Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

News und Projekte aus der Sekundarstufe 1

Musik-Highlight „Voice of Wilhelmsburg“ – volle Hütte und Gänsehaut pur

Stadtteilschule Wilhelmsburg veranstaltet zum zweiten Mal „Voice of Wilhelmsburg“. Hohes Niveau und atemberaubende Stimmung in unserer Aula.

Was für ein Mut der Sängerinnen und Sänger, was für eine Stimmung in der Aula. Nach einem Vorentscheid, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Song per Sprachnachricht an ihre Musiklehrerinnen und Musiklehrer schickten, stand fest: 18 Schülerinnen und Schüler durften sich auf das große Finale freuen. Begleitet durch unsere Lehrerband und unseren Moderator Sebastian Meyhuber, auch Lehrer an der STSW, ging es auf in die zweite Runde von: VOICE OF WILHELMSBURG!

Slider/Startseite: Connar und Sydney, Klasse 5e

Die Nachfrage war groß, die Karten schnell ausverkauft und die Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg bis auf den letzten Platz voll und ausgebucht. An einem Mittwochabend wurde nun in der Schule gesungen, gefeiert, bestaunt und applaudiert. Lehrer, Schüler und Eltern rückten an diesem Abend eng zusammen und genossen die fulminante Show-Atmosphäre mit „Nebelmaschine“ und „Backgroundband“, deren Gesichter keine geringeren waren als die bekannten Musiklehrerinnen und Musiklehrer unserer Schule. 

Schnell wurde klar, hier wird mit Niveau gesungen und „performt“. Die Sängerinnen und Sänger waren professionell vorbereitet und fühlten sich Stück für Stück in ihre Show, ihren Song, ein. Der Funke sprang sofort auf das Publikum über. Die Zuschauer standen auf, klatschten, kreischten und hatten sichtlich großen Spaß und waren stolz auf ihre Freunde, Kinder und Schützlinge, die den Mut hatten vor diesem tollen Publikum aufzutreten.

„Es ist schon bemerkenswert wie viele Schülerinnen und Schüler so mutig sind hier vor 300 Menschen zu singen und eine satte Performance abzuliefern“, hält der Moderator, Sebastian Meyhuber, fest.

Ben Lobgesang, Musiklehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg und Mitorganisator der Veranstaltung, gab sich sehr positiv. Die Vorbereitungen hätten sich wirklich gelohnt und die Erwartungen der Musikkolleginnen und Musikkollegen wurden bei weitem übertroffen. 

„Es war ein wunderschöner Abend mit vielen tollen Darbietungen vor einem respektvollen und gutgelaunten Publikum. Eines meiner absoluten Highlights 2020“, lobte Ben Lobgesang, Musiklehrer und Mitorganisator

Das „Jungs gegen Mädchen“ auch mal umgekehrt laufen kann, nämlich „Mädchen gegen Jungs“, bewies das Duett aus Connar und Sydney aus der 5e, die eine tolle Zusammenarbeit leisteten. Die Aufführung stellt nicht nur das Original in den Schatten, in denen sich Jungs und Mädchen duellieren. Sydney und Connar waren sich gar nicht mehr so sicher, wer eigentlich auf die Idee kam, zusammen aufzutreten: „Das war ich“, sagte Connar. Sydney machte mit, obwohl sie es im ersten Moment „nicht so geil fand“. Wir sagen: Toll gemacht. Wir wollen mehr Duetts aus Jungen und Mädchen sehen!

Besonders großen Mut erwiesen auch Göktug (5b) und Djafar aus der Klasse 7e, die Hasan aus dem Vorjahr als männliche Solosänger ehrenvoll vertraten und mutig vor das Publikum traten.

Göktug rappte für seine Mama!
Djafar rockte die Aula!

Göktug präsentierte seinen eigenen Rapsong „Rap für Mama“ und sagt: „Ich rappe seit einem Jahr und singe auch im Projekt Rap for refugees.“ Dröhnende Bässe und laute Gitarren untermalten die besondere Leistung von Djafar. Er sang „Believer“ von den Imagine Dragons und brachte die Aula zum Beben.

Der Moderator Sebastian Meyhuber, Lehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg und begeisterter Musiker, stellte bei dem Song „I want it that way“ (Backstreet Boys) fest, dass ein Musikkollege im Hintergrund auffällig textsicher war. Der Song war aktuell, „da war ich nicht mal 20“, prahlte der Moderator.

Princilla und Beyonce aus der 7a ließen mit dem Song der Backstreet Boys alte Erinnerungen ihrer Lehrer aufwecken und hatten sichtlich Spaß daran. Eine gelungene Überraschung!

Beyonce und Princilla haben das Herz der Zuschauer und ihrer Musiklehrer im Hintergrund erobert.
Katja Schlünzen (Schulleiterin) freut sich über das Sponsoring des Lions Club. Den Damen hat das Event sehr gefallen!

Zum Ende der Veranstaltung wurde die Leistung aller Sängerinnen und Sänger gebührend gefeiert und die Siegerinnen und Sieger der einzelnen Altersgruppen geehrt. Die Zeit verging zu schnell und viele Zuschauer sangen noch in den Fluren der Schule auf dem Weg nach Hause die eben vorgetragenen Hits.

Die Jury, bestehend aus Schulleiterin Katja Schlünzen, Frau Brandt (Lions Club Hamburg), Gabriella Krause (Abteilungsleitung 5-7), Martina Wegner (Schulbüro), Sidney und Özdenur (ehemalige Schüler) sowie Anne Großjean (Sonderpädagogin STSW) tat sich mit ihren Entscheidungen schwer, zumal jeder Auftritt eine große persönliche Leistung war und sich die Sängerinnen und Sänger mit Bravur verkauften. 

Ein besonderer Dank gilt dem Lions Club, ohne deren Sponsoring wir diese Veranstaltung nicht in diesem Maße durchführen könnten, den Kolleginnen und Kollegen, die in sämtlichen Funktionen unterstützt haben, den Musikkolleginnen und Musikkollegen, die „The Voice of Wilhelmsburg“ in diesem Großformat organisierten und der Profilklasse von Herrn Lobgesang, die das Event mit Filmaufnahmen und Bedienung der Lichttechnik tatenreich unterstützten.  

Nun freuen wir uns auf eine Fortsetzung mit Voice of Wilhelmsburg in 2021!

Date mit einem Ausbildungsbetrieb

Susann Stahlberg (Lehrerin für Berufsorientierung an der STSW) und Holger Völsch (Geschäftsführer Restaurant TRUDE)

Azubi-Speed-Dating im maritimen Zentrum der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Am 20.02. konnten sich Schülerinnen und Schüler unseres zehnten Jahrgangs bei Bewerbungsgesprächen im Neubau unserer Schule unter Beweis stellen. 

Auf dem Programm stand ein Speed-Dating mit regionalen Ausbildungsbetrieben wie HTG/HSE Hoch- und Tiefbau Gadebusch GmbH, Pflegen & Wohnen Wilhelmsburg, Restaurant „TRUDE“ aus Barmbek und PCH Packing Center Hamburg GmbH.

Nachdem unser Abteilungsleiter 8-10, Florian Schreiter, und Susann Stahlberg (Lehrerin für Berufsorientierung an unserer Schule) die interessierten Schülerinnen und Schüler und Ausbildungsbetriebe begrüßten, ging es los in die erste Dating-Runde.

Viele unserer Schülerinnen und Schüler nutzten diesen direkten Draht, um Wissenswertes über die Ausbildungssituationen und –inhalte zu erfahren, aber auch um sich direkt in einem echten Bewerbungsgespräch vorzustellen und so die Chance auf eine wertvolle Ausbildung zu ergattern.

Gespräche mit potentiellen Arbeitgebern und interne Berufsberatung wechselten sich ab, sodass die Schülerinnen und Schüler gestärkt und mit Tipps gewappnet in die Gespräche gehen konnten und ihre Bewerbungen auf Vordermann brachten.

Für Eren Bulut aus der 10f war das Bewerbungs-Date so oder so ein Erfolg. Er sprach mit den Ausbildern von PCH Packing Center Hamburg GmbH, Serkan Koroglu und Tom Laborit, und ging entschlossen in das Gespräch. Wir sind gespannt was daraus wird.

Eren Bulut (10f) im Gespräch mit den Ausbildern von PCH.
Die Ausbilder von PCH stellten ihren Betrieb vor und nahmen sich viel Zeit für das Gespräch mit Eren.

Wir danken den beteiligten Betrieben für ihr Engagement und unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Berufsorientierung sowie den Tutorinnen und Tutoren der zehnten Klassen.


Mit den Boston Celtics in die neue Spielrunde

Basketballteam der STS Wilhelmsburg spielt in Original-Trikots der NBA

Dunking, Rebound, Steal. Am Mittwochnachmittag dreht sich bei dem Sportkurs der STS Wilhelmsburg alles um den orangenen Ball und zwei Körbe.  Knapp 20 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 12 Jahren trainieren zusammen ihre Lieblingssportart: Basketball.

Ab Mitte Februar werden die Spielerinnen und Spieler der STS Wilhelmsburg bei ihren Spielen nun in einheitlichen Trikots auf dem Feld auflaufen. Grund: Am Samstag, 8.2.20 fand der „Draft Day“ in der Spielstätte der Hamburg Towers statt. Bedeutet:  Per Losverfahren wurden 25 Hamburger Schulbasketballteams amerikanischen Partnervereinen der NBA (die nordamerikanische Basketball-Profiliga) zugeteilt. Co-Trainer Caleb Burow, 13 Jahre, zog aus einem gläsernen Behälter für die STS Wilhelmsburg das Team der Boston Celtics. Jede Schule erhielt einen Trikotsatz „ihres“ Vereins und zwei Basketballbälle.

Co-Trainer Caleb Burow, 13 Jahre, zog aus einem gläsernen Behälter für die STS Wilhelmsburg das Team der Boston Celtics
Vereinswappen der Boston Celtics Basketballmannschaft.

Lehrerin und Ganztagskoordinatorin Franziska Zeeck weiß, dass es hier um mehr geht als um das bloße Tragen des grünen Trikots der Bostoner: „Die Jugendlichen identifizieren sich schnell mit dem Partnerverein. Sie verfolgen die Spielergebnisse, finden Vorbilder und schauen nach, wo die Stadt liegt.“

Spielen wie ein Profi: Das Team der STS Wilhelmsburg läuft nun im Trikot der Boston Celtics auf.

Trainiert wird der Sportkurs von Jakob Willert von den Hamburg Towers. Schon seit einigen Jahren gibt es eine enge Kooperation zwischen der STS Wilhelmsburg und den Towers. „Wir fangen mit Basketball schon in der Grundschule an. Die Kids machen nicht nur sportliche Fortschritte, sie lernen zudem Dinge fürs Leben wie Fairness und Teamfähigkeit“, weiß Jakob Willert. Unterstützt wird er von den Siebtklässlern Caleb Burow und Alpay Emilov, die bei der Ziehung dabei waren.

Towers Fan Franziska Zeeck und Trainer Jakob Willert freuen sich über die gute Kooperation zwischen Schule und Verein.
Caleb Burow, 13, Franziska Zeeck und Alpay Emilov, 14, freuen sich auf die Spielsaison.

Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg veranstalten Fortbildung für das Lehrerkollegium

foodture – Ernährung mit Zukunft 

Worin besteht der Zusammenhang zwischen unserer täglichen Ernährung und dem Klimawandel? Eine Schülergruppe von 14 Schülerinnen und Schülern aus der 8c, 9b und der 9g ging dieser Frage an unserem außerschulischen Lernort im Spreehafen nach und stellte kurzerhand eine tolle Fortbildung für die Lehrerinnen und Lehrer der Stadtteilschule Wilhelmsburg auf die Beine.

Unser außerschulischer Lernort am Spreehafen. Hier fand die Vorbereitung statt.
Nuray (9g) mit einem Modell des Vertical Farming.

In Zusammenarbeit mit unserer Teach First Deutschland Kollegin Janine Schwarzenberg und dem Berliner Verein BildungsCent e.V. erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler unserer Abteilung 8-10 wie wir bei einer rasant wachsenden Weltbevölkerung die Ernährung der Zukunft verändern müssen, damit es für alle reicht. Die Hintergründe dieses Themas wie der Ausstoß von Klimagasen durch Massentierhaltung, der Transport von Lebensmitteln, Plastikverbrauch, der Anbau von Obst und Gemüse mit Vertical Farming sowie die Alternativprodukte zu unserer gewohnten Ernährung wurden kontrovers diskutiert und bestaunt.

Es erscheint uns komisch und ungewohnt dabei an Algen oder Insekten zu denken, dabei gibt es schon heute die ersten Start-Ups in der Lebensmittelindustrie die auf Müsliriegel aus Heuschrecken oder Nudeln aus Algen setzen.

Während der zwei intensiven Tage im Lernort Spreehafen haben unsere Schülerinnen und Schüler eine Fortbildung für die Lehrkräfte der Stadtteilschule Wilhelmsburg entwickelt. Diese fand bereits statt und war außerordentlich gut besucht. 

Die Schülerinnen und Schüler haben also die üblichen Rollen getauscht und sind selbst als Lehrende vor eine Gruppe getreten. So konnten sie nicht nur ihr Wissen weitergeben, sondern auch zeigen, wie sie sich Unterricht vorstellen und selbst gerne lernen. Die Fortbildung war durch viele Methoden, wie interaktive Spiele, eine Gruppenarbeit und wertschätzendes Feedback geprägt. Zum Schluss wurden in einem Brainstorming Ideen gesammelt, wie unsere Stadtteilschule selbst nachhaltiger werden kann.

Festzuhalten bleibt, dass dieses Format, in dem die Rollen gewechselt wurden und gleichzeitig an einem für alle wichtigen Thema gearbeitet wurde, allen Spaß, neue Perspektiven und Denkansätze gebracht hat.

Winterfest traf viele Besucher

Stadtteilschule Wilhelmsburg zeigte am Nikolaustag ihr vielfältiges Angebot

Diese herrlichen Liebesäpfel wurden von Raihaan und Diana gemacht.
Die Mütter des Elterncafés kümmerten sich um den Kuchenverkauf.
Unsere Kantine war prall gefüllt, die Stimmung großartig!

„Ich denke, wir hatten ähnlich viele Besucher wie im vergangenen Jahr, die Stimmung war wieder äußerst harmonisch, und alle Klassen hatten unheimlich tolle Dinge angeboten“, resümierte Schulleiterin Katja Schlünzen am späten Abend des Nikolaustages.

Das erfolgreiche Konzept des letzten Jahres, das Winterfest mit dem Tag der offenen Tür zu kombinieren, wurde erfolgreich wiederholt. Viele Familien genossen am Nachmittag die gemütliche, weihnachtliche Stimmung bei Gebäck und Schmaus in der Kantine Perlstieg oder nahmen an den zahlreichen Bastel- und Spielangeboten teil. In der Sporthalle zeigten die „Großen“ ihr Musik- und Tanztalent, und die „Kleinsten“ aus der Vorschule überzeugten mit ihrem Theaterstück. Im Kreuzbau Perlstieg bestand die Möglichkeit, sich über den fast fertigen Neubau, die Vor- und Grundschule sowie die Oberstufe zu informieren. Kulturfans erklommen den zweiten Stock, um sich mit dem großartigen kulturellen Angebot der Stadtteilschule Wilhelmsburg vertraut zu machen.

Frohe Winter- und Weihnachtsstimmung auch im GWS-Gebäude

In den Fluren und Klassen des GWS-Gebäudes wurde die Vorfreude auf die winterliche Zeit nicht nur versüßt, sondern auch über viele Bereiche der Schule informiert. Das Maritime Zentrum Elbinseln stellte sich vor und die vielen Exkursionen und Sprachreisen wurden vorgestellt. Was bedeutet es genau, dass die STS Wilhelmsburg sich Umweltschule nennen darf und welche Klimaprojekte gibt es? Die Schulsprecher standen für viele interessante Gespräche parat und das Chancenwerk präsentierte Möglichkeiten der Lernförderung.

Die Gäste konnten sich an Mitmachaktionen zu physikalischen Experimenten und einem Sinnesgarten erproben und ihre Sinne schärfen. Ein kulinarisches Angebot leckerer Naschecken, liebevoll gestalteter Verkaufsplätze und Cafés sorgte für das Wohl der vielen Besucher.

Tanzen macht Spaß, besonders in der Gruppe.
Enes Sarikaya (Klasse 1) bastelt gern.
Leckereien durften natürlich nicht fehlen.
Bastel- und Mitmachangebote gab es in vielen Klassenräumen.
Unsere Schulsprecher Fabio und Joana informierten über ihre wichtige Arbeit an der Schule.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Wasser verbindet unsere Welten

Städtepartnerschaft zwischen Daressalam und Hamburg

Sechstklässler der Stadtteilschule Wilhelmsburg nehmen am Foto-Projekt mit Genety - Dein Bildungslotse e.V. teil.

Was verbindet Hamburg und Daressalam? Das Wetter wird es wohl nicht sein. Vielmehr ist es das Wasser, das Leben und Arbeiten im Hafen und Umgebung sowie der Austausch von Waren auf Schiffen. Darauf sind auch die Schülerinnen und Schüler dieses vernetzenden Projektes schnell gekommen.

Ende Oktober kamen die Schülerinnen und Schüler und Petra Wollny mit ihren Kompetenzberatern Fiete, Wenqian und Anna zu einem Auftakt zusammen. Auf dem Programm stand die Vorstellung der Kompetenzpartner, der Bildungsorganisation, und des Themas der Projektwoche. Kompetenzen können die Schülerinnen und Schüler erweitern, ihre eigenen Stärken kennenlernen und diese untermauern. Die Projektzeit soll die Gruppe stärken und jeden mit einem dicken Kompetenzzeugnis versehen, welches für spätere Praktikumsbewerbungen zusätzliche Türen öffnen kann.

Gute Fotos benötigen das richtige Licht. Destina und Safa probieren sich aus.

In der intensiven Projektzeit mit Genety e.V. erweiterten die Kinder ihre Kompetenzen im sozialen und gestalterischen Bereich. Begeisterungsfreude, Kreativität und Teamarbeit waren gefragt. Sie bauten gemeinsam komplexe Legoschiffe, lernten Seefahrtsknoten und besuchten die 51. Hamburger Fototage in Eimsbüttel. Für die Präsentation ließen sich die Schülerinnen und Schüler spannende Geschichten einfallen: ein Schiff reiste über den Atlantik, um in Afrika Gold zu stehlen, geriet aber unter Beschuss und konnte die Fahrt nicht fortsetzen. Des Weiteren schrieben die Kinder Briefe mit interessanten Fragen an Kinder in Daressalam.

Cheyenne und Marwa verstehen sich gut bei der Teamarbeit: Das Legoschiff fordert sie heraus.
Emircan und Mikail sind sehr stolz auf ihre Titanic.
Die Gruppen präsentieren ihre Seefahrtsgeschichten.
Ein Koffer voller Dinge für die Schüler in Tansania.
Marwas Loop-Knoten der kreativen Art.
Das Logbuch von Safa ist nicht mehr als Heft zu erkennen.
Idinas Logbuch ist eine Puppe inklusive einem Komplimentebeutel.
Melissa widmet dem Logo von genety besondere Aufmerksamkeit.

Auf die Frage, welche fünf Gegenstände sie in einem Koffer als Mitbringsel für die afrikanischen Schüler mitbringen würden, antworten Emircan, Bakri, Sebo und Muhammed (6. Jahrgang, STSW): „Natürlich ein Deutschbuch, Aufgaben für Seefahrer-Knoten, Legosteine, scharfe Ramennudeln und die Narutogeschichten!“

Die Fotoausstellung mit Briefen und Projektlogbüchern der Schülerinnen und Schüler wurde am 5.12.19 im Sprach- und Bewegungszentrum in Wilhelmsburg feierlich eröffnet und kann bis Anfang Januar vom ganzen Stadtteil bestaunt werden. Das Handwerkszeug zum Fotografieren lernten die Schülerinnen und Schüler bei den renommierten Hamburger Fotografen Olivia von Bülow und Patrick Miller, die die Projektzeit begleiteten und sehr anschaulich erklärten was sich hinter dem ISO-Wert, der Belichtungszeit oder der Blende verbirgt. Im weiteren Verlauf hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Spiegelreflexkameras genauer kennenzulernen und spannende Fotoaufgaben zu lösen.

Die Bilder wurden direkt nach dem Shooting in der Klasse bearbeitet.
Fotograf Patrick Miller erklärt das Programm Lightroom.

Wenn Eslem, Schülerin des 6. Jahrgangs, anderen Kindern dieses Projekt erklären müsste, würde sie sagen: „In diesem Projekt geht es um die Städte Hamburg und Daressalam. Wir lernen, wie man mit einer professionellen Kamera umgeht und wie man noch besser im Team arbeitet. Ich finde besonders interessant, wie die Menschen in Tansania leben und wie die Schule in Tansania läuft.“

Cheyenne ist begeistert von dem Projekt mit Genety:

„Mir gefällt das Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera und die Verbindung zwischen Daressalam und Hamburg, weil ich nicht wusste, dass es unsere Partnerstadt ist und ich das Leben und die Geräusche am Wasser mag.“

Wir sind GENETY- Dein Bildungslotse e.V.

Landesservicestelle für den Kompetenznachweis Kultur für Bremen und Hamburg!

Als Bildungsorganisation stärken wir seit 2006 förderbedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer Kompetenzentwicklung und Persönlichkeitsentfaltung. Unsere Schwerpunkte sind Medienkunst- und Tanzprojekte sowie Lerncoaching. 

„Mit solch einem hochmotivierten Jahrgang zu arbeiten und gemeinsam deren Stärken sichtbar zu machen hat uns besonders dieses Mal sehr viel Spaß gemacht und gezeigt wie wichtig es ist, die Kinder für ihre Zukunft fit zu machen (Petra Wollny, Genety e.V.).“

„Es war eine Freude mit diesen Schülerinnen und Schülern zusammenzuarbeiten und dabei ihr kreatives Potential zu aktivieren“, sagt Patrick Miller (Fotograf).

Zum Ende der Projektzeit führten Frau Wollny und ihre Berater Kompetenzgespräche und lobten die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Die Kinder hatten eine Menge Spaß und haben viel gelernt, sie betonten, wie sehr ihnen die Zeit geholfen hätte Kompetenzen zu erweitern und dass sie die gemachten Erfahrungen nie vergessen werden. Vielen Dank an Genety e.V – Dein Bildungslotse für dieses tolle Projekt!

Vorbereitung der Vernissage im SBZ Wilhelmsburg.
Das große Plakat zum Projekt wird im GWS-Gebäude aufgehangen.
Die Ausstellung der Fotos und Kreativprodukte wurde von den Schülerinnen und Schülern selbst vorbereitet.
Bis zum 08.01.20 kann die Ausstellung im SBZ im Rotenhäuser Damm besichtigt werden.
Fast 100 Personen sind zur Eröffnung der Fotoausstellung im Sprach- und Bewegungszentrum anwesend.
 

Podiumsdiskussion zu den Bürgerschaftswahlen an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Interessanter Auftakt der Podiumsdiskussion.
Herr Kelber-Bretz und die Runde der Regionalpolitiker (v.l.n.r.: Herr Weinreich, Frau Stöver, Herr Kelber-Bretz, Frau Lattwesen und Frau Böddinghaus).

Fragen stellen, Wünsche und Sorgen äußern, äußerst erwünscht - 9. Jahrgang diskutiert mit Größen der Regionalpolitik

Zur Podiumsdiskussion in der Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg erschienen Frau Boeddinghaus (Die Linke), Frau Lattwesen (Die Grünen), Frau Stöver (CDU) und Herr Weinreich (SPD). Die AfD wurde eingeladen, hat jedoch nicht reagiert und niemanden geschickt. Unser Kollege Wilhelm Kelber-Bretz moderierte das von der Profilklasse Zebra vorbereitete Event.

Los ging es mit einem kleinen Opener und Murmelrunden in den Reihen der Zuschauer. Daraufhin kamen die Politiker zu Wort und betonten einstimmig ihre Einigkeit hinsichtlich der Frage, welche Gemeinsamkeiten alle anwesenden Personen hätten: Alle würden auf Basis einer freiheitlichen und demokratischen Grundordnung Politik betreiben.

Neben dem Interesse an der Motivation in der Politik tätig zu sein stellten die Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs der Stadtteilschule Wilhelmsburg ihre im Unterricht vorbereiteten Fragen zu folgenden Themenfeldern vor:

- Zusammenleben und Verkehr in Wilhelmsburg/Hamburg

- Integration

- Klimawandel

- 17 SDG`s der UN: sustainable development goals (17 Ziele für nachhaltige Entwicklung)

- kostenloser ÖPNV für Jugendliche, Stadtbahn und Ausbau der U4

- Armutsbekämpfung

- Chancengleichheit

- Wohnungs-/Gewerbebau vs. Grünflächen erhalten

In jeweils zwei Minuten und mehreren Runden wurde ein großer Teil der Schülerfragen von den Politikerinnen und Politikern beantwortet.Anschließend wählten unsere Schülerinnen und Schüler die ihrer Meinung nach überzeugendste Person aus der Reihe der Politikerinnen und Politiker.

Wir bedanken uns bei den Politikern für die Teilnahme an unserer Veranstaltung und dem Profil Zebra sowie Herrn Kelber-Bretz für die tolle Organisation. Die Schülerinnen und Schüler gehen begeistert und informiert aus dieser heraus und konnten auf Grund ihrer aktiven Teilnahme eine differenziertere Meinung bilden.

„Die Podiumsdiskussion mit den Politikern war sehr interessant für uns alle. Am besten hat mir gefallen, dass alle Politiker sehr höflich und ausführlich die Fragen der Schüler beantwortet haben. Ich habe gelernt, dass Politiker in wenigen Minuten ganz viel über sich und über politische Probleme erzählen können. Ich verstehe viele Sachen jetzt viel besser.“

Jalda 9c

Mit dem Bully auf LiteraTour

"Kleinste Lesung" zu Besuch an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Am Montag, dem 28.10. fand auf dem Parkplatz der Stadtteilschule Wilhelmsburg eine Lesung der besonderen Art statt: Pünktlich zur Mittagspause rollte ein schmucker Oldtimer VW Bus auf das Schulgelände. An Bord befand sich der Berliner Autor und Erzieher Benjamin Tienti, bestens ausgerüstet mit seinem neuesten Jugendbuch „Unterwegs mit Kaninchen“ und guter Laune. 

Schnell bildete sich vor dem historischen Bus eine lange Schülerschlange. "Fahrkarten" für die Lesungen wurden verteilt, und endlich öffnete sich die Schiebetür des "Bully". Pro Lesung kletterten zehn literaturinteressierte Fünft- und Sechstklässler auf die Sitzbänke und in den Kofferraum. Im Bus las Benjamin Tienti dann fünf Minuten lang aus seinem Buch vor und beantwortete noch Fragen, bevor die nächste Gruppe einstieg. Insgesamt gab es 5 Lesungen.

Zehn Mädchen der Stadtteilschule Wilhelmsburg genießen die Lesung im Bully.

Idina Babür, 12 Jahre, fand die Lesung der besonderen Art richtig gut: „Mir hat es sehr gut gefallen, dass mir vorgelesen wurde, und im Bus war es sehr gemütlich. Obwohl wir nur einen kleinen Teil aus dem Buch gehört hatten, möchte ich mir dieses spannende Buch unbedingt aus unserer Schulbücherei ausleihen und lesen. Solche Aktionen müsste es öfter geben!“

Die Deutschlehrerinnen Hannah Gottwaldt und Danica Liebig hatten die „Literatour“ für ihre Stadtteilschule Wilhelmsburg organisiert: „Eine tolle Idee, SchülerInnen Bücher näher zu bringen. Das Vorlesen haben sie sichtlich genossen. Das Buch habe ich gleich an einen Schüler meiner Klasse ausgeliehen, der sich sehr darüber gefreut hat“, schwärmte Hannah Gottwaldt.

Anschnallen musste sich bei dieser Literaturfahrt übrigens keiner: Der Bus blieb an Ort und Stelle, nur die Fantasie und Gedanken der Kinder gingen auf wilde Fahrt.

Im Rahmen des Lesefestes Seiteneinsteiger fanden gemeinsam mit der Joachim Herz Stiftung an 15 ausgewählten Hamburger Schulen "kleinste Lesungen" statt.

MINT-Netzwerktreffen an der STS Wilhelmsburg

MINT-Experten staunten bei ihrem Besuch über die vielfältigen MINT-Projekte an der STS Wilhelmsburg

Seit einem Jahr trägt die Stadtteilschule Wilhelmsburg für ihre hervorragende Arbeit im naturwissenschaftlichen Bereich das begehrte Exzellenz-Siegel „MINT-Schule Hamburg“ und gehört damit zum MINT-Netzwerk, dem lediglich vier weitere Hamburger Schulen beiwohnen. Halbjährlich treffen sich die MINT-Lehrerinnen und Lehrer der fünf Hamburger Flaggschiffe, um sich auszutauschen, neue Impulse zu bekommen und voneinander zu lernen.

Ende Oktober fand das zweitägige Treffen erstmalig an der Stadtteilschule Wilhelmsburg statt. Für die 25 MINT-Profi-Lehrkräfte hatten Kathrin Wittmaack (didaktische Leitung) und Uwe Junge (Koordinator der Naturwissenschaften) von der STS Wilhelmsburg ein interessantes und niveauvolles Programm ausgearbeitet: Workshops, Vorträge, Neubaubesichtigung und Erkundung von außerschulischen Lernorten wie dem Spreehafen. Damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die praktische Arbeit der Stadtteilschule Wilhelmsburg bekommen konnten, präsentierte die Schule die Gesamtheit ihrer Projekte auf dem „Markt der Möglichkeiten“ gleich zu Beginn des Treffens. In der frisch gestrichenen Aula erklärten Schülerinnen und Schüler jeglichen Alters an ihrem „Marktstand“ den fachkundigen Lehrkräften der anderen MINT-Schulen ihre Projekte.

Yusein Ibrahim (17), Rukaiya Myomyon (15) und Yannick Johannsen (16) stehen den MINT-Experten Rede und Antwort.
Netzwerktreffen der fünf Hamburger MINT-Schulen an unserer Schule.
Christoph Blaszk fliegt auf die Raketen.

Manuela Schütt von der Gretel-Bergmann-Stadtteilschule fand die Museumsraum-Exponate der Profilklasse „Meer erleben“ hochinteressant und hatte sofort eine Idee, wie sie diese in ihrer Schule praktisch umsetzen kann. Gern erklärten Leonie Hofmann, Yannick Johannsen und Rukaiya Ibrahim ihr die Idee und Entstehungsgeschichte ihres Werkstücks. Die selbstgebauten Raketen hingegen begeisterten Christoph Blaszk von der STS Lohbrügge:

„Die Raketen sind super. Und man merkt, dass an dieser Schule die Schüler im Mittelpunkt stehen.“

Manuela Schütt findet die Museumsräume klasse.

Schulleiterin Katja Schlünzen freute sich, das MINT-Netzwerktreffen ausrichten zu können. „Die Stadtteilschule Wilhelmsburg ist die einzige ausgezeichnete MINT-Schule im gesamten Süderelberaum. Bei uns findet naturwissenschaftlicher Unterricht nicht erst in der Oberstufe statt, sondern beginnt bereits in unseren maritimen Grundschulprofilklassen. Unsere Schülerinnen und Schüler zeigen heute ihre erlernten Präsentationstechniken, ihre Teamfähigkeit und ihr Expertenwissen – und das vor Profi-Lehrern. Klasse!“

Unterstützt werden die fünf Hamburger MINT-Schulen von der Nordmetall-Stiftung.

Unser Klassenzimmer schwimmt in der Elbe

Gewässeruntersuchung vor dem "schwimmenden Klassenzimmer" mit dem NABU.

Die MINT-Klasse der Stadtteilschule Wilhelmsburg nimmt den Spreehafen unter die Lupe

„Wir leben auf der größten Flussinsel Europas“ – das wissen die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Zwischen Deutscharbeiten und Halbjahreszeugnissen kann dieser Gedanke allerdings schnell in den Hintergrund geraten. Nicht jedoch bei der MINT Klasse 8c: Jeden Dienstag treffen sie sich als Projektgruppe in ihrem schwimmenden Klassenzimmer im Spreehafen. Diesen besonderen Lernort auf der Elbe haben die Schülerinnen und Schüler einen Tag lang mit Unterstützung des NABU erforscht.

Mit Hilfe eines Bewertungsrasters soll der ökologische Zustand des Flusses bestimmt werden. Die Untersuchungskriterien der „Elbforscher“ an diesem Projekttag sind vielfältig und reichen von der Bestimmung des PH-Werts bis hin zum Mikroskopieren von Gewässerproben. Zusammen identifizieren die Schülerinnen und Schüler Wappen-Rädertiere, Flügelkrebse und andere Planktonarten. Sie haben sichtlich Spaß dabei die Wasserorganismen genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Auch die Struktur der Elbe und das Gewässerumfeld im Spreehafen wurden von der Klasse untersucht und musste als schlecht eingestuft werden – klar, denn die Renaturierung des ehemaligen Industriehafenbeckens braucht seine Zeit. Ähnliche negative Werte werden bei Uferstruktur und Uferbewuchs vergeben. Auf die Frage des NABU-Teams, woran das liege, erwidert ein Schüler: Der negative Einfluss des Menschen auf den Naturraum Elbe. 

Müll nicht in die Natur werfen, weniger Plastik kaufen und manchmal auf Fleisch verzichten – Wie jeder Einzelne nachhaltig mit seiner Umwelt umgehen kann, ist das Oberthema dieses Projekts. Das reicht von der Diskussion globaler Zusammenhänge bis hin zu konkreten Verhaltenstipps.

Im außerschulischen Lernort Spreehafen, den die Stadtteilschule Wilhelmsburg zusammen mit der Edmund Siemers Stiftung aufgebaut hat, lernen sie in den nächsten Monaten noch einiges mehr über Nachhaltigkeit und werden selbst aktiv.

Text:Janine Schwarzenberg

Fellow an der Stadtteilschule Wilhelmsburg (Teach First Deutschland)

Bestimmung von PH-Werten.

Besuch der Nablus Circus School

Nablus Circus School - Bericht von Leon Leisner, 9c, Profilklasse Zebra

Nablus Circus School

Am 21.10.19 war die Nablus Circus School aus Palästina hier in Hamburg. Wir, die Profilklasse Zebra, haben sie zwei Tage lang begleitet. Zuerst betreuten wir ihren Auftritt im Bürgerhaus. Wir halfen beim Einlass, dem Aufbau und bei der Technik. Der Auftritt vor über 300 Schülern war super, alle waren begeistert.

Nach dem Auftritt durften wir noch kurz nach Hause, um uns für den gemeinsamen Aufenthalt im Naturfreundehaus Maschen vorzubereiten. Um 17:30 fuhren wir mit der S-Bahn von Wilhelmsburg los. In Maschen angekommen mussten wir noch einen 20-minütigen Fußmarsch hinter uns bringen. Im Haus bezogen wir unsere Zimmer und kurz darauf gingen wir in die Küche, um das Abendessen vorzubereiten. Damit wollten wir die Palästinenser empfangen. Als wir mit dem gemeinsamen Abendessen fertig waren, spielten wir noch zusammen. Dabei musste man sich nicht unbedingt über Sprache verständigen können. Das war lustig. Zum Abschluss hat Herr Kelber noch ein paar Zaubertricks gezeigt.

Um 23:00 Uhr gingen wir ins Bett, damit wir am nächsten Morgen ausgeschlafen das Frühstück vorbereiten konnten. Nach dem gemeinsamen Frühstück machten wir Jungs den Abwasch. Als das erledigt war, hatten wir noch etwas Freizeit, konnten unser Zimmer säubern und unsere Sachen zusammenpacken. Danach haben wir einen Spaziergang gemacht, der noch zu einem kleinen Abenteuer wurde. Das "Abenteuer" bestand darin, dass wir einem älteren Mann halfen, sein Auto aus dem Wald zu schieben.

Als wir wieder am Haus waren, war es Zeit zum Mittagessen, das wir schnell essen mussten, denn wir waren unter Zeitdruck, um den Bus noch zu erreichen. Wir zogen sofort los. Wir fuhren die gleiche Strecke zurück, um rechtzeitig in Wilhelmsburg anzukommen. Wir hatten noch eine besondere Aktivität mit den Palästinensern geplant. Um 14:30 Uhr fing der gemeinsame Zirkusworkshop an, bei dem wir Jonglieren und Akrobatik beigebracht bekommen haben. Das hat uns allen viel Spaß gemacht. Danach verabschiedeten wir uns herzlich.

Toll war, dass die jungen Leute aus Palästina so offen waren und wir fast nur auf Englisch geredet haben.

Ich hoffe, dass wir den Kontakt aufrechterhalten können.

Leon Leisner, 9c Profilklasse Zebra

Nablus Circus School

Die Geschichte dahinter: 1999, als die Gewalt und Unruhen vor der zweiten Intifada immer mehr zunahmen, reagierte eine Gruppe kreativer Jugendlicher ganz unerwartet: sie nahmen Clownsnasen und verwandelten lokale Anekdoten in Clowns-Stücke. Vor allem in den ärmsten und am stärksten benachteiligten Gebieten rund um Nablus führten sie Shows für Kinder auf.

 

 

Bilder von der Aufführung

Bilder vom Workshop

Unser Zebra-Profil empfängt die Gäste aus Palästina

Die "Nablus Circus School" betreut derzeit mehr als 100 Schülerinnen und Schüler an einem Standort in Nablus und erreicht über 200 in Workshops außerhalb von Nablus! Mehr als 5000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene besuchen jährlich ihre Veranstaltungen.

Streitschlichtungstag 2019 und wir waren mit dabei!

Zum Streitschlichtertag am 18.09.2019 kamen viele Streitschlichter und Streitschlichterinnen aus sämtlichen Hamburger Schulen zusammen, um sich auszutauschen und geehrt zu werden. Auch die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer bekamen die Chance sich mit Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen auszutauschen, kritisch zu sein und Fragen zu stellen.

Gemeinsam mit sieben Schülerinnen und Schülern aus dem 8. Jahrgang ist auch die Stadtteilschule Wilhelmsburg zum Streitschlichtungstag ins Lehrerinstitut nach Eimsbüttel gefahren. 

Ein tolles und unterhaltsames Rahmenprogramm hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf diesen Tag eingestimmt und fokussiert. Doch die abschließende Ehrung aller Schülerinnen und Schüler war die Krönung des Tages.

Assieb aus der 8f sagte: „Es war sehr cool. Wir haben erzählt bekommen wie die anderen Schüler und Schülerinnen die Konflikte lösen. Es hat mir sehr weitergeholfen. Die Erwachsenen haben uns sehr dafür gelobt, dass wir freiwillig Konflikte lösen. Das hat mich sehr motiviert und mir Spaß gemacht.“

Frau Staade stellte fest: „Es hat die Schülerinnen und Schüler sehr motiviert und auch ich gehe sehr motiviert und mit einer neuen Struktur zur Verbesserung von Schlichtung an unserer Schule nach Hause. Ein toller Tag!“

Rollstuhlbasketball mit den BG Baskets des HSV

8. Jahrgang der Stadtteilschule Wilhelmsburg nimmt an Aurubis Inklusionstag teil.

Mit dem Engagement der BG Baskets und der Firma Aurubis konnte der Inklusionstag auf die Beine gestellt werden.

Wie es ist, sich in einem Rollstuhl auf dem Basketballfeld zu bewegen und in einer Mannschaft zu agieren, das durfte ein großer Teil unseres achten Jahrgangs erfahren. Zwei professionelle Rollstuhlbasketballer der BG Baskets (HSV) haben unseren Schülerinnen und Schülern das Dribbeln und Werfen im Rollstuhl eindrucksvoll in einer abwechslungsreichen Trainingseinheit nähergebracht. Dabei kam der interessierte Austausch über das Leben im Rollstuhl und mit Behinderung nicht zu kurz. Die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Spaß bei dieser Veranstaltung und gehen gestärkt mit neuen Perspektiven aus dieser heraus. 

Die Firma Aurubis unterstützte den Inklusionstag und stellte ihren Ausbilder Herrn Holstein und Auszubildende der Firma zur Verfügung, wodurch die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs ausbildungsrelevante Inhalte erfragen und direkten Kontakt herstellen konnten.

Zum krönenden Abschluss hat jede Klasse Freikarten für ein Heimspiel der BG Baskets in der edel-optics Arena in Wilhelmsburg erhalten. Wir freuen uns auf eine Wiederholung dieser gewinnbringenden Veranstaltung und bedanken uns herzlich bei den BG Baskets des HSV und Aurubis für den Inklusionstag!

Die Firma Aurubis unterstützt die Veranstaltung...
...und informiert über Ausbildungsinhalte und -möglichkeiten im Betrieb.
Positionswurf aus dem Rollstuhl.
Nur im Team geht es richtig voran!

Stadtteilschule Wilhelmsburg zeigt Vielfalt!

1. Kulturprojektwoche zur Wertschätzung von Diversität 

In der letzten Septemberwoche fand für die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg unter der Leitung von zehn professionellen Künstlerinnen und Künstlern erstmalig eine Kulturprojektwoche zum Thema Diversität statt. Die Schülerinnen und Schüler näherten sich in unterschiedlichen Workshops dem Thema Vielfalt. Theater, Tanz, Fotografie, Film oder Kunst ersetzten für eine Woche die klassischen Unterrichtsfächer: Selbstorganisation, Kreativität, Ausprobieren, Scheitern, losgelöst vom 45 Minutenrhythmus.

Modenschau der Klasse 3c: selbstgebastelte Kostüme und Theaterstück

Die Ergebnisse der Workshops spiegelten die Vielfalt der Schülerschaft des bunten Stadtteils Wilhelmsburg sowie die vielfältigen Interpretationen von Diversität wider und konnten sich wahrlich sehen lassen: Kurzfilme, Theaterstücke, Modenschau, Trickfilme, Fotografien, handgeschöpftes Papier wurden von Mitschülern, Eltern, Sponsoren und Künstlern gewürdigt und bestaunt.

Schulleiterin Katja Schlünzen und Elterratsvorsitzender Gerald Hofmann

Das Kaleidoskop der Ergebnisse war gewollt. Schulleiterin Katja Schlünzen ist sich sicher: „Die kulturelle Bildung der jungen Menschen ist mindestens genauso wichtig wie der klassische Lehrstoff. Kreativität, schöpferische Tätigkeit, unabhängiges Denken und Persönlichkeitsbildung sind Qualitäten, die für die Berufe der Zukunft notwendig sind.“

Mihrican Sahin, 4c, präsentiert ihren Trickfilm. Dafür hat sie 260 Fotos zusammengesetzt.

Schauspieler Holger Spengler erarbeitete mit der Klasse 3b ein Theaterstück und zog am Ende der Woche positive Bilanz: „Die Schüler waren neugierig und offen. Die Zusammenarbeit mit den Schülern klappte ausgesprochen gut. Das lag auch an der sehr guten Klassenleitung. Das funktioniert an anderen Schulen oft nicht so gut.“ 

Beeindruckt waren ebenfalls die Eltern: „ergreifend“, „sehr cool“, „erstaunlich, was innerhalb einer Woche geleistet wurde“ und ein stolzer Blick zum eigenen Kind.

Am riesigen Erfolg der ersten Kulturprojektwoche an der Stadtteilschule Wilhelmsburg war der Organisator, Wolf Gölz, maßgeblich beteiligt. Freudig erklärte er: „Wie schön, wenn sich die Mühe lohnt und man im Leuchten der Augen der Schülerinnen und Schüler und der beteiligten Tutorinnen und Tutoren die Kraft und Energie kultureller Bildung aufblitzen sieht. Ein großartiges Event für unsere gesamte Schulgemeinschaft.“

Unterstützt wurde die Kulturprojektwoche von der Preuschhofstiftung und dem Kinder und Jugend Kulturfonds Hamburg.

Nicht nur Wolf Gölz, insbesondere die Schülerinnen und Schüler hoffen auf eine Wiederholung der Kulturwoche im kommenden Jahr.

1300 Schüler stürmten den Inselpark

Stadtteilschule Wilhelmsburg veranstaltete grandiosen Sponsorenlauf

Am Freitag, dem 6. September nahmen rund 1300 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg die Beine in die Hand, um Gelder für die Verschönerung ihres Schulhofes sowie Sportgeräte für ihre Pausen zu erlaufen. Den gesamten Vormittag waren Schülerinnen und Schüler von der zweiten bis zur zwölften Klasse bei strahlendem Sonnenschein zu sehen, wie sie Runde um Runde durch den Wilhelmsburger Inselpark liefen. 

Die Grundschüler mussten eine 300 Meter Runde vor dem Hochseilgarten laufen, die Jahrgänge 5 bis 11 hatten eine Runde von 1000 Metern quer durch den Inselpark zu bestreiten. Innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens galt es für die Schülerschaft dann, so viele Runden wie möglich zu schaffen.

Erst „warming up“
dann Startschuss für die Grundschüler.
Zahlreiche Eltern feuerten ihre Kinder an.

Im Vorfelde hatten sich die Schülerinnen und Schüler um Geldgeber gekümmert, die jede gelaufene Runde sponserten. Während bei den jüngeren Schülern hauptsächlich die Eltern und Verwandten als Sponsoren auftraten, konnten die älteren Schüler neben der Familie auch Wilhelmsburger Unternehmen und Geschäfte gewinnen.

Lautstark unterstützt wurden die Läuferinnen und Läufer natürlich auch von zahlreichen Eltern und Lehrern. Frau Maren Freytag, Elternratsmitglied, erklärte: "Ich finde den Sponsorenlauf eine gute Idee. Die Schule stellt Einiges auf die Beine." Eine Versorgungsstation mit frischem Obst sowie eine Musikanlage halfen den Schülern beim Durchhalten. Lehrer Thomas Bieser hatte mit seiner Profilklasse Gesundheit und Ernährung 80 kg Obst kleingeschnitten und an die Läufer verteilt. "Und wir kümmern uns auch um den Müll!", ergänzte Bieser.

Herr Bieser und Maxi Safo-Adjei präsentieren die leckeren Obstspieße.
Bakri Sawaf (6b) und Muhammed Abdelrhaman (6e) sind stolz auf ihre Rundenzahl!

Bakri Sawaf hat der Tag im Inselpark richtig Spaß gemacht. “Ich habe mir extra viel Mühe gegeben, um viele Runden zu schaffen. Ich finde gut, dass wir neue Sportgeräte kaufen und die Klassenkasse auch etwas Geld kriegt.“

Rundum zufrieden zeigte sich das Organisationsteam des Sponsorenlaufs: Tolle Stimmung, viel Bewegung und großartige Elternunterstützung konstatierten die Lehrkräfte Oliver Häusler, Torben Freitag, Daniel Sanders und Christoph Heinz. Bei den Vorbereitungen des Laufs erhielten die Vertreter unseres Faches Sport Hilfe von Alexander Jamil (Sportjobs) und Beate Wagner-Hauthal (Parksportinsel). "Einige Schüler sind heute über sich hinausgewachsen und haben eine beachtliche Leistung gezeigt", strahlte Oliver Häusler.

Die Anstrengungen der Schüler und Lehrer haben sich gelohnt: Rund 4500 € haben die Kinder und Jugendlichen für die Verschönerung ihres Schulhofes erlaufen. Das begeistert auch Schulleiterin Katja Schlünzen: "Wir sind eine äußerst aktive Schule, an der immer wieder großartige Projekte stattfinden. Ein großes Lob den Schülerinnen und Schülern für ihren aktiven Einsatz für ihre Schule und ein großes Dankeschön an die Familien und Betriebe für ihre finanzielle Unterstützung."

Erfolgreiche Fortbildung unserer Klassensprecher!

Anfang September fand das erste Mal an unserer Schule eine Klassensprecherfortbildung statt. Das Besondere, die Veranstaltung wurde durch Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler der Organisation SchülerInnen-Schule-Mitbestimmung (SSM) durchgeführt. Eingeladen und geplant hat die Demokratische Schulgruppe der STS Wilhelmsburg. Die Demokratische Schulgruppe besteht aus vier Schülerinnen (Jana, Awa, Joana und Suemeyye aus der 11a), den Verbindungslehrern Herrn Lund und Herrn Smarz und dem Abteilungsleiter Herrn Schreiter. 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren alle Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Jahrgänge 8-11. 

Im Laufe der ganztägigen Fortbildung wurden folgende Themen behandelt:


Struktur und Rechte der Schülervertretung in Hamburg

Was macht den idealen Klassensprecher aus?

Welche Rechte und Pflichten hat ein Klassensprecher?

Erlaubte und verbotene Erziehungs- und Disziplinarmaßnahmen an der Schule

Themensammlung und Tipps für den Klassenrat

Rollenverteilung in Gruppen und Gruppendynamiken

Ziele und Forderungen formulieren

Projekte planen und durchführen

Die Schülerpartizipation zu steigern ist ein großes Ziel unserer Schule. Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher sind die Grundlage einer guten Schülerdemokratie. Sie sammeln zum Beispiel Themen im Klassenrat, stellen diese im Schülerrat vor und dort kann das Schulsprecherteam die Anregungen aufgreifen und beispielsweise mit der Schulleitung ins Gespräch kommen.

Jolina Toillie´(SSM) „Die Gruppe war sehr aufmerksam. Ich wünsche den Klassensprecherinnen und Klassensprechern, dass sie die Energie finden etwas zu verändern, denn wir Schülerinnen und Schüler können was bewegen, wenn man das Durchhaltevermögen dazu hat. Das Erfolgserlebnis eines erfolgreichen Projekts wünsche ich allen Klassensprecherinnen und Klassensprecher.“

Farschad Bares (10b) „Das Seminar war sehr gut organisiert und ich habe viele hilfreiche Informationen bekommen.“

Emre Aytekin (10a) „Ich habe nun die Pflichten als Klassensprecher besser verstanden und möchte mich nun noch mehr einsetzen.“

Anesa Sabani (9b) „Ich habe vieles neues gelernt und kenne nun meinen Job als Klassensprecherin. Ich werde versuchen nun verantwortungsvoller meine Aufgabe wahrzunehmen und will mit meiner Klasse über die Fortbildung sprechen. Ich habe gelernt, was es heißt Verantwortung zu übernehmen.“

Fabian Smarz „Ich bin schwer beeindruckt von der professionellen Vorbereitung und Durchführung.“
Moritz Lund „Die vielfältigen Methoden und abwechslungsreichen Themen waren sehr motivierend. Vielen Dank an SSM.“

Skypen mit Sambia – Bericht einer ZEBRA Profilschülerin

Vor etwa zwei Jahren haben wir mit unserer Profilklasse Zebra angefangen mit verschiedenen Schulen in Sambia, Ghana und der Ukraine regelmäßig zu skypen. Der Kontakt kam über Mr. Evans Lukomona von DLI „Diversity Learning Institute“ zu Stande.

Mr. Evans Lukomona von DLI „Diversity Learning Institute“ mit der Profilklasse 9c während eines Skypeanrufes in Sambia!

Am 22.08.19 haben wir wieder mit einer Gruppe in Sambia geskypt. Die Gruppe in Sambia lernt gerade Deutsch. Drei kleine Gruppen aus unserer Klasse haben einen Vortrag gehalten. Die erste Gruppe hat über unsere Profilklasse und unsere Schule gesprochen. Danach haben Ayse, Ilayda und ich über Hamburg einen Vortrag gehalten. Anschließend haben Leon, Ajdin und Carlos in ihrem Vortrag etwas über Deutschland erzählt. Wir sollten zuerst auf Deutsch präsentieren, danach auf Englisch, damit die Gruppe in Sambia es auch verstehen konnte. Danach haben uns die Schüler aus Sambia Fragen gestellt, die wir beantwortet haben. Sie haben zum Beispiel gefragt was wir hier essen, ob es in Deutschland sicher ist und ob wir abends rausgehen können. Anschließend haben Ajie, Hilda und Maria Fragen gestellt, die die Sambianer auch beantwortet haben. Die Schüler aus Sambia waren alle 16-17 Jahre alt. Sie wollen dieses Jahr im Winter nach Deutschland kommen. Dafür lernen sie auch Deutsch.

Kleine Schülergruppen stellen den Schülerinnen und Schülern in Sambia fragen und tauschen sich aus.
Unsere Schulleiterin Frau Katja Schlünzen ließ sich diesen Skypeanruf nicht entgehen. Hier mit Mr. Evans Lukomona von DLI.

Die Amtssprache in Sambia ist Englisch und die Hauptstadt ist Lusaka. Sambia liegt im südlichen Afrika und es gibt eine vielfältige Tierwelt in vielen Parks und Safari-Gegenden. Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Sambia sind die Viktoriafälle, der Fluß Sambesi und die Kariba Talsperre.

Besonders gut gefallen hat mir, dass wir dieses Jahr wieder die Möglichkeit hatten mit einem anderen Land zu skypen. Ich finde es sehr schön mit anderen Ländern so in Kontakt zu treten, weil man dann die Kultur und anderen Menschen kennenlernen kann.

Text: Jalda Nasseri, Klasse 9c (Profilklasse Zebra)

Stadtteilschule Wilhelmsburg engagiert sich für Klima und Umwelt und nimmt an mehreren Wettbewerben teil

Schwimmendes Klassenzimmer und herausfordernde Wettbewerbe

Klima und Umwelt sind uns als Klimaschule ein wichtiges Anliegen. So ist es kein Wunder, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Profilklassen, Unterrichtsprojekte oder in den Nachmittagskursen „NWT-Wettbewerbe“ und „Technovation Challenge – App programmieren“ diesem Thema widmen und überlegen wie wir die Welt für die Zukunft etwas sauberer und nachhaltiger aufstellen können. Wir wollen einen Beitrag für unsere Umwelt leisten!

In unserem Langzeitprojekt und außerschulischen Lernort im Spreehafen führen unsere Profilschülerinnen und –schüler an einer Forschungsstation Messungen zur Wetterlage und Feinstaubbelastung sowie Tierbeobachtungen durch. 

Zwei Jahre lang haben die Schülerinnen und Schüler in dem schwimmenden Klassenzimmer im Spreehafen hinter der Harburger Chaussee Daten von Beobachtungen und Messungen statistisch ausgewertet.

Das schwimmende Klassenzimmer "Erlebniswelt Spreehafen".

An dem Tag des „open ships“, der Abschlussfeier der NWT/MINT-Profile der Stadtteilschule Wilhelmsburg am 16.06.19, sagte Sirac Ankara (Klasse 10f der Stadtteilschule Wilhelmsburg): „Mein Highlight ist die Bilderserie eines Entenkampfes. Ganze drei Stunden haben wir uns mit unserem Team auf die Lauer gelegt, um dieses spezielle Verhalten der Enten zu beobachten und zu fotografieren.“

Auf einer großen Karte des Spreehafens wurden die Orte markiert an denen verschiedene und auch seltene Vögel zu bestimmten Witterungs- und Gezeitenverhältnissen beobachtet wurden.
Sirac beschreibt den "Entenkampf" und das Verhalten der weiblichen Enten.

Adem Lokmani (ebenfalls Klasse 10f) erklärt: „Wir haben die Beobachtungsstation selbst gebaut und zur Tarnung bewusst grün gestrichen. Außerdem ist die Station mobil und kann an jedem Ort aufgestellt werden. Die Seiten der Station haben wir für eine eindeutige Dokumentation unserer Beobachtungen „Deich“, „Brücke“ und „Wasser“ genannt."

Die Beobachtungsstation wurde genau geplant und fachmännisch aufgebaut.
Die Beobachtungsstation hat die Farbe des schwimmenden Klassenzimmers und der natürlichen Umgebung.
Adem Lokmani erklärt die Bezeichnung der verschiedenen Blickrichtungen und Seiten der Beobachtungsstation.

In Zukunft sollen vermehrt Luftuntersuchungen und Zusammenhänge untersucht werden. Die Anschaffungskosten für die bestehenden Feinstaubsensoren haben unsere Oberstufenschülerinnen und -schüler als Spende erlaufen und die Messgeräte selbst gebaut. Weitere Feinstaubsensoren werden demnächst an unseren Schulstandorten installiert.

Fabio aus dem Profil "Technik 1" von Herrn Münning erklärt nachvollziehbar die statistisch dargestellten Werte der Luft- und Wettermessungen am Tag des "open ships".

Wettbewerbe

Des Weiteren haben Schülerinnen und Schüler unserer Naturwissenschafts- und Technikprofile sowie engagierte Schülerinnen und Schüler unserer fünften, sechsten, achten und zehnten Klassen (Nachmittagskurs „Wettbewerbe“ und Nachmittagskurs „Technovation Challenge – App programieren“) an unterschiedlichsten Wettbewerben teilgenommen und die Herausforderung von Projekten zur Nachhaltigkeit angenommen. Herausgekommen sind tolle Ergebnisse:

# moinzukunft - Mein klimafreundliches Hamburg 2030

Die Dokumentation unserer Messungen und Beobachtungen am außerschulischen Lernort im Spreehafen finden in diesem Wettbewerb ihre verdiente Anerkennung. Wir sind Preisträger und haben den dritten Platz erreicht. Eine Preisverleihung folgt im September an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) im Rahmen des NAT-Klima-Kongresses „Vernetzte Zukunft“.

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# Daniel-Düsentrieb-Preis

Unsere zweite Teilnahme am DDP war wieder erfolgreich. Wir konnten nicht ganz am Sieg von 2017 anknüpfen (Bootsbau), aber sind dennoch sehr glücklich über unsere Platzierungen. Wir haben mit Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 5, 6 und 10 im Rahmen des Nachmittagskurses „Wettbewerbe“ an diesem Wettbewerb teilgenommen. Unsere zwei Teams haben sich tapfer geschlagen und den siebten und neunten Platz unter 56 Teilnehmern erreicht (Teamwertung). Das Ziel war es, eine Rakete mit Treibsatz und Flatterband möglichst lange in der Luft zu halten.

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# MissionH2Orizont

Im Wettbewerb "MissionH2Orizont" geht es thematisch um die Zukunft im Schiffbau und alternativer Antriebstechnologien. Unsere Schülerinnen und Schüler entwickelten ein Modell eines Frachters, der mit einer Brennstoffzelle möglichst schnell von A nach B manövriert. Die Brennstoffzelle gewinnt ihre Energie aus der Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff. Brennstoffzellen gelten als Zukunftstechnologie, da sie wesentlich ressourcenschonender als die heutige Lithium-Ionen-Akkus sind. Unsere Gruppe hat den 3. Platz erstritten.

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#Natex

Der Hamburger NATEX Wettbewerb stellt jedes Halbjahr Schülerinnen und Schüler vor Herausforderungen aus den Naturwissenschaften. Im letzten Halbjahr haben Djaffar, Berhat, Emirhan und Deniz aus Jahrgang 5-6 die Lebensweise und Lebensbedingungen von Kellerasseln untersucht. In kleinen Flaschengärten, also Mini-Terrarien, wurden die Tiere beobachtet. 

# Technovation Challenge

Seit einem Jahr nimmt die Stadtteilschule Wilhelmsburg als eine ausgewählte Schule Deutschlands aktiv an dem weltweiten Projekt „Technovation Challenge“ teil. Ziel des Projektes ist es, in Kooperation mit IT-Unternehmen bei jungen Mädchen den technischen Unternehmergeist zu entdecken und ihre Programmierfähigkeiten zu fördern. Aktuelle Probleme sollen mittels Technologie gelöst werden. Ende Mai fand die Abschlussveranstaltung der Technovation Challenge statt. Ein Jahr lang entwickelten nun drei Mädchen-Gruppen unterschiedliche Apps und beschäftigten sich mit dem Marketing und einem Business-Plan für die jeweilige App:



Zamira, Meryem, Gyümyüsh: „Pokemüll Go“ – Eine App die bei der Müllentsorgung im Stadtteil helfen soll

Aylin und Ailin – Eine App ohne Namen, die Hilfeangebote bei häuslicher Gewalt aufzeigen soll.

Sila und Cennet: „Upcycling“ – Eine App, die den gesammelten Müll kreativ nutzbar machen soll.

An der Abschlussveranstaltung im Millerntorstadium nahm die Gruppe Upcyling teil und hat viel positives Feedback bekommen. Am internationalen Wettbewerb haben wir dieses Jahr nicht teilgenommen.

Gekrönt wurde der Kurs mit einem Ausflug am 14.06. zu Adobe Inc. in Hamburg. Gemeinsam mit Softwareentwicklerinnen wurde dort gemeinsam programmiert und Karrierepfade in der IT-Branche vorgestellt.

Betreuende Personen: Moritz Lund (Lehrer unserer Schule) und Bettina Reinemann & Andreas Wurf von Adobe Inc.

Sila, Teilnehmerin an der Technovation Challenge (Jahrgang 6), betont: „Nächstes Jahr gebe ich Vollgas. Ich will mit unserer App auch am internationalen Wettbewerb teilnehmen.“

Mit Spannung wird das Ergebnis des Raketenfluges erwartet.
Herr Münning und Herr Beyer begleiteten die Schüler zum Wettbewerb "MissionH2Orizont".
Auf die erbrachte Leistung ist man sichtlich stolz. Der mit einer Brennstoffzelle betriebene Frachter fuhr erwartungsgemäß gut davon.
Stolz wird die Rakete für den Daniel-Düsentrieb-Preis von Albert präsentiert.

Ein großer Dank geht an die beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie die treibenden Kräfte im Hintergrund: Uwe Junge und Martin Münning (Profillehrer Technik/MINT und Nachmittagskurs Wettbewerbe), Moritz Lund (Nachmittagskurs Wettbewerbe und Technovation Challenge und NWT Lehrer), Britta Plantener (Oberstufenlehrerin) und Fabian Brecht (Teach First Deutschland). Ohne die Unterstützung unserer Kooperationspartner und Förderer sind außerschulische Lernorte wie der Spreehafen nicht umsetzbar. Daher möchten wir an dieser Stelle auch die Edmund Siemers-Stiftung, Gisela Bartels Stiftung und Förderwerk Elbinseln e.V. erwähnen und uns herzlich bedanken.

Stadtteilschule Wilhelmsburg gewinnt HVV-Musikwettbewerb

Fünfte Klasse bewarb sich mit Musikvideo und erzielte den 1. Platz

Am 4. Juni 2019 fand in der Fabrik in Altona das große Abschlusskonzert zum HVV-Musikwettbewerb statt. Zu den Preisträgern des kreativen Wettbewerbs zählte die Klasse 5b der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Gegen etwa 90 Bewerber konnte sich die Klasse 5b mit ihrem achtminütigen Video „What`s going on?“ in der Kategorie „Klassen 5 bis 8“ erfolgreich durchsetzen. Die Reaktion der Wilhelmsburger Schülerinnen und Schüler über ihren Sieg reichte von riesiger Freude bis hin zu Fassungslosigkeit. In dem professionellen Ambiente der Fabrik durften die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg eine kleine musikalische Szene aus ihrem Video live aufführen, dann wurde ihr Video auf einer riesigen Leinwand gezeigt. Großer Jubel bei den 11 und 12jährigen als sie ihren Preis, eine Reise nach Kiel ins Musiculum, entgegennahmen.

So sehen Sieger aus: Klasse 5b der Stadtteilschule Wilhelmsburg gewinnen beim HVV-Wettbewerb.

Bei dem von dem HVV ausgelobten ImPuls Musikwettbewerb ging es darum, das Thema öffentlicher Nahverkehr, Menschen und Großstadt musikalisch zu verknüpfen und in einem Video bei der Jury einzureichen. Das Gewinnervideo der Klasse 5b zeigt eine Schulklasse, die ihren Englischlehrer mit Gesang, Tanz und Rhythmik überzeugt, seinen Unterricht musikalisch auszurichten.

Englisch- und Musiklehrerin Elena Deutschmann der 5b der STS Wilhelmsburg erklärte, dass es sich bei dem Videodreh nicht um eine einmalige „Hau-ruck-Aktion“ handelte. „Wir haben im Englischunterricht dieses Produkt über einen längeren Zeitraum entwickelt: Die Schüler haben Songs bearbeitet und einige sogar selbstgeschrieben. Und daraus entstand dann im Laufe der Zeit die Idee, dieses zu einem Stück zusammen zu fassen und in ein Videoformat zu bringen.“

Idina Babür, 11 Jahre, freute sich sehr über die Auszeichnung: „Es war ein hartes Stück Arbeit, hat aber auch sehr viel Spaß gebracht. Den Trip ins Musiculum finden wir richtig cool.“

Bereits vor drei Jahren hatte die Stadtteilschule Wilhelmsburg schon einmal den ersten Platz bei diesem Musikwettbewerb belegen können.

What's going on?

Start in die neue Zusammenarbeit: Wir trainieren mit den Hamburg Towers!

Dribbling, Pässe und Korbleger wie einst von Michael Jordan konnten in der Woche vor Himmelfahrt in der Sporthalle der Stadtteilschule Wilhelmsburg bestaunt werden. Für den Dunk reichte zwar die Körpergröße noch nicht aus, aber Spaß hatten unsere Schülerinnen und Schüler allemal und neue Vorbilder auch!

Einen ganzen Tag absolvierten unsere fünften und sechsten Klassen Trainingseinheiten mit Trainern der Hamburg Towers. Spielnah wurden den Schülerinnen die Techniken und Taktiken des Basketballs vermittelt.

Anschließend gab es eine kurze Konferenz und ausgedehnte Autogrammstunde mit den Topspielern Marvin Müller und Hrvoje Kovacevic der Wilhelmsburger Basketballmanschaft vor unserer Kantine am Perlstieg. Mit einer unglaublichen Kondition erfüllten die beiden Profis bis in den Nachmittag hinein unzählige Autogrammwünsche.

Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und bedanken uns für diesen tollen Tag! Auch gratulieren wir selbstverständlich zu dem verdienten Aufstieg und wünschen erholsame Tage vor der nächsten sicherlich spannenden Saison.

Autogrammwünsche werden erfüllt und Fragen beantwortet!
Profispieler Marvin Müller und Hrvoje Kovacevic von den Hamburg Towers mit Katja Schlünzen (Schulleiterin Stadtteilschule Wilhelmsburg).
Trainingseinheiten in unserer GWS-Halle: Schülerinnen und Schüler im Dribbling.
Unsere Schulleiterin Frau Schlünzen mit den Trainern Alex, Jakob, Tom und Emil, sowie unser Schüler Camo.

VIELFALT. TOLERANZ. RESPEKT.

Wie wichtig es ist, seine Meinung zu äußern, über Ängste und die Zukunft zu sprechen, das haben uns die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg heute in ihrer Präsentation zu den Ausgaben Vielfalt., Toleranz. und Respekt. im grünen Magazin eindrücklich gezeigt. 

10 Wochen lang haben Anna Baus, Kommunikationsdesignerin, und Anja Germershausen, Green Brand Academy, den Profilunterricht der zehnten Klasse von Frau Kaphengst begleitet. Angelehnt und mit Unterstützung der Initiativen „Zeichen setzen“ und „Partnerschaft für Wilhelmsburg“, die gemeinschaftliche Aktionen wie die bekannten bunten Plakate und Begegnungsfeste für Wilhelmsburg gestalten und durchführen, bot es sich an ein Projekt mit unseren Schülerinnen und Schülern der Klasse 10d auf die Beine zu stellen. Das große Ziel und Thema: Auseinandersetzung. In drei Themenheften des Magazins „Das grüne Magazin“ fassten die Profilschüler ihre Sorgen, Ängste, Gedanken und Wünsche in spannenden, informativen und vor allem attraktiven Berichten, Geschichten, Modellen, Zeichnungen oder Fotos zusammen. Entstanden ist eine unglaubliche Vielfalt an wertvollen Ideen.

Die Schülerinnen und Schüler des Kunstprofils konzipierten vorerst Ideen zu ihren Gedanken und setzten diese in Grafiken, Texten und Zeichnungen um oder erhoben mit Hilfe von Interviews interessante Daten. In der Zeit des Projektes führten sie kontroverse Diskussionen zu den Themen Gemeinschaft, Migration, Sexualität und Umgang miteinander. Spannende Zwiegespräche kamen auf den Tisch und nun der Appell an die Leserinnen und Leser ihrer Magazinbeiträge: tragt die Hefte nach draußen, sprecht darüber und steht offenkundig zu eurer Meinung!

Herr Schreiter, Abteilungsleiter 8-10, begrüßte die Schülerinnen und Schüler der Profilklasse, die Initiatoren des Projektes und die Presse am 28.05.19 zur festlichen Präsentation der Produkte in der Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Ceren und Ayse aus der 10d führten die Zuschauer anschließend durch die Veranstaltung. Die einzelnen Gruppen zu den Themen VIELFALT. TOLERANZ. RESPEKT. stellten Ausschnitte ihrer Arbeit vor und in einem gallerywalk konnte im Anschluss an die Präsentation die gesamte Palette aller Produkte bestaunt werden.

Anke Kaphengst, Profillehrerin der 10d fasste stolz zusammen: „Für die Schüler und Lehrer war das Projekt gleichermaßen bereichernd, die Zusammenarbeit mit Green Brand Academy außergewöhnlich positiv. Am Ende des Tages blickten wir in erschöpfte aber auch stolze Gesichter. Ich danke den Schülerinnen und Schülern für den tollen Einsatz und Anna Baus und Anja Germershausen, Green Brand Academy, für ihre Gelassenheit und intensive Begleitung unserer Schülerinnen und Schüler.“

Hakan Arslan, Schüler der Profilklasse 10d, hat zu Vielfalt und Respektlosigkeit gearbeitet, Interviews zu Herkunft und Musikgeschmack ausgewertet. Sein Highlight war eine Geschichte über einen Onkel und dessen Neffen, in der der Neffe eine weiße Wand mit Wachsmalstift unüberlegt bemalt und der Onkel anschließend ohne wütend zu sein völlig überraschend einen Rahmen für das „Gemälde“ besorgt.

„Liebe statt Hass“, das ist das Motto, das Hayat Güngör auf der Seele brannte, als sie einen Text darüber schrieb. Wie wäre es wohl, wenn wir nur in Liebe miteinander leben würden? Wie und vor allem warum entsteht Hass? Wie tolerant ist man wirklich, wenn man selbst betroffen ist und das Thema Homosexualität am Familientisch auftaucht?

Jana Zubova war hauptsächlich gestalterisch unterwegs: „Meine Leidenschaft ist das Zeichnen und da konnte ich meine Gedanken, Sorgen und Wünsche in diesen Heften gut zum Ausdruck bringen. Vielfalt ist auf der einen Seite gut, sie bereichert uns, aber auf der anderen Seite auch negativ, wenn man sieht wie viel Müll auf den Straßen liegt.“

Wir bedanken uns für ein tolles Projekt und die Zusammenarbeit mit der Green Brand Academy und der Initiative „Ein Zeichen setzen.“ Eure Arbeit ist gewinnbringend für alle und mit dem Werk in der Hand könnt ihr sehr stolz auf euch sein!

Modeperformance „Bonbons“ – Kantine wird zum Candy Store

Bunte Kostüme und Kleider in knalligen Farben, freudige Gesichter und poppige Musik. Eine Präsentation, inszeniert wie bei den Großen, das kann man wohl sagen! Am 23.05.19 führten die Wahlpflichtkurse „Mode-Design“ der Jahrgänge 7-10 ihre selbst genähten Werke in der Kantine am Perlstieg vor. Die Aufregung war den Schülerinnen ins Gesicht geschrieben, denn viele Eltern, Freunde und auch Lehrerinnen und Lehrer sind gekommen, um sich die Performance anzuschauen. Die Dekoration und die Begleitung mit poppig elektronischer Musik – ausgewählt von den Darstellerinnen und der Choreographin Frau Gleißenberg – boten ein Setting, das seinesgleichen sucht. Von Tänzen mit bunten Luftschlangen und leckeren Riesen-Lollies bis hin zu klassischen Laufstegchoreographien wurde den applaudierenden Zuschauern alles geboten. Die Kleider hatten überwiegend „flashige“ Bonbonoptik. Auch Roche`Bonbons, M&M`s oder Smarties mit auffälligen Details durften nicht fehlen. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Wahlpflichtkurslehrerin Sabine Rother hob hervor: „Die großen Mädchen sind in Sachen Kleiderentwurf und Auftritt zwar Vorbilder, es gibt aber auch viele Talente unter den jüngeren Schülerinnen, die ihr Können an diesem Abend und in der Vorbereitung unter Beweis gestellt haben.“

Jessica Louis und Flora Sakiri wirkten wenig aufgeregt, beinahe professionell. Sie kümmerten sich vor ihrer anstehenden Performance um die Abendkasse und begrüßten das Publikum.

Annika Gleißenberg opferte viele Wochenend- und Nachmittagsstunden, um mit den Schülerinnen die Performance einzuüben. Die Schülerinnen kamen gerne in ihrer freien Zeit – mit vollem Erfolg.

Frau Gleißenberg hielt fest: „Ich bin stolz, wirklich jedes Mädchen traut sich das Thema zu zeigen, sich mutig auf die Musik einzulassen. Der frühe Anfang mit den Vorbereitungen im Januar hat sich sichtlich gelohnt.“

Wir freuen uns, dass die Vorstellung wieder einmal rundum gelungen ist und bedanken uns herzlich bei den Schülerinnen, den Helfern aus der Musikklasse für den Videoschnitt und den Lehrerinnen Annika Gleißenberg und Sabine Rother!

„Das interessiert uns voll die Bohne!“

Schüler der STS Wilhelmsburg arbeiten eigenständig zum Thema Schokolade und Wilhelmsburg

„Man geht oft an der Gedenktafel von Hans Leipelt vorbei aber nimmt sie nicht wahr. Nun weiß ich, wer Hans Leipelt war und warum die Tafel in unserer Schule hängt. Interessant, dass er hier zur Schule gegangen ist.“ Melissa Metli, 11 Jahre, steht mit ihrem Team vor einem Plakat, auf dem Stichpunkte und Bilder über den Widerstandskämpfer Leipelt während der NS Zeit zu sehen sind. Das Team hält ein Kurzreferat über den ehemaligen Schüler und stellt die Verbindung zur „weißen Rose“ her. „Wir haben auch noch einen Rap über Hans Leipelt gemacht“, erklärt Mikail Süral, 11 Jahre, und schon ertönt energischer Sprechgesang live zu Basstönen aus einem kleinen Lautsprecher.

Team „Hans Leipelt“. Fünftklässler gehen auf geschichtliche Spurensuche vor der Haustür.
V.l.n.r.: Mikail Süral, Melissa Metli, Marwa Belakrimi, Oguzhan Dursun.

Wie kommt es, dass Kinder sich eigenständig auf geschichtliche Spurensuche begeben, Interviews führen, im Internet recherchieren, die Ergebnisse auf ein großes Plakat bringen und dieses dann im Rahmen einer Ausstellung Mitschülern und interessierten Eltern erläutert?

Das Projekt "Lernen in Zusammenhängen“, das am 10. Mai in einer großen Schulausstellung mündete, nahm seinen Anfang  bereits sechs Wochen vorher. Die Jahrgänge 5 und 6 beschäftigten sich in diesen Wochen mit einem Oberthema in den verschiedenen Unterrichtsfächern. Während die Fünftklässler zum Thema „Mein Wilhelmsburg“ beispielsweise im Deutschunterricht besondere Wilhelmsburger Orte beschrieben oder im Religionsunterricht religiöse Räume in ihrem Stadtteil besuchten, arbeitete der Jahrgang 6 zum Thema Schokolade. Herkunft und Verarbeitung der Kakaobohne fanden im Gesellschafts- und Religionsunterricht statt, „Charly and the chocolate factory“ lasen die Kinder im Englischunterricht.

Emirhan und Achmed aus der 5c beschäftigten sich mit Wilhelmsburgs kulinarischem Angebot.
Ajla und Ramiza aus der 5a waren erstaunt was es in den Apotheken zu entdecken gab.
Schoko-Tasting - Fairtrade ist gut und schmeckt!
„Charly and the chocolate factory“
Kifayatou Alidou weiß alles über den Bunker.

In diesen sechs Wochen lernten alle zudem wichtige Aspekte der Projektarbeit kennen: Eigene Fragestellungen entwickeln, Zeitmanagement oder unterschiedliche Informationsquellen zu nutzen.  In der letzten Woche war dann die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler gefragt. Was interessiert sie noch an Wilhelmsburg oder an dem Thema Schokolade? Mit Kamera, Aufnahmegerät, Landkarte, Lapbook und Notizblock gingen die Schülerinnen und Schüler gruppenweise auf Streifzug. Interessant und vielfältig sind die gewählten Themen: "Polizeiwache in Wilhelmsburg", "Kitas in Wilhelmsburg", "Kinderarbeit und Fair Trade". Schluss- und Höhepunkt war der Tag der Abschlusspräsentation.

Kifayatou Alidou, die zu dem Wilhelmsburger Bunker gearbeitet hatte, bewertete das Projekt sehr positiv: „Toll war, dass wir unser Thema wählen durften, oft raus mussten und Interviews führen konnten. Alles lief perfekt. Meine Gruppe hat gut zusammengearbeitet, und die Absprachen wurden eingehalten."

Kathrin Wittmaack, didaktische Leiterin, zog ein positives Resümee: „Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit ihrem selbst gewählten Thema beschäftigt, vor Ort und im Internet recherchiert, Interviews geführt und ein Produkt erstellt. Am Präsentationstag präsentierten sie stolz ihre Ergebnisse und gaben ihr Expertenwissen an andere Schülerinnen und Schüler und an Lehrer weiter. Nächstes Jahr wird das Projekt zum vierten Mal stattfinden, und dann ist auch der Jahrgang sieben dabei.“

Melina Aygün und Berfin Caglayan bekommen von ihren Mitschülern Jamain und Sadjad die Fakten über die Wihelmsburger Polizei erklärt.
Im Supermarkt gibt es viel Schokolade, da stellt sich die Frage was man beachten sollte!?
Der Weg der Schokolade in die Regale ist spannend.