempo gefunden. Anscheinend wäre Leichtathletik was für mich.“ Das können wir bestätigen, viele Vereine werden ein Auge auf ihn werfen.

Jason steht mit den Gewinnern des Insellaufes auf dem Podest!

Es herrschte eine tolle Atmosphäre auf dem Platz zwischen den Schulen an der Krieterstraße: Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Lauferfolge. Mit den Sportleibchen und den auffallenden hellblauen Trikots, auf denen unser Schullogo zu sehen war, waren unsere Läuferinnen und Läufer auf der Strecke sofort prima zu erkennen.

Ein großer Dank geht an die Eltern, an die Läuferinnen und Läufer und an die großartige Organisation der betreuenden Lehrkräfte. Alle waren sich am Ende sicher, dass sie im nächsten Jahr 100 prozentig wieder mit dabei sind!

Hamburg räumt auf

Vor- und Grundschüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg helfen wieder fleißig mit.

Am Mittwoch, dem 27. März nahm wie in jedem Jahr die gesamte Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg an Hamburgs großer Aufräumaktion "Hamburg räumt auf" teil. Rund um den Perlstieg, der Rotenhäuser Straße und der Georg-Wilhelm-Straße schwärmten die fleißigen Grundschüler mit gelben Handschuhen und Müllsäcken aus, um ihren Stadtteil aufzuräumen. Dabei stießen sie auf allerlei Interessantes: Boxhandschuhe, Bremsscheibe, Teppich und Adventskranz.

Bei den jüngeren Schülern entwickelte sich bei dem Frühjahrsputz schnell der Ehrgeiz, den meisten Müll zu sammeln oder das kurioseste Fundstück zu präsentieren. Die älteren Schüler stellten sich aber auch die Frage, warum einige Wilhelmsburger Bürger ihren Müll einfach auf die Straße werfen, anstelle diesen richtig zu entsorgen.

Am Ende waren über 40 Müllsäcke von den Kindern gefüllt und an der Schule abgegeben worden.

Grundschulleiter Thomas Halbrock lobte die fleißigen Helfer: "Ich finde es klasse, dass ihr so fleißig dazu beigetragen habt, Wilhelmsburg schöner zu machen."

Klasse 1b hat tüchtig mitgeholfen, Wilhelmsburg sauber zu machen.
Die Klasse 4b der STS Wilhelmsburg räumt kräftig auf.

Gesund und fit - mach auch mit!

Klasse 1b hat viel Spaß mit dem Atemtrainer.

Grundschule der STS Wilhelmsburg nimmt seit fünf Jahren am Gesundheitsprogramm Klasse2000 teil

Lesen, schreiben und rechnen; so lauten gemeinhin die klassischen Inhalte des Grundschullehrplans. Neben diesen Basiskompetenzen nimmt die Gesundheitserziehung heutzutage einen wichtigen Stellenwert ein. Denn viele Kinder leiden unter Übergewicht und Schulstress. Der Grundschule der STS Wilhelmsburg liegt die Gesundheit ihrer Kinder am Herzen, seit fünf Jahren nimmt sie an dem bundesweit bekannten Gesundheitsprogramm „Klasse2000“ teil.

Heute findet die erste Stunde des Gesundheitsprogramms „Klasse 2000“ für die Klasse 1c der Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg statt. Gespannt schauen die Kinder zu Frau Malverti, einer speziell geschulten Lehrkraft von Klasse2000. Aus einem kleinen Papphäuschen lockt Frau Malverti zwei kleine Püppchen hervor: Klara und Klaro begrüßen die Kinder: „Gesund und fit – mach auch mit!“. Die beiden Plüschdrahtfiguren werden die Grundschulkinder die nächsten vier Schuljahre regelmäßig besuchen, um mit ihnen über verschiedene Themen aus den Bereichen Gesundheit, Gewalt- und Suchtprävention zu sprechen.

Um das Thema Atmung und Lunge dreht sich die heutige Stunde. Kindgerecht und mit abwechslungsreichen Spielen fühlen die Kinder in ihren Körper hinein, stellen fest, dass sie nach starker Bewegung schneller atmen und sprechen darüber, was atmen überhaupt ist. „Das ist, wenn die Luft immer rein und raus geht“, weiß Noah Correira Viegas. „Atmen wir auch, wenn wir schlafen?“, will Frau Malverti wissen. Nachdenkliche Gesichter.

„Gesund und fit – mach auch mit!“ Spielerische Gesundheitsförderung für Grundschüler.

Ein großes Plakat verdeutlicht den Weg der Luft in den Körper; die Kinder fühlen Luftröhre und spüren das Heben und Senken ihres Brustkorbs während der Atmung. Jedes Kind erhält am Ende der Stunde einen „Atemtrainer“. „Er zeigt euch, wie lange ihr ausatmet“, erklärt Frau Malverti und bläst in eine gelbe Plastikpfeife, die einen kleinen Ball in der Luft tanzen lässt. Jubel bei allen Kindern.

So macht das Lernen Spaß!
Die Kinder spüren ihre Luftröhre.

Seit fünf Jahren besucht Frau Malverti mehrmals im Jahr alle Grundschulklassen am Perlstieg und zeigt den Kindern, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohl fühlen. Dabei sollen die Kinder möglichst viel selber ausprobieren, wie zum Beispiel das eigene Herz mit einem Stethoskop abhören. Die Klassenlehrerin vertieft dann die Inhalte im weiteren Unterricht. „Die Kinder lieben Frau Malvertis Stunden“, weiß Nina Menrad, Klassenlehrerin der 1c. „Das Programm Klasse2000 findet bereits im fünften Jahr bei uns statt und ist mittlerweile fest verankert in unserem Unterricht.“

Die Wirkung des Programms Klasse 2000 wurde wissenschaftlich überprüft. Ehemalige Klasse2000 Kinder rauchen noch in der 7. Klasse seltener als Kinder, die nicht an dem Programm teilgenommen haben. 

Finanziert wird das Programm freundlicherweise vom Lions Club Hamburg Bellevue.

Fröhliche Faschingssause am Perlstieg

Darauf hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg schon seit langem gefreut: Am letzten Schultag vor den Frühjahrsferien, dem "rußigen Freitag" fand ihre große Faschingsfeier in der Schule statt.

Die Kinder hatten ihre Klassenzimmer liebevoll mit selbstgebastelten Girlanden, Luftballons und Luftschlangen geschmückt, und die Eltern hatten selbstgebackenen Kuchen, Knabberkram und frisches Obst für das Büffet beigesteuert. 

Zu lauter Partymusik tanzten Piraten, rosa Prinzessinnen und Clowns durcheinander. Revolverschüsse der Cowboys knallten beim Zeitungstanz, und Polizisten jagten kleine Marienkäfer quer durchs Klassenzimmer. Wer ergattert bei der „Reise nach Jerusalem“ einen Stuhl? Ausgelassen feierten die verkleideten Jungnarren mit ihren Lehrerinnen in ihren Klassen.

Prinzessinnenparade: Zehra und Anshina aus der Klasse 1b
Tolle Kostüme, tolle Stimmung in der Grundschule am Perlstieg.
Internationale Ordnungshüter: Indischer Polizist salutiert dem amerikanischen Sheriff

Wilhelmsburger Grundschülern ist das Klima nicht egal

Abhinav, 1b, vorne, hat noch Fragen zum Plakat

Grundschule Perlstieg engagiert sich für CO2 Reduktion

Greta Thunberg machte in Schweden den Anfang. Weltweit folgen der Sechzehnjährigen mit den zwei Zöpfen Tausende Schüler und demonstrieren jeden Freitag gegen die Haltung der Politiker in Sachen Klima.

Wilhelmsburger Grundschülern brennt der Klimaschutz ebenfalls unter den Nägeln. Allein zu Demos zu gehen, können sie noch nicht. Aber sie suchen eigene Wege, den Klimaschutz voranzubringen. So an der Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg: Seit über einem Jahr trifft sich eine Handvoll Grundschüler aus allen Jahrgängen, um sich für den Klima- und Umweltschutzschutz aktiv einzusetzen. Wöchentlich beratschlagen „Die Umweltbotschafter“ außerhalb des Unterrichts, zu welchem Umweltthema sie lernen wollen und wie sie ihre Mitschüler gezielt informieren können.

Im Dezember besuchten „Die Umweltbotschafter“ alle 17 Vor- und Grundschulklassen ihrer Schule und gaben ihren Mitschülern konkrete Tipps, wie sie im Alltag CO2 einsparen können: Richtiges Lüften während der Heizperiode, Duschen statt baden, zu Fuß zur Schule, Licht aus. Bunte Plakate und Flyer veranschaulichten ihre Hinweise. „Eine wirklich starke Aktion der Umweltbotschafter“, resümierte Kerstin Sachau, Leiterin der Gruppe.

Salma Agouda und Isabel Rennert sind Umweltbotschafter
der Grundschule Perlstieg

Wie kann ich beim Frühstück CO2  sparen? Dieser Frage gingen die Eltern und Schüler der Klasse 4d Anfang Februar im Klassenzimmer nach. Nach einem theoretischen Input über den Zusammenhang von Klima, Wetter und CO2  Ausstoß mussten Eltern und Schüler aktiv werden: Gruppenarbeit zu den Themen Verpackung, tierische Produkte, Anbauarten, regionales Obst und Gemüse. Plakate mussten zum gewählten Thema erstellt und präsentiert werden, und die Gruppe musste einige Lebensmittel für das gemeinsame Frühstück zubereiten. Kindgerechte und handlungsorientierte Aufgaben sorgten für den Spaß an der Sache: Sahne so lange im Marmeladenglas schütteln bis sie zu Butter wird oder mit der Flockenquetsche aus Haferkörnern flache Flocken herstellen.

Für Erstaunen sorgten die Ergebnisse der aufgebauten Klimawaage: Chilenischer Spargel und Rindfleisch ließen den Zeiger der Waage in den dunkelroten Bereich (CO2   hoch belastet) schnellen. Um 10 Uhr endete die Veranstaltung, Eltern und Schüler waren begeistert. „Das war eine sehr informative Unterrichtsstunde, die Kinder konnten viel mitnehmen“, bestätigte Herr Kuhlmann, Vater von Isabel Rennert.

Adrian Nieländer, Malvin Fehling, Ana Sacipovic, Leunita Zuka, Herr Kuhlmann
Emine Aylap bedient die Klimawaage

Das ist kein Karton

Passend zum Thema „Spiele und spielen“ ließen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1a ihre Phantasie spielen:

Saliha im Flugzeug
Fourquane und Aleksandra in ihren Rennautos
Wer ist wohl der Roboter?

Projektwoche für alle Klassen an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Maritime Projektklasse 1c: Wir basteln unser eigenes Angelspiel.

Selber handeln anstelle Filme gucken

(Ha) Kürzlich monierte Schulsenator Ties Rabe, dass an vielen Hamburger Schulen kurz vor den Zeugnissen nur noch Filme während des Unterrichts gezeigt würden. An der Stadtteilschule Wilhelmsburg ist es hingegen gute Tradition, die Woche vor der Zeugnisausgabe projektorientiert zu arbeiten. Von der Vorschule bis zur 13. Klasse arbeiteten die Schülerinnen und Schüler weitgehend losgelöst vom 45 Minuten-Takt und Klassenraum.

Genügend Zeit, sich einem Thema gründlich und von verschiedenen Seiten zu nähern: Die Projektwoche in der letzten Januarwoche verlief in der Grundschule arbeitsintensiv und freudvoll zugleich. Jeder Jahrgang hatte sich ein Projektthema vorgenommen. Das Spektrum reichte von "Spiel und spielen" im Jahrgang 1 über "Freundschaft" (Jg. 2), „Kinderrechte“ (Jg. 3) hin zu „Weltreligionen“ (Jg. 4). „Die Projektwoche bot den Kindern im besonderen Maße die Möglichkeit, selbstbestimmt und selbsttätig zu arbeiten sowie Erfahrungen außerhalb des Klassenzimmers zu sammeln“, erklärte Thomas Halbrock, Schulleiter der Grundschule.

Neue Körpererfahrungen sammeln und mutig sein: Wania Sarwar Klasse 1b.

Auf das Leben nach der Schule bereitete sich der Jahrgang 10 vor: Die Jugendlichen machten sich während der Projektwoche "Fit fürs Leben“, indem sie vier Tage lang ihre Zukunft simulierten: Wohnung suchen, Nebenjob finden, Internetvertrag abschließen und vieles mehr. Jeden Tag kamen neue Ereignisse auf die in Gruppen agierenden Schüler zu, so zum Beispiel das Ereignis „Renovierung“, wo Löcher gebohrt und Wände gestrichen wurden. Am Ende der Projektwoche waren sich Schüle und Lehrer einig: „Das war eine wirklich intensive und sinnvolle Projektwoche.“

Stammbaum von Abdullah (4a)
Serkan, Zeynep, Ceyda: Schriftrolle (4a)
Zilan: Schriftrolle (4a)
Aya Sleman und Ana Sacipovic (4d)