Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

News und Projekte aus der Sekundarstufe 1

Klassenzimmer im Spreehafen - Stadtteilschule Wilhelmsburg engagiert sich für Klima und Umwelt

Erlebniswelt Spreehafen / Foto: Pieter Pan Rupprecht

Spreehafenfest und ein schwimmendes Klassenzimmer

Klima und Umwelt sind uns als Klimaschule ein wichtiges Anliegen. So ist es kein Wunder, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Profilklassen, Unterrichtsprojekten oder in Nachmittagskursen diesem Thema widmen und überlegen wie wir die Welt für die Zukunft sauberer und nachhaltiger aufstellen können. Übergeordnetes Ziel dabei ist, dass ein Beitrag für unsere Umwelt geleistet wird!

In unserem Langzeitprojekt und außerschulischen Lernort Erlebniswelt Spreehafen führen unsere Profilschülerinnen und –schüler an einer Forschungsstation Messungen zur Wetterlage und Feinstaubbelastung sowie Tierbeobachtungen durch. Einige Schülergruppen entwickeln Spiele und Quizaufgaben zum CO2 -Ausstoß, andere beschäftigen sich mit der Müll- und Verschwendungsproblematik oder bauen eigenständig unterschiedliche Typen von Modellbooten, die sie dann am Spreehafen auf dem Wasser ausprobieren. Das Ganze wird laufend im Spreehafeninstagram Account dokumentiert und reflektiert. Hier geht es zum Account!

Bei diesen vielen Angeboten und Projekten musste das Spreehafenfest unbedingt stattfinden, nachdem es letztes Jahr coronabedingt ausgefallen war. Unter strengen Hygieneauflagen stellten die Schülerinnen und Schüler ihre Produkte vor und luden zum Mitmachen ein. Dafür wurden extra Werbe- und Aktionsplakate digital im Unterricht erstellt und für das Fest ausgedruckt. Die Besucher konnten zum Beispiel an einem selbstentwickelten Kahoot mit Quizfragen zur Veranstaltung teilnehmen, in einer interaktiven Schnitzeljagd die Ausstellung erleben, den CO2-Rucksack von Beispielpersonen packen oder ihr eigenes Barometer bauen.

Jens Becker, Teach First Fellow an der Stadtteilschule Wilhelmsburg hält fest:
„Durch eine Veranstaltung, wie diese im Spreehafen, erfahren die Schülerinnen und Schüler Wertschätzung und Anerkennung insbesondere von Menschen, die sie nicht aus dem schulischen Kontext kennen. Schule wird für den externen Betrachter erlebbar und stärkt die Selbstwirksamkeit der beteiligten SchülerInnengruppen. Das klassische Klassenzimmer und der ausschließliche fachliche Unterricht haben im schwimmenden Klassenzimmer wenig Bedeutung. Im Team haben die Schülerinnen und Schüler Großes geschaffen. Als Einzelperson hätten sie es niemals für möglich gehalten diese Projektvielfalt auf die Beine zu stellen und das auch noch unter Coronabedingungen. In diesem besonderen Schuljahr waren Problemlösungsorientierung, Teamfähigkeit, Selbstorganisation und Kreativität entscheidende Kompetenzen, um die Projekte zum Erfolg zu führen. Alles Schlüsselkompetenzen in einer Welt von morgen.“

Metin Hakverdi, MdB, nimmt Flaschenposten mit Klimawünschen entgegen.

An diesem Nachmittag im September war auch der Bundestagsabgeordnete Metin Hakverdi zu Gast und nahm symbolisch Flaschenposten der Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg entgegen. Insbesondere für die Schülerinnen und Schüler war das ein Highlight, da sich eine Person aus dem öffentlichen Leben die Zeit nahm sich mit ihren Projekten zu beschäftigen.

In dieser Post wünschten sich die Jugendlichen eine Erhöhung des Benzinpreises, mehr und bessere Fahrradwege, das kostenlose Leihen von E-Scootern mit der HVV Karte, kostenlose mit Bus- und Bahnfahrten, sowie die ausschließliche Nutzung von Wasser-, Sonnen- und Windenergie.

Melisa, Malik und Deria präsentieren ihre Modellbauboote (Klasse 10c).
Mohamad ist stolz auf sein Katamaran-Modellboot und testet es direkt auf dem Fest.

Melisa: „Es ist toll, dass wir Projekte machen und unsere Ergebnisse auf einem Fest zeigen können. Das hat uns bei der Fertigstellung motiviert.“

Mohamad: „Es macht Spaß, weil ich es direkt auf dem Wasser benutzen kann. Die Geschwindigkeitsmessung wollen wir noch integrieren. Ich habe mich für den Katamaran entschieden, weil ich in der Türkei so ein Boot gesehen habe. Das hat in mir Interesse geweckt. Zur Auswahl stand ein Partyboot, ein Katamaran, ein Schnellboot und ein Segelschiff.“

Malik (10c) erklärt die Baupläne für die Bootstypen.
Herr Schreiter, Abteilungsleitung 8-10, erprobt sein Wissen an der Station „Klimawaage“. Joel (9d) leitet an.
Yelda (9d) erklärt die Müllsticker, die ihr Profil entwickelt hat.
Melek und Hannan (9d) stellen die Actionbound App vor. Alle Klassen können diese Schnitzeljagd, die zum Spreehafen führt, durchführen.
Tolle Naturfotos findet man im Fotokalender, den Ramou, Ilayda und Ajla (alle 10c) im Fried ausstellen und verkaufen.
Nayim (10c) erklärt das selbstgebaute Barometer und die Wetterdaten der Wetterstation im schwimmenden Klassenzimmer „Fried“.

Ohne die Unterstützung durch Kooperationspartner sind diese vielfältigen Projekte und Kooperationen mit Expertengruppen nicht darstellbar. Daher bedanken wir uns herzlich bei der Edmund Siemers Stiftung, der Gisela Bartels Stiftung und dem Verein Förderwerk Elbinseln für die Projektförderung und Organisation des Lernortes „Erlebniswelt Spreehafen“ und bei der Nordmetall Stiftung, der BSB und dem Bildungswerk der Wirtschaft für die Förderung und Organisation des lüttIng-Projektes „Maritimer KOSMOS“. Die SchülerInnengruppen wurden selbstverständlich durch ihre Tutorinnen und Tutoren Carmen Astorga, Gesa Vollmer und Martin Münning, als auch unseren Teach-First Fellow Jens Becker und unserer Lehrkraft Christoph Büchler mit vollem Einsatz motiviert und unterstützt.

Weitere Impressionen

Foto: Pieter Pan Rupprecht
Foto: Pieter Pan Rupprecht
Foto: Pieter Pan Rupprecht
Foto: Pieter Pan Rupprecht
Foto: Pieter Pan Rupprecht
Foto: Pieter Pan Rupprecht
Foto: Pieter Pan Rupprecht
Foto: Pieter Pan Rupprecht
Foto: Pieter Pan Rupprecht
Foto: Pieter Pan Rupprecht
Foto: Pieter Pan Rupprecht
Foto: Pieter Pan Rupprecht

Präsentation lüttIng Projekt - Maritimer KOSMOS

Rollstuhlbasketball mit den BG Baskets des HSV

Erste Übungen mit dem Rollstuhl waren für alle Schülerinnen und Schüler eine neue Erfahrung.

8. Jahrgang der Stadtteilschule Wilhelmsburg nimmt an Aurubis Inklusionstag teil.

Wie es ist, sich in einem Rollstuhl auf dem Basketballfeld zu bewegen und in einer Mannschaft zu agieren, das durfte unser achter Jahrgang erfahren.

Ali Ahmadi, professioneller Rollstuhlbasketballer und gleichzeitig Spielertrainer der BG Baskets (HSV) hat unseren Schülerinnen und Schülern das Dribbeln und Werfen im Rollstuhl eindrucksvoll in einer abwechslungsreichen Trainingseinheit nähergebracht. Inken Pfeiffer, Mitarbeiterin des Hamburger Sportbundes und der BG Baskets des HSV unterstützte bei den Trainingseinheiten und organisierte wiederholt den Inklusionstag an der Stadtteilschule Wilhelmsburg.

Efe A. aus der Klasse 8b muss zugeben: „Ali war im Rollstuhl sehr schnell und wendig. Einmal sollten wir ihn ticken. Das war wirklich schwer. Obwohl wir in der Überzahl waren, haben wir es nicht einfach geschafft.“

Der Austausch über das Leben im Rollstuhl und mit Behinderung stand in Zwischenreflexionen im Fokus. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr interessiert wie auch einfühlsam und hatten sichtlich Spaß bei der Veranstaltung. Damit gehen sie gestärkt und mit neuen Perspektiven aus dieser heraus.

Zum krönenden Abschluss hat unser achter Jahrgang Freikarten für ein Heimspiel der BG Baskets in der edel-optics Arena in Wilhelmsburg erhalten.

Wir freuen uns auf eine Wiederholung dieser gewinnbringenden Veranstaltung und bedanken uns herzlich bei den BG Baskets des HSV und der Firma Aurubis für den erfolgreichen Inklusionstag!

Ali ist einfach schneller. Die Schülerinnen und Schüler können ihn trotz Überzahl nicht "ticken".
Technikbesprechung mit Ali, dem Spielertrainer der BG Baskets.
Ismail übt den Positionswurf aus dem Rollstuhl und trifft.
Atilla zielt genau auf das Rechteck!

Stadtteilschule Wilhelmsburg gedenkt Wilhelmsburger Widerstandskämpfer Hans Leipelt an seinem 100. Geburtstag

Am 11.08.2021 fand die Geburtstagsfeier zum 100. Geburtstag von Hans Leipelt an der Stadtteilschule Wilhelmsburg statt. Die Schule, die Hans Leipelt als Schüler besuchte.

Hans Leipelt war in den 1930er Jahren Schüler der Oberschule Wilhelmsburg, der heutigen Stadtteilschule Wilhelmsburg.

Leipelts Großeltern waren Juden, deshalb wurden seine Familie und er als sogenannte „Halbjuden“ von den Nationalsozialisten verfolgt. Diese Ausgrenzung traf ihn tief und so trat er während seines Chemiestudiums in München der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ bei. Nach der Hinrichtung der Geschwister Scholl durch die Nationalsozialisten setzte Hans Leipelt die Verteilung von Flugblättern fort.

Klassensprecherteams der STSW vertraten ihre Klassen und empfingen die weißen Rosen.

Am Tag des 100. Geburtstags sahen die Schülerinnen und Schüler überall in den Schulgebäuden Bilder von Hans Leipelt. Alle Jahrgänge von Klasse 1 bis zur Oberstufe beschäftigten sich mit der Biographie der Familie Leipelt und möglichen Motiven Leipelts für seine Arbeit im Widerstand gegen das NS-Regime. Dazu gehörte selbstverständlich auch ein Exkurs zu der Widerstandsbewegung „weiße Rose“. Die Schülerinnen und Schüler begegneten dem Thema sehr ernsthaft und am Ende stand die Frage im Vordergrund „Was kann ich persönlich aus den Taten Leipelts lernen?“. Ein wahrhaftiges Gemeinschaftsgefühl in der Schule entstand zum einen, dass alle Schülerinnen und Schüler an exakt den gleichen Fragen zu Hans Leipelt arbeiteten und dazu Plakate erstellten. Aber auch die Erkenntnis, dass Hans Leipelt einst in dem gleichen Klassenraum lernte wie sie heute, berührte die Wilhelmsburger Schülerinnen und Schüler, wie auf der gleichtägigen Präsentation der Ergebnisse deutlich wurde.

Helga aus der 8c meint: „Hans Leipelt ist als Held gestorben. Er hat sich für Menschen eingesetzt. Ich habe erfahren, dass er auf unsere Schule ging. Das macht mich stolz!“

Die Ergebnisse wurden kreativ zusammengetragen.
Ameer, 8b, fasst die Ergebnisse seiner Klasse zusammen.
In allen Gebäuden und Eingängen hingen Bilder von Hans Leipelt. Er war einer von uns!

Besonders emotional wurde es am Ende der Präsentation: Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt eine weiße Rose mit dem Auftrag, Familie und Freunde über Hans Leipelts Engagement für Gerechtigkeit zu informieren.

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg wird ihre Arbeitsergebnisse der Familie von Hans Leipelt in die USA schicken. Seit einiger Zeit pflegt sie Kontakt zur Familie.

Martin und Princilla präsentieren ein Ergebnis aus ihrer Klasse 9a.
Nasika und Hewan aus der 11a sind von Hans Leipelts Taten sehr berührt.
Christiano und Precious präsentieren Ergebnisse aus der 10e.

Precious aus 10e hält emotional fest:
„Ich fand es heldenhaft und er hat seine Ziele im Auge behalten, obwohl er sein Leben riskiert hat und daran starb. Ich finde bemerkenswert, dass er seine Meinung so laut kundgetan hat.“

Nasika und Hewan aus der 11a:
„Wir werden dich nicht vergessen.“

Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse tragen die weiße Rose und ihr Wissen über Hans Leipelt in den Stadtteil.

Genety - Dein Bildungslotse e.V. Tanzprojekt "We have a Dream! - Tanz für Toleranz!"

"We have a Dream ! - Tanz für Toleranz !

Ahoi zusammen,
"We have a Dream ! - Tanz für Toleranz !
Das war der Titel der erfolgreichen Flashmob-Performanceim Sommer 2021 der Jugendlichen aus Hamburg Wilhelmsburg.Trotz großer Hitze entstanden coole Moves zum Thema Rassismus. Die Klasse 7b der Stadtteilschule Wilhelmsburg führte dieses Projekt mit Genety - Dein Bildungslotse e.V. durch.

Großer Dank für die Unterstützung geht an Genety - Dein Bildungslotse e.V. und den Chance Tanz e.V. im Rahmen des Förderprogramms Kultur macht stark des BMBF.

Stadtteilschule Wilhelmsburg startet mit Schwung und neuen Ideen in das Schuljahr 2021/22

Neu denken, Neues wagen – wenn nicht jetzt, wann dann?! Das denken sich die Fachbereichsleitungen der Stadtteilschule Wilhelmsburg und unser Didaktischer Leiter, Jan Breitenstein.

Wir wissen noch nicht, wann wir ohne Pandemiebedingungen unserer pädagogischen Arbeit nachgehen. Was wir aber wissen, ist, dass sich die Schule im dynamischen Wandel befindet und sich den Gegebenheiten anpassen muss. Im Kontext von Schul- und Unterrichtsentwicklung wollen wir Konzepte überdenken, ausbauen und Neues erproben – den Bedürfnissen unserer Schülerschaft gerecht werden. Das war schon immer unser Anspruch und ist uns eine Herzensangelegenheit. Alle Fachbereichsleitungen unserer Schule bestritten in den ersten Tagen Fortbildungen zur agilen und adaptiven Entwicklung unserer Schule. Die Fortbildung „Design Thinking“ hilft uns neue Wege in der Ideenentwicklung zu gehen. Im Alltag steht häufig der „innere Kritiker“ im Weg.

„Gerade jetzt scheint ein guter Zeitpunkt zu sein, Schule zu „denken“, den Schwung der neuen Motivation des sozialen Zusammenkommens am Ende der Pandemie mitzunehmen. Kreative Techniken helfen uns, Ideenkiller ausfindig zu machen und mit offener Haltung unsere Schule weiterzuentwickeln.“  Beitrag einer Fachleitung

„Design Thinking ist gegenwärtig ein für Schule oftmals noch unbekannter Ansatz, um Entwicklungsaufgaben situations- und interaktionsadäquat lösen zu können. Nicht jedoch an unserer Schule. Durch engagierte Bereichs- und Fachleitungen und deren Teams gelingt es uns, zukunftsweisende Prototypen für das Gestalten von Lernangeboten, in herausfordernden Zeiten zu entwickeln. Was unsere Kolleginnen und Kollegen hier an Engagement zeigen, darf als herausragend bezeichnet werden.“

Jan Breitenstein, Didaktischer Leiter, STSW

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg geht den nächsten Schritt zur Transformation der Bildung, im 21. Jahrhundert

Lernen personalisieren? Personalisiertes Lernen mit Digitalen Medien ermöglichen? Die Stadtteilschule Wilhelmsburg startet das Roll Out des digitalen Logbuchs, des Lernlogs der Montag Stiftung „Jugend und Gesellschaft“.

Lernen in digitalen Welten wird, nicht zuletzt auch auf Grund der Corona-Pandemie, zunehmend realer und bedeutsamer. Immer mehr Schulen entdecken die Möglichkeit(en), die ihnen digitale Tools zum zeitgemäßen, personalisierten Lernen bieten können.

So auch die Stadtteilschule Wilhelmsburg. Als eine von bundesweit zwanzig, von der Montag Stiftung „Jugend und Gesellschaft“ ausgewählten Schulen erproben sich in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer teilnehmender Klassen unserer Schule darin, Lernen digital zu personalisieren. Die Schülerinnen und Schüler der STSW haben dadurch die Chance, als Lernende, ein wachsendes Lernangebot erfahren zu können, durch das sie ihr Lernen selber planen, überprüfen, reflektieren und dokumentieren können; Kompetenzorientiert und selbstgesteuert, gecoacht von Lehrkräften als Lernbegleitende. Durch das Nutzen des Lernlogs bieten sich hierzu zahlreiche Optionen: Lernangebote können von Lehrkräften angelegt und von Schülerinnen und Schülern mitgestaltet werden, Feedback gegeben und genutzt werden, Lernen sowie das Planen von Lernen kann orts- und zeitunabhängig stattfinden und die Lernenden können (in Rücksprache mit ihren Lernbegleitenden) selber entscheiden, zu Was sie, Wie, Wann, mit Wem lernen wollen. Die Möglichkeiten sind vielfältig…

Vielfältig waren auch die ersten Schulungen der Lehrkräfte und Lernenden. Zum Start des Schuljahres haben Katja Anokhina und Lisa Schmidt, Mitarbeiterinnen der Stiftung, zusammen mit Felix Köhn, Koordinator Digitales, zunächst die Lehrkräfte zu Lernlog-Teachers, zwei Wochen später jeweils zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse zu Lernlog-Scouts fortgebildet.

Doch damit nicht genug. Das Projekt „Lernlog“ bietet ein Netzwerk und Unterstützung für bundesweit zwanzig Schulen, welches nun auch von der STSW genutzt werden kann. Gemeinsame pädagogische Impulse, Entwicklungsworkshops, schulübergreifendes Erstellen von Lernmaterialien, Schulungen von Schülerinnen und Schülern zu Lernlog-Scouts, bundesweite Workshops „von Lernlog-Scouts für Lernlog-Scouts“, Barcamps zur Digitalen Bildung und, und, und… In einem ko-konstruktiven Prozess der teilnehmenden Schulen sollen die Software des Lernlogs wie auch die Lernangebote der Schulen, den Bedürfnissen der Lernenden und Lernbegleitenden gerecht(er) werden, weiter entwickelt und erprobt werden. Anders gesagt: Gelebt wird eine partizipative Entwicklung eines Tools für das zeitgemäße Lernen der Schülerinnen und Schüler – von der Basis für die Basis. Die Zukunft des Lernens hat begonnen und die Stadtteilschule Wilhelmsburg ist mit dabei. Wir sind gespannt…!

Das Roll-Out wird von Expertinnen der Montag-Stiftungen begleitet (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).
Erste Ansicht des lernlogs (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).
Das Kollegium erprobt die ersten Schritte im lernlog (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).
Die Fortbildung fand in unserer neuen Kantine statt (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).

Link zu weiteren Informationen: Lernlog - Dein digitaler Lernbegleiter


Beitrag der MJG auf #Twitter

Bildrechte: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“

BrieffreundscHHaften: Schreiben lernen durch lebensnahen Bezug

Briefe schreiben, Brieffreundschaften… ist das nicht etwas aus dem letzten Jahrhundert, etwas wovon im besten Fall die Eltern erzählen? Und auf Papier schreiben: Ist das nicht langweilig, weil man doch heutzutage alles digital machen kann? - Nein, dachte sich da unser Teach First Fellow, Jens Becker. Briefe schreiben ist retro und muss man nur wieder als etwas Cooles präsentieren!

Fünf andere Teach First Fellows aus Hamburg machen auch noch mit, denn schließlich wirken die Schülerinnen und Schüler im Wechselunterricht immer gelangweilter von der Flut an Arbeitsaufträgen und Arbeitsblättern. Gleichzeitig scheinen sie sich in der langen Homeschoolingphase nach etwas Abwechslung zu sehnen und soziale Kontakte sind in dieser Zeit rar gesät...

Schnell ist der Projektname gefunden: „BrieffreundscHHaften“. Denn am einfachsten und schnellsten kann die Aktion in der eigenen Stadt umgesetzt werden. So können die Jugendlichen Kontakte zu anderen Stadtteilen knüpfen und wir können zudem auf das Ziel eines persönlichen Treffens am Ende des Schuljahres hinarbeiten. Anfang April ging es also in insgesamt sieben Kursen an fünf Stadtteilschulen in den Jahrgängen 8 und 9 los! In der Stadtteilschule Wilhelmsburg machen sogar gleich drei Kurse mit. Perfekt können die BrieffreundscHHaften in der Profilklasse „Wir für Hamburg“ umgesetzt werden, denn hier geht es ja schließlich um Hamburg und den eigenen Stadtteil. Aber auch im Deutschübungs- und Förderunterricht ist das Projekt gut aufgehoben.

Im ersten Schritt erstellen die Schülerinnen und Schüler Steckbriefe auf einem Padlet, um gegenseitig u.a. von ihren Lieblingsdönersoßen, ihren Superkräften oder ihren Traumschulfächern zu erfahren. Das Interesse bei den Schülerinnen und Schülern ist schnell geweckt, als sie erfahren, dass sie sich im nächsten Schritt eigenständig Brieffreundinnen und -freunde auf den Padlets der anderen Schulen aussuchen dürfen: „Boa cool, die kommen aus Poppenbüttel, da habe ich auch früher gewohnt“ oder “Ich darf mir das selber aussuchen?? Wie cool!”. Außerdem motivieren Gemeinsamkeiten bei Hobbys oder dem Heimatland, sowie die Chance, das Padlet als Datingplattform zu nutzen. Dadurch sind Höchstleistungen in der Produktion von Texten, als auch im Gestalten der Briefe zu beobachten, die bisher im Unterricht noch nicht zum Vorschein kamen.

Dann werden die ersten Briefe geschrieben und die Jugendlichen lernen, wie ein Brief aufgebaut ist: Anrede, Datum, Grußformel, Verabschiedung etc.. Sie können das Gelernte im selben Moment mit Realitätsbezug anwenden. Dann geht es an den Inhalt des Briefes. “Herr Becker, was soll ich schreiben...?” Und wie beschriftet man eigentlich einen Briefumschlag? Gar nicht so einfach! Gleichzeitig vernehmen die Fellows erstaunte Rufe, als die Schülerinnen und Schüler erfahren, dass die „80“ auf der Briefmarke für die Kosten steht. Herr Becker ist ganz begeistert von einem Schüler, der plötzlich ohne zu zögern einen freien Text schreibt, womit er sich sonst sehr schwertut und meist sogar die Deutschaufgaben komplett verweigert.

In der nächsten Stunde werden gespannt die Briefe geöffnet: „Wow, der ist richtig cool, Frau Astorga, mein Traumbrieffreund.“ Aber nicht alle Reaktionen sind positiv: „Oh Mann, Frau Astorga… Ich habe mir so viel Mühe beim Schreiben meines Briefes gegeben und jetzt bekomme ich nur so einen kurzen Brief zurück.“ Verständnisvoll erklärt Frau Astorga in der Situation, dass es manchmal so im Leben ist und man enttäuscht wird, dass das aber kein Grund zum Aufgeben ist.

Dann geht’s ans Antworten. Und plötzlich ist Rechtschreibung gar nicht so uninteressant: “Herr Becker, können Sie mal gucken, ob ich das so richtig geschrieben habe?", “Wie schreibt man eigentlich ‘Hobby’?”. Auch Schönschrift ist auf einmal cool und so werden Briefe vor und bis in die Pause hinein sorgfältig abgeschrieben und Blankopapier wird abgelehnt: "Nee, ich nehme lieber liniertes Papier, sonst schreibe ich so krakelig!"

Mittlerweile dürfen die ersten SuS ihre Briefe selbstständig in den Briefkasten werfen und übernehmen somit die Verantwortung für ihre BrieffreundscHHaft.

Mal schauen, wie das Projekt im nächsten Schuljahr weitergeführt werden kann und ob es nicht womöglich auch ins Ausland weiter ausgebaut wird. Eins ist auf jeden Fall klar: Es war eine sehr positive Erfahrung für alle Beteiligten - Fellows, Schülerinnen und Schüler und Kolleginnen und Kollegen zugleich.

Schülerinnen und Schüler setzen sich für den Ocean Day / Klimatag am 8. Juni 2021 ein

Am 8. Juni ist jedes Jahr der weltweite Oceans Day. Als Klimaschule haben sich alle Jahrgänge in den ersten beiden Stunden mit Ocean- und Klimathemen beschäftigt, um das Bewusstsein für den Einfluss des Menschen auf die Umwelt und die Folgen aufmerksam zu machen. Als zentraler Gegenstand dienten die SDGs.

Im Rahmen des Themas „Abfall“ haben die Klassen von der Vorschule bis zur 3. Klasse aus alten Broschüren Geschenktüten gebastelt. Die 4. bis 6. Klasse hat sich rund um den Einfluss unserer Ernährung auf das Klima informiert. Die Mittelstufe hat Tipps für die Schule entwickelt, wie wir noch mehr Plastik vermeiden können, um den Plastikabfall im Meer zu reduzieren. 450 Jahre dauert es bis sich eine Plastikflasche zersetzt hat. Die Oberstufe entwickelte ein Quiz zum globalen Problem der Überraschung der Weltmeere.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler ist groß und alle freuen sich schon auf die MaritimeProfilWoche Ende Juni.

Stolz halten die Schülerinnen und Schüler der 3b ihre selbstgebastelten Geschenktüten aus alten Karten hoch.
Die 6. Klasse hat sich mit der Klimawaage ein Bild über den Einfluss unserer Ernährung auf das Kima gemacht.
Die Klassen 7 und 8 haben den Einfluss des Plastiks auf die Meere erforscht. Am Ende sind Tipps für die Vermeidung von Plastik in der Schule und im Alltag entstanden.

Kommen wir mit dem blauen Auge davon?

"Blaues Auge": Die 10e der Stadtteilschule Wilhelmsburg nimmt für eine bessere Welt nicht nur die 17 Nachhaltigkeitsziele ins Visier.

Wir sind die Klasse 10e der Stadtteilschule Wilhelmsburg in Hamburg. Vor ungefähr drei Jahren haben wir das Profil WELTVERBESSERER gewählt...

Das Foto „Blaues Auge“ entstand nach dem ersten Lockdown während der Corona-Pandemie. In der Corona-Krise konnten wir beobachten, dass einige Ziele wie z.B. Ziel 13 ein wenig Erfolg feiern konnten, da die Menschen nicht mehr geflogen sind und sich das positiv auf die CO2 Bilanz auswirkte.

Vernissage ‚KIDS417’ in der Galerie twnty4svn

Weniger Fleisch essen, auf Plastik achten, mit dem Fahrrad fahren....

Diese Dinge weiß jedes Kind und doch hält sich niemand daran oder nimmt es ernst.

Das wollen wir ändern - am 10. Juni 2021 empfing die Profilklasse zusammen mit ihrer Kunstlehrerin Frau Wiemer und ihrer Klassenlehrerin Kathrin Beilstein Freunde, Mitschüler und Interessierte vor der Galerie twnty4svn zur Vernissage ‚KIDS417’.

In einer szenischen Lesung machten die „KIDS“ aufmerksam auf die Ziele 1, 2 und 4. Das Ganze gab es auch auf Kurzfilmen auf I-Pads zu sehen.
Zwei weitere Schülergruppen haben sich ebenfalls dem Medium Film zugewendet und die Thematik Erdöl sowie den Themenbereich Microplastik unter die Lupe genommen.
Ein Schüler hat sich dem Ziel 5 gestellt und Interviews mit unterschiedlichen Menschen geführt. Diese sind als Kurzfilm und als Podcasts zu sehen und zu hören.
Weitere Gruppen haben sich mit den Themen Lebensmittelverschwendung und der Lieferkette eines T-Shirts beschäftigt, was sie künstlerisch in der Galerie präsentieren.
Und eine Gruppe hat sich dem wohl wichtigsten Ziel gewidmet: Ziel 4 - Gleichwertige Bildung für alle.

Szenerische Lesung zu den Zielen 1, 2 und 4.
Erolcan, Soner und Gerano stellen stolz die Inhalte ihrer Homepage KIDZ417 vor!

Was war dein Highlight im dreijährigen Profil?

Gerano: "Die Fahrt nach Berlin, mir gefällt die Lebensphilosophie von vielen Menschen dort, der Umgang mit Menschen und der Umwelt."

Erolcan & Soner: "Der Besuch des Supermarktes sirplus. Dort werden Sachen verkauft, die noch gut und genießbar sind, auf dem Label aber abgelaufen. Gutes Essen wird nicht weggeschmissen. Und... endlich wissen wir wie es im Bundestag aussieht!"


Fahissal: "Das Fotoprojekt mit Frau Beilstein, Frau Wiemer und der Fotografin Andrea Küppers, in dem wir auch zu Black Lives Matter und Rassismus gearbeitet haben."

Ausstellung "KIDZ417" in der Galerie TWNTY4SVN in der Carsten-Rehder-Str. 37

Die Werke sind selbstverständlich weiterhin zu bestaunen und es lohnt sich:

Wir zeigen euch, was wir in den letzten drei Jahren zu den 17 Zielen der Agenda 2030 gelernt und erarbeitet haben; wie wir mit der Unterstützung von großartigen Künstlern einzelne Ziele aufbereitet haben, um euch zu informieren und vor allem wachzurütteln, dass es so nicht weitergehen kann und keiner die Augen vor den unschönen Dingen verschließen darf, die auf unserer Welt passieren.

Uns ist dabei aufgefallen, dass wir Menschen wohl immer erst etwas Schlimmes erleiden müssen, bis wir merken, was wir der Erde und damit uns, wirklich antun.
Die Verletzungen und die blauen Augen lassen zunächst eine freie Interpretation des Betrachters zu. Unser ursprünglicher Name ‚Weltverbesserer’ könnte auf eine Interpretationsmöglichkeit verweisen. Wenn die Erde nicht krank wäre, würden wir sie dann verbessern wollen?

Wir wollten mit dem Foto ausdrücken, dass WIR Kinder im Fokus der Zeit stehen, denn es ist unsere Generation, die mit den Folgen, z.B. des Nichteinhaltes zum Klimaabkommen, zu leben hat, und natürlich die Welt an sich, wie wir Menschen mit ihr und wie wir miteinander umgehen.

Durch unsere Verhaltensweisen lassen wir den Blick auf die Zukunft immer schlechter aussehen und haben uns schon genug Verletzungen zugefügt.

Immer wieder sind wir mit einem blauen Auge davongekommen.
Aber wie lange geht das noch gut?

Was hat dir am Fotoprojekt „Blaues Auge“ so gut gefallen?
„Mir gefällt die Zusammenarbeit mit der Klasse und dass wir uns für eine „bessere Welt“ einsetzen. Die Vorbereitung und die Kreativität zu diesem Foto waren bemerkenswert. Durch tolle Unterstützung von Lehrkräften und Fotografen konnten wir am Ende sehen, was wir geschaffen haben und ein Zeichen setzen.“ (Fahissal, 10e)

Wer wir sind?

Wir sind die Klasse 10e der Stadtteilschule Wilhelmsburg in Hamburg. Vor ungefähr drei Jahren haben wir das Profil WELTVERBESSERER gewählt. Unsere Lehrerin verriet nicht viel. Wir wussten, dass wir uns mit Nachhaltigkeit, insbesondere mit den 17 Zielen der Agenda 2030 beschäftigen wollen. Aber wie genau, war offen. Anfangs stand besonders der Klimawandel, die Problematik rund um den Plastikmüll und die weltweiten Kriege im Fokus unseres Unterrichts.

Im September 2018 besuchten wir im Zuge der Klimawoche in Hamburg einen Workshop, bei dem wir uns ausschließlich mit den 17 Zielen auseinandersetzten. Schnell wurde uns klar, dass wir die Ziele nicht getrennt voneinander betrachten können, sondern dass sich alles gegenseitig bedingt.

Ab diesem Zeitpunkt widmeten wir uns unterschiedlichen Zielen, die wir genauer besprachen und uns vor allem Handlungsmöglichkeiten überlegten, um zu zeigen, dass jeder ein kleines bisschen tun kann, um diese Ziele zu erreichen. Dazu machten wir zahlreiche Ausflüge, nahmen an Workshops teil, schauten uns interessante Dokumentationen an und durften sogar an einer App CHOIZ mitwirken, die sich ausschließlich mit den 17 Zielen beschäftigt - genaueres dazu findest du auf unserer Homepage, die derzeit noch in Arbeit ist.

Zusammengefasst geht es uns nicht nur darum, Menschen über unsere Arbeit im Profil zu informieren, sondern auch zu inspirieren, die Welt, auf der wir leben ein wenig besser zu behandeln. Es gilt, daran zu denken und auf keinen Fall zu übersehen, dass jeder etwas tun kann, damit wir die Ziele bis 2030 erreichen können. Und es keine Utopie bleibt.

Unseren Namen haben wir im Laufe der letzten Jahre angepasst, denn wir wollen nicht die Welt verbessern, sie ist so wunderschön. Wir sind die, die sich zu verbessern haben.
Auch wenn wir einzeln nicht viel ausrichten können, können wir gemeinsam umso mehr erreichen.

Im Juni 2021 planen wir eine kleine Kunstausstellung, auf der wir präsentieren, was wir die letzten Jahre erarbeitet haben. Genauere Infos darüber und über den Stand der Dinge findest du auf unserer Homepage, die derzeit noch aufgebaut wird.

Warum hast du dich für dieses Profil entschieden?
„Bei der Vorstellung der Profile passten mir die angesprochenen Fächer. Ich war neugierig auf die Inhalte und wie man etwas für die Umwelt tun kann.“ (Fahissal, 10e)

Zitat: Was wir wissen ist ein Tropfen. Was wir nicht wissen ist ein Ozean. Isaac Newton

Weitere Projekte:

Workshop auf dem schwimmenden Klassenzimmer zur Hamburger Klimawoche

Im Zuge des Hamburger Klimawoche 2018 besuchten wir das schwimmende Klassenzimmer (Alsterdampfer der ATG). Das war irgendwie der Anfang unseres Projektes. Dort wurden uns die 17 Ziele auf einzelnen Holzklötzchen gegeben. Unsere Aufgabe bestand darin, die Ziele nach ihrer Wertigkeit in eine Art Rangliste einzuordnen. Das fiel uns schwer, denn es kristallisierte sich schnell heraus, dass alle Ziele miteinander verknüpft sind und sich untereinander bedingen. Wie bei Ziel 4 und Ziel 5: hätten alle Menschen gleichberechtigt Zugang zu Bildung – ohne zwischen Mädchen und Jungen oder arm oder reich zu unterscheiden – so gäbe es vielleicht weniger Hunger und es könnte mehr für den Klimaschutz getan werden, da die Menschen einfach durch die Schule lernen könnten, was gut oder was eben schlecht ist für unseren Planeten und für sich selbst.
Somit beschlossen wir alle Ziele als gleichwertig zu betrachten und uns einem nach dem anderen zuzuwenden. Vor allem den Zielen, die direkt mit uns zu tun haben, wie Ziel 4, Ziel 7 oder Ziel 8 und Ziel 16.

Was konntest du im Workshop auf der Barkasse während der Klimawoche lernen?
„Ich habe die 17 SDGs kennen gelernt und wurde umfangreich aufgeklärt.“ (Fahissal, 10e)

Es heißt, dass die Ziele bis 2030 umgesetzt werden sollen, aber was ist, wenn sich die UN-Staaten nicht daran halten. Müssen sie dann eine Strafe zahlen? Leider bekamen wir auf diese Fragen keine Antwort.
Wir haben verstanden, dass die Länder die Ziele schon umsetzen sollen, aber nicht müssen. Und wenn die Regierungen nicht genug dafür tun, dann werden wir etwas tun. Und das haben wir...

Upcycling von getragenen T-Shirts

Im Zuge der Schulkinowochen in Hamburg besuchten wir den Film ‚True Cost’. Diese Dokumentation zeigt die Abgründe hinter der schillernden Kulisse der Modeindustrie. Sie beschäftigt sich überwiegend mit FAST FASHION. Wir waren sehr schockiert ob der darin enthaltenen Informationen rund um die Modeindustrie, z.B. die Auswirkungen auf die Umwelt, auf die Gesundheit der Arbeiter und die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen - auch für Kinder. Und dass es vor allem die Firmen betrifft, bei denen wir regelmäßig einkaufen.

Natürlich haben wir uns schon gefragt, wie es sein kann, dass ein T-Shirt für 5 Euro in Hamburg verkauft werden kann, welches irgendwo in Asien produziert wurde. Aber wir haben uns nie weiter damit beschäftigt. Bis jetzt. Wir haben überlegt, welche Ziele damit in Zusammenhang stehen: Ziele 3, 6 und 8. Diese haben wir dann inhaltlich aufgearbeitet. Und letztlich sind wir zu dem Schluss gekommen, dass es grausam ist, was wir mit unserer Shoppingsucht auslösen. Und wir haben in Interviews festgestellt, dass viele Menschen nichts über die Textilproduktion wissen. Daher haben wir ein Quiz erarbeitet, worin alles aufgegriffen wird, was die Produktion eines T-Shirts betrifft.

Wie seid ihr auf das Thema T-Shirts gekommen?
Da ich kennengelernt habe wie Kleidung hergestellt wird und unter welchen schlimmen Arbeitsbedingungen das geschieht, ist mir wichtig, dass sich jeder beim Kauf hinterfragt. Unsere Privilegien sollten wir nutzen, um Menschen darüber aufzuklären. (Fahissal, 10e)

Darüber hinaus haben wir für das damals bevorstehende Winterfest ein Upcycling getragener T-Shirts beschlossen. Dazu ließen wir Schablonen der 17 Ziele anfertigen und starteten erste Versuche, für unser Projekt ein Logo zu finden. Alle brachten alte getragene T-Shirts von zuhause mit. Wir besprühten sie mit unserem ‚Logo’ und mit den 17 Zielen. Andere wandelten wir zu praktischen Taschen um und verschönerten sie. Zusammen mit den T-Shirts boten wir den Gästen des Winterfests einen Flyer mit den wichtigsten Informationen über die Herstellung unserer Kleidung an.

Wir haben den Besucherinnen und Besuchern und auch uns selbst eine alternative Möglichkeit aufgezeigt, neues Leben in alte T-Shirts einzuhauchen und gleichzeitig unsere Mitmenschen informiert.

Wenn wir nichts wissen, können wir nicht handeln. Wir haben viele Menschen erreicht und wollen dies weiter tun.

Was wünschst du dir von den Menschen auf der Welt?
„Viele Menschen haben noch nicht gesehen, wie kaputt unsere Erde ist. Ich möchte, dass die Menschen ihr Fehlverhalten einsehen, mehr darüber lernen und sich verändern wollen.“ (Fahissal, 10e)

Erasmus+ : Die große live-Schaltung!

Die Live-Schaltung zwischen 4 Ländern war für alle ein großer Erfolg.

4 Länder, knapp 100 SchülerInnen, 60 min spannende live-Schaltung

Am 21.05.2021 um 10.30 Uhr war es soweit: 4 Schulklassen aus Finnland, Kroatien, Griechenland und die 10g der STSW, die seit einem Jahr gemeinsam an dem Erasmus+ - Projekt „lecker & gesund“ arbeiten, trafen sich erstmals alle zusammen zu einer einstündigen digitalen live-Veranstaltung. Frank Dienst moderierte professionell diese „Eurovision“, in der jedes Land Beiträge zum Mitmachen und Vorführungen darbot. Johannes Bonin initiierte ein Rhythmusspiel, Thomas Bieser zeigte eine Koch-Show, die griechischen Schülerinnen und Schüler sangen die Europa-Hymne, die Finnen spielten mit allen „Bohuslän“ und die Kroaten ein viersprachiges Kahoot. Nach einer längeren Vorbereitungszeit ist das Innovationslabor Internationales unter der Leitung von Ursula Schulz stolz darauf, dass alles so gut geklappt hat, denn auch die komplizierte Technik spielte mit.
Ein spezieller Dank geht an das Profil Film und Video von Ben Lobgesang, das die Veranstaltung aufgezeichnet hat.

Profil „Wir für Hamburg" übergibt Corona-Paket an unsere Nachbarn im Seniorenheim

Ezana, Acelya und Yelda berichten von ihrer Aktion:

Wir sind Schülerinnen und Schüler aus der Klasse 8d und unser Profil ist „Wir für Hamburg“.

Unser Ziel war es, gemeinsam mit der Klasse ein Corona Paket zu gestalten. Wir wollten den Seniorinnen und Senioren im Altersheim eine kleine Freude machen und da die Corona-Situation sich lange nicht verbessert hatte und viele der Bewohnerinnen und Bewohner nicht Besuch empfangen konnten, kamen wir auf die Idee ein Corona-Paket zu gestalten.

Wir als Klasse haben uns aufgeteilt wer was mitbringt. Es waren Grußkarten, Pralinen, Obst, Bücher, Pflegeprodukte und Spielesammlungen dabei. Diese Geschenke haben wir in einem Paket zusammengepackt und dieses gestaltet. Die Aktion hat uns sehr gefallen und wir würden es gerne wieder tun.

Wir finden: das war eine tolle Aktion! Ihr habt diesen Menschen mit eurer sozialen Geste den Lockdown etwas einfacher gemacht!

Übergabe des Paketes.
Haupteingang des Seniorenheims "Pflegen und Wohnen"

Die Jolle2 ist fertig!

Die Jolle vor unserem Schuleingang am Perlstieg!

Nach sechs Jahren ist es endlich so weit, die Jolle, die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg zusammen mit dem Hafenmuseum gebaut haben, ist fertig.
Zwei Jahrgänge haben an diesem einzigartigen Projekt mitgearbeitet.

Die Stadtteilschule bietet ab der 8. Klasse verschiedene Profile an. Das Profil Jolle2 hat sich mit Logistik im Hafen und dem Bau einer historischen Jolle aus der Kaiserzeit beschäftigt. „Wir wollen unseren Schülerinnen und Schülern in den Profilklassen theoretische und praktische Berufserfahrungen in Zusammenarbeit mit Partnern unseres Stadtteils ermöglichen“, erläutert Katja Schlünzen, Schulleiterin der Stadtteilschule Wilhelmsburg, das Konzept der Profilklassen 8-10. In der Profilklasse Jolle2 haben die Schülerinnen und Schüler zusammen mit z. T. ehrenamtlichen Schiffbauern in den vier Projektstunden pro Woche geplant, getüftelt und gewerkelt. Die ersten Modelle waren nach einem guten Jahr fertig und die Schülerinnen und Schüler wagten sich an die „große“ Jolle.

Am 22.04.2021 wurde die Jolle das erste Mal zu Wasser gelassen. Auf dem Weg zur Dove Elbe durften die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg, die Mitarbeiter des Hafenmuseums und die vielen Ehrenamtlichen noch mal ihr fertiges Werk bewundern und Interviews zu diesem außergewöhnlichen Profilkurs geben. Dabei entstand ein ausdrucksstarker Film, der die Besonderheiten der Schule und die Verwurzelung in den Stadtteil darstellen. In Zukunft wird die Jolle sowohl den Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Wilhelmsburg als auch allen Interessierten für Teambuildingmaßnahmen zur Verfügung gestellt. „Disziplin und reibungslose Zusammenarbeit sind auf dem Boot wichtig. Dies wollen wir mit den Schülerinnen und Schülern üben, sodass sie diese Fähigkeiten auf andere Situationen übertragen können,“ so Jan Stute, der Projektleiter.

Jolle2 - Carsten Jordan (Hafenmuseum), Ursula Richenberger (Peking) Katja Schlünzen (Schulleiterin Stadtteilschule Wilhelmsburg) Jan Stute u. Carla Enchelmaier (Schiffbauer)
Mudi Tibba (Verleimen) und Isaac Cantos Gonzales (Schleifen)

Filme zu diesem Projekt

Profilprojekt: Die Jolle II

Profil Hafenklasse stellt sich vor

Mit Selbstbewusstsein zum Praktikumsplatz – MUT hilft!

Schülerinnen und Schüler unseres Jahrgang 9 nehmen an MUT Workshops teil

Mut, Selbstbewusstsein, Gemeinschaft, Begeisterung, Motivation – dafür steht die MUT Academy, die diese Workshoptage durchführte.

Normalerweise findet das sogenannte MUT Camp für Jahrgang 9 als Präsenzveranstaltung außerhalb der Schule statt. Doch dies war dieses Jahr pandemiebedingt nicht möglich. Das hielt uns aber nicht davon ab nach einer alternativen Umsetzung zu suchen. Unter der Leitung von unserem Teach First Fellow Jens Becker hatten so 10 Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit an die Schule zu kommen, um sich an zwei Tagen intensiv mit ihren Träumen, ihren Zielen und ihrem Lauf des Lebens zu beschäftigen.

Die Schülerinnen und Schüler wurden auf vier verschiedene Räume in der Schule aufgeteilt und mit Laptops der MUT Academy ausgestattet, sodass sie dann am digitalen MUT Camp teilnehmen konnten. Zum Ende der digitalen Workshoptage wurde konkret bei Betrieben angerufen, um nach einem Praktikumsplatz zu fragen: Mit Erfolg. Einige Praktikumsplätze wurden ergattert! Zu guter Letzt stand die MUT Probe auf dem Programm, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Workshoperfahrungen vor einem MUT Mitarbeitenden und Jens Becker präsentieren mussten.

Auch digital kann MUT gemacht werden.
Der "MUT Schrei" zum Ende der MUT Tage.
Batuhan arbeitet fleißig an seinen Aufgaben.
Jeder Schüler und jede Schülerin bekam von MUT einen Laptop gestellt. Vor Ort wurden sie von Herrn Becker unterstützt und angeleitet.

Stadtteilschule Wilhelmsburg erhält wieder Gütesiegel Klimaschule

Bereits zum fünften Mal in Folge hat die Stadtteilschule Wilhelmsburg das begehrte Gütesiegel "Klimaschule" von der Stadt Hamburg erhalten. Mit dieser Auszeichnung, die lediglich alle zwei Jahre verliehen wird, ehrt die Stadt Hamburg Schulen, die systematisch und gemeinsam mit der Schulgemeinschaft nachweislich an der Reduktion der schulischen CO2-Emissionen arbeiten.

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg, die bereits seit 2012 das Gütesiegel „Klimaschule“ trägt, beschäftigt sich basierend auf ihrem schuleigenen Klimaschutzplan vielfältig mit dem Klimaschutz.

Bemerkenswert: Bereits ab der Vorschule arbeiten die Schüler*innen der Stadtteilschule Wilhelmsburg aktiv bei der Umsetzung des schuleigenen Klimaschutzplans mit. Wie ein roter Faden spinnen sich die verschiedenen Klimaschutzprojekte durch die aufsteigenden Jahrgänge bis hin zur Oberstufe.

„Damit tragen wir den Klimaschutzgedanken wiederkehrend in die Köpfe unserer Schüler*innen und Lehrer*innen“, erklärt Angela Kobahn, Klimaschutzbeauftragte der Schule.

In der Vor- und Grundschule fand beispielsweise im September 2020 ein Projekttag „Zu Fuß zur Schule“ statt, es gab eine Fortbildung zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt von den Jahrgänge 9 und 10 und die Schüler*innen erstellten eigenes Waschpulver. „Dass wir trotz des turbulenten Corona-Schuljahrs die Auszeichnung Klimaschule erhalten haben, zeigt, dass unser Klimaplan auf sehr soliden Füßen steht. Wir freuen uns alle sehr!“, strahlt Kerstin Sachau, die 2. Klimaschutzbeauftragte.

Ein herzlicher Dank allen aktiven Helfer*innen!

Ankündigung: RADIO 2050 goes Tide 96.0

WO DIE NEWS VON MORGEN SCHON HEUTE GEMACHT WERDEN
Profil Culture in Motion, Jahrgang 8, STS WILHELMSBURG


Charlotte Pfeifer und Pascal Fuhlbrügge erfanden in den vergangenen Wochen, im Rahmen des Projektes RADIO 2050, mit unserer achten Klasse Schlagzeilen aus der Zukunft: das fliegende Klassenzimmer, der Mond und die Umgehungsstraße, unglaubliche Zukunftsperspektiven. Radiomachen ist aber leichter gesagt als getan: Jede Stimme erzeugt bestimmte Vorstellungen bei der Hörer*in. Wie rede ich also so, dass andere mich ernst nehmen? Und wann rede ich trotzdem genau so, wie ich will? In einer Reihe von Videos erarbeiteten Charlotte Pfeifer alias Boy H. Werner mit den Schüler*innen im Online-Unterricht, wie man sich eine schöne Radiostimme aneignet.

Link zu VIMEO

Am 16. März 2021, um 16 Uhr, wird die Radiosendung aus der Zukunft, als Abschluss unseres Fernunterricht-Projekts bei Tide Radio 96.0 ausgestrahlt. Nicht verpassen!

Kunst und Kultur: Modelle des Fernunterrichtens in Zeiten von Lockdown und Homeschooling

Ein Projekt der Klasse acht Culture in Motion in Kooperation mit dem Bucerius Kunst Forum

Ich, am Fenster. Mein Rahmen zur Welt. Perspektiven erforschen, Raum wahrnehmen und Blickwinkel wechseln.

Die Achtklässler des Profils CULTURE IN MOTION der Stadtteilschule Wilhelmsburg arbeiten zu den zentralen Fragen im Werk George Braques und übertragen diese auf die eigene Lebenswirklichkeit in Zeiten der Pandemie. Der alltägliche Blick aus dem Fenster wird neu entdeckt und zum Ausgangspunkt einer eigenen freien Auseinandersetzung mit dem Raum. Durch Beobachtung und Übungen wird die Wahrnehmung geschult und der Raum zerlegt in Flächen, Formen, Farben, Licht und Körper. Wir nehmen sie an, die räumliche Enge, und durchbrechen sie real mit virtuellen Hilfen. Mit einer exklusiven Führung durch die Ausstellung „Tanz der Formen“ im Bucerius Kunstforum nähern sich die Schülerinnen und Schüler im Distanzunterricht dem (Mit-)Begründer des Kubismus.

Sie verharren aber nicht in bloßer Bewunderung, sondern öffnen gemeinsam mit uns den Experimentierkasten der Kreativität. Mit einem analog-digitalen Zukunftsformat des Kunstunterrichts werden alle Teilnehmer zu Künstlerinnen und Künstlern!

Finale: Die entstanden Arbeiten werden als Projektionsmapping an der Fassade des leergefallenen Klöpperhauses (Galeria Karstadt Kaufhof) präsentiert und in einer filmischen Dokumentation archiviert.

Das Bucerius Kunst Forum widmet ab Herbst 2020 Georges Braque eine retrospektive Ausstellung. Erstmals seit über 30 Jahren wird sein malerisches Werk in Deutschland umfassend präsentiert. Braque gilt als der Initiator des Kubismus und ist einer der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts. Die chronologisch aufgebaute Ausstellung spürt seiner erstaunlichen schöpferischen Vielfalt nach: vom fauvistischen Frühwerk, über die Entwicklung des Kubismus bis zu den letzten, nahezu abstrakten Serien der Nachkriegszeit.

In Deutschland wurde sein Werk vor allem in den 1930er bis 1960er Jahren und zuletzt 1988 umfangreich ausgestellt. Während ihn jüngst der Pariser Grand Palais (2013) und das Guggenheim Bilbao (2014) mit großen Schauen würdigten, war es seit Ende der 1980er Jahre hierzulande eher still um den wichtigen französischen Maler. Mit 80 hochkarätigen Leihgaben, größtenteils aus dem Pariser Centre Pompidou, wird das malerische Werk dieses bedeutenden Künstlers nun erstmals seit über 30 Jahren wieder umfassend in Deutschland präsentiert. Die Ausstellung Georges Braque. Tanz der Formen wurde konzipiert von Brigitte Leal, Kubismus-Expertin und stellvertretende Direktorin des Centre Pompidou. Chronologisch in insgesamt sieben Kapiteln zeigt sie die Vielfalt Georges Braques, der trotz stilistischer Veränderungen und formaler Brüche seiner Linie stets treu blieb – ganz anders etwa als sein Weggefährte Pablo Picasso.

Eine ungewöhnliche Brieffreundschaft

Maryam (Klasse 10e) ist sichtlich gerührt von den Antworten der Seniorenheimbewohner.

Schülerinnen und Schüler des Kurses Service Learning schreiben Briefe an Seniorenheime

Normalerweise führen die Schülerinnen und Schüler des WP I Kurses „Service Learning“ selbst geplante soziale, kulturelle oder ökologische Projekte durch und versuchen durch ihr Engagement, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.

Die Corona-Pandemie stellte den Kurs nun aber vor eine große Schwierigkeit: Wie soll man Gutes tun, wenn man sich nicht sehen darf? Da hatten die Schülerinnen und Schüler eine Idee:  Sie wollten sich mit selbstgestalteten Postkarten und kleinen Briefen an die Bewohnerinnen und Bewohner von Seniorenheimen in Wilhelmsburg wenden, die in dieser Situation besonders schwer betroffen sind, weil viele ihre Verwandten nicht mehr sehen können und die sozialen Kontakte sehr eingeschränkt sind. Diese Idee kam bei den Heimleitungen gut an, und so machten sich die Jugendlichen an die Arbeit. Sie berichteten von sich selbst und erzählten davon, was sie sich wünschen, was sie bewegt, was sie gerne tun. Sie stellten aber auch Fragen nach den Biographien der Menschen, für die die Briefe bestimmt waren. Die fertigen Briefe wurden mit selbst gebastelten Origami-Kaninchen versehen und  dann an drei verschiedene Seniorenheime in Wilhelmsburg gebracht, wo sie mit großer Freude angenommen wurden. Allerdings hieß es zumeist, dass nicht unbedingt mit Antworten zu rechnen sei, weil viele der Bewohner sehr alt seien und teilweise gar nicht mehr selbst schreiben könnten.

Die Schülerinnen und Schüler schreiben ihre Briefe.
Belfin mit ihren 5 Briefen (10f): „Ich bin sprachlos und sehr glücklich.“

Einige Wochen lang war tatsächlich nichts zu hören, dabei gab es ein Seniorenheim, das einige Antwortschreiben hatte und diese natürlich den Schülerinnen und Schülern zukommen lassen wollte. Allerdings hatte das Seniorenheim die Kontaktdaten von Frau Bader, der Lehrerin des Wahlpflichtkurse Service Learning, verlegt und konnte sich nicht melden. Da fiel aber einer aufmerksamen Mitarbeiterin auf, dass die Briefe von der Stadtteilschule Wilhelmsburg kamen, an der ihre Tochter die 9. Klasse besucht. Also wandte sie sich an den Klassenlehrer, der den Kontakt herstellen konnte. Als dann
nach den Ferien jedoch die Schulen nicht öffneten, konnten die Briefe wieder nicht übergeben werden. Wieder ist es der Mutter der Neuntklässlerin zu verdanken, dass die Briefe doch noch in den richtigen Händen landen konnten. Sie brachte die Briefe persönlich zur Schule und überreichte sie dort Frau Bader. Was für ein Engagement, vielen Dank!

Auch aus den anderen Seniorenheimen kamen immer mehr Antwortbriefe zurück, die nun in die Hände ihrer Adressaten gelangten. Die Schülerinnen und Schüler waren über die Antwortschreiben sichtlich gerührt und wussten gar nicht so recht, was sie sagen sollten. Mit so einer großen Reaktion hatte niemand gerechnet.

Es ist erstaunlich, was mit wenig Engagement zu erreichen ist. Viele Bewohnerinnen und Bewohner bedankten sich von Herzen und schrieben, wie schön es sich anfühlt, dass die junge Generation an sie denkt. Einige schrieben sogar kleine Gedichte in die Briefe und erzählten von Erinnerungen aus ihrer Kindheit.
Die Schülerinnen und Schüler haben sich nun daran gemacht, die Briefe zu beantworten. Das Projekt soll auf jeden Fall weitergeführt werden. Auf beiden Seiten besteht der Wunsch, dass man sich irgendwann treffen darf und sich die ungewöhnlichen Brieffreunde persönlich kennenlernen können!

Text und Bilder: Frau Bader und der Wahlpflichtkurs Service Learning

Weristhans.com gewinnt den Bertini Preis 2021

Geschichte ist dröge, grau und hat nichts mit dem Leben von heute zu tun. Irrtum! Das außerschulische Projekt »Weristhans.com«, realisiert von Wilhelmsburger Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Wilhelmsburg, gewinnt als einer von 5 Preisträgern den Bertini-Preis 2021. Die 21 Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse machten die Spuren des Widerstandskämpfers Hans Leipelt und seiner Familie in ihrem Stadtteil sichtbar. Sie gestalteten einen digitalen Rundgang, der Informationen an Geschichtsorten im Stadtteil über das Schicksal der Familie Leipelt anhand von Zeitzeugenvideos, Audiospuren und Bildern über QR Codes bereitstellt und leisten so einen aktiven Beitrag gegen das Vergessen.

Das Projekt ist entstanden auf Initiative der Wilhelmsburgexperten der Hirn und Wanst GmbH in Kooperation mit der Stadtteilschule Wilhelmsburg, der Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg & Hafen und mit freundlicher Unterstützung der Initiative Gedenken in Harburg und Weiße Rose Stiftung e.V.. Umgesetzt und medienpädagogisch begleitet wurde das Projekt von Sören Koswig in Kooperation mit Studio Ding.

Es ist ein Kultur Macht Stark Projekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, gefördert von der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V. im Rahmen des Programmes »MeinLand - Zeit für Zukunft«.

WERISTHANS.COM - Eine digitale Spurensuche zum Schicksal der Familie Leipelt

Projektbericht Schnitzeljagd: Mit QR-Codes und GPS-Daten auf digitaler Jagd nach Hans Leipelt

Unser Profil „Hamburg entdecken und erforschen (9d)“ der Stadtteilschule Wilhelmsburg begab sich auf eine digitale Schnitzeljagd, um mehr über die Person Hans Leipelt herauszufinden.

Das Profil von Frau Zeeck und Herrn Häusler hat die Schnitzeljagd in Zusammenarbeit und unter Anleitung von Sören Koswig und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hirn und Wanst entwickelt. Die Klasse 9b konnte anschließend als erste Klasse überhaupt die digitale Jagd testen.

Mit QR-Codes und GPS-Daten ausgerüstet haben die Schülerinnen und Schüler das einstige Leben des Hans Leipelt unter die Lupe genommen. Das war erfolgreich und hat den Stimmen der Schülerinnen und Schüler nach zu beurteilen viel Spaß bereitet. Digitales Lernen hat in diesen Zeiten einen hohen Stellenwert. Die Herausforderung der praktischen Umsetzung wurde hier gekonnt gemeistert.

Das Projekt konnte mit freundlicher Unterstützung unseres Kooperationspartners „Wilhelmsburger Zinnwerke – Hirn und Wanst“ durchgeführt werden.

Stimmen zum Projekt

Brahim: „Ich finde gut, dass wir mit moderner Technik Schnitzeljagd machen, mit GPS, QR-Codes und so weiter..“

Abeer: „Mir gefällt die Schnitzeljagd, weil wir Fragen beantworten mussten und Sachen suchen mussten.“

Tayip: „An dieser Station hat mir besonders gut gefallen, dass wir zusammengearbeitet haben und die Frage mit einem Pinsel malen mussten, mit schwarzer Farbe, und das Einkleben. Jetzt habe ich mehr über Hans Leipelt, seinen Vater, seine Schwester und seine Mutter herausgefunden.“

Herr Häusler: „Wir konnten ein Projekt durchführen, das thematisch genau den Profilgedanken, nämlich HH bzw. in dem Fall sogar Wilhelmsburg erforschen und entdecken in Verbindung mit dem beteiligten Unterrichtsfach Gesellschaft aufgreift. Die SuS haben in Gruppen sehr engagiert und mit Begeisterung gearbeitet und haben viel gelernt über ein wesentliches Stück Wilhelmsburger Geschichte.“

Oguzhan aus 9b: „Das Projekt ist sehr kreativ gemacht, aber es gibt ein paar Stellen an denen man arbeiten könnte.“

Sokol: „Eigentlich gefällt mir die Schnitzeljagd sehr gut. Es macht viel Spaß mit dem Handy zu arbeiten. Das ist sehr modern und sehr kreativ auch die QR-Codes zu scannen und ein paar kleine Rätsel zu lösen. Als Gruppe zu arbeiten macht auch immer viel Spaß.“

Am Eingang der blauen Schule ist er in Erinnerung in die Wand gemeißelt:
Wer ist eigentlich Hans Leipelt?

... Hans Leipelt ist 1936 mit seiner Familie nach Wilhelmsburg gezogen. Er war Mitglied der Widerstandsgruppe der „Weißen Rose“ in Hamburg und setzte sich mit seinen Freunden wie den Geschwistern Scholl für die Freiheit und gegen die Verfolgung der Juden ein. Er brachte Flugblätter nach Hamburg und vervielfältigte sie, um die Bevölkerung auf die Greueltaten des nationalsozialistischen Regimes aufmerksam zu machen. Hans Leipelt wurde am 29. Januar 1945 in München hingerichtet ... Weitere Infos findest du hier!

Digitale Präsentation unserer vielfältigen Profillandschaft in Abteilung 8-10

Nach einigen coronabedingten Verschiebungen war es endlich soweit. Anders als sonst, aber gewiss nicht schlechter, vielfältig und vor Allem – digital. Die Profile des achten und neunten Jahrgangs der Stadtteilschule Wilhelmsburg stellten ihre Arbeit gegenseitig vor. Wie? Mit aneinandergereihten Videosequenzen, die unsere Schülerinnen und Schüler selbst drehten und in Nachtschichten dank großer Unterstützung ihrer Tutorinnen und Tutoren zusammenschnitten.

Die Videopräsentationen wurden untermauert durch begleitende Anmoderationen in Jahrgang 8 und natürlich „fresher“ Musik. Das war sehr mutig, da die Moderation live in die anderen Klassen übertragen wurde. In Jahrgang 9 mussten die Schülerinnen und Schüler einen Fragebogen zu den Videos beantworten, der vorher jeweils von den Profilen erstellt wurde. Die drei Klassenbesten wurden im Anschluss geehrt.

Die Einblicke in die Arbeit unserer Profile zeigten das enorme Potential der Profilarbeit, in der sich unsere Schülerinnen und Schüler mit dem gewählten Profilthema identifizieren und Stärken durchblicken lassen, von denen sie selbst nie gedachten hätten diese zu besitzen. Selbstbewusst und authentisch repräsentierten unsere Schülerinnen und Schüler ihre Profile. Wir sind stolz! Ihr könnt stolz sein!

Die Präsentationen und Moderationen werden dann in die Räume übertragen.
Unser Abteilungsleiter 8-10, Herr Schreiter, begrüßt alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs.

Sedef Tatar, 8c, zu den Profilvideos: „Wir haben viele Extrastunden gebraucht, um die Präsentationen zu machen. Aber es hat sich gelohnt!“

Profile des Jahrgangs 8 der Stadtteilschule Wilhelmsburg:

Das Profil „Rund um die Bühne“ beschäftigt sich mit den Dingen vor und hinter den Kulissen rund um Musik und Event, tanzt selbst, singt selbst und führt Regie.

Improvisationstalente sind die Schülerinnen und Schüler des Profils „Culture in Motion“. Ihre Wirksamkeit erkennen sie im darstellenden Spiel und kultureller Vielfalt.

Was es heißt fit und gesund zu leben lernt man im Profil „Fit for Future“. Auf dem täglichen Speiseplan steht gesundes und nahrhaftes Essen und die tägliche Portion an Fitness.

Im Profil „Wir für Hamburg“ setzen sich unsere Schülerinnen und Schüler besonders für unsere Umwelt und unsere Mitmenschen ein. Gemeinsame Klimaprojekte, Müllsticker für korrekte Mülltrennung oder Spielzeugspenden waren die ersten tollen Aktionen.

Lieblingsessen und gesundes Essen gehen nicht immer miteinander einher. Wichtige Hygieneregeln beim Kochen, was gut schmeckt und auch gesund ist, das lernen die Schülerinnen und Schüler im Profil „Schmeckt gut, is(s)t gut!“.

Alles über sicheres Surfen im Netz, Soft- und Hardware, Datenschutz, die richtige Passworterstellung und die Entwicklung von spannenden Spielen lernen die Schülerinnen und Schüler des Profils „Smart Gaming“.

Profile des Jahrgangs 9 der Stadtteilschule Wilhelmsburg:

Das Profil „Fit und Fun“ zeigte eine beeindruckende Nachrichtenshow mit Interviews vor dem für die Profilarbeit geschlossenen Groß-Sand-Krankenhaus, ein Kooperationspartner der leider coronabedingt abspringen musste. Die Umorientierung des Profils zeigt die Flexibilität und Kreativität der Schülerinnen und Schüler dieses Profils. In einem „Museum“ thematisieren die Profilschüler Krankheiten von damals und stellen Zusammenhänge und Unterschiede zu der heutigen Pandemie heraus. Zudem üben sich die Schülerinnen und Schüler als Reporter während des Sports im Inselpark.

Unser Profil „Schülerfirma VeddelErleben“ kümmert sich um die Vermarktung, Vermietung und Belegungsplanung einer Sporthalle auf der Veddel. Dabei bauen die Schülermitarbeiter nicht nur kaufmännische Grundkenntnisse in der Buchhaltung, des Kundenservice, dem Marketing und Management auf, sondern bringen ihre eigenen kreativen Ideen in Fülle ein. Über Stiftungen soll ein Lastenrad angeschafft werden, welches zu einem mobilen Kiosk umgebaut werden soll. Zudem wurden Helme für die Verwendung im Sportunterricht angeschafft. Diese werden designt, an Lerngruppen und Lehrerinnen und Lehrer ausgegeben.

Unser MINT-Profil arbeitet parallel in zwei Gruppen. Auf der einen Seite führen die Schülerinnen und Schüler Klimaprojekte, Vogel- und Wetterbeobachtungen im Praxislernort Spreehafen auf dem Bauhüttenschiff „Fried“ durch. Auf der anderen Seite baut eine Gruppe akkubetriebene Boote mit ausgefeilter Technik, schnellen Motoren und Spezialeffekten.

Im Profil „Hamburg entdecken und erforschen“ widmen sich die Schülerinnen und Schüler der Entwicklung und Erprobung digitaler Schnitzeljagden, stellen sich aber auch die Frage welche schönen Orte unsere Elbinsel Wilhelmsburg hat und wie man Interessierte für diese Orte gewinnt. Dazu gehören Routenpläne, Wegbeschreibungen und Geschichten rund um diese Orte.

Es lärmt und kracht im Profil „Musik- und Videoproduktion“. Selbstkomponierte Songs, Flashmobs, Songbattles und Projekte zu Rassimus und Diskriminierung stehen auf der Tagesordnung. Beats werden mit dem Ipad produziert und Songs auch vor der Kamera geschmettert. Wir haben viele tolle Videos gesehen und es folgen noch Projekte, dank der Unterstützung durch die Konrad-Adenauer-Stiftung.

Wie baut man eigentlich ein Longboard und wie kommt ein selbstsdesigntes Logo auf das Griptape. In dem Profil „Boardbau“ werden Boards gebaut, Rollen verschraubt und Logos geschmiedet. Natürlich werden die Boards im Inselpark auf unserer schönen Elbinsel getestet. Desweiteren entwerfen die Schülerinnen und Schüler Bauchtaschen und Taschen für die Boards, alles mit freundlicher Unterstützung durch Firmen und Experten.

Das Profil „Ernährung und Gesundheit“ kocht nicht nur in unserer eigenen Lehrküche für Mitschüler und Mitarbeiter der Schule, sondern hat eine eigene Firma „Brainfood“, in der Snacks und Soßen wie „Chili-Jam“ abgefüllt und Banner dafür entworfen werden. Wie man das im Anschluss gewinnbringend betreibt wird in Kalkulationsprogrammen mit eigener Hand errechnet. Zudem besuchten die Profilschüler das Freilichtmuseum am Kiekeberg und lernten wie Getreide früher angebaut und verarbeitet wurde.
Im Schulgarten wurden Gewächshäuser errichtet und es folgen Kochworkshops, ein Kochbuch und weitere Ausflüge.

Weihnachtsgruß

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern und Freunde,

nun sind sie endlich da, die wohlverdienten Ferien.
Hinter uns liegt ein Jahr voller neuer Herausforderungen und Ereignisse.
Viele davon haben wir nur mittelmäßig gemeistert, viele aber auch herausragend gut – darauf können wir alle sehr stolz sein.
Jede schlechte Situation bringt auch eine gute hervor – und so war es auch hier.
Wir sind zusammengewachsen, unsere Kontakte zueinander sind trotz der Distanzvorgaben intensiver geworden und wir alle haben davon profitiert.
Aus diesem Grund blicken wir voller Zuversicht auf das kommende Jahr.
Nichts kann uns diesen Zusammenhalt nehmen.
In diesem Sinne wünschen wir allen erholsame Ferien, ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches, gesundes neues Jahr 2021.

Eure/Ihre Schulleitung und das gesamte Kollegium der Stadtteilschule Wilhelmsburg.

Ein weihnachtlicher Gruß aus unserer Vorschule.

Ready for take-off with the (long-) board case

Taschenproduzent Marc Finsterlin erklärt die einzelnen betriebswirtschaftlichen Schritte.

Profilklasse 9f startet Produktionsprojekt von Taschen mit Unternehmer aus der Praxis

„Wir müssen jetzt einen Meilenstein setzen, welche Schritte wir bis zu den Weihnachtsferien geschafft haben wollen, sonst ist die Tasche in zwei Jahren noch nicht fertig“, macht Marc Finsterlin der Klasse 9f klar.

Es ist Ende November, draußen zeigt sich der Wilhelmsburger Himmel in mausgrau, doch von einem Nachmittagstief ist in der Klasse 9f nichts zu spüren. Gebannt lauschen 20 Jugendliche, alle um die 15 Jahre, dem ehemaligen Werber Finsterlin, der vor vier Jahren Hongkong den Rücken kehrte, sein Leben „auf links drehte“ und eine Firma gründete, die aus recyceltem Plastikmüll stylische Taschen produziert. Verwoben ist die Taschenproduktion mit Bildungsprojekten in Kambodscha.

Vor über einem Jahr haben die Schülerinnen und Schüler begonnen, ihre eigenen Longboards an ihrem Profiltag zu bauen. Longboards sind die coolere Variante der Skateboards. Diese sind seit Oktober einsatzbereit, und im Englischunterricht wurde darüber sinniert, durch welche angesagten Städte die Jugendlichen mit ihren Boards am liebsten rollen würden. Strittig war die Städtefrage, einig waren sich alle, dass für den Transport des Longboards im Flugzeug eine passende Tasche notwendig sei: Die Geburt einer neuen Projektidee. Englischlehrerin Gundi Wiemer stellte den Kontakt zu Freund und Taschenproduzent Finsterin her. Nun sollen mit seiner Expertise Taschen geplant und hergestellt werden.

Warum Marc Finsterlin neben seinem Job sowie seinen Bildungsprojekten in Kambodscha noch in die Schule geht und einen Crashkurs in BWL für Nichtökonomen auf Augenhöhe gibt? „Mit jungen Menschen zu arbeiten eröffnet mir neue Perspektiven. Ich möchte wissen, was sie antreibt.“ In sechs Wochen wird er die Klasse wieder besuchen, um mit ihr die nächsten Meilensteine und Schulterblicke zu setzen.

Klassenlehrer Phillipp Fenske sieht neue Entwicklungsmöglichkeiten für seine Schülerinnen und Schüler: „Beim Bau des Longboards hatten wir Pädagogen viel vorgegeben. Planung, Materialauswahl und Vorgehensweise stammten von uns.  Nun sind die Schülerinnen und Schüler am Prozess beteiligt und durchlaufen den gesamten Werdegang der Taschenproduktion von Zielgruppe über Funktion und Arbeitsaufteilung. Neu ist auch der Werkstoff, letztes Jahr Holz - nun textiler Stoff. Und wir waren alle überrascht, dass in der Klasse 7 Leute nähen können.“ Englischlehrerin Wiemer möchte das Projekt fächerübergreifend auf Englisch begleiten. Geht noch mehr?

Plappernd verlassen die Jugendlichen am Stundenende die Klasse. Yusuf Dogan (15 Jahre) hat richtig Lust auf das Projekt. „Ich hoffe auf eine richtig gute Kooperation mit Herrn Finsterlin.“

Ready for take-off.

Die Longboards wollen nach Kalifornien fliegen. Es fehlt die passende Tasche.
Yusuf Dogan braucht eine Tasche für sein selbstgebautes Longboard.

Unsere Klasse 10c berichtet: Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Ein Bericht von Ilayda, Klasse 10c, Stadtteilschule Wilhelmsburg

Wir als Klasse haben einen Ausflug nach Neuengamme in die KZ-Gedenkstätte gemacht. Uns wurde dort Vieles über das Konzentrationslager und die Inhaftierten erzählt. Wir waren die einzige Klasse aus Jahrgang 10, die das Konzentrationslager noch besuchen konnte. Wir wollten den anderen Klassen einen kleinen Einblick gewähren und haben eine Ausstellung zum Konzentrationslager vorbereitet. Wir haben Präsentationen vorbereitet und wir haben viele Biografien der Inhaftierten angefertigt. Viele Klassen sind gekommen und haben sich die Biografien durchgelesen und im Anschluss haben wir noch kleine Präsentationen gehalten. Wir haben den Schülerinnen und Schülern Einiges über das Konzentrationslager und über die Reichspogromnacht erzählt. Als die anderen Klassen unseren Klassenraum betreten haben wurden sie dazu aufgefordert ihre Handys abzugeben und sie haben eine Nummer bekommen. Die Gefangenen in den Konzentrationslagern haben ebenfalls Nummern bekommen. Somit wollten wir ihnen ein wenig zeigen, wie es damals in den KZ-Lagern war. Anschließend haben wir die Fragen beantwortet.
Die Idee, dass die Schüler ihre Handys abgeben sollten hat mir sehr gut gefallen und ich fand es sehr toll, dass die meisten Interesse gezeigt haben und uns aufmerksam zugehört haben.
- Ilayda

O-Töne aus der Klasse 10c:

Ajie: "Am Besten fand ich, dass wir den anderen Klassen zeigen konnten was die Gefangenen damals erleben mussten und dass sie so vielleicht ein Gefühl bekommen haben wie schlimm es damals war."

Anatoli: "Mir hat es sehr gut gefallen, dass fast jeder Besucher sehr aufmerksam zugehört hat und wie sie mtgefühlt haben."

Larissa: "Ich fand es gut wie die Besucher mitgemacht haben und wie sie Fragen zu unseren Plakaten gestellt haben. Man hat gesehen, wie es Ihnen richtig ans Herz gegangen ist."

Stadtteilschule Wilhelmsburg nutzt VR-Brillen für digitale Berufsvorbereitung

Virtual-Reality Brillen von „Dein erster Tag“ für Jahrgang 9

Wie fühlt es sich an als Polizist über Stock und Stein zu springen und Ganoven zu jagen? Wie ist ein modernes Auto verkabelt oder wie setzt man die Säge als Tischler richtig an? Das und tausende andere spannende Dinge kann man mit den Virtual-Reality Brillen von „Dein erster Tag“ hautnah erleben. Unser Fellow, Jens Becker von Teach First Deutschland, zögerte nicht lange, als er diese Möglichkeit auf einer Netzwerkmesse kennenlernte und lotste die Brillen direkt in unseren Unterricht für die Berufsorientierung.

"Dein erster Tag" ist eine Projektidee, deren Ziel es ist neue Lernmedien rund um die Berufsorientierung in die Schulen in ganz Deutschland zu bringen und die Chancengleichheit bei der Berufswahl für alle Schülerinnen und Schüler voranzubringen.


Die Rückmeldungen aus den teilnehmenden Klassen war durchweg sehr positiv. Unsere Schule wird versuchen das Erlebnis mit diesen Virtual-Reality Brillen auch für weitere Jahrgänge zu realisieren.

Hussein Hasan interessiert sich für den Beruf eines Polizisten und erlebt hautnah welche Arbeitstätigkeiten zum beruflichen Alltag eines Polizisten gehören.

So kamen die Brillen in der 9b an:

Sokol Mustafi: „Es gibt eine große Auswahl an Berufen und ich habe schnell drei Berufe gefunden, die ich mir ansehen möchte. Ich bin gespannt.“

Emir Sherifi: „Mich interessieren handwerkliche Berufe. Leider fand ich nicht den Beruf Tischler. Die Auswahl ist trotzdem gut. Von den drei Berufen finde ich Elektroniker für Betriebstechnik sehr interessant.“

Hussein Hasan: „Ich habe mir den Beruf Polizist rausgesucht. Man hat das Gefühl, dass man selber dabei ist. Die machen Sport in der Ausbildung und mit der Brille ist man direkt dabei.“

Sokol Mustafi kann es kaum erwarten die Brille zu testen.
Emir Sherifi zeigt die Berufe, die er sich ansehen möchte.
Wie arbeitet ein Industriemechaniker? Was sind die Voraussetzungen für die Bewerbung?

MINT-Tag 2020: Die ganze Schule im MINT-Fieber

Am 26.11. hat das MINTforum den MINT-Wettbewerb durchgeführt. Wir haben mit der gesamten Schule daran teilgenommen. Dieses Jahr ging es um den Klimaschutz und wieviel wir an CO2-Emissionen einsparen können, wenn wir unsere Lebensweise ein bisschen ändern. Die Schülerinnen und Schüler errechneten in Gruppen die Einsparungsergebnisse. Zum Schluss durfte jede Gruppe noch einen Werbeslogan zum Klimaschutz mit entsprechendem Logo zeichnen.

Diese kreative Aufgabe hat uns so gut gefallen, dass wir daraus noch einen schulinternen Wettbewerb ausgerufen haben. Zuerst wurden die Klassensieger gekürt, danach die Jahrgangssieger, die sich alle im MZE - Maritimen Zentrum Elbinseln trafen. Dort wurden von der Jury aus der Schulleiterin Katja Schlünzen und den Schulsprechern die drei Schulsieger gekürt. Alle Jahrgangssieger freuten sich über ihre Urkunde und einen Turnbeutel mit dem Schullogo. Die drei Siegerteams haben darüber hinaus auch noch Kinogutscheine gewonnen.

Preisübergabe des Schulsprecherteams an die Gruppe aus der 7b, die den 3. Preis gewonnen hat.
Aufgregt warten die Jahrgangssieger auf die Preisverleihung.
Klasse 7 überlegt sich einen Slogan für den Klimaschutz.
Der Französischkurs des Jahrgangs 9 rechnet.
Linn und Adis aus der 10e haben den 2. Preis gemacht.
1. Platz für Adi, Ali und Efe aus der Klasse 11a.

„uMINTerpretieren“: 45.000 Euro für Projekt der StS Wilhelmsburg

Artikel aus dem Neuen Ruf S.13 oben: Per Klick zur Ausgabe! (Text: Neuer Ruf, STSW Pressemitteilung)

Eine Umsetzung plant unser Bereich "Kulturelle Bildung"

Das Projekt uMINTerpretieren schlägt vor, einen dezidierten Profilkurs einzurichten, der von vornherein und ganz grundsätzlich als hybrider Kurs arbeiten soll: als Kurs, der gleichzeitig MINT und Kulturelle Bildung ist, als Kurs, der künstlerische und naturwissenschaftliche Forschung übereinanderlegt und neue Formen der Erkenntnisproduktion erzeugt. Ausgehend von den guten Erfahrungen, die wir mit der Begleitung durch externe Künstler*innen und Theaterpädagog*innen im Bereich der Kulturellen Bildung gewonnen haben, wollen wir diese Form der Zusammenarbeit jetzt auch auf externe Wissenschaftler*innen und Forscher*innen erweitern.

Das Projekt uMINTerpretieren schlägt vor, den neu zu schaffenden Profilkurs jedes Halbjahr im Umfang von sechs Wocheneinheiten von je einer Künstler*in und einer Wissenschaftler*in begleiten zu lassen. Das Projekt strebt eine umfassende Zusammenarbeit zwischen Künstler*in, Wissenschaftler*in und beteiligten Lehrer*innen an – eine gemeinsam entwickelte Unterrichtskonzeption. Dazu gehört auch, die jeweiligen Curricula übereinander zu legen und die jeweils geeigneten Schnittstellen zu identifizieren. Besonders wichtig ist dem Projekt, geeignete Präsentationsformen zu entwickeln, um die Ergebnisse des neuen Profils der Schulöffentlichkeit nahezubringen. Die Erfahrungen des ersten Projektjahres werden in die Ausformung des zweiten und dritten Projektjahres einfließen.

Wir hoffen, zum Ende des dritten Projektjahres, also nach einem kompletten Zyklus des ersten Profilkurses, die Validität unseres Ansatzes nachdrücklich unter Beweis gestellt zu haben – so dass wir die Verbindung von MINT und Kultureller Bildung an der Stadtteilschule Wilhelmsburg dann auch dauerhaft implementieren können.

„Wir reparieren die Welt!“

KünstlerInnengruppe w9 überrascht eigene Schule mit Werken aus Lockdown-Zeit

Quasi über Nacht überraschte die KünstlerInnengruppe w9 die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Stadtteilschule Wilhelmsburg nach den Herbstferien. Unter der Leitung des Schul-Kuratorenteams installierte die w9 ihre Kunstwerke, die im Frühling während des Lockdowns entstanden sind während der Herbstferien im Treppenhaus der Stadtteilschule Wilhelmsburg in der Rotenhäuser Straße. Die Überraschung gelang vollständig: Staunend standen Jugendliche nach den Ferien gruppenweise vor den großformatigen, überwiegend schwarz-weiß gehaltenen Werken.

Die Werke, die unter dem Jahresthema „Die Reparatur der Welt“ stehen, zeigen geheime Orte und Ideen zum Thema „Happiness“- alles aus der Sicht von Jugendlichen aus Wilhelmsburg.

Energiebündel und Kunstlehrerin Gundi Wiemer erklärt: „Während des Lockdowns im April haben unsere Schülerinnen und Schüler selbstständig und total engagiert an ihren Bildern weitergearbeitet. Entstanden sind fantastische Produktionen von Texten, Pforten, Schlupflöchern, also geheimen Orten, die wir alle stärker nutzen sollten. Diese Überraschungsausstellung ist der Auftakt von weiteren Kunstaktionen.“

KünstlerInnengruppe w9

Geplant ist eine Schaufensterausstellung im Dezember zum Thema „Wenn du willst, kannst du fliegen“ und weitere Ausstellungen im kommenden Jahr.Die Schaufensterausstellung bietet der w9 die Möglichkeit, in Corona-Zeiten der Öffentlichkeit ihre Werke zu zeigen. Dazu nutzt die w9 das Atelier TWNTY4SVN hinterm Fischmarkt und rettet von dort die Welt mit ihrer ART. Zwischen dem 05.12. und 12.12.20 lädt die w9 zum „Window-Shopping“ ein, es lohnt sich, denn

die w9 betreibt KULTURenlargement und tut Gutes. Mehr dazu: w-neun.de

Stadtteilschule Wilhelmsburg festigt Zusammenarbeit mit BürgerStiftung Hamburg

Lernen durch Engagement, das wird bei uns an der Schule großgeschrieben. In verschiedenen Projekten sowie den regelmäßig angebotenen Wahlpflichtkursen „Service Learning“ setzen sich die Schülerinnen und Schüler für Menschen in ihrer Umgebung ein und lernen, Verantwortung für ihr eigenes Lebensumfeld zu übernehmen.

Seit vielen Jahren werden wir dabei schon beratend durch das Programm [‘You:sful] der BürgerStiftung Hamburg unterstützt.

Durch einen Kooperationsvertrag ist diese Zusammenarbeit nun noch einmal gefestigt worden. Darüber freuen sich vor allem Carmen Astorga und Gesa Vollmer. Die beiden Lehrerinnen leiten gemeinsam die neue Profilklasse „Wir für Hamburg!“ des achten Jahrgangs.

Es wurden Sticker produziert, die auf dem Schulhof und im Stadtteil auf korrekte Abfallentsorgung hinweisen sollen.
Per Kanu wurde die Umwelt erkundet und nebenbei von Müll befreit.

„Es ist toll, dass nicht nur wir Lehrkräfte, sondern auch unsere Schülerinnen und Schüler sich bei der Umsetzung der Projekte beraten und sogar finanziell unterstützen lassen können. Damit werden wir viele tolle Ideen verwirklichen können“, so Astorga.

Eigentlich sollten in dem Profil die Menschen im eigenen Stadtteil und auch darüber hinaus im Mitteilpunkt stehen. Angedacht waren zum Beispiel Kooperationen mit Kitas und Pflegeeinrichtungen. „Viele unserer Schülerinnen und Schüler interessieren sich für Berufe im sozialen Bereich und haben sich vor allem deswegen für ein Profil mit diesem Schwerpunkt entschieden“, sagt Vollmer. Die derzeitige Pandemie-Situation mache viele dieser Vorhaben aktuell allerdings nicht möglich. „Die Klasse hat darauf aber sehr flexibel reagiert. Unser Fokus liegt jetzt auf dem Umwelt- und Klimaschutz. Hierzu haben wir bereits tolle Aktionen auf die Beine gestellt. Zum Beispiel haben wir Wilhelmsburg per Kanu vom Wasser aus erkundet und dabei die Kanäle von Abfall befreit. Außerdem haben wir Sticker produziert, die auf dem Schulhof und im Stadtteil auf korrekte Abfallentsorgung hinweisen sollen.“

Durch die Kooperation mit der BürgerStiftung werden künftig noch mehr soziale Projekte unter professioneller Begleitung in die Tat umgesetzt werden können.

Über das Programm „['You:sful]  Lernen-durch-Engagement“ der BürgerStiftung Hamburg

Engagiert Gutes tun macht Kinder und Jugendliche selbstbewusst. Es stärkt ihren Sinn für Demokratie und fürs Miteinander. Mit dem Programm ['You:sful] Lernen-durch-Engagement ermutigt die BürgerStiftung Hamburg, Schülerinnen und Schüler, sich für ihre Interessen, ihren Stadtteil und unsere Demokratie stark zu machen – und das mitten im Unterricht.

Lernen-durch-Engagement verbindet den Unterricht mit einem dazu passenden gemeinnützigen Engagement der Schülerinnen und Schüler. In Hamburg engagieren sich so jedes Jahr über 800 Kinder und Jugendliche für ihren Stadtteil, für soziale Einrichtungen oder die Umwelt. Sie vertiefen mit ihrem Engagement Themen wie „Kommunalpolitik“, „Soziale Frage und Sozialstaat“, „Klimawandel“ oder „Artenschutz“ und sie sammeln erste Erfahrungen in der Zivilgesellschaft. ['You:sful] unterstützt Schulen darin, diese Lehr- und Lernform umzusetzen.

Schnitzeljagd: Mit QR-Codes und GPS-Daten auf digitaler Jagd nach Hans Leipelt

Unser Profil „Hamburg entdecken und erforschen (9d)“ der Stadtteilschule Wilhelmsburg begab sich auf eine digitale Schnitzeljagd, um mehr über die Person Hans Leipelt herauszufinden.

Das Profil von Frau Zeeck und Herrn Häusler hat die Schnitzeljagd in Zusammenarbeit und unter Anleitung von Sören Koswig und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Hirn und Wanst entwickelt. Die Klasse 9b konnte anschließend als erste Klasse überhaupt die digitale Jagd testen.

Mit QR-Codes und GPS-Daten ausgerüstet haben die Schülerinnen und Schüler das einstige Leben des Hans Leipelt unter die Lupe genommen. Das war erfolgreich und hat den Stimmen der Schülerinnen und Schüler nach zu beurteilen viel Spaß bereitet. Digitales Lernen hat in diesen Zeiten einen hohen Stellenwert. Die Herausforderung der praktischen Umsetzung wurde hier gekonnt gemeistert.

Das Projekt konnte mit freundlicher Unterstützung unseres Kooperationspartners „Wilhelmsburger Zinnwerke – Hirn und Wanst“ durchgeführt werden.

Stimmen zum Projekt

Brahim: „Ich finde gut, dass wir mit moderner Technik Schnitzeljagd machen, mit GPS, QR-Codes und so weiter..“

Abeer: „Mir gefällt die Schnitzeljagd, weil wir Fragen beantworten mussten und Sachen suchen mussten.“

Tayip: „An dieser Station hat mir besonders gut gefallen, dass wir zusammengearbeitet haben und die Frage mit einem Pinsel malen mussten, mit schwarzer Farbe, und das Einkleben. Jetzt habe ich mehr über Hans Leipelt, seinen Vater, seine Schwester und seine Mutter herausgefunden.“

Herr Häusler: „Wir konnten ein Projekt durchführen, das thematisch genau den Profilgedanken, nämlich HH bzw. in dem Fall sogar Wilhelmsburg erforschen und entdecken in Verbindung mit dem beteiligten Unterrichtsfach Gesellschaft aufgreift. Die SuS haben in Gruppen sehr engagiert und mit Begeisterung gearbeitet und haben viel gelernt über ein wesentliches Stück Wilhelmsburger Geschichte.“

Oguzhan aus 9b: „Das Projekt ist sehr kreativ gemacht, aber es gibt ein paar Stellen an denen man arbeiten könnte.“

Sokol: „Eigentlich gefällt mir die Schnitzeljagd sehr gut. Es macht viel Spaß mit dem Handy zu arbeiten. Das ist sehr modern und sehr kreativ auch die QR-Codes zu scannen und ein paar kleine Rätsel zu lösen. Als Gruppe zu arbeiten macht auch immer viel Spaß.“

Am Eingang der blauen Schule ist er in Erinnerung in die Wand gemeißelt:
Wer ist eigentlich Hans Leipelt?

... Hans Leipelt ist 1936 mit seiner Familie nach Wilhelmsburg gezogen. Er war Mitglied der Widerstandsgruppe der „Weißen Rose“ in Hamburg und setzte sich mit seinen Freunden wie den Geschwistern Scholl für die Freiheit und gegen die Verfolgung der Juden ein. Er brachte Flugblätter nach Hamburg und vervielfältigte sie, um die Bevölkerung auf die Greueltaten des nationalsozialistischen Regimes aufmerksam zu machen. Hans Leipelt wurde am 29. Januar 1945 in München hingerichtet ... Weitere Infos findest du hier!

„Unsere Zusammenarbeit funktioniert hervorragend!“

Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack lobt Arbeit und Besonnenheit der Lehrkräfte der STS Wilhelmsburg

„Als erstes möchte ich allen Lehrerinnen und Lehrern der Stadtteilschule Wilhelmsburg meinen ausdrücklichen Dank für ihre Arbeit und ihre Besonnenheit aussprechen“, eröffnete Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack die Gesprächsrunde, die am 1. September im Neubau am Perlstieg stattfand. Aus aktuellem Anlass besuchte er die Stadtteilschule Wilhelmsburg, um sich mit der Schulleitung sowie drei Kollegen über die jüngsten Ereignisse auszutauschen. Besonderes Interesse zeigte Thorsten Altenburg-Hack an den Erfahrungen, die die Lehrerinnen und Lehrer in den ersten drei Schulwochen mit dem Corona-bedingt geänderten Schulbetrieb gemacht hatten. In den Bereichen, in denen die Schulbehörde bei Problemlösungen helfen könne, versprach er volle Unterstützung.

Schnell wurde im kooperativen Gespräch deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen Schulbehörde und der Stadtteilschule Wilhelmsburg von Schuljahresbeginn an hervorragend funktionierte.

Im Zentrum der weiterführenden Überlegungen stand, wie weiterhin bestmöglich für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrpersonals gesorgt werden könne. „Unser Ziel ist, dass die Kinder und Jugendlichen zur Schule gehen“, erklärte Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack.

Schulleiterin Katja Schlünzen bedankte sich bei den Kolleginnen und Kollegen sowie dem Landesschulrat für ihren Einsatz im vergangenen halben „Corona-Jahr“ und hob insbesondere die vermehrten Anstrengungen im Kollegium gerade in den letzten drei Wochen hervor. Das Engagement hatte sich gelohnt: „Ich bin froh, dass die Stadtteilschule Wilhelmsburg die Bildung der Kinder und Jugendlichen während der gesamten Zeit immer gewährleisten konnte“, stellte Katja Schlünzen fest.

Die Corona-Infektionen einiger Kinder zeigten jedoch, dass eine zusätzliche Unterstützung der Schule durch die BSB und das Gesundheitsamt notwendig war.

Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack und Schulleiterin Katja Schlünzen besichtigten nach dem Gespräch den Neubau am Perlstieg.

Skypen mit Sambia

Mr. Evans vom Diversity Learning Institute Hamburg.

Zwei Schülerinnen aus der zehnten Klasse der Stadtteilschule Wilhelmsburg berichten über die Skype-Treffen mit Sambia

Wir sind Belfin und Merjem aus der Klasse 10f. Wir haben das Profil „Elbinseljournalisten“ und berichten über unseren Besuch in der ZEBRA-Profilklasse 10c:

Im ZEBRA-Profil machen sie Skype-Treffen mit verschiedenen Ländern und wir werden euch vom Skype-Call mit Sambia berichten.

Meine Partnerin und ich wurden von dem Profil-Lehrer Herrn Kelber eingeladen um zu helfen und um einen Artikel zu schreiben. Wir waren einverstanden und bereiteten uns mit verschiedenen Fragen vor, die uns beim Artikel weiterhelfen konnten.

Am Donnerstag haben wir uns dann in die ZEBRA-Klasse von Herrn Kelber begeben. Er hat uns erzählt, was sie machen, wie wir ihnen helfen können und worüber wir in unserem Artikel schreiben können.

Der Ablauf für den Tag war:

- Vorstellung auf Englsich
- Thema und Lage vorstellen (das Profil und die Corona Krise)
- Fragerunde auf Englisch
- Fragen auf Deutsch

Als erstes haben wir zur Vorbereitung eine Vorstellungsrunde auf Englisch durchgeführt. Ich, Belfin, hatte das Vergnügen, mich auch vorzustellen und etwas über mich auf Englisch zu erzählen. Merjem und ich haben danach vor allem zugehört und wichtige Sachen notiert. Etwa welche Fragen sie den anderen Schülerinnen und Schülern stellen können, welche zwei Schüler sich vorstellen und was über die Lage während der Corona-Krise berichtet wird. Wir bastelten kleine Plakate mit den Aufschriften „Hello“, „Moin“ „goodbye“, „Tschüss“ etc., die wir hochgehalten haben, als der Skypecall anfing und endete.

Zunächst gab es einige technische Probleme, die aber bald gelöst wurden. Nachdem wir mit den Schülerinnen und Schülern aus Sambia kommunizieren konnten, haben sich Mr. Evans (aus Sambia stammender Partner von DLI) und Herr Kelber vorgestellt und den Ablauf erzählt. Dann begannen wir die Fragerunden. Die Schülerinnen und Schüler aus unserer Schule fragten zuerst. Die Fragen betrafen zunächst die Lernmöglichkeiten während der Corona-Situation. Einige der Schülerinnen und Schüler aus Sambia erzählten uns, dass manche Probleme haben mit ihrem Internet, was das Lernen schwerer macht. Das ist ein Grund dafür, dass viele der Schülerinnen und Schüler die Klasse wiederholen müssen.
Uns wurden auch Fragen gestellt über die Masken-Pflicht und wie es bei uns in dieser Krise läuft.
Unsere Schülerinnen und Schüler antworteten, dass wir eine Maskenpflicht haben und sie nur absetzen, wenn wir in der Klasse sind, Sport draußen machen oder essen - sonst müssen wir sie immer tragen.

Insgesamt war es eine interessante und anregende Diskussion, die im Dezember noch einmal zu einem anderen Thema stattfinden soll.

O-Töne zu den Skype-Calls

„Was gefällt dir an dem Austausch mit Sambia besonders?“


1. ... dass sie versucht haben deutsch zu reden. (Enis)

2. ... dass wir uns auf englisch austauschen. (Velat)

3. ... zu sehen, wie die Situation in Sambia ist. (Ayse)

4. ... dass wir gegenseitig von den anderen Kulturen lernen. (Jalda)

„Gibt es Gemeinsamkeiten im Erlebten während der Corona-Zeit?“


1. große Bedeutung des Internets und der Sozialen Medien (Ayse)

2. gegenseitiges Interesse (Hilda)

3. Maskenpflicht fast überall (Maria)

Besuch des Segelschiffes Peking - erste Kooperation startet bald!

Am 27. August besuchte eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern das Segelschiff "Peking", eines von noch vier erhaltenen Flying P-Linern des Hamburger Reeders Ferdinand Laeisz aus dem Jahr 1911. Die Peking wurde für den Transport von Chilesalpeter gebaut und segelte mit 32 Mann Besatzung bis 1932 zwischen Chile und Hamburg. Nachdem sie Internatsschiff in England und Museumsschiff in New York war, kehrte sie 2017 zur Sanierung nach Norddeutschland zurück und wird ab 2025 das Flaggschiff des Internationalen Hafenmuseums in Hamburg.

Das Museumsschiff bietet viele Möglichkeiten, „Museum“ neu zu denken und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg hat die einmalige Möglichkeit an diesem Prozess aktiv teil zu haben. Mit der ersten Kooperation unter dem Titel „My Story, My Place, My Museum“, soll gemeinsam mit dem Deutschen Hafenmuseum ein neues Konzept für eine Dauerausstellung mit dem Thema „Diversität im Museum“ erarbeitet werden. Bei dem Besuch der Peking wurden auch weitere Projekte angedacht, wie einen Mast, Wanden/Tauwerk oder Kojen zu bauen. Wir freuen uns auf die Möglichkeit zusammen mit dem Deutschen Hafenmuseum, neue Wege in der Museumspädagogik und musealen Erlebniswelt zu gehen.

Text (Dmn) und Fotos (Sfr)

Die Peking, eine Viermastbark aus dem Jahr 1911, kann man schon während des Softopenings ab Oktober 2020 besuchen.
In dem sechs Meter hohen Lagerraum wurde das Chilesalpeter transportiert.
Sonja Schäfer, Gottfried Eich, Florian Schreiter, Konstanze Dammann, Ursula Richenberger (Deutsches Hafenmuseum)
 

Theaterstück: 'Die Weltreise des Ferdinand Magellan'

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg – eine Schule mit maritimem Profil! Was liegt da näher, als ein Theaterstück über einen berühmten Seefahrer zu machen? Die Theaterklasse 10e hat in den vergangenen beiden Schuljahren intensiv an einem Theaterprojekt gearbeitet: 'Die Weltreise des Ferdinand Magellan'. Geplant waren mindestens zwei Aufführungen in der Schule.
… Und dann kam Corona!
Trotzdem haben wir es dank der großartigen Hilfe von Herrn Lobgesang geschafft, das Theaterstück wenigstens zu filmen. Nach vier Monaten ohne Unterricht in der Schule, ohne Proben und in einer Aula, die gerade umgebaut wurde, ist es der 10e gelungen, das Stück mit viel Improvisation dennoch zu spielen.
Wir freuen uns, es nun präsentieren zu können!
Viel Spaß beim Anschauen von 'Die Weltreise des Ferdinand Magellan'!

Magellan

Wie es hätte werden können.

Flex-Theaterfestival 10e

Auf der Bühne sichtbar, ein Kaleidoskop an Wünschen, Träumen und bestehenden Realitäten der Schüler*innen. Sequenzen, in denen die Welt umsegelt wird, in denen man Leben rettet, in denen man auf einem Podest steht in Sieger*innenpose, oder als Reinigungskraft die Bühne fegt. Die Performer*innen erheben ihre Stimmen, beschreiben ihre Wünsche, verwandeln sich in Stars und in Ideale. Aus einem sich auf der Bühne befindenden, konstant transformierendem Gemälde heraus, wechseln und lösen sich die Performer*innen ab, besingen sich gegenseitig, werden zu Kompliz*innen, um die jeweilige Hauptakteurin der Szene zu unterstützen. Die Akteur*innen spielen mit Rollen und Zuschreibungen. Sie verwandeln sich in Familenmitglieder*innen, Sportler*innen, Freund*innen, Psychiater*innen, Ärzt*innen. Das Publikum wird Zeuge kleiner Geschichten und Schauspiele, dessen Autor*innen einzig und allein die Schüler*innen sind. Verbal und körperlich werden die Performer*innen zu Erzähler*innen und gehen das Wagnis ein, mit Abstraktion und Konkretion zu spielen. Eine Möglichkeit, sich von Zuschreibungen ihrer Generation loszusagen und durch theatrale Mittel zu ermächtigen und sich neu zu erfahren. So hätte es werden können!

FLEX Theaterfestival - 10e

Aurubis AG spendet zehn Laptops an unsere Schülerinnen und Schüler

Die neuen Laptops warten auf ihre Nutzerinnen und Nutzer!

Durch die Kontaktsperre hat die digitale Welt an Bedeutung gewonnen. Schule und Arbeit, Kontakt zu Freunden, das Konsumieren von Nachrichten oder die Serie in der Freizeit – in unserem Alltag sind wir mehr denn je auf digitale Lösungen angewiesen. Viele Schülerinnen und Schüler können diese Möglichkeiten lediglich über ihr Smartphone nutzen. Doch digitale Lernplattformen und Textverarbeitungsprogramme sind auf den kleinen Bildschirmen schwer zu benutzen. Und auch einen Film anzuschauen, um für einige Zeit dem Familienalltag zu entfliehen, ist auf dem Handydisplay schwer.

Zehn Schülerinnen und Schüler der Jahrgansstufen 8 und 9 der Stadtteilschule Wilhelmsburg hatten das Glück, einen gespendeten Laptop der Aurubis AG zu erhalten. Dieser Laptop gibt den Jugendlichen in Zeiten des Fernunterrichts die Möglichkeit, ihre Schulaufgaben von zu Hause zu erledigen und am virtuellen Unterricht teilzunehmen. Auch außerhalb des schulischen Computerraums können sie nun im Internet recherchieren oder Texte erstellen und bearbeiten. Bei dem Erhalt des Endgerätes haben sie einen Vertrag unterschrieben. Der Deal: Sie erledigen ihre Schulaufgaben auch während des Fernunterrichts und passen gut auf ihr neues Gerät auf. So werden die Laptops den Jugendlichen auch in Zukunft eine große Unterstützung sein – beispielsweise beim Verfassen ihrer Bewerbungen.

Die Aurubis AG ist Förderer von Teach First Deutschland. Diese Bildungsinitative entsendet Fellows an Schulen, wo sie Schülerinnen und Schülern im Unterricht und durch Projekte begleiten und fördern. Gleich zwei Fellows machen sich an unserer Stadtteilschule für die Jugendlichen stark. In diesen besonderen Zeiten hat die Aurubis AG zusätzlich Hardware für unsere Schule finanziert. Unsere Fellow Janine Schwarzenberg konnte die Laptops in Empfang nehmen und ihre Schülerinnen und Schüler damit überraschen. Durch einen Workshop bei der Übergabe konnten die Jugendlichen den Umgang mit ihren neuen Geräten trainieren.

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg dankt der Aurubis AG herzlich für diese Spende.

Janine Schwarzenberg

Der Laptop wurde an Ort und Stelle eingerichtet und begutachtet.
Unsere Schülerinnen und Schüler sind begeistert von ihren neuen digitalen Wegbegleitern.
Ein Vertrag zwischen Nutzer und Spender (Aurubis AG) darf natürlich nicht fehlen.
 

Musik-Highlight „Voice of Wilhelmsburg“ – volle Hütte und Gänsehaut pur

Stadtteilschule Wilhelmsburg veranstaltet zum zweiten Mal „Voice of Wilhelmsburg“. Hohes Niveau und atemberaubende Stimmung in unserer Aula.

Was für ein Mut der Sängerinnen und Sänger, was für eine Stimmung in der Aula. Nach einem Vorentscheid, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Song per Sprachnachricht an ihre Musiklehrerinnen und Musiklehrer schickten, stand fest: 18 Schülerinnen und Schüler durften sich auf das große Finale freuen. Begleitet durch unsere Lehrerband und unseren Moderator Sebastian Meyhuber, auch Lehrer an der STSW, ging es auf in die zweite Runde von: VOICE OF WILHELMSBURG!

Slider/Startseite: Connar und Sydney, Klasse 5e

Die Nachfrage war groß, die Karten schnell ausverkauft und die Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg bis auf den letzten Platz voll und ausgebucht. An einem Mittwochabend wurde nun in der Schule gesungen, gefeiert, bestaunt und applaudiert. Lehrer, Schüler und Eltern rückten an diesem Abend eng zusammen und genossen die fulminante Show-Atmosphäre mit „Nebelmaschine“ und „Backgroundband“, deren Gesichter keine geringeren waren als die bekannten Musiklehrerinnen und Musiklehrer unserer Schule. 

Schnell wurde klar, hier wird mit Niveau gesungen und „performt“. Die Sängerinnen und Sänger waren professionell vorbereitet und fühlten sich Stück für Stück in ihre Show, ihren Song, ein. Der Funke sprang sofort auf das Publikum über. Die Zuschauer standen auf, klatschten, kreischten und hatten sichtlich großen Spaß und waren stolz auf ihre Freunde, Kinder und Schützlinge, die den Mut hatten vor diesem tollen Publikum aufzutreten.

„Es ist schon bemerkenswert wie viele Schülerinnen und Schüler so mutig sind hier vor 300 Menschen zu singen und eine satte Performance abzuliefern“, hält der Moderator, Sebastian Meyhuber, fest.

Ben Lobgesang, Musiklehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg und Mitorganisator der Veranstaltung, gab sich sehr positiv. Die Vorbereitungen hätten sich wirklich gelohnt und die Erwartungen der Musikkolleginnen und Musikkollegen wurden bei weitem übertroffen. 

„Es war ein wunderschöner Abend mit vielen tollen Darbietungen vor einem respektvollen und gutgelaunten Publikum. Eines meiner absoluten Highlights 2020“, lobte Ben Lobgesang, Musiklehrer und Mitorganisator

Das „Jungs gegen Mädchen“ auch mal umgekehrt laufen kann, nämlich „Mädchen gegen Jungs“, bewies das Duett aus Connar und Sydney aus der 5e, die eine tolle Zusammenarbeit leisteten. Die Aufführung stellt nicht nur das Original in den Schatten, in denen sich Jungs und Mädchen duellieren. Sydney und Connar waren sich gar nicht mehr so sicher, wer eigentlich auf die Idee kam, zusammen aufzutreten: „Das war ich“, sagte Connar. Sydney machte mit, obwohl sie es im ersten Moment „nicht so geil fand“. Wir sagen: Toll gemacht. Wir wollen mehr Duetts aus Jungen und Mädchen sehen!

Besonders großen Mut erwiesen auch Göktug (5b) und Djafar aus der Klasse 7e, die Hasan aus dem Vorjahr als männliche Solosänger ehrenvoll vertraten und mutig vor das Publikum traten.

Göktug rappte für seine Mama!
Djafar rockte die Aula!

Göktug präsentierte seinen eigenen Rapsong „Rap für Mama“ und sagt: „Ich rappe seit einem Jahr und singe auch im Projekt Rap for refugees.“ Dröhnende Bässe und laute Gitarren untermalten die besondere Leistung von Djafar. Er sang „Believer“ von den Imagine Dragons und brachte die Aula zum Beben.

Der Moderator Sebastian Meyhuber, Lehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg und begeisterter Musiker, stellte bei dem Song „I want it that way“ (Backstreet Boys) fest, dass ein Musikkollege im Hintergrund auffällig textsicher war. Der Song war aktuell, „da war ich nicht mal 20“, prahlte der Moderator.

Princilla und Beyonce aus der 7a ließen mit dem Song der Backstreet Boys alte Erinnerungen ihrer Lehrer aufwecken und hatten sichtlich Spaß daran. Eine gelungene Überraschung!

Beyonce und Princilla haben das Herz der Zuschauer und ihrer Musiklehrer im Hintergrund erobert.
Katja Schlünzen (Schulleiterin) freut sich über das Sponsoring des Lions Club. Den Damen hat das Event sehr gefallen!

Zum Ende der Veranstaltung wurde die Leistung aller Sängerinnen und Sänger gebührend gefeiert und die Siegerinnen und Sieger der einzelnen Altersgruppen geehrt. Die Zeit verging zu schnell und viele Zuschauer sangen noch in den Fluren der Schule auf dem Weg nach Hause die eben vorgetragenen Hits.

Die Jury, bestehend aus Schulleiterin Katja Schlünzen, Frau Brandt (Lions Club Hamburg), Gabriella Krause (Abteilungsleitung 5-7), Martina Wegner (Schulbüro), Sidney und Özdenur (ehemalige Schüler) sowie Anne Großjean (Sonderpädagogin STSW) tat sich mit ihren Entscheidungen schwer, zumal jeder Auftritt eine große persönliche Leistung war und sich die Sängerinnen und Sänger mit Bravur verkauften. 

Ein besonderer Dank gilt dem Lions Club, ohne deren Sponsoring wir diese Veranstaltung nicht in diesem Maße durchführen könnten, den Kolleginnen und Kollegen, die in sämtlichen Funktionen unterstützt haben, den Musikkolleginnen und Musikkollegen, die „The Voice of Wilhelmsburg“ in diesem Großformat organisierten und der Profilklasse von Herrn Lobgesang, die das Event mit Filmaufnahmen und Bedienung der Lichttechnik tatenreich unterstützten.  

Nun freuen wir uns auf eine Fortsetzung mit Voice of Wilhelmsburg in 2021!