Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

News und Projekte aus der Sekundarstufe 1

Mit dem Bully auf LiteraTour

"Kleinste Lesung" zu Besuch an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Am Montag, dem 28.10. fand auf dem Parkplatz der Stadtteilschule Wilhelmsburg eine Lesung der besonderen Art statt: Pünktlich zur Mittagspause rollte ein schmucker Oldtimer VW Bus auf das Schulgelände. An Bord befand sich der Berliner Autor und Erzieher Benjamin Tienti, bestens ausgerüstet mit seinem neuesten Jugendbuch „Unterwegs mit Kaninchen“ und guter Laune. 

Schnell bildete sich vor dem historischen Bus eine lange Schülerschlange. "Fahrkarten" für die Lesungen wurden verteilt, und endlich öffnete sich die Schiebetür des "Bully". Pro Lesung kletterten zehn literaturinteressierte Fünft- und Sechstklässler auf die Sitzbänke und in den Kofferraum. Im Bus las Benjamin Tienti dann fünf Minuten lang aus seinem Buch vor und beantwortete noch Fragen, bevor die nächste Gruppe einstieg. Insgesamt gab es 5 Lesungen.

Zehn Mädchen der Stadtteilschule Wilhelmsburg genießen die Lesung im Bully.

Idina Babür, 12 Jahre, fand die Lesung der besonderen Art richtig gut: „Mir hat es sehr gut gefallen, dass mir vorgelesen wurde, und im Bus war es sehr gemütlich. Obwohl wir nur einen kleinen Teil aus dem Buch gehört hatten, möchte ich mir dieses spannende Buch unbedingt aus unserer Schulbücherei ausleihen und lesen. Solche Aktionen müsste es öfter geben!“

Die Deutschlehrerinnen Hannah Gottwaldt und Danica Liebig hatten die „Literatour“ für ihre Stadtteilschule Wilhelmsburg organisiert: „Eine tolle Idee, SchülerInnen Bücher näher zu bringen. Das Vorlesen haben sie sichtlich genossen. Das Buch habe ich gleich an einen Schüler meiner Klasse ausgeliehen, der sich sehr darüber gefreut hat“, schwärmte Hannah Gottwaldt.

Anschnallen musste sich bei dieser Literaturfahrt übrigens keiner: Der Bus blieb an Ort und Stelle, nur die Fantasie und Gedanken der Kinder gingen auf wilde Fahrt.

Im Rahmen des Lesefestes Seiteneinsteiger fanden gemeinsam mit der Joachim Herz Stiftung an 15 ausgewählten Hamburger Schulen "kleinste Lesungen" statt.

MINT-Netzwerktreffen an der STS Wilhelmsburg

MINT-Experten staunten bei ihrem Besuch über die vielfältigen MINT-Projekte an der STS Wilhelmsburg

Seit einem Jahr trägt die Stadtteilschule Wilhelmsburg für ihre hervorragende Arbeit im naturwissenschaftlichen Bereich das begehrte Exzellenz-Siegel „MINT-Schule Hamburg“ und gehört damit zum MINT-Netzwerk, dem lediglich vier weitere Hamburger Schulen beiwohnen. Halbjährlich treffen sich die MINT-Lehrerinnen und Lehrer der fünf Hamburger Flaggschiffe, um sich auszutauschen, neue Impulse zu bekommen und voneinander zu lernen.

Ende Oktober fand das zweitägige Treffen erstmalig an der Stadtteilschule Wilhelmsburg statt. Für die 25 MINT-Profi-Lehrkräfte hatten Kathrin Wittmaack (didaktische Leitung) und Uwe Junge (Koordinator der Naturwissenschaften) von der STS Wilhelmsburg ein interessantes und niveauvolles Programm ausgearbeitet: Workshops, Vorträge, Neubaubesichtigung und Erkundung von außerschulischen Lernorten wie dem Spreehafen. Damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die praktische Arbeit der Stadtteilschule Wilhelmsburg bekommen konnten, präsentierte die Schule die Gesamtheit ihrer Projekte auf dem „Markt der Möglichkeiten“ gleich zu Beginn des Treffens. In der frisch gestrichenen Aula erklärten Schülerinnen und Schüler jeglichen Alters an ihrem „Marktstand“ den fachkundigen Lehrkräften der anderen MINT-Schulen ihre Projekte.

Yusein Ibrahim (17), Rukaiya Myomyon (15) und Yannick Johannsen (16) stehen den MINT-Experten Rede und Antwort.
Christoph Blaszk fliegt auf die Raketen.

Manuela Schütt von der Gretel-Bergmann-Stadtteilschule fand die Museumsraum-Exponate der Profilklasse „Meer erleben“ hochinteressant und hatte sofort eine Idee, wie sie diese in ihrer Schule praktisch umsetzen kann. Gern erklärten Leonie Hofmann, Yannick Johannsen und Rukaiya Ibrahim ihr die Idee und Entstehungsgeschichte ihres Werkstücks. Die selbstgebauten Raketen hingegen begeisterten Christoph Blaszk von der STS Lohbrügge:

„Die Raketen sind super. Und man merkt, dass an dieser Schule die Schüler im Mittelpunkt stehen.“

Manuela Schütt findet die Museumsräume klasse.

Schulleiterin Katja Schlünzen freute sich, das MINT-Netzwerktreffen ausrichten zu können. „Die Stadtteilschule Wilhelmsburg ist die einzige ausgezeichnete MINT-Schule im gesamten Süderelberaum. Bei uns findet naturwissenschaftlicher Unterricht nicht erst in der Oberstufe statt, sondern beginnt bereits in unseren maritimen Grundschulprofilklassen. Unsere Schülerinnen und Schüler zeigen heute ihre erlernten Präsentationstechniken, ihre Teamfähigkeit und ihr Expertenwissen – und das vor Profi-Lehrern. Klasse!“

Unterstützt werden die fünf Hamburger MINT-Schulen von der Nordmetall-Stiftung.

Unser Klassenzimmer schwimmt in der Elbe

Gewässeruntersuchung vor dem "schwimmenden Klassenzimmer" mit dem NABU.

Die MINT-Klasse der Stadtteilschule Wilhelmsburg nimmt den Spreehafen unter die Lupe

„Wir leben auf der größten Flussinsel Europas“ – das wissen die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Zwischen Deutscharbeiten und Halbjahreszeugnissen kann dieser Gedanke allerdings schnell in den Hintergrund geraten. Nicht jedoch bei der MINT Klasse 8c: Jeden Dienstag treffen sie sich als Projektgruppe in ihrem schwimmenden Klassenzimmer im Spreehafen. Diesen besonderen Lernort auf der Elbe haben die Schülerinnen und Schüler einen Tag lang mit Unterstützung des NABU erforscht.

Mit Hilfe eines Bewertungsrasters soll der ökologische Zustand des Flusses bestimmt werden. Die Untersuchungskriterien der „Elbforscher“ an diesem Projekttag sind vielfältig und reichen von der Bestimmung des PH-Werts bis hin zum Mikroskopieren von Gewässerproben. Zusammen identifizieren die Schülerinnen und Schüler Wappen-Rädertiere, Flügelkrebse und andere Planktonarten. Sie haben sichtlich Spaß dabei die Wasserorganismen genauer unter die Lupe zu nehmen. 

Auch die Struktur der Elbe und das Gewässerumfeld im Spreehafen wurden von der Klasse untersucht und musste als schlecht eingestuft werden – klar, denn die Renaturierung des ehemaligen Industriehafenbeckens braucht seine Zeit. Ähnliche negative Werte werden bei Uferstruktur und Uferbewuchs vergeben. Auf die Frage des NABU-Teams, woran das liege, erwidert ein Schüler: Der negative Einfluss des Menschen auf den Naturraum Elbe. 

Müll nicht in die Natur werfen, weniger Plastik kaufen und manchmal auf Fleisch verzichten – Wie jeder Einzelne nachhaltig mit seiner Umwelt umgehen kann, ist das Oberthema dieses Projekts. Das reicht von der Diskussion globaler Zusammenhänge bis hin zu konkreten Verhaltenstipps.

Im außerschulischen Lernort Spreehafen, den die Stadtteilschule Wilhelmsburg zusammen mit der Edmund Siemers Stiftung aufgebaut hat, lernen sie in den nächsten Monaten noch einiges mehr über Nachhaltigkeit und werden selbst aktiv.

Text:Janine Schwarzenberg

Fellow an der Stadtteilschule Wilhelmsburg (Teach First Deutschland)

Bestimmung von PH-Werten.

Besuch der Nablus Circus School

Nablus Circus School - Bericht von Leon Leisner, 9c, Profilklasse Zebra

Nablus Circus School

Am 21.10.19 war die Nablus Circus School aus Palästina hier in Hamburg. Wir, die Profilklasse Zebra, haben sie zwei Tage lang begleitet. Zuerst betreuten wir ihren Auftritt im Bürgerhaus. Wir halfen beim Einlass, dem Aufbau und bei der Technik. Der Auftritt vor über 300 Schülern war super, alle waren begeistert.

Nach dem Auftritt durften wir noch kurz nach Hause, um uns für den gemeinsamen Aufenthalt im Naturfreundehaus Maschen vorzubereiten. Um 17:30 fuhren wir mit der S-Bahn von Wilhelmsburg los. In Maschen angekommen mussten wir noch einen 20-minütigen Fußmarsch hinter uns bringen. Im Haus bezogen wir unsere Zimmer und kurz darauf gingen wir in die Küche, um das Abendessen vorzubereiten. Damit wollten wir die Palästinenser empfangen. Als wir mit dem gemeinsamen Abendessen fertig waren, spielten wir noch zusammen. Dabei musste man sich nicht unbedingt über Sprache verständigen können. Das war lustig. Zum Abschluss hat Herr Kelber noch ein paar Zaubertricks gezeigt.

Um 23:00 Uhr gingen wir ins Bett, damit wir am nächsten Morgen ausgeschlafen das Frühstück vorbereiten konnten. Nach dem gemeinsamen Frühstück machten wir Jungs den Abwasch. Als das erledigt war, hatten wir noch etwas Freizeit, konnten unser Zimmer säubern und unsere Sachen zusammenpacken. Danach haben wir einen Spaziergang gemacht, der noch zu einem kleinen Abenteuer wurde. Das "Abenteuer" bestand darin, dass wir einem älteren Mann halfen, sein Auto aus dem Wald zu schieben.

Als wir wieder am Haus waren, war es Zeit zum Mittagessen, das wir schnell essen mussten, denn wir waren unter Zeitdruck, um den Bus noch zu erreichen. Wir zogen sofort los. Wir fuhren die gleiche Strecke zurück, um rechtzeitig in Wilhelmsburg anzukommen. Wir hatten noch eine besondere Aktivität mit den Palästinensern geplant. Um 14:30 Uhr fing der gemeinsame Zirkusworkshop an, bei dem wir Jonglieren und Akrobatik beigebracht bekommen haben. Das hat uns allen viel Spaß gemacht. Danach verabschiedeten wir uns herzlich.

Toll war, dass die jungen Leute aus Palästina so offen waren und wir fast nur auf Englisch geredet haben.

Ich hoffe, dass wir den Kontakt aufrechterhalten können.

Leon Leisner, 9c Profilklasse Zebra

Nablus Circus School

Die Geschichte dahinter: 1999, als die Gewalt und Unruhen vor der zweiten Intifada immer mehr zunahmen, reagierte eine Gruppe kreativer Jugendlicher ganz unerwartet: sie nahmen Clownsnasen und verwandelten lokale Anekdoten in Clowns-Stücke. Vor allem in den ärmsten und am stärksten benachteiligten Gebieten rund um Nablus führten sie Shows für Kinder auf.

 

 

Bilder von der Aufführung

Bilder vom Workshop

Unser Zebra-Profil empfängt die Gäste aus Palästina

Die "Nablus Circus School" betreut derzeit mehr als 100 Schülerinnen und Schüler an einem Standort in Nablus und erreicht über 200 in Workshops außerhalb von Nablus! Mehr als 5000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene besuchen jährlich ihre Veranstaltungen.

Streitschlichtungstag 2019 und wir waren mit dabei!

Zum Streitschlichtertag am 18.09.2019 kamen viele Streitschlichter und Streitschlichterinnen aus sämtlichen Hamburger Schulen zusammen, um sich auszutauschen und geehrt zu werden. Auch die beteiligten Lehrerinnen und Lehrer bekamen die Chance sich mit Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen auszutauschen, kritisch zu sein und Fragen zu stellen.

Gemeinsam mit sieben Schülerinnen und Schülern aus dem 8. Jahrgang ist auch die Stadtteilschule Wilhelmsburg zum Streitschlichtungstag ins Lehrerinstitut nach Eimsbüttel gefahren. 

Ein tolles und unterhaltsames Rahmenprogramm hat die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf diesen Tag eingestimmt und fokussiert. Doch die abschließende Ehrung aller Schülerinnen und Schüler war die Krönung des Tages.

Assieb aus der 8f sagte: „Es war sehr cool. Wir haben erzählt bekommen wie die anderen Schüler und Schülerinnen die Konflikte lösen. Es hat mir sehr weitergeholfen. Die Erwachsenen haben uns sehr dafür gelobt, dass wir freiwillig Konflikte lösen. Das hat mich sehr motiviert und mir Spaß gemacht.“

Frau Staade stellte fest: „Es hat die Schülerinnen und Schüler sehr motiviert und auch ich gehe sehr motiviert und mit einer neuen Struktur zur Verbesserung von Schlichtung an unserer Schule nach Hause. Ein toller Tag!“

Rollstuhlbasketball mit den BG Baskets des HSV

8. Jahrgang der Stadtteilschule Wilhelmsburg nimmt an Aurubis Inklusionstag teil.

Mit dem Engagement der BG Baskets und der Firma Aurubis konnte der Inklusionstag auf die Beine gestellt werden.

Wie es ist, sich in einem Rollstuhl auf dem Basketballfeld zu bewegen und in einer Mannschaft zu agieren, das durfte ein großer Teil unseres achten Jahrgangs erfahren. Zwei professionelle Rollstuhlbasketballer der BG Baskets (HSV) haben unseren Schülerinnen und Schülern das Dribbeln und Werfen im Rollstuhl eindrucksvoll in einer abwechslungsreichen Trainingseinheit nähergebracht. Dabei kam der interessierte Austausch über das Leben im Rollstuhl und mit Behinderung nicht zu kurz. Die Schülerinnen und Schüler hatten sichtlich Spaß bei dieser Veranstaltung und gehen gestärkt mit neuen Perspektiven aus dieser heraus. 

Die Firma Aurubis unterstützte den Inklusionstag und stellte ihren Ausbilder Herrn Holstein und Auszubildende der Firma zur Verfügung, wodurch die Schülerinnen und Schüler des achten Jahrgangs ausbildungsrelevante Inhalte erfragen und direkten Kontakt herstellen konnten.

Zum krönenden Abschluss hat jede Klasse Freikarten für ein Heimspiel der BG Baskets in der edel-optics Arena in Wilhelmsburg erhalten. Wir freuen uns auf eine Wiederholung dieser gewinnbringenden Veranstaltung und bedanken uns herzlich bei den BG Baskets des HSV und Aurubis für den Inklusionstag!

Die Firma Aurubis unterstützt die Veranstaltung...
...und informiert über Ausbildungsinhalte und -möglichkeiten im Betrieb.
Positionswurf aus dem Rollstuhl.
Nur im Team geht es richtig voran!

Stadtteilschule Wilhelmsburg zeigt Vielfalt!

1. Kulturprojektwoche zur Wertschätzung von Diversität 

In der letzten Septemberwoche fand für die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg unter der Leitung von zehn professionellen Künstlerinnen und Künstlern erstmalig eine Kulturprojektwoche zum Thema Diversität statt. Die Schülerinnen und Schüler näherten sich in unterschiedlichen Workshops dem Thema Vielfalt. Theater, Tanz, Fotografie, Film oder Kunst ersetzten für eine Woche die klassischen Unterrichtsfächer: Selbstorganisation, Kreativität, Ausprobieren, Scheitern, losgelöst vom 45 Minutenrhythmus.

Modenschau der Klasse 3c: selbstgebastelte Kostüme und Theaterstück

Die Ergebnisse der Workshops spiegelten die Vielfalt der Schülerschaft des bunten Stadtteils Wilhelmsburg sowie die vielfältigen Interpretationen von Diversität wider und konnten sich wahrlich sehen lassen: Kurzfilme, Theaterstücke, Modenschau, Trickfilme, Fotografien, handgeschöpftes Papier wurden von Mitschülern, Eltern, Sponsoren und Künstlern gewürdigt und bestaunt.

Schulleiterin Katja Schlünzen und Elterratsvorsitzender Gerald Hofmann

Das Kaleidoskop der Ergebnisse war gewollt. Schulleiterin Katja Schlünzen ist sich sicher: „Die kulturelle Bildung der jungen Menschen ist mindestens genauso wichtig wie der klassische Lehrstoff. Kreativität, schöpferische Tätigkeit, unabhängiges Denken und Persönlichkeitsbildung sind Qualitäten, die für die Berufe der Zukunft notwendig sind.“

Mihrican Sahin, 4c, präsentiert ihren Trickfilm. Dafür hat sie 260 Fotos zusammengesetzt.

Schauspieler Holger Spengler erarbeitete mit der Klasse 3b ein Theaterstück und zog am Ende der Woche positive Bilanz: „Die Schüler waren neugierig und offen. Die Zusammenarbeit mit den Schülern klappte ausgesprochen gut. Das lag auch an der sehr guten Klassenleitung. Das funktioniert an anderen Schulen oft nicht so gut.“ 

Beeindruckt waren ebenfalls die Eltern: „ergreifend“, „sehr cool“, „erstaunlich, was innerhalb einer Woche geleistet wurde“ und ein stolzer Blick zum eigenen Kind.

Am riesigen Erfolg der ersten Kulturprojektwoche an der Stadtteilschule Wilhelmsburg war der Organisator, Wolf Gölz, maßgeblich beteiligt. Freudig erklärte er: „Wie schön, wenn sich die Mühe lohnt und man im Leuchten der Augen der Schülerinnen und Schüler und der beteiligten Tutorinnen und Tutoren die Kraft und Energie kultureller Bildung aufblitzen sieht. Ein großartiges Event für unsere gesamte Schulgemeinschaft.“

Unterstützt wurde die Kulturprojektwoche von der Preuschhofstiftung und dem Kinder und Jugend Kulturfonds Hamburg.

Nicht nur Wolf Gölz, insbesondere die Schülerinnen und Schüler hoffen auf eine Wiederholung der Kulturwoche im kommenden Jahr.

1300 Schüler stürmten den Inselpark

Stadtteilschule Wilhelmsburg veranstaltete grandiosen Sponsorenlauf

Am Freitag, dem 6. September nahmen rund 1300 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg die Beine in die Hand, um Gelder für die Verschönerung ihres Schulhofes sowie Sportgeräte für ihre Pausen zu erlaufen. Den gesamten Vormittag waren Schülerinnen und Schüler von der zweiten bis zur zwölften Klasse bei strahlendem Sonnenschein zu sehen, wie sie Runde um Runde durch den Wilhelmsburger Inselpark liefen. 

Die Grundschüler mussten eine 300 Meter Runde vor dem Hochseilgarten laufen, die Jahrgänge 5 bis 11 hatten eine Runde von 1000 Metern quer durch den Inselpark zu bestreiten. Innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens galt es für die Schülerschaft dann, so viele Runden wie möglich zu schaffen.

Erst „warming up“
dann Startschuss für die Grundschüler.
Zahlreiche Eltern feuerten ihre Kinder an.

Im Vorfelde hatten sich die Schülerinnen und Schüler um Geldgeber gekümmert, die jede gelaufene Runde sponserten. Während bei den jüngeren Schülern hauptsächlich die Eltern und Verwandten als Sponsoren auftraten, konnten die älteren Schüler neben der Familie auch Wilhelmsburger Unternehmen und Geschäfte gewinnen.

Lautstark unterstützt wurden die Läuferinnen und Läufer natürlich auch von zahlreichen Eltern und Lehrern. Frau Maren Freytag, Elternratsmitglied, erklärte: "Ich finde den Sponsorenlauf eine gute Idee. Die Schule stellt Einiges auf die Beine." Eine Versorgungsstation mit frischem Obst sowie eine Musikanlage halfen den Schülern beim Durchhalten. Lehrer Thomas Bieser hatte mit seiner Profilklasse Gesundheit und Ernährung 80 kg Obst kleingeschnitten und an die Läufer verteilt. "Und wir kümmern uns auch um den Müll!", ergänzte Bieser.

Herr Bieser und Maxi Safo-Adjei präsentieren die leckeren Obstspieße.
Bakri Sawaf (6b) und Muhammed Abdelrhaman (6e) sind stolz auf ihre Rundenzahl!

Bakri Sawaf hat der Tag im Inselpark richtig Spaß gemacht. “Ich habe mir extra viel Mühe gegeben, um viele Runden zu schaffen. Ich finde gut, dass wir neue Sportgeräte kaufen und die Klassenkasse auch etwas Geld kriegt.“

Rundum zufrieden zeigte sich das Organisationsteam des Sponsorenlaufs: Tolle Stimmung, viel Bewegung und großartige Elternunterstützung konstatierten die Lehrkräfte Oliver Häusler, Torben Freitag, Daniel Sanders und Christoph Heinz. Bei den Vorbereitungen des Laufs erhielten die Vertreter unseres Faches Sport Hilfe von Alexander Jamil (Sportjobs) und Beate Wagner-Hauthal (Parksportinsel). "Einige Schüler sind heute über sich hinausgewachsen und haben eine beachtliche Leistung gezeigt", strahlte Oliver Häusler.

Die Anstrengungen der Schüler und Lehrer haben sich gelohnt: Rund 4500 € haben die Kinder und Jugendlichen für die Verschönerung ihres Schulhofes erlaufen. Das begeistert auch Schulleiterin Katja Schlünzen: "Wir sind eine äußerst aktive Schule, an der immer wieder großartige Projekte stattfinden. Ein großes Lob den Schülerinnen und Schülern für ihren aktiven Einsatz für ihre Schule und ein großes Dankeschön an die Familien und Betriebe für ihre finanzielle Unterstützung."

Erfolgreiche Fortbildung unserer Klassensprecher!

Anfang September fand das erste Mal an unserer Schule eine Klassensprecherfortbildung statt. Das Besondere, die Veranstaltung wurde durch Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler der Organisation SchülerInnen-Schule-Mitbestimmung (SSM) durchgeführt. Eingeladen und geplant hat die Demokratische Schulgruppe der STS Wilhelmsburg. Die Demokratische Schulgruppe besteht aus vier Schülerinnen (Jana, Awa, Joana und Suemeyye aus der 11a), den Verbindungslehrern Herrn Lund und Herrn Smarz und dem Abteilungsleiter Herrn Schreiter. 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren alle Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Jahrgänge 8-11. 

Im Laufe der ganztägigen Fortbildung wurden folgende Themen behandelt:


Struktur und Rechte der Schülervertretung in Hamburg

Was macht den idealen Klassensprecher aus?

Welche Rechte und Pflichten hat ein Klassensprecher?

Erlaubte und verbotene Erziehungs- und Disziplinarmaßnahmen an der Schule

Themensammlung und Tipps für den Klassenrat

Rollenverteilung in Gruppen und Gruppendynamiken

Ziele und Forderungen formulieren

Projekte planen und durchführen

Die Schülerpartizipation zu steigern ist ein großes Ziel unserer Schule. Die Klassensprecherinnen und Klassensprecher sind die Grundlage einer guten Schülerdemokratie. Sie sammeln zum Beispiel Themen im Klassenrat, stellen diese im Schülerrat vor und dort kann das Schulsprecherteam die Anregungen aufgreifen und beispielsweise mit der Schulleitung ins Gespräch kommen.

Jolina Toillie´(SSM) „Die Gruppe war sehr aufmerksam. Ich wünsche den Klassensprecherinnen und Klassensprechern, dass sie die Energie finden etwas zu verändern, denn wir Schülerinnen und Schüler können was bewegen, wenn man das Durchhaltevermögen dazu hat. Das Erfolgserlebnis eines erfolgreichen Projekts wünsche ich allen Klassensprecherinnen und Klassensprecher.“

Farschad Bares (10b) „Das Seminar war sehr gut organisiert und ich habe viele hilfreiche Informationen bekommen.“

Emre Aytekin (10a) „Ich habe nun die Pflichten als Klassensprecher besser verstanden und möchte mich nun noch mehr einsetzen.“

Anesa Sabani (9b) „Ich habe vieles neues gelernt und kenne nun meinen Job als Klassensprecherin. Ich werde versuchen nun verantwortungsvoller meine Aufgabe wahrzunehmen und will mit meiner Klasse über die Fortbildung sprechen. Ich habe gelernt, was es heißt Verantwortung zu übernehmen.“

Fabian Smarz „Ich bin schwer beeindruckt von der professionellen Vorbereitung und Durchführung.“
Moritz Lund „Die vielfältigen Methoden und abwechslungsreichen Themen waren sehr motivierend. Vielen Dank an SSM.“

Skypen mit Sambia – Bericht einer ZEBRA Profilschülerin

Vor etwa zwei Jahren haben wir mit unserer Profilklasse Zebra angefangen mit verschiedenen Schulen in Sambia, Ghana und der Ukraine regelmäßig zu skypen. Der Kontakt kam über Mr. Evans Lukomona von DLI „Diversity Learning Institute“ zu Stande.

Mr. Evans Lukomona von DLI „Diversity Learning Institute“ mit der Profilklasse 9c während eines Skypeanrufes in Sambia!

Am 22.08.19 haben wir wieder mit einer Gruppe in Sambia geskypt. Die Gruppe in Sambia lernt gerade Deutsch. Drei kleine Gruppen aus unserer Klasse haben einen Vortrag gehalten. Die erste Gruppe hat über unsere Profilklasse und unsere Schule gesprochen. Danach haben Ayse, Ilayda und ich über Hamburg einen Vortrag gehalten. Anschließend haben Leon, Ajdin und Carlos in ihrem Vortrag etwas über Deutschland erzählt. Wir sollten zuerst auf Deutsch präsentieren, danach auf Englisch, damit die Gruppe in Sambia es auch verstehen konnte. Danach haben uns die Schüler aus Sambia Fragen gestellt, die wir beantwortet haben. Sie haben zum Beispiel gefragt was wir hier essen, ob es in Deutschland sicher ist und ob wir abends rausgehen können. Anschließend haben Ajie, Hilda und Maria Fragen gestellt, die die Sambianer auch beantwortet haben. Die Schüler aus Sambia waren alle 16-17 Jahre alt. Sie wollen dieses Jahr im Winter nach Deutschland kommen. Dafür lernen sie auch Deutsch.

Kleine Schülergruppen stellen den Schülerinnen und Schülern in Sambia fragen und tauschen sich aus.
Unsere Schulleiterin Frau Katja Schlünzen ließ sich diesen Skypeanruf nicht entgehen. Hier mit Mr. Evans Lukomona von DLI.

Die Amtssprache in Sambia ist Englisch und die Hauptstadt ist Lusaka. Sambia liegt im südlichen Afrika und es gibt eine vielfältige Tierwelt in vielen Parks und Safari-Gegenden. Die berühmtesten Sehenswürdigkeiten in Sambia sind die Viktoriafälle, der Fluß Sambesi und die Kariba Talsperre.

Besonders gut gefallen hat mir, dass wir dieses Jahr wieder die Möglichkeit hatten mit einem anderen Land zu skypen. Ich finde es sehr schön mit anderen Ländern so in Kontakt zu treten, weil man dann die Kultur und anderen Menschen kennenlernen kann.

Text: Jalda Nasseri, Klasse 9c (Profilklasse Zebra)

Stadtteilschule Wilhelmsburg engagiert sich für Klima und Umwelt und nimmt an mehreren Wettbewerben teil

Schwimmendes Klassenzimmer und herausfordernde Wettbewerbe

Klima und Umwelt sind uns als Klimaschule ein wichtiges Anliegen. So ist es kein Wunder, dass sich unsere Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Profilklassen, Unterrichtsprojekte oder in den Nachmittagskursen „NWT-Wettbewerbe“ und „Technovation Challenge – App programmieren“ diesem Thema widmen und überlegen wie wir die Welt für die Zukunft etwas sauberer und nachhaltiger aufstellen können. Wir wollen einen Beitrag für unsere Umwelt leisten!

In unserem Langzeitprojekt und außerschulischen Lernort im Spreehafen führen unsere Profilschülerinnen und –schüler an einer Forschungsstation Messungen zur Wetterlage und Feinstaubbelastung sowie Tierbeobachtungen durch. 

Zwei Jahre lang haben die Schülerinnen und Schüler in dem schwimmenden Klassenzimmer im Spreehafen hinter der Harburger Chaussee Daten von Beobachtungen und Messungen statistisch ausgewertet.

Das schwimmende Klassenzimmer "Erlebniswelt Spreehafen".

An dem Tag des „open ships“, der Abschlussfeier der NWT/MINT-Profile der Stadtteilschule Wilhelmsburg am 16.06.19, sagte Sirac Ankara (Klasse 10f der Stadtteilschule Wilhelmsburg): „Mein Highlight ist die Bilderserie eines Entenkampfes. Ganze drei Stunden haben wir uns mit unserem Team auf die Lauer gelegt, um dieses spezielle Verhalten der Enten zu beobachten und zu fotografieren.“

Auf einer großen Karte des Spreehafens wurden die Orte markiert an denen verschiedene und auch seltene Vögel zu bestimmten Witterungs- und Gezeitenverhältnissen beobachtet wurden.
Sirac beschreibt den "Entenkampf" und das Verhalten der weiblichen Enten.

Adem Lokmani (ebenfalls Klasse 10f) erklärt: „Wir haben die Beobachtungsstation selbst gebaut und zur Tarnung bewusst grün gestrichen. Außerdem ist die Station mobil und kann an jedem Ort aufgestellt werden. Die Seiten der Station haben wir für eine eindeutige Dokumentation unserer Beobachtungen „Deich“, „Brücke“ und „Wasser“ genannt."

Die Beobachtungsstation wurde genau geplant und fachmännisch aufgebaut.
Die Beobachtungsstation hat die Farbe des schwimmenden Klassenzimmers und der natürlichen Umgebung.
Adem Lokmani erklärt die Bezeichnung der verschiedenen Blickrichtungen und Seiten der Beobachtungsstation.

In Zukunft sollen vermehrt Luftuntersuchungen und Zusammenhänge untersucht werden. Die Anschaffungskosten für die bestehenden Feinstaubsensoren haben unsere Oberstufenschülerinnen und -schüler als Spende erlaufen und die Messgeräte selbst gebaut. Weitere Feinstaubsensoren werden demnächst an unseren Schulstandorten installiert.

Fabio aus dem Profil "Technik 1" von Herrn Münning erklärt nachvollziehbar die statistisch dargestellten Werte der Luft- und Wettermessungen am Tag des "open ships".

Wettbewerbe

Des Weiteren haben Schülerinnen und Schüler unserer Naturwissenschafts- und Technikprofile sowie engagierte Schülerinnen und Schüler unserer fünften, sechsten, achten und zehnten Klassen (Nachmittagskurs „Wettbewerbe“ und Nachmittagskurs „Technovation Challenge – App programieren“) an unterschiedlichsten Wettbewerben teilgenommen und die Herausforderung von Projekten zur Nachhaltigkeit angenommen. Herausgekommen sind tolle Ergebnisse:

# moinzukunft - Mein klimafreundliches Hamburg 2030

Die Dokumentation unserer Messungen und Beobachtungen am außerschulischen Lernort im Spreehafen finden in diesem Wettbewerb ihre verdiente Anerkennung. Wir sind Preisträger und haben den dritten Platz erreicht. Eine Preisverleihung folgt im September an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) im Rahmen des NAT-Klima-Kongresses „Vernetzte Zukunft“.

Mehr Infos hier!

# Daniel-Düsentrieb-Preis

Unsere zweite Teilnahme am DDP war wieder erfolgreich. Wir konnten nicht ganz am Sieg von 2017 anknüpfen (Bootsbau), aber sind dennoch sehr glücklich über unsere Platzierungen. Wir haben mit Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 5, 6 und 10 im Rahmen des Nachmittagskurses „Wettbewerbe“ an diesem Wettbewerb teilgenommen. Unsere zwei Teams haben sich tapfer geschlagen und den siebten und neunten Platz unter 56 Teilnehmern erreicht (Teamwertung). Das Ziel war es, eine Rakete mit Treibsatz und Flatterband möglichst lange in der Luft zu halten.

Mehr Infos hier!

# MissionH2Orizont

Im Wettbewerb "MissionH2Orizont" geht es thematisch um die Zukunft im Schiffbau und alternativer Antriebstechnologien. Unsere Schülerinnen und Schüler entwickelten ein Modell eines Frachters, der mit einer Brennstoffzelle möglichst schnell von A nach B manövriert. Die Brennstoffzelle gewinnt ihre Energie aus der Reaktion von Wasserstoff mit Sauerstoff. Brennstoffzellen gelten als Zukunftstechnologie, da sie wesentlich ressourcenschonender als die heutige Lithium-Ionen-Akkus sind. Unsere Gruppe hat den 3. Platz erstritten.

Mehr Infos hier!

#Natex

Der Hamburger NATEX Wettbewerb stellt jedes Halbjahr Schülerinnen und Schüler vor Herausforderungen aus den Naturwissenschaften. Im letzten Halbjahr haben Djaffar, Berhat, Emirhan und Deniz aus Jahrgang 5-6 die Lebensweise und Lebensbedingungen von Kellerasseln untersucht. In kleinen Flaschengärten, also Mini-Terrarien, wurden die Tiere beobachtet. 

# Technovation Challenge

Seit einem Jahr nimmt die Stadtteilschule Wilhelmsburg als eine ausgewählte Schule Deutschlands aktiv an dem weltweiten Projekt „Technovation Challenge“ teil. Ziel des Projektes ist es, in Kooperation mit IT-Unternehmen bei jungen Mädchen den technischen Unternehmergeist zu entdecken und ihre Programmierfähigkeiten zu fördern. Aktuelle Probleme sollen mittels Technologie gelöst werden. Ende Mai fand die Abschlussveranstaltung der Technovation Challenge statt. Ein Jahr lang entwickelten nun drei Mädchen-Gruppen unterschiedliche Apps und beschäftigten sich mit dem Marketing und einem Business-Plan für die jeweilige App:



Zamira, Meryem, Gyümyüsh: „Pokemüll Go“ – Eine App die bei der Müllentsorgung im Stadtteil helfen soll

Aylin und Ailin – Eine App ohne Namen, die Hilfeangebote bei häuslicher Gewalt aufzeigen soll.

Sila und Cennet: „Upcycling“ – Eine App, die den gesammelten Müll kreativ nutzbar machen soll.

An der Abschlussveranstaltung im Millerntorstadium nahm die Gruppe Upcyling teil und hat viel positives Feedback bekommen. Am internationalen Wettbewerb haben wir dieses Jahr nicht teilgenommen.

Gekrönt wurde der Kurs mit einem Ausflug am 14.06. zu Adobe Inc. in Hamburg. Gemeinsam mit Softwareentwicklerinnen wurde dort gemeinsam programmiert und Karrierepfade in der IT-Branche vorgestellt.

Betreuende Personen: Moritz Lund (Lehrer unserer Schule) und Bettina Reinemann & Andreas Wurf von Adobe Inc.

Sila, Teilnehmerin an der Technovation Challenge (Jahrgang 6), betont: „Nächstes Jahr gebe ich Vollgas. Ich will mit unserer App auch am internationalen Wettbewerb teilnehmen.“

Mit Spannung wird das Ergebnis des Raketenfluges erwartet.
Herr Münning und Herr Beyer begleiteten die Schüler zum Wettbewerb "MissionH2Orizont".
Auf die erbrachte Leistung ist man sichtlich stolz. Der mit einer Brennstoffzelle betriebene Frachter fuhr erwartungsgemäß gut davon.
Stolz wird die Rakete für den Daniel-Düsentrieb-Preis von Albert präsentiert.

Ein großer Dank geht an die beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie die treibenden Kräfte im Hintergrund: Uwe Junge und Martin Münning (Profillehrer Technik/MINT und Nachmittagskurs Wettbewerbe), Moritz Lund (Nachmittagskurs Wettbewerbe und Technovation Challenge und NWT Lehrer), Britta Plantener (Oberstufenlehrerin) und Fabian Brecht (Teach First Deutschland). Ohne die Unterstützung unserer Kooperationspartner und Förderer sind außerschulische Lernorte wie der Spreehafen nicht umsetzbar. Daher möchten wir an dieser Stelle auch die Edmund Siemers-Stiftung, Gisela Bartels Stiftung und Förderwerk Elbinseln e.V. erwähnen und uns herzlich bedanken.

Stadtteilschule Wilhelmsburg gewinnt HVV-Musikwettbewerb

Fünfte Klasse bewarb sich mit Musikvideo und erzielte den 1. Platz

Am 4. Juni 2019 fand in der Fabrik in Altona das große Abschlusskonzert zum HVV-Musikwettbewerb statt. Zu den Preisträgern des kreativen Wettbewerbs zählte die Klasse 5b der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Gegen etwa 90 Bewerber konnte sich die Klasse 5b mit ihrem achtminütigen Video „What`s going on?“ in der Kategorie „Klassen 5 bis 8“ erfolgreich durchsetzen. Die Reaktion der Wilhelmsburger Schülerinnen und Schüler über ihren Sieg reichte von riesiger Freude bis hin zu Fassungslosigkeit. In dem professionellen Ambiente der Fabrik durften die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg eine kleine musikalische Szene aus ihrem Video live aufführen, dann wurde ihr Video auf einer riesigen Leinwand gezeigt. Großer Jubel bei den 11 und 12jährigen als sie ihren Preis, eine Reise nach Kiel ins Musiculum, entgegennahmen.

So sehen Sieger aus: Klasse 5b der Stadtteilschule Wilhelmsburg gewinnen beim HVV-Wettbewerb.

Bei dem von dem HVV ausgelobten ImPuls Musikwettbewerb ging es darum, das Thema öffentlicher Nahverkehr, Menschen und Großstadt musikalisch zu verknüpfen und in einem Video bei der Jury einzureichen. Das Gewinnervideo der Klasse 5b zeigt eine Schulklasse, die ihren Englischlehrer mit Gesang, Tanz und Rhythmik überzeugt, seinen Unterricht musikalisch auszurichten.

Englisch- und Musiklehrerin Elena Deutschmann der 5b der STS Wilhelmsburg erklärte, dass es sich bei dem Videodreh nicht um eine einmalige „Hau-ruck-Aktion“ handelte. „Wir haben im Englischunterricht dieses Produkt über einen längeren Zeitraum entwickelt: Die Schüler haben Songs bearbeitet und einige sogar selbstgeschrieben. Und daraus entstand dann im Laufe der Zeit die Idee, dieses zu einem Stück zusammen zu fassen und in ein Videoformat zu bringen.“

Idina Babür, 11 Jahre, freute sich sehr über die Auszeichnung: „Es war ein hartes Stück Arbeit, hat aber auch sehr viel Spaß gebracht. Den Trip ins Musiculum finden wir richtig cool.“

Bereits vor drei Jahren hatte die Stadtteilschule Wilhelmsburg schon einmal den ersten Platz bei diesem Musikwettbewerb belegen können.

What's going on?

Start in die neue Zusammenarbeit: Wir trainieren mit den Hamburg Towers!

Dribbling, Pässe und Korbleger wie einst von Michael Jordan konnten in der Woche vor Himmelfahrt in der Sporthalle der Stadtteilschule Wilhelmsburg bestaunt werden. Für den Dunk reichte zwar die Körpergröße noch nicht aus, aber Spaß hatten unsere Schülerinnen und Schüler allemal und neue Vorbilder auch!

Einen ganzen Tag absolvierten unsere fünften und sechsten Klassen Trainingseinheiten mit Trainern der Hamburg Towers. Spielnah wurden den Schülerinnen die Techniken und Taktiken des Basketballs vermittelt.

Anschließend gab es eine kurze Konferenz und ausgedehnte Autogrammstunde mit den Topspielern Marvin Müller und Hrvoje Kovacevic der Wilhelmsburger Basketballmanschaft vor unserer Kantine am Perlstieg. Mit einer unglaublichen Kondition erfüllten die beiden Profis bis in den Nachmittag hinein unzählige Autogrammwünsche.

Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und bedanken uns für diesen tollen Tag! Auch gratulieren wir selbstverständlich zu dem verdienten Aufstieg und wünschen erholsame Tage vor der nächsten sicherlich spannenden Saison.

Autogrammwünsche werden erfüllt und Fragen beantwortet!
Profispieler Marvin Müller und Hrvoje Kovacevic von den Hamburg Towers mit Katja Schlünzen (Schulleiterin Stadtteilschule Wilhelmsburg).
Trainingseinheiten in unserer GWS-Halle: Schülerinnen und Schüler im Dribbling.
Unsere Schulleiterin Frau Schlünzen mit den Trainern Alex, Jakob, Tom und Emil, sowie unser Schüler Camo.

VIELFALT. TOLERANZ. RESPEKT.

Wie wichtig es ist, seine Meinung zu äußern, über Ängste und die Zukunft zu sprechen, das haben uns die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg heute in ihrer Präsentation zu den Ausgaben Vielfalt., Toleranz. und Respekt. im grünen Magazin eindrücklich gezeigt. 

10 Wochen lang haben Anna Baus, Kommunikationsdesignerin, und Anja Germershausen, Green Brand Academy, den Profilunterricht der zehnten Klasse von Frau Kaphengst begleitet. Angelehnt und mit Unterstützung der Initiativen „Zeichen setzen“ und „Partnerschaft für Wilhelmsburg“, die gemeinschaftliche Aktionen wie die bekannten bunten Plakate und Begegnungsfeste für Wilhelmsburg gestalten und durchführen, bot es sich an ein Projekt mit unseren Schülerinnen und Schülern der Klasse 10d auf die Beine zu stellen. Das große Ziel und Thema: Auseinandersetzung. In drei Themenheften des Magazins „Das grüne Magazin“ fassten die Profilschüler ihre Sorgen, Ängste, Gedanken und Wünsche in spannenden, informativen und vor allem attraktiven Berichten, Geschichten, Modellen, Zeichnungen oder Fotos zusammen. Entstanden ist eine unglaubliche Vielfalt an wertvollen Ideen.

Die Schülerinnen und Schüler des Kunstprofils konzipierten vorerst Ideen zu ihren Gedanken und setzten diese in Grafiken, Texten und Zeichnungen um oder erhoben mit Hilfe von Interviews interessante Daten. In der Zeit des Projektes führten sie kontroverse Diskussionen zu den Themen Gemeinschaft, Migration, Sexualität und Umgang miteinander. Spannende Zwiegespräche kamen auf den Tisch und nun der Appell an die Leserinnen und Leser ihrer Magazinbeiträge: tragt die Hefte nach draußen, sprecht darüber und steht offenkundig zu eurer Meinung!

Herr Schreiter, Abteilungsleiter 8-10, begrüßte die Schülerinnen und Schüler der Profilklasse, die Initiatoren des Projektes und die Presse am 28.05.19 zur festlichen Präsentation der Produkte in der Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Ceren und Ayse aus der 10d führten die Zuschauer anschließend durch die Veranstaltung. Die einzelnen Gruppen zu den Themen VIELFALT. TOLERANZ. RESPEKT. stellten Ausschnitte ihrer Arbeit vor und in einem gallerywalk konnte im Anschluss an die Präsentation die gesamte Palette aller Produkte bestaunt werden.

Anke Kaphengst, Profillehrerin der 10d fasste stolz zusammen: „Für die Schüler und Lehrer war das Projekt gleichermaßen bereichernd, die Zusammenarbeit mit Green Brand Academy außergewöhnlich positiv. Am Ende des Tages blickten wir in erschöpfte aber auch stolze Gesichter. Ich danke den Schülerinnen und Schülern für den tollen Einsatz und Anna Baus und Anja Germershausen, Green Brand Academy, für ihre Gelassenheit und intensive Begleitung unserer Schülerinnen und Schüler.“

Hakan Arslan, Schüler der Profilklasse 10d, hat zu Vielfalt und Respektlosigkeit gearbeitet, Interviews zu Herkunft und Musikgeschmack ausgewertet. Sein Highlight war eine Geschichte über einen Onkel und dessen Neffen, in der der Neffe eine weiße Wand mit Wachsmalstift unüberlegt bemalt und der Onkel anschließend ohne wütend zu sein völlig überraschend einen Rahmen für das „Gemälde“ besorgt.

„Liebe statt Hass“, das ist das Motto, das Hayat Güngör auf der Seele brannte, als sie einen Text darüber schrieb. Wie wäre es wohl, wenn wir nur in Liebe miteinander leben würden? Wie und vor allem warum entsteht Hass? Wie tolerant ist man wirklich, wenn man selbst betroffen ist und das Thema Homosexualität am Familientisch auftaucht?

Jana Zubova war hauptsächlich gestalterisch unterwegs: „Meine Leidenschaft ist das Zeichnen und da konnte ich meine Gedanken, Sorgen und Wünsche in diesen Heften gut zum Ausdruck bringen. Vielfalt ist auf der einen Seite gut, sie bereichert uns, aber auf der anderen Seite auch negativ, wenn man sieht wie viel Müll auf den Straßen liegt.“

Wir bedanken uns für ein tolles Projekt und die Zusammenarbeit mit der Green Brand Academy und der Initiative „Ein Zeichen setzen.“ Eure Arbeit ist gewinnbringend für alle und mit dem Werk in der Hand könnt ihr sehr stolz auf euch sein!

Modeperformance „Bonbons“ – Kantine wird zum Candy Store

Bunte Kostüme und Kleider in knalligen Farben, freudige Gesichter und poppige Musik. Eine Präsentation, inszeniert wie bei den Großen, das kann man wohl sagen! Am 23.05.19 führten die Wahlpflichtkurse „Mode-Design“ der Jahrgänge 7-10 ihre selbst genähten Werke in der Kantine am Perlstieg vor. Die Aufregung war den Schülerinnen ins Gesicht geschrieben, denn viele Eltern, Freunde und auch Lehrerinnen und Lehrer sind gekommen, um sich die Performance anzuschauen. Die Dekoration und die Begleitung mit poppig elektronischer Musik – ausgewählt von den Darstellerinnen und der Choreographin Frau Gleißenberg – boten ein Setting, das seinesgleichen sucht. Von Tänzen mit bunten Luftschlangen und leckeren Riesen-Lollies bis hin zu klassischen Laufstegchoreographien wurde den applaudierenden Zuschauern alles geboten. Die Kleider hatten überwiegend „flashige“ Bonbonoptik. Auch Roche`Bonbons, M&M`s oder Smarties mit auffälligen Details durften nicht fehlen. Der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Wahlpflichtkurslehrerin Sabine Rother hob hervor: „Die großen Mädchen sind in Sachen Kleiderentwurf und Auftritt zwar Vorbilder, es gibt aber auch viele Talente unter den jüngeren Schülerinnen, die ihr Können an diesem Abend und in der Vorbereitung unter Beweis gestellt haben.“

Jessica Louis und Flora Sakiri wirkten wenig aufgeregt, beinahe professionell. Sie kümmerten sich vor ihrer anstehenden Performance um die Abendkasse und begrüßten das Publikum.

Annika Gleißenberg opferte viele Wochenend- und Nachmittagsstunden, um mit den Schülerinnen die Performance einzuüben. Die Schülerinnen kamen gerne in ihrer freien Zeit – mit vollem Erfolg.

Frau Gleißenberg hielt fest: „Ich bin stolz, wirklich jedes Mädchen traut sich das Thema zu zeigen, sich mutig auf die Musik einzulassen. Der frühe Anfang mit den Vorbereitungen im Januar hat sich sichtlich gelohnt.“

Wir freuen uns, dass die Vorstellung wieder einmal rundum gelungen ist und bedanken uns herzlich bei den Schülerinnen, den Helfern aus der Musikklasse für den Videoschnitt und den Lehrerinnen Annika Gleißenberg und Sabine Rother!

„Das interessiert uns voll die Bohne!“

Schüler der STS Wilhelmsburg arbeiten eigenständig zum Thema Schokolade und Wilhelmsburg

„Man geht oft an der Gedenktafel von Hans Leipelt vorbei aber nimmt sie nicht wahr. Nun weiß ich, wer Hans Leipelt war und warum die Tafel in unserer Schule hängt. Interessant, dass er hier zur Schule gegangen ist.“ Melissa Metli, 11 Jahre, steht mit ihrem Team vor einem Plakat, auf dem Stichpunkte und Bilder über den Widerstandskämpfer Leipelt während der NS Zeit zu sehen sind. Das Team hält ein Kurzreferat über den ehemaligen Schüler und stellt die Verbindung zur „weißen Rose“ her. „Wir haben auch noch einen Rap über Hans Leipelt gemacht“, erklärt Mikail Süral, 11 Jahre, und schon ertönt energischer Sprechgesang live zu Basstönen aus einem kleinen Lautsprecher.

Team „Hans Leipelt“. Fünftklässler gehen auf geschichtliche Spurensuche vor der Haustür.
V.l.n.r.: Mikail Süral, Melissa Metli, Marwa Belakrimi, Oguzhan Dursun.

Wie kommt es, dass Kinder sich eigenständig auf geschichtliche Spurensuche begeben, Interviews führen, im Internet recherchieren, die Ergebnisse auf ein großes Plakat bringen und dieses dann im Rahmen einer Ausstellung Mitschülern und interessierten Eltern erläutert?

Das Projekt "Lernen in Zusammenhängen“, das am 10. Mai in einer großen Schulausstellung mündete, nahm seinen Anfang  bereits sechs Wochen vorher. Die Jahrgänge 5 und 6 beschäftigten sich in diesen Wochen mit einem Oberthema in den verschiedenen Unterrichtsfächern. Während die Fünftklässler zum Thema „Mein Wilhelmsburg“ beispielsweise im Deutschunterricht besondere Wilhelmsburger Orte beschrieben oder im Religionsunterricht religiöse Räume in ihrem Stadtteil besuchten, arbeitete der Jahrgang 6 zum Thema Schokolade. Herkunft und Verarbeitung der Kakaobohne fanden im Gesellschafts- und Religionsunterricht statt, „Charly and the chocolate factory“ lasen die Kinder im Englischunterricht.

Emirhan und Achmed aus der 5c beschäftigten sich mit Wilhelmsburgs kulinarischem Angebot.
Ajla und Ramiza aus der 5a waren erstaunt was es in den Apotheken zu entdecken gab.
Schoko-Tasting - Fairtrade ist gut und schmeckt!
„Charly and the chocolate factory“
Kifayatou Alidou weiß alles über den Bunker.

In diesen sechs Wochen lernten alle zudem wichtige Aspekte der Projektarbeit kennen: Eigene Fragestellungen entwickeln, Zeitmanagement oder unterschiedliche Informationsquellen zu nutzen.  In der letzten Woche war dann die Eigeninitiative der Schülerinnen und Schüler gefragt. Was interessiert sie noch an Wilhelmsburg oder an dem Thema Schokolade? Mit Kamera, Aufnahmegerät, Landkarte, Lapbook und Notizblock gingen die Schülerinnen und Schüler gruppenweise auf Streifzug. Interessant und vielfältig sind die gewählten Themen: "Polizeiwache in Wilhelmsburg", "Kitas in Wilhelmsburg", "Kinderarbeit und Fair Trade". Schluss- und Höhepunkt war der Tag der Abschlusspräsentation.

Kifayatou Alidou, die zu dem Wilhelmsburger Bunker gearbeitet hatte, bewertete das Projekt sehr positiv: „Toll war, dass wir unser Thema wählen durften, oft raus mussten und Interviews führen konnten. Alles lief perfekt. Meine Gruppe hat gut zusammengearbeitet, und die Absprachen wurden eingehalten."

Kathrin Wittmaack, didaktische Leiterin, zog ein positives Resümee: „Die Schülerinnen und Schüler haben sich intensiv mit ihrem selbst gewählten Thema beschäftigt, vor Ort und im Internet recherchiert, Interviews geführt und ein Produkt erstellt. Am Präsentationstag präsentierten sie stolz ihre Ergebnisse und gaben ihr Expertenwissen an andere Schülerinnen und Schüler und an Lehrer weiter. Nächstes Jahr wird das Projekt zum vierten Mal stattfinden, und dann ist auch der Jahrgang sieben dabei.“

Melina Aygün und Berfin Caglayan bekommen von ihren Mitschülern Jamain und Sadjad die Fakten über die Wihelmsburger Polizei erklärt.
Im Supermarkt gibt es viel Schokolade, da stellt sich die Frage was man beachten sollte!?
Der Weg der Schokolade in die Regale ist spannend.

Besuch unserer Partnerschule Humlebaek Skole wieder voller Erfolg

Ob Nachhaltigkeit im Inselpark, Mikro-Plastik im Chemieunterricht oder Kunst und Musik auf Englisch – das Programm war bunt und gehaltvoll.

Unsere Partnerschule aus Dänemark besuchte uns wieder in der ersten Maiwoche. Der kulturelle Austausch und die Festigung der Partnerschaft zwischen der Stadtteilschule Wilhelmsburg und der Humlebaek Skole war wiederholt ein großer Erfolg. In den Fluren der „blauen Schule“ hörte man neben dänisch auch viele anregende Gespräche auf Englisch zwischen Beteiligten beider Schulen. 

Insgesamt waren 49 Schülerinnen und Schüler sowie fünf Lehrkräfte aus der Humlebaek Skole bei uns zu Besuch. Auf dem Programm standen Schnupperunterricht und Projektbeteiligung in Zusammenarbeit mit unserer Schülerschaft sowie der Besuch des Hamburger Rathauses und mehrere von unseren Oberstufenschülern in englischer Sprache ausgearbeitete Stadtführungen.

Unsere Oberstufenklasse 11a empfang die dänischen Schülerinnen und Schüler am ersten Tag direkt vor dem Hamburger Rathaus. In Kleingruppen führten unsere Oberstufenschüler den dänischen Besuch durch die Stadt. Das Eis war schnell gebrochen, auf Englisch konnte gut miteinander kommuniziert werden. 

Der Schnupperunterricht fand im „Rotationsprinzip“ statt. In drei Gruppen besuchten die dänischen Schülerinnen und Schüler den Unterricht an der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Im Chemieunterricht wurde passend zum Jahresthema der Humlebaek Skole „Mikro-Plastik“ mit Herrn Lund thematisiert. Im Musikunterricht bei Herrn Bonnin und im Kunstunterricht bei Frau Wiemer wurden die Schülerinnen und Schüler gemeinsam kreativ. Unterrichtssprache? Selbstverständlich Englisch! Unterstützt hat das alles auch die 8g der Stadtteilschule Wilhelmsburg.

Zum Abschluss ging es in das Vorzeigeviertel in puncto „Nachhaltigkeit“, dem Inselpark in Wilhelmsburg. Auch dieser Spazier- und Erkundungsgang durch Wilhelmsburg, speziell um das "Algenhaus", das "Wälderhaus" und die Energiesparhäuser an der S-Bahn anzuschauen, wurde von unseren hilfsbereiten Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Wilhelmsburg geplant und durchgeführt.

Den Schülerinnen und Schülern der Humlebaek Skole und unserer Stadtteilschule, sowie den beteiligten Lehrkräften und den Ansprechpartnern für „Internationales“, Herrn Christian Brendholdt für die Humlebaek Skole und Frau Ursula Schulz für die Stadtteilschule Wilhelmsburg gilt ein gebührender Dank und ein „dicker Klatscher“ auf  die Schulter für die tolle Zusammenarbeit zwischen unseren Schulen. Wir sind gespannt was noch auf die Beine gestellt wird!

Herr Schreiter (Abteilungsleiter 8-10) und Christian Brendholdt (Beauftragter Internationales Humlebaek Skole).
Kreativer Kunstunterricht im "arty studio".
Internationaler Chemieunterricht bei Herrn Lund.
Musikunterricht auf Englisch.
Herr Bonnin mischt ordentlich mit.
Unsere Kunstlehrerin Frau Wiemer in ihrem Element.

Streitschlichtung 2.0

Es ist soweit. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg hat neue Streitschlichterinnen und Streitschlichter!

Gemeinsam mit Schülerinnen aus dem Profil „Streitschlichtung“ des 10. Jahrgangs wurden in einem Freizeitkurs und dem Wahlpflichtkurs „Service Learning“ 22 Schülerinnen und Schüler aus dem 7. Jahrgang ausgebildet. Somit können ab jetzt wieder Aufsichten und Schlichtungen in den großen Pausen auf dem Schulhof Perlstieg stattfinden. Die Streitschlichter könnt ihr an ihren schwarzen und gelben Westen erkennen und jederzeit ansprechen! 

Ab dem neuen Schuljahr können die ausgebildeten Schülerinnen und Schüler auf dem Gelände der „blauen Schule“ weiter schlichten. Eine weitere Ausbildung von StreitschlichterInnen und Streitschlichtern am Standort Perlstieg ist in Planung.

Wir haben genauer nachgefragt – vier Schülerinnen und Schüler des Profils „Streitschlichtung“ haben die Siebtklässlerinnen und Siebtklässler ausgebildet. Sie unterstützten tatkräftig die Lehrkräfte bei der Ausbildung mit genauer Ablaufplanung des Unterrichts, Einbindung von Rollenspielen, der Entwicklung von Arbeitsblättern, Tests und Arbeiten. Das Handwerkszeug, um anzuleiten und als Multiplikatoren tätig zu sein, erlernten sie in ihrem dreijährigen Profil „Streitschlichtung“. Das ist toll, denn so kann für die Stadtteilschule Wilhelmsburg nachhaltig sichergestellt werden, dass die Streitschlichter ihrem wichtigen Job auf dem Schulhof nachkommen können.

Gizem und Joana aus dem Profil Streitschlichtung betonen, „es sei zu sehen, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Ausbildung weiterentwickelt haben, es ernst nehmen und auch Spaß daran haben.“ Sie hätten „verstanden, was ein Konflikt ist und wie man deeskalierend wirken kann. Es gehöre mehr dazu als eine kleine Entschuldigung.“ Die Rolle als Lehrkraft „ist herausfordernd, aber auch gewinnbringend, die Verantwortung zu tragen und selbstständig zu arbeiten.“

Wir sagen: Herzlichen Glückwunsch! Eure Arbeit als Streitschlichterinnen und Streitschlichter ist ein wesentlicher Bestandteil für die gute Atmosphäre auf dem Schulhof.

Für aufkommende Fragen stehen euch die betreuenden Lehrerinnen Frau Zeeck und Frau Staade jederzeit zur Verfügung.

"Learning by singing"

Viert- und Fünftklässler der Stadtteilschule Wilhelmsburg erarbeiten englische Songs in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Musikprofi Paul O´Brien und gaben großartiges Abschlusskonzert.

An einem Musikworkshop der besonderen Art nahmen in der vergangenen Woche rund 40 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg teil. Eine Woche lang kamen sie in den Genuss, täglich zwei Stunden in Kleingruppen mit dem bekannten kanadischen Sänger und Gitarristen Paul O´Brien zusammen zu arbeiten: Lieder einstudieren, Singtechniken erproben aber auch selber kreativ werden - und das alles auf Englisch! Bereits zum zweiten Mal besuchte Paul O´Brien die STS Wilhelmsburg und da Paul O`Brien ausschließlich Englisch spricht, waren die teilnehmenden Schüler "gezwungen", ihre Englischkenntnisse in einer "echten" Situation anzuwenden. In einer konzentrierten und zugleich sehr entspannten Unterrichtsatmosphäre gelang es dem ehemaligen Lehrer O`Brien, die Kinder zum ständigen Sprechen zu animieren. Neue Vokabeln und Ausdrücke lernten die neun, zehn und elfjährigen Schüler "by doing".

Musik- und Englischlehrerin Elena Deutschmann, die den Workshop organisiert hat, zeigte sich am Ende der Woche hochzufrieden: „Neu war dieses Mal, dass nicht nur Fünftklässler an dem Seminar teilnehmen durften sondern auch Viertklässler. Es war großartig anzusehen, wie sich die Kinder selbstverständlich mischten und neue Freundschaften entstanden.  Und: Spätestens am dritten Tag waren alle Kinder in der englischen Sprache angekommen.“

Nach fünf Tagen Erarbeitungszeit gaben die Schülerinnen und Schüler der STS Wilhelmsburg ein 90-minütiges Konzert in der Schulaula.
Adita Domazeti übt mit Paul O´Brien ihren Solopart.

An dem Workshop nahmen lediglich Schülerinnen und Schüler teil, die sich im Vorfelde um einen Platz beworben hatten. So war sichergestellt, dass sehr interessierte Schüler mitmachten.  Die zehnjährige Vanessea Dimitrova, die Paul O´Brien und Elena Deutschmann mit ihren außergewöhnlich guten Englischkenntnissen tief beeindruckte, meinte: "Ich genieße es, so viel Englisch hören und sprechen zu können.  Hier wird uns etwas ganz Besonderes geboten, und Paul ist richtig nett.“

Gänsehaut! Isabell singt „Girls like you“ von Maroon 5.

Am Ende der Woche präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihrer Familie und ihren Freunden, was sie binnen einer Schulwoche gelernt hatten. Ein 90-minütiges, abwechslungsreiches Konzert begeisterte und verzauberte das Publikum. L. Domazeti, Mutter von Ardita strahlte: „Das ist ein richtig tolles Projekt. Erstaunlich, was die Kinder nach nur fünf Tagen auf die Bühne gebracht haben. Ich bin sehr stolz auf meine Tochter.“ Schulleiterin Katja Schlünzen freute sich, dass sehr viele Eltern zum Konzert gekommen waren. „Alle Kinder konnten sich mit ihren Talenten bei diesem Projekt erfolgreich einbringen. Es ist schön zu sehen, wie die Lehrerinnen und Lehrer die Talente ihrer Schülerinnen und Schüler entdecken und diese fördern.“

Ardita Domazetis (vorne links) Schwestern und Mutter waren sehr stolz.
So bringt der Auftritt Spaß: professionelle musikalische Begleitung, Beleuchtung und Nebelmaschine.
Paul O´Brien und Elena Deutschmann unterstützten ihre Nachwuchsstars mit Gitarre und Keyboard.

Paul O'Brien Live at Stadtteilschule Wilhelmsburg

Wilhelmsburger Insellauf bei „Sahnewetter“ – Selbstverständlich war die Stadtteilschule Wilhelmsburg dabei!

Alle Läuferinnen und Läufer unserer Sekundarstufe haben die 10km erfolgreich gemeistert.

Highlights des Tages: Von 65 auf 116 und Sneaker für den Schulsieg!

Am 7. April haben wir zum zweiten Mal an Hamburgs ältestem Laufwettkampf, dem Wilhelmsburger Insellauf, teilgenommen und dabei die Teilnehmerzahl noch einmal steigern können: Insgesamt 116 Läuferinnen und Läufer haben sich bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein an die Laufstrecken gewagt.

Die Vorfreude auf den Schülerlauf, an dem unsere Grundschule teilnahm, war riesig. 101 Schülerinnen und Schüler sind mitgelaufen!!

Die große Anzahl von Läuferinnen und Läufern aus der Grundschule war bemerkenswert. Die Grundschule brachte 98 Läuferinnen und Läufern für die 1,2 km Strecke an den Start und konnte sogar drei Schüler für die 5 km Strecke gewinnen. Die oberen Jahrgänge haben die 10 km erfolgreich in Angriff genommen: Alle fünfzehn Sportlerinnen und Sportler haben die Herausforderung gemeistert und sind glücklich im Ziel angekommen!

Die Stimmung war großartig, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer haben gemeinsam angefeuert und den Lauf ihrer Kinder gefeiert. Nach erfolgreicher Teilnahme hielten die Schülerinnen und Schüler stolz ihre Medaille in den Händen. „Hut ab“, wir haben richtige Talente dabei!

Zehra Elif Bayram, Emma Piersig und Vanda Jamilato Balde waren sichtlich stolz auf ihren Lauf. Tolle Leistung!
Jason holte ganz "entspannt" den Schulsieg!

Jason Duarte aus unserem 10. Jahrgang hat die 10 km in fantastischen 39:38 Minuten zurückgelegt und konnte seine erstaunliche Leistung vom letzten Jahr stark verbessern (Vorjahresleistung 45:22 Minuten). Er stand zusammen mit den Profis als 7. der Overall-Wertung auf dem Podest und wurde gebührend geehrt – Wilhelmsburg hat sein nächstes Großtalent, zumal ihn „lässige“ Sneaker über die Distanz trugen. Wir können uns nur allzu leicht vorstellen welche Zeiten Jason erreichen könnte, wenn er das Schuhwerk optimiert. Die Bestleistung von Triathlet Golo Röhrken war mit 36:33 Minuten nur „schlappe“ 3:05  schneller.

Jason erklärt nach dem Lauf: „Ich habe schnell mein Tempo gefunden. Anscheinend wäre Leichtathletik was für mich.“ Das können wir bestätigen, viele Vereine werden ein Auge auf ihn werfen.

Jason steht mit den Gewinnern des Insellaufes auf dem Podest!

Es herrschte eine tolle Atmosphäre auf dem Platz zwischen den Schulen an der Krieterstraße: Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Lauferfolge. Mit den Sportleibchen und den auffallenden hellblauen Trikots, auf denen unser Schullogo zu sehen war, waren unsere Läuferinnen und Läufer auf der Strecke sofort prima zu erkennen.

Ein großer Dank geht an die Eltern, an die Läuferinnen und Läufer und an die großartige Organisation der betreuenden Lehrkräfte. Alle waren sich am Ende sicher, dass sie im nächsten Jahr 100 prozentig wieder mit dabei sind!

„Echt gepflegt“ – Aktionstag Pflege an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Am 25.03.2019 fand an der Stadtteilschule Wilhelmsburg der erste Hamburger Aktionstag zum Thema Pflege statt. Ziel des Aktionstags war, jungen Menschen die Vielschichtigkeit des Pflegeberufs näher zu bringen und sie für diesen Beruf zu begeistern.

Am Vormittag konnten interessierte Wilhelmsburger Schülerinnen und Schüler nachspüren, wie es sich anfühlt, wenn im Alter die Kräfte, die Gelenkigkeit und die Sehkraft schwinden. Dazu stiegen sie beispielsweise in einen Spezialanzug, der die Jugendlichen um 60 Jahre „altern“ ließ. Erfahrene Wilhelmsburger Fachkräfte aus dem Bereich Pflege, sogenannte Stadtteilbotschafter, berichteten den jungen Menschen aus ihrem Berufsalltag, warben für den Beruf und zeigten die vielen Weiterbildungsmöglichkeiten auf. Auf einem „Marktplatz“ informierten verschiedene Hamburger Krankenhäuser und Pflegedienste über ihre Pflegeberufe.

Es war sicherlich kein Zufall, dass der Aktionstag Pflege an der Stadtteilschule Wilhelmsburg stattfand. Bereits seit über einem Jahr plant die Stadtteilschule Wilhelmsburg zusammen mit dem Wilhelmsburger Krankenhaus Groß-Sand erfolgreich eine Profilklasse mit dem Schwerpunkt Pflege. Ab dem neuen Schuljahr wird unter der Leitung des Junglehrers Felix Köhn an der Stadtteilschule Wilhelmsburg die Profilklasse „Gesundheit – Mit Groß-Sand fit durchs Leben“ starten.

20 pflegeaffine Schülerinnen und Schüler werden an ihrem Profiltag einen Mix aus Theorie und Praxis rund um das Thema Gesundheit erleben: Wie sieht ein Krankenhaus von innen aus? Wie halte ich meinen Körper fit? Was kann ich als Ersthelfer an einer Unfallstelle tun? Welche Tropenkrankheiten gibt es? Weiterhin besteht für die Dreizehnjährigen die Möglichkeit, mit Fachärzten und Pflegekräften vor Ort ins Gespräch zu kommen. Im wöchentlichen Wechsel wird der Profiltag im Krankenhaus Groß-Sand oder im Klassenzimmer stattfinden. „Ich glaube, dass wir mit dieser Profilklasse den Nerv unserer Schülerinnen und Schüler getroffen haben. Weitaus mehr Jugendliche haben sich für dieses Profil beworben als Plätze vorhanden sind. Auf den Start nach den Sommerferien freue ich mich bereits riesig“, erklärt Felix Köhn freudig.

„Diese Kooperation ist für unsere Schülerschaft das Richtige“, weiß Katja Schlünzen, Schulleiterin der Stadtteilschule Wilhelmsburg. „Die Schülerinnen und Schüler können Berührungsängste abbauen, sich qualifizieren und Erfahrungen sammeln. Auf dieser Grundlage können sie sich dann nach der Schulzeit für oder gegen den Pflegeberuf entscheiden.“ 

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) wies auf der anschließenden Podiumsdiskussion in der Aula auf die sehr guten Berufsaussichten hin. Es gäbe einen hohen Bedarf an Pflegekräften, da die Menschen immer älter würden. Bildungssenator Ties Rabe (SPD) erklärte den gespannt lauschenden Schülerinnen und Schüler, dass der Pflegeberuf ein sehr sinnstiftender Beruf sei. Er selber habe als junger Mensch im Bereich Pflege gearbeitet. Weiterhin machte er aber auch deutlich, dass die Ausbildung ihnen einiges abverlangen werde.

Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks, Schulleiterin Katja Schlünzen und Bildungssenator Ties Rabe waren sich einig: Schulen sind ein guter Ort, um junge Menschen für Pflegeberufe zu begeistern. (Foto: Hahn-Möller)
Alina Domazeti fand den Aktionstag sehr schön. Ihr erstes Praktikum machte sie im Altenheim. (Foto: Hahn-Möller)

Schülerin Alina Domazeti (14 Jahre) fand den Aktionstag sehr gut. „Ich habe mein erstes Praktikum im Altersheim gemacht. Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt; es war aber eigentlich gut, denn die Pfleger und Bewohner waren sehr nett. Heute fand ich gut, dass ich nachvollziehen konnte, wie es sich anfühlt, mit einem Handicap zu leben. Ich hätte mir allerdings noch mehr Informationen über den Pflegeberuf gewünscht.“

Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks stellte in Aussicht, weitere Aktionstage zum Thema Pflege an Hamburger Schulen in Zukunft stattfinden zu lassen.

v.l.n.r.: Frau Christensen (Pflegekraft) Gizem, (mit Verband), Flor, Anna-Caterina Foto: HIBB
Ties Rabe und Cornelia Prüfer Storcks applaudieren allen Pflegekräften. (Foto: Hahn-Möller)

Mädchen der Stadtteilschule Wilhelmsburg treffen Aydan Özoguz

Wie frei will man leben? Welche Erwartungen habe ich an meinen Partner? Diese und weitere Fragen beschäftigten den Jahrgang 9 der Stadtteilschule Wilhelmsburg im Januar in einer Projektwoche zu den Themen Liebe, Partnerschaft und Sexualität.

Bei der Beantwortung der Fragen und Reflexion der eigenen Erwartungen gab es von rosaroten Zukunftsbeschreibungen bis hin zu stark eingeschränkter Persönlichkeitsentfaltung durchaus große Diskrepanzen. In geschlechtergetrennten Gruppen kam zum Vorschein, dass der ein oder andere Junge und auch einige Mädchen Vorstellungen über Familie, Ehe und Partnerschaft haben, die den Partner in seiner eigenen Freiheit beschränken. Dieses Spannungsverhältnis wollten die Schülerinnen des neunten Jahrgangs der Stadtteilschule weiter diskutieren. So kam die Idee, über einen Kontakt unseres Lehrers Herrn Kelber-Bretz, die Politikerin Aydan Özoguz zu uns einzuladen.

Die Schülerinnen befragten Aydan Özoguz im Pavillon der Weimarer Straße außerhalb der Schule an einem neutralen Ort, um sehr persönliche Fragen zu Familie, Partnerschaft, Ehe und Beruf zu stellen. Frau Özoguz, die wie viele unserer Schülerinnen Migrationshintergrund hat und den Spagat zwischen Familiengründung und beruflicher Karriere meisterte, nahm sich dieser Fragen sehr ausführlich an, berichtete über persönliche Erfahrungen und fasste schlussendlich mit den Schülerinnen folgenden Appell:

Führt Gespräche, wenn euch etwas stört. Entwickelt eine Haltung, sagt eure Meinung und nehmt Hilfe an. Findet Streit oder Beleidigungen nicht witzig, sondern sagt wirklich was ihr denkt. Auch bei Kleinigkeiten lohnt es sich zu reagieren!

Für beide Seiten war der Austausch sehr gewinnbringend. Die Schülerinnen der Stadtteilschule waren erleichtert viele Fragen beantwortet zu bekommen und sichtlich stolz mit einer Politikerin ein Gespräch zu führen. Dieses Format kann gerne wiederholt werden!

Knusperkeks erhält bunten Eingang 

Das Profil "Kunst und Design" bei der offiziellen Einweihung ihres Kunstwerkes.

Schülerinnen und Schüler des Profils „Kunst und Design“ spendieren dem neuen Café Knusperkeks einen Eyecatcher!

Farbenfroh und voller Kreativität - Spaziergänger und Kunden bleiben staunend am Eingang des Cafés Knusperkeks in der Veringstraße stehen. Von total bunt bis schlicht und elegant sind alle möglichen Muster, Formen und Zeichnungen vertreten. 

Das Projekt mit Frau Carla Binter, Künstlerin und Pädagogin, ist schon das dritte dieser Art mit der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Tutorin Ines Janssen hat in vorherigen Projekten mit Frau Binter die Säule am Eingang des Schulgebäudes an der Rotenhäuser Straße und das Fliesenbild gegenüber der Mannesallee mit Schülerinnen und Schülern gestaltet.

„Die Idee ist Standorte künstlerisch in Szene zu setzen und Kindern und Jugendlichen die Chance zu ermöglichen Kunst und Kreativität im öffentlichen Raum zu zeigen und so indirekt mitzubestimmen.“ Carla Binter, Künstlerin und Pädagogin

In der Profilprojektwoche im September 2018 nahm alles seinen Lauf. Fliesen wurden in unserem Töpferkeller zurechtgeschnitten, Muster gezeichnet und Flächen modelliert. Die Schülerinnen und Schüler hätten sehr sauber, geduldig und ideenreich an ihren Fliesen gearbeitet, so Tutorin Ines Janssen und Künstlerin Carla Binter. 

Es ist klar, warum so viele Gäste und Spaziergänger kurz innehalten, denn zu sehen ist viel: eine Welt oder Seifenblasen, die aussehen wie ein Keks, dreidimensionale feine Zeichnungen oder politische Statements für Umweltschutz und gegen Rassismus. Viele Schülerinnen und Schüler haben ihren Namen für die Ewigkeit auf einer der zahlreichen Fliesen hinterlassen, sodass sie auch nach ihrer Zeit an der Stadtteilschule Wilhelmsburg ihren Familien und Freunden das wunderbare Kunstwerk zeigen können.

Die Inhaber des mit viel Liebe eingerichteten Cafés sind ehemalige Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Ihnen gefiel das Fliesenbild gegenüber der Mannesallee und so knüpften sie den Kontakt zur Schule.

Die Inhaber des Café Knusperkeks sind begeistert von ihrem einzigartigen Eingang.

„Der Eingang am Kreisel ist ein richtiger Eyecatcher, gerade wenn die Sonne rauf scheint. Gäste bleiben stehen und schauen sich die Schülerarbeiten an. Es hat Spaß gemacht die Schule wieder zu sehen.“ Badou Kersten, Mitinhaber des Cafés Knusperkeks

Natalia Gafour und Semih Manaz, Schüler des Profils Kunst und Design (Klasse 8b) begrüßten die Klasse, die Künstlerin und ihre Tutorin zur offiziellen Einweihung des Kunstwerkes im Café Knusperkeks und hielten eine spontane Rede.

„Der Eingang sollte bunt und vielfältig sein, es hat sehr viel Spaß gemacht mit einer Künstlerin zusammen zu arbeiten.“ Natalia und Semih, Schüler der 8b

Demokratie lernen – Partizipation gemeinsam gestalten

Ende Februar hat unsere Schule zum dritten Mal an der pädagogischen Werkstatt „Demokratie lernen – Partizipation gemeinsam gestalten“ teilgenommen. Im Rahmen der Werkstatt erarbeiten zwölf Schulen aus Hamburg in Kooperation mit dem Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung und der Deutschen Schulakademie gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern Entwicklungsziele. An unserer Schule nehmen der Abteilungsleiter Herr Schreiter, die Verbindungslehrer Herr Lund und Herr Smarz sowie Schülerinnen und Schüler aus Jahrgang 10 teil.

Jana, Joana, Sümeyye und Awa aus Jahrgang 10 treffen sich alle zwei Wochen mit Herrn Schreiter, Herrn Lund und Herrn Smarz und entwickeln neue Ideen und Konzepte in der „demokratischen Schulgruppe“. Aktuell wird unter anderem am Klassenrat gearbeitet. Des Weiteren beschäftigt sich die Gruppe damit, wie die Meinung und das Feedback der Schülerinnen und Schüler als Rückmeldung für den Unterricht besser genutzt werden kann. 

Wir sind gespannt, welche Früchte unsere Arbeit tragen wird und sind davon überzeugt, dass unsere Schule von einer weiteren demokratischen Öffnung profitieren kann. 

Jana Zubova, Herr Smarz, Sümeyye Ekici, Herr Schreiter, Awa Djobo, Herr Lund und Joana Santos da Costa

The Voice of Wilhelmsburg – Gänsehaut pur

Marwa Belakrimi, Klasse 5b

Stadtteilschule Wilhelmsburg veranstaltet erstmals The Voice of Wilhelmsburg. Das Event ist jetzt schon ein Klassiker.

Was für ein Mut der Sängerinnen und Sänger, was für eine Stimmung in der Aula. Nach einem Vorentscheid, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Song per Sprachnachricht an ihre Musiklehrerinnen und Musiklehrer schickten, stand fest: 16 Schülerinnen und Schüler durften sich auf das große Finale freuen.

Die Nachfrage war groß, die Karten schnell ausverkauft und die Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg bis auf den letzten Platz voll und ausgebucht. An einem Freitagabend wurde nun in der Schule gesungen, gefeiert, bestaunt und applaudiert. Lehrer, Schüler und Eltern rückten an diesem Abend eng zusammen und genossen die fulminante Show-Atmosphäre mit „Nebelmaschine“ und „Backgroundband“, deren Gesichter keine wenigeren waren, als die bekannten der Musiklehrerinnen und Musiklehrer unserer Schule. 

Schnell wurde klar, hier wird mit Niveau gesungen und „performt“. Die Sängerinnen und Sänger waren professionell vorbereitet und fühlten sich Stück für Stück in ihre Show, ihren Song, ein. Der Funke sprang nicht selten direkt auf das Publikum über. Die Zuschauer standen auf, klatschten, kreischten und hatten sichtlich großen Spaß und waren stolz auf ihre Freunde, Kinder und Schützlinge, die den Mut hatten vor diesem tollen Publikum aufzutreten. 

Ben Lobgesang, Musiklehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg und Mitorganisator der Veranstaltung, gab sich sehr positiv. Die Vorbereitungen hätten sich wirklich gelohnt und die Erwartungen der Musikkolleginnen und Musikkollegen wurden bei weitem übertroffen.

„Die Schule rückt zusammen! The Voice of Wilhelmsburg ist eine Veranstaltung die uns Lehrer und Schüler enger zusammenbringt. Positive Stimmung, wir stellen gemeinsam etwas auf die Beine, wir verbringen einen Freitagabend in der Schule und feiern Musik.“ Ben Lobgesang, Musiklehrer und Mitorganisator

Hasan (Jahrgang 7) mit Moderator Sebastian Meyhuber (Lehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg)

Besonders großen Mut erwies Hasan, der als einziger Junge am Wettbewerb teilnahm und sogar den Sieg mit dem Song „castle on the hill“ in seiner Altersgruppe feierte. Auf die Frage, wie er sich fühlte, als er mitbekam, dass er sich als einziger „Kerl“ für die Veranstaltung angemeldet hatte, antwortete er cool:

„Erst war ich schockiert, dann sprachlos und dann richtig motiviert.“ Hasan, Jahrgang 7

Der Moderator Sebastian Meyhuber, Lehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg und begeisterter Musiker, sprach jetzt schon von einem Klassiker für Wilhelmsburg.

„Zum Glück habe ich ein langärmliges Hemd an, sonst würdet ihr bis hinten ins Publikum meine Gänsehaut sehen. The Voice of Wilhelmsburg ist jetzt schon ein Klassiker!“ Sebastian Meyhuber, Lehrer der Stadtteilschule Wilhelmsburg und Moderator der Veranstaltung

Katja Schlünzen (Schulleiterin) freut sich über das Sponsoring von Frau Straat-Werner und Frau Brandt vom Lions Club Hamburg
Ebenfalls in der Jury: Martina Wegner und Silke Bieberstein (Schulbüro der Stadtteilschule Wilhelmsburg) und Nina Menrad (Lehrerin)
Moderator und Lehrer Sebastian Meyhuber mit Katja Schlünzen (Schulleiterin), Eva Bader (Musiklehrerin), Johannes Bonnin (Musiklehrer), Ben Lobgesang (Musiklehrer), Christopher Fendler (Musiklehrer), Elena Deutschmann (fehlt, wertet Juryergebnisse aus)

Zum Ende der Veranstaltung wurde die Leistung aller Sängerinnen und Sänger gebührend gefeiert und die Siegerinnen und Sieger der einzelnen Altersgruppen geehrt. Die Zeit verging zu schnell, so sangen viele Zuschauer noch in den Fluren der Schule die eben showreif vorgetragenen Hits.

Die Jury, bestehend aus Schulleiterin Katja Schlünzen, Frau Straat-Werner und Frau Brandt (beide Lions Club Hamburg), Martina Wegner und Silke Bieberstein (Schulbüro Stadtteilschule Wilhelmsburg), Nina Menrad und Thomas Maubach (Lehrer/in der Stadtteilschule Wilhelmsburg) tat sich mit ihren Entscheidungen schwer, zumal jeder Auftritt eine große persönliche Leistung war und sich die Sängerinnen und Sänger mit Bravur verkauften. 

Ein besonderer Dank gilt dem Lions Club, ohne deren Sponsoring wir diese Veranstaltung nicht in diesem Maße durchführen könnten, den Musikkolleginnen und Musikkollegen, die „The Voice of Wilhelmsburg“ in diesem Großformat organisierten und dem Wahlpflichtkurs „Service Learning“ von Frau Bader, die das Event mit Filmaufnahmen und Bedienung der Lichttechnik tatenreich unterstützten.  

Nun freuen wir uns auf eine mögliche Fortsetzung mit The Voice of Wilhelmsburg in 2020!

Marwa aus der 5b
Melissa aus der 5b
Safa aus der 5b
Yaren und Sara aus der 5d
Beyza und Yaren aus der 5d
Melanie und Lisa aus der 6a
Princella und Danait aus der 6a
Malika und Beyonce aus der 6a
Melisa aus der 7a
Burcu aus der 7b
Amina aus der 7d
Hasan aus der 7e
Belfin und Hewan aus Jahrgang 8
Evin aus der 9e
Nelly aus der 9a
Hayat aus Jahrgang 10