Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

News und Projekte aus der Sekundarstufe 1

Jahrgänge 6 und 7 starten „fit in den Herbst“

STS Wilhelmsburg mobilisiert gemeinsam mit Kooperationspartner Park Sport Insel e.V. 200 Schüler*innen

„Fit in den Herbst“ ist ein Bewegungs- und Fitness-Event von unserem Kooperationspartner Park Sport Insel e.V. für die 6. und 7. Klassen.
Am 21.09. war es soweit, die sechsten und siebten Klassen tauschten das Klassenzimmer mit dem nahegelegenen Inselpark. Zentrum der Veranstaltung war die „Welt der Bewegung“ im Inselpark Wilhelmsburg. Aufgrund gegenwärtiger Hygienekonzepte wurden die Veranstaltungsorte großzügig im Inselpark verteilt. So waren sporttreibende Schülerinnen und Schüler allgegenwärtig und präsentierten die fitte Stadtteilschule Wilhelmsburg.

Kamo Juwara, derzeit Praktikant bei der Sportjobs GmbH und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg, gibt den Startschuss für den Biathlon.
Anel und Kerim freuen sich über den Tag im Inselpark.

Sport, Spiel und Bewegung im Inselpark ist das Motto des Vereins Park Sport Insel e.V.

„Fit in den Herbst“ ist die zweite Auflage dieser Reihe, die im Juni 2022 in die nächste Runde gehen wird. Dann wie gewohnt mit den Jahrgängen 5 und 6.

Wenn es nach Anel und Kerim aus der 7b ginge, könnte dieser Tag öfter im Schuljahreskalender auftauchen:

„Wir müssen heute nicht in der Schule sein und können uns bewegen. Die Wurf- und Fangspiele gefallen uns. In Fußballtennis sind wir sehr gut.“

Die einzelnen Sportangebote für die Klassen wurden professionell von jungen Anleitern betreut, die selbst noch Schülerinnen und Schüler an anderen Schulen mit Sportprofil sind. Diese „Parksportpiloten“ hatten den Tag in die Hand genommen und ein sehr vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt. Neben Kubb, auch bekannt als Wikinger-Schach, gab es viele Wurf- und Fangstationen zu erkunden. Besonders begehrt waren Spikeball, Frisbee und Boule. Parallel führten die einzelnen Klassen einen Biathlon durch, in dem es darum ging, mit der Klasse gemeinsam eine Bestzeit aufzustellen und Zeitpunkte per Discgolf oder Funino-Tor zu erlangen. Der Biathlon setzte sich aus einer spannenden Laufstrecke und Geschicklichkeitsübungen zusammen. Die Ergebnisse zeigen, dass alle Klassen dieses Highlight mit Bravour meisterten und sichtlich Spaß dabei hatten.

Stärken konnten sich die Schülerinnen und Schüler an einer Snack-Station, die von unserer Auszubildenden Daniela und unserem Lehrer Thomas Bieser gemanagt wurde. Passende Musik wurde von Herrn Bonnin aufgelegt.

Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung mit ParkSportInsel e.V., bedanken uns bei allen Helferteams und sind stolz, dass zukünftig auch an unserer Schule „Parksportpiloten“ ausgebildet werden.

Weitere Impressionen aus dem Inselpark:

Stadtteilschule Wilhelmsburg gedenkt Wilhelmsburger Widerstandskämpfer Hans Leipelt an seinem 100. Geburtstag

Am 11.08.2021 fand die Geburtstagsfeier zum 100. Geburtstag von Hans Leipelt an der Stadtteilschule Wilhelmsburg statt. Die Schule, die Hans Leipelt als Schüler besuchte.

Hans Leipelt war in den 1930er Jahren Schüler der Oberschule Wilhelmsburg, der heutigen Stadtteilschule Wilhelmsburg.

Leipelts Großeltern waren Juden, deshalb wurden seine Familie und er als sogenannte „Halbjuden“ von den Nationalsozialisten verfolgt. Diese Ausgrenzung traf ihn tief und so trat er während seines Chemiestudiums in München der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ bei. Nach der Hinrichtung der Geschwister Scholl durch die Nationalsozialisten setzte Hans Leipelt die Verteilung von Flugblättern fort.

Klassensprecherteams der STSW vertraten ihre Klassen und empfingen die weißen Rosen.

Am Tag des 100. Geburtstags sahen die Schülerinnen und Schüler überall in den Schulgebäuden Bilder von Hans Leipelt. Alle Jahrgänge von Klasse 1 bis zur Oberstufe beschäftigten sich mit der Biographie der Familie Leipelt und möglichen Motiven Leipelts für seine Arbeit im Widerstand gegen das NS-Regime. Dazu gehörte selbstverständlich auch ein Exkurs zu der Widerstandsbewegung „weiße Rose“. Die Schülerinnen und Schüler begegneten dem Thema sehr ernsthaft und am Ende stand die Frage im Vordergrund „Was kann ich persönlich aus den Taten Leipelts lernen?“. Ein wahrhaftiges Gemeinschaftsgefühl in der Schule entstand zum einen, dass alle Schülerinnen und Schüler an exakt den gleichen Fragen zu Hans Leipelt arbeiteten und dazu Plakate erstellten. Aber auch die Erkenntnis, dass Hans Leipelt einst in dem gleichen Klassenraum lernte wie sie heute, berührte die Wilhelmsburger Schülerinnen und Schüler, wie auf der gleichtägigen Präsentation der Ergebnisse deutlich wurde.

Helga aus der 8c meint: „Hans Leipelt ist als Held gestorben. Er hat sich für Menschen eingesetzt. Ich habe erfahren, dass er auf unsere Schule ging. Das macht mich stolz!“

Die Ergebnisse wurden kreativ zusammengetragen.
Ameer, 8b, fasst die Ergebnisse seiner Klasse zusammen.
In allen Gebäuden und Eingängen hingen Bilder von Hans Leipelt. Er war einer von uns!

Besonders emotional wurde es am Ende der Präsentation: Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt eine weiße Rose mit dem Auftrag, Familie und Freunde über Hans Leipelts Engagement für Gerechtigkeit zu informieren.

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg wird ihre Arbeitsergebnisse der Familie von Hans Leipelt in die USA schicken. Seit einiger Zeit pflegt sie Kontakt zur Familie.

Martin und Princilla präsentieren ein Ergebnis aus ihrer Klasse 9a.
Nasika und Hewan aus der 11a sind von Hans Leipelts Taten sehr berührt.
Christiano und Precious präsentieren Ergebnisse aus der 10e.

Precious aus 10e hält emotional fest:
„Ich fand es heldenhaft und er hat seine Ziele im Auge behalten, obwohl er sein Leben riskiert hat und daran starb. Ich finde bemerkenswert, dass er seine Meinung so laut kundgetan hat.“

Nasika und Hewan aus der 11a:
„Wir werden dich nicht vergessen.“

Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse tragen die weiße Rose und ihr Wissen über Hans Leipelt in den Stadtteil.

Genety - Dein Bildungslotse e.V. Tanzprojekt "We have a Dream! - Tanz für Toleranz!"

"We have a Dream ! - Tanz für Toleranz !

Ahoi zusammen,
"We have a Dream ! - Tanz für Toleranz !
Das war der Titel der erfolgreichen Flashmob-Performanceim Sommer 2021 der Jugendlichen aus Hamburg Wilhelmsburg.Trotz großer Hitze entstanden coole Moves zum Thema Rassismus. Die Klasse 7b der Stadtteilschule Wilhelmsburg führte dieses Projekt mit Genety - Dein Bildungslotse e.V. durch.

Großer Dank für die Unterstützung geht an Genety - Dein Bildungslotse e.V. und den Chance Tanz e.V. im Rahmen des Förderprogramms Kultur macht stark des BMBF.

Stadtteilschule Wilhelmsburg startet mit Schwung und neuen Ideen in das Schuljahr 2021/22

Neu denken, Neues wagen – wenn nicht jetzt, wann dann?! Das denken sich die Fachbereichsleitungen der Stadtteilschule Wilhelmsburg und unser Didaktischer Leiter, Jan Breitenstein.

Wir wissen noch nicht, wann wir ohne Pandemiebedingungen unserer pädagogischen Arbeit nachgehen. Was wir aber wissen, ist, dass sich die Schule im dynamischen Wandel befindet und sich den Gegebenheiten anpassen muss. Im Kontext von Schul- und Unterrichtsentwicklung wollen wir Konzepte überdenken, ausbauen und Neues erproben – den Bedürfnissen unserer Schülerschaft gerecht werden. Das war schon immer unser Anspruch und ist uns eine Herzensangelegenheit. Alle Fachbereichsleitungen unserer Schule bestritten in den ersten Tagen Fortbildungen zur agilen und adaptiven Entwicklung unserer Schule. Die Fortbildung „Design Thinking“ hilft uns neue Wege in der Ideenentwicklung zu gehen. Im Alltag steht häufig der „innere Kritiker“ im Weg.

„Gerade jetzt scheint ein guter Zeitpunkt zu sein, Schule zu „denken“, den Schwung der neuen Motivation des sozialen Zusammenkommens am Ende der Pandemie mitzunehmen. Kreative Techniken helfen uns, Ideenkiller ausfindig zu machen und mit offener Haltung unsere Schule weiterzuentwickeln.“  Beitrag einer Fachleitung

„Design Thinking ist gegenwärtig ein für Schule oftmals noch unbekannter Ansatz, um Entwicklungsaufgaben situations- und interaktionsadäquat lösen zu können. Nicht jedoch an unserer Schule. Durch engagierte Bereichs- und Fachleitungen und deren Teams gelingt es uns, zukunftsweisende Prototypen für das Gestalten von Lernangeboten, in herausfordernden Zeiten zu entwickeln. Was unsere Kolleginnen und Kollegen hier an Engagement zeigen, darf als herausragend bezeichnet werden.“

Jan Breitenstein, Didaktischer Leiter, STSW

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg geht den nächsten Schritt zur Transformation der Bildung, im 21. Jahrhundert

Lernen personalisieren? Personalisiertes Lernen mit Digitalen Medien ermöglichen? Die Stadtteilschule Wilhelmsburg startet das Roll Out des digitalen Logbuchs, des Lernlogs der Montag Stiftung „Jugend und Gesellschaft“.

Lernen in digitalen Welten wird, nicht zuletzt auch auf Grund der Corona-Pandemie, zunehmend realer und bedeutsamer. Immer mehr Schulen entdecken die Möglichkeit(en), die ihnen digitale Tools zum zeitgemäßen, personalisierten Lernen bieten können.

So auch die Stadtteilschule Wilhelmsburg. Als eine von bundesweit zwanzig, von der Montag Stiftung „Jugend und Gesellschaft“ ausgewählten Schulen erproben sich in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer teilnehmender Klassen unserer Schule darin, Lernen digital zu personalisieren. Die Schülerinnen und Schüler der STSW haben dadurch die Chance, als Lernende, ein wachsendes Lernangebot erfahren zu können, durch das sie ihr Lernen selber planen, überprüfen, reflektieren und dokumentieren können; Kompetenzorientiert und selbstgesteuert, gecoacht von Lehrkräften als Lernbegleitende. Durch das Nutzen des Lernlogs bieten sich hierzu zahlreiche Optionen: Lernangebote können von Lehrkräften angelegt und von Schülerinnen und Schülern mitgestaltet werden, Feedback gegeben und genutzt werden, Lernen sowie das Planen von Lernen kann orts- und zeitunabhängig stattfinden und die Lernenden können (in Rücksprache mit ihren Lernbegleitenden) selber entscheiden, zu Was sie, Wie, Wann, mit Wem lernen wollen. Die Möglichkeiten sind vielfältig…

Vielfältig waren auch die ersten Schulungen der Lehrkräfte und Lernenden. Zum Start des Schuljahres haben Katja Anokhina und Lisa Schmidt, Mitarbeiterinnen der Stiftung, zusammen mit Felix Köhn, Koordinator Digitales, zunächst die Lehrkräfte zu Lernlog-Teachers, zwei Wochen später jeweils zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse zu Lernlog-Scouts fortgebildet.

Doch damit nicht genug. Das Projekt „Lernlog“ bietet ein Netzwerk und Unterstützung für bundesweit zwanzig Schulen, welches nun auch von der STSW genutzt werden kann. Gemeinsame pädagogische Impulse, Entwicklungsworkshops, schulübergreifendes Erstellen von Lernmaterialien, Schulungen von Schülerinnen und Schülern zu Lernlog-Scouts, bundesweite Workshops „von Lernlog-Scouts für Lernlog-Scouts“, Barcamps zur Digitalen Bildung und, und, und… In einem ko-konstruktiven Prozess der teilnehmenden Schulen sollen die Software des Lernlogs wie auch die Lernangebote der Schulen, den Bedürfnissen der Lernenden und Lernbegleitenden gerecht(er) werden, weiter entwickelt und erprobt werden. Anders gesagt: Gelebt wird eine partizipative Entwicklung eines Tools für das zeitgemäße Lernen der Schülerinnen und Schüler – von der Basis für die Basis. Die Zukunft des Lernens hat begonnen und die Stadtteilschule Wilhelmsburg ist mit dabei. Wir sind gespannt…!

Das Roll-Out wird von Expertinnen der Montag-Stiftungen begleitet (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).
Erste Ansicht des lernlogs (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).
Das Kollegium erprobt die ersten Schritte im lernlog (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).
Die Fortbildung fand in unserer neuen Kantine statt (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).

Link zu weiteren Informationen: Lernlog - Dein digitaler Lernbegleiter


Beitrag der MJG auf #Twitter

Bildrechte: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“

Schülerinnen und Schüler setzen sich für den Ocean Day / Klimatag am 8. Juni 2021 ein

Am 8. Juni ist jedes Jahr der weltweite Oceans Day. Als Klimaschule haben sich alle Jahrgänge in den ersten beiden Stunden mit Ocean- und Klimathemen beschäftigt, um das Bewusstsein für den Einfluss des Menschen auf die Umwelt und die Folgen aufmerksam zu machen. Als zentraler Gegenstand dienten die SDGs.

Im Rahmen des Themas „Abfall“ haben die Klassen von der Vorschule bis zur 3. Klasse aus alten Broschüren Geschenktüten gebastelt. Die 4. bis 6. Klasse hat sich rund um den Einfluss unserer Ernährung auf das Klima informiert. Die Mittelstufe hat Tipps für die Schule entwickelt, wie wir noch mehr Plastik vermeiden können, um den Plastikabfall im Meer zu reduzieren. 450 Jahre dauert es bis sich eine Plastikflasche zersetzt hat. Die Oberstufe entwickelte ein Quiz zum globalen Problem der Überraschung der Weltmeere.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler ist groß und alle freuen sich schon auf die MaritimeProfilWoche Ende Juni.

Stolz halten die Schülerinnen und Schüler der 3b ihre selbstgebastelten Geschenktüten aus alten Karten hoch.
Die 6. Klasse hat sich mit der Klimawaage ein Bild über den Einfluss unserer Ernährung auf das Kima gemacht.
Die Klassen 7 und 8 haben den Einfluss des Plastiks auf die Meere erforscht. Am Ende sind Tipps für die Vermeidung von Plastik in der Schule und im Alltag entstanden.

Stadtteilschule Wilhelmsburg erhält wieder Gütesiegel Klimaschule

Bereits zum fünften Mal in Folge hat die Stadtteilschule Wilhelmsburg das begehrte Gütesiegel "Klimaschule" von der Stadt Hamburg erhalten. Mit dieser Auszeichnung, die lediglich alle zwei Jahre verliehen wird, ehrt die Stadt Hamburg Schulen, die systematisch und gemeinsam mit der Schulgemeinschaft nachweislich an der Reduktion der schulischen CO2-Emissionen arbeiten.

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg, die bereits seit 2012 das Gütesiegel „Klimaschule“ trägt, beschäftigt sich basierend auf ihrem schuleigenen Klimaschutzplan vielfältig mit dem Klimaschutz.

Bemerkenswert: Bereits ab der Vorschule arbeiten die Schüler*innen der Stadtteilschule Wilhelmsburg aktiv bei der Umsetzung des schuleigenen Klimaschutzplans mit. Wie ein roter Faden spinnen sich die verschiedenen Klimaschutzprojekte durch die aufsteigenden Jahrgänge bis hin zur Oberstufe.

„Damit tragen wir den Klimaschutzgedanken wiederkehrend in die Köpfe unserer Schüler*innen und Lehrer*innen“, erklärt Angela Kobahn, Klimaschutzbeauftragte der Schule.

In der Vor- und Grundschule fand beispielsweise im September 2020 ein Projekttag „Zu Fuß zur Schule“ statt, es gab eine Fortbildung zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt von den Jahrgänge 9 und 10 und die Schüler*innen erstellten eigenes Waschpulver. „Dass wir trotz des turbulenten Corona-Schuljahrs die Auszeichnung Klimaschule erhalten haben, zeigt, dass unser Klimaplan auf sehr soliden Füßen steht. Wir freuen uns alle sehr!“, strahlt Kerstin Sachau, die 2. Klimaschutzbeauftragte.

Ein herzlicher Dank allen aktiven Helfer*innen!

Karneval Konferenz mit der Klasse 5e

Auch im Fernunterricht wollten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5e nicht auf Fasching verzichten und hatten viel Spaß in Ihrer Karneval-Konferenz.

Die Englischlehrerinnen Frau Sander und Frau Rosendahl - eine Flamenco-Tänzerin und eine Wikingerin, erfreuten sich an den kreativen Verkleidungen der Kinder in der Klasse 5e. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele tolle Ideen selbst, und auch zusammen mit ihren Eltern gestaltet: ein mysteriöser Mann, ein unheimliches Gespenst, ein gruseliger Vampir, ein süßes Schaf, ein cooler Cowboy, 2 kuschelige Katzen, eine hübsche Indianerin und sogar Comander Rex von Star Wars war dabei. Das habt ihr toll gemacht, Klasse 5e !

Entdecke den Unterschied

Videofilm ersetzt Tag der offenen Tür an der STS Wilhelmsburg

"Wir gehören zu Hamburgs erfolgreichsten Schulen, denn unsere Schülerinnen und Schüler haben einen hohen Lernzuwachs." Katja Schlünzen, Schulleiterin der Stadtteilschule Wilhelmsburg, hätte gerne persönlich Eltern sowie Schülerinnen und Schüler durch den hellen, freundlichen Neubau am Perlstieg geführt, um die modernen Fachräume präsentieren zu können. „Leider macht uns Corona in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung.“ Damit alle Interessierten einen umfassenden Eindruck davon erhalten, wie derzeit im Jahrgang 5 in den Schwerpunktklassen gearbeitet wird, hat die Stadtteilschule Wilhelmsburg einen Videofilm gedreht.

Vorstellung der Profile in Jahrgang 5

„Wir haben unsere Hausaufgaben im Bereich Digitalisierung gemacht“, erklärt Gabriella Krause, Abteilungsleiterin 5 – 7. In jeder Klasse hängt ein digitales Whiteboard, während des Hybridunterrichts im Frühling wurde der Unterricht live aus dem Klassenraum nach Hause gesendet und seit Dezember kommunizieren Kinder und Lehrkräfte über eine schuleigene elektronische Plattform. Lehrer-Arbeitsgruppen erstellten Konzepte für digitales Lernen. Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte werden in digitalen Methoden geschult.

„Unsere Fünftklässler werden aber nicht nur digital angesprochen. In dem Alter lernen die Kinder besonders gern und effektiv, wenn sie selbstständig handeln dürfen“, weiß Gabriella Krause. Aus diesem Grund bietet die Stadtteilschule Wilhelmsburg seit einigen Jahren mit Beginn der fünften Klasse Schwerpunktklassen an. An einem Tag in der Woche beschäftigen sich die Kinder intensiv mit ihrem thematischen Schwerpunkt. Ein breites Spektrum an Schwerpunkten gibt es bei den jetzigen Fünftklässlern: Musik, Englisch, Maritimes, Informatik, Mathematik.

Bei der Anmeldung für die fünfte Klasse dürfen die Kinder ihre Schwerpunktklasse wählen und auch Freunde nennen, mit denen sie zusammen sein möchten. „Unsere Klassenzusammensetzungen sind handverlesen. Wir geben uns sehr viel Mühe damit, Wünsche erfolgreich umzusetzen“, meint Gabriella Krause.

Ab der achten Klasse werden die Klassen neu zusammengesetzt, denn die Jugendlichen lernen dann in selbstgewählten Profilklassen - oft in Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg begleitet ihre Schülerinnen und Schüler zu allen Abschlüssen: ESA, MSA und Abitur und sorgt durch ihre ausgezeichnete Berufsbildung für einen „passenden Anschluss nach dem Abschluss“.

MINT-Tag 2020: Die ganze Schule im MINT-Fieber

Am 26.11. hat das MINTforum den MINT-Wettbewerb durchgeführt. Wir haben mit der gesamten Schule daran teilgenommen. Dieses Jahr ging es um den Klimaschutz und wieviel wir an CO2-Emissionen einsparen können, wenn wir unsere Lebensweise ein bisschen ändern. Die Schülerinnen und Schüler errechneten in Gruppen die Einsparungsergebnisse. Zum Schluss durfte jede Gruppe noch einen Werbeslogan zum Klimaschutz mit entsprechendem Logo zeichnen.

Diese kreative Aufgabe hat uns so gut gefallen, dass wir daraus noch einen schulinternen Wettbewerb ausgerufen haben. Zuerst wurden die Klassensieger gekürt, danach die Jahrgangssieger, die sich alle im MZE - Maritimen Zentrum Elbinseln trafen. Dort wurden von der Jury aus der Schulleiterin Katja Schlünzen und den Schulsprechern die drei Schulsieger gekürt. Alle Jahrgangssieger freuten sich über ihre Urkunde und einen Turnbeutel mit dem Schullogo. Die drei Siegerteams haben darüber hinaus auch noch Kinogutscheine gewonnen.

Preisübergabe des Schulsprecherteams an die Gruppe aus der 7b, die den 3. Preis gewonnen hat.
Aufgregt warten die Jahrgangssieger auf die Preisverleihung.
Klasse 7 überlegt sich einen Slogan für den Klimaschutz.
Der Französischkurs des Jahrgangs 9 rechnet.
Linn und Adis aus der 10e haben den 2. Preis gemacht.
1. Platz für Adi, Ali und Efe aus der Klasse 11a.

„uMINTerpretieren“: 45.000 Euro für Projekt der StS Wilhelmsburg

Artikel aus dem Neuen Ruf S.13 oben: Per Klick zur Ausgabe! (Text: Neuer Ruf, STSW Pressemitteilung)

Eine Umsetzung plant unser Bereich "Kulturelle Bildung"

Das Projekt uMINTerpretieren schlägt vor, einen dezidierten Profilkurs einzurichten, der von vornherein und ganz grundsätzlich als hybrider Kurs arbeiten soll: als Kurs, der gleichzeitig MINT und Kulturelle Bildung ist, als Kurs, der künstlerische und naturwissenschaftliche Forschung übereinanderlegt und neue Formen der Erkenntnisproduktion erzeugt. Ausgehend von den guten Erfahrungen, die wir mit der Begleitung durch externe Künstler*innen und Theaterpädagog*innen im Bereich der Kulturellen Bildung gewonnen haben, wollen wir diese Form der Zusammenarbeit jetzt auch auf externe Wissenschaftler*innen und Forscher*innen erweitern.

Das Projekt uMINTerpretieren schlägt vor, den neu zu schaffenden Profilkurs jedes Halbjahr im Umfang von sechs Wocheneinheiten von je einer Künstler*in und einer Wissenschaftler*in begleiten zu lassen. Das Projekt strebt eine umfassende Zusammenarbeit zwischen Künstler*in, Wissenschaftler*in und beteiligten Lehrer*innen an – eine gemeinsam entwickelte Unterrichtskonzeption. Dazu gehört auch, die jeweiligen Curricula übereinander zu legen und die jeweils geeigneten Schnittstellen zu identifizieren. Besonders wichtig ist dem Projekt, geeignete Präsentationsformen zu entwickeln, um die Ergebnisse des neuen Profils der Schulöffentlichkeit nahezubringen. Die Erfahrungen des ersten Projektjahres werden in die Ausformung des zweiten und dritten Projektjahres einfließen.

Wir hoffen, zum Ende des dritten Projektjahres, also nach einem kompletten Zyklus des ersten Profilkurses, die Validität unseres Ansatzes nachdrücklich unter Beweis gestellt zu haben – so dass wir die Verbindung von MINT und Kultureller Bildung an der Stadtteilschule Wilhelmsburg dann auch dauerhaft implementieren können.

„Wir reparieren die Welt!“

KünstlerInnengruppe w9 überrascht eigene Schule mit Werken aus Lockdown-Zeit

Quasi über Nacht überraschte die KünstlerInnengruppe w9 die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Stadtteilschule Wilhelmsburg nach den Herbstferien. Unter der Leitung des Schul-Kuratorenteams installierte die w9 ihre Kunstwerke, die im Frühling während des Lockdowns entstanden sind während der Herbstferien im Treppenhaus der Stadtteilschule Wilhelmsburg in der Rotenhäuser Straße. Die Überraschung gelang vollständig: Staunend standen Jugendliche nach den Ferien gruppenweise vor den großformatigen, überwiegend schwarz-weiß gehaltenen Werken.

Die Werke, die unter dem Jahresthema „Die Reparatur der Welt“ stehen, zeigen geheime Orte und Ideen zum Thema „Happiness“- alles aus der Sicht von Jugendlichen aus Wilhelmsburg.

Energiebündel und Kunstlehrerin Gundi Wiemer erklärt: „Während des Lockdowns im April haben unsere Schülerinnen und Schüler selbstständig und total engagiert an ihren Bildern weitergearbeitet. Entstanden sind fantastische Produktionen von Texten, Pforten, Schlupflöchern, also geheimen Orten, die wir alle stärker nutzen sollten. Diese Überraschungsausstellung ist der Auftakt von weiteren Kunstaktionen.“

KünstlerInnengruppe w9

Geplant ist eine Schaufensterausstellung im Dezember zum Thema „Wenn du willst, kannst du fliegen“ und weitere Ausstellungen im kommenden Jahr.Die Schaufensterausstellung bietet der w9 die Möglichkeit, in Corona-Zeiten der Öffentlichkeit ihre Werke zu zeigen. Dazu nutzt die w9 das Atelier TWNTY4SVN hinterm Fischmarkt und rettet von dort die Welt mit ihrer ART. Zwischen dem 05.12. und 12.12.20 lädt die w9 zum „Window-Shopping“ ein, es lohnt sich, denn

die w9 betreibt KULTURenlargement und tut Gutes. Mehr dazu: w-neun.de

Lernen auf dem schwimmenden Klassenzimmer „Fried“

Lernort "Erlebniswelt Spreehafen" der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Am Dienstag, den 27.10.2020 besuchte die maritime Profil-Klasse 6c den außerschulischen Lernort „Erlebniswelt Spreehafen“ der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Schon lange hatte Klassenlehrerin Kerstin Sachau diesen Unterrichtsgang für ihre maritim-begeisterte Klasse vorgesehen.

Dieser besondere Lernort, eine im Wasser schwimmende Pontonanlage mit einem Bauhäuschen, liegt 2 km nördlich von unserer Schule und wird regelmäßig von einer neunten Profilklasse unter Anleitung von unserem Teach First Fellow Jens Becker genutzt. Das Sammeln und Kennenlernen von Wetter- und Tidendaten findet regelmäßig unter seiner Aufsicht auf der Pontonanlage statt.

Gestartet wurde die besondere Schulstunde der 6c mit dem Hissen der Spreehafen Flagge und dem Läuten der Spreehafen Schiffsglocke. Anschließend entdeckten die Schülerinnen und Schüler das schwimmende Klassenzimmer „Fried“ und den dazugehörigen Anlieger mittels einer Erlebnisrallye. Dabei erfuhren sie, was Ebbe, Flut und Schlick sind. Tatkräftig unterstützt wurde die 6c von ihrem Sozialpädagogen Jonas Dafeldecker. Zu guter Letzt wurde im „Fried“ die Siegergruppe der Rallye durch Jens Becker gekürt.

Klassenlehrerin Kerstin Sachau zeigt sich nach dem Besuch zufrieden: „Das Ziel der Rallye, dass die Schülerinnen und Schüler diesen außergewöhnlichen Lernort selbstständig entdecken und kennen lernen, ist erreicht. Nun können wir mit weiteren maritimen Unterrichtseinheiten auf dem „Schiff“ starten.“ In diesem Zuge gilt dem Besitzer des „Fried“ – Edmund Siemers - ein besonderer Dank, der immer engagiert der Schule das Schiff zur Verfügung stellt.

„Unsere Zusammenarbeit funktioniert hervorragend!“

Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack lobt Arbeit und Besonnenheit der Lehrkräfte der STS Wilhelmsburg

„Als erstes möchte ich allen Lehrerinnen und Lehrern der Stadtteilschule Wilhelmsburg meinen ausdrücklichen Dank für ihre Arbeit und ihre Besonnenheit aussprechen“, eröffnete Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack die Gesprächsrunde, die am 1. September im Neubau am Perlstieg stattfand. Aus aktuellem Anlass besuchte er die Stadtteilschule Wilhelmsburg, um sich mit der Schulleitung sowie drei Kollegen über die jüngsten Ereignisse auszutauschen. Besonderes Interesse zeigte Thorsten Altenburg-Hack an den Erfahrungen, die die Lehrerinnen und Lehrer in den ersten drei Schulwochen mit dem Corona-bedingt geänderten Schulbetrieb gemacht hatten. In den Bereichen, in denen die Schulbehörde bei Problemlösungen helfen könne, versprach er volle Unterstützung.

Schnell wurde im kooperativen Gespräch deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen Schulbehörde und der Stadtteilschule Wilhelmsburg von Schuljahresbeginn an hervorragend funktionierte.

Im Zentrum der weiterführenden Überlegungen stand, wie weiterhin bestmöglich für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrpersonals gesorgt werden könne. „Unser Ziel ist, dass die Kinder und Jugendlichen zur Schule gehen“, erklärte Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack.

Schulleiterin Katja Schlünzen bedankte sich bei den Kolleginnen und Kollegen sowie dem Landesschulrat für ihren Einsatz im vergangenen halben „Corona-Jahr“ und hob insbesondere die vermehrten Anstrengungen im Kollegium gerade in den letzten drei Wochen hervor. Das Engagement hatte sich gelohnt: „Ich bin froh, dass die Stadtteilschule Wilhelmsburg die Bildung der Kinder und Jugendlichen während der gesamten Zeit immer gewährleisten konnte“, stellte Katja Schlünzen fest.

Die Corona-Infektionen einiger Kinder zeigten jedoch, dass eine zusätzliche Unterstützung der Schule durch die BSB und das Gesundheitsamt notwendig war.

Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack und Schulleiterin Katja Schlünzen besichtigten nach dem Gespräch den Neubau am Perlstieg.

Besuch des Segelschiffes Peking - erste Kooperation startet bald!

Am 27. August besuchte eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern das Segelschiff "Peking", eines von noch vier erhaltenen Flying P-Linern des Hamburger Reeders Ferdinand Laeisz aus dem Jahr 1911. Die Peking wurde für den Transport von Chilesalpeter gebaut und segelte mit 32 Mann Besatzung bis 1932 zwischen Chile und Hamburg. Nachdem sie Internatsschiff in England und Museumsschiff in New York war, kehrte sie 2017 zur Sanierung nach Norddeutschland zurück und wird ab 2025 das Flaggschiff des Internationalen Hafenmuseums in Hamburg.

Das Museumsschiff bietet viele Möglichkeiten, „Museum“ neu zu denken und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg hat die einmalige Möglichkeit an diesem Prozess aktiv teil zu haben. Mit der ersten Kooperation unter dem Titel „My Story, My Place, My Museum“, soll gemeinsam mit dem Deutschen Hafenmuseum ein neues Konzept für eine Dauerausstellung mit dem Thema „Diversität im Museum“ erarbeitet werden. Bei dem Besuch der Peking wurden auch weitere Projekte angedacht, wie einen Mast, Wanden/Tauwerk oder Kojen zu bauen. Wir freuen uns auf die Möglichkeit zusammen mit dem Deutschen Hafenmuseum, neue Wege in der Museumspädagogik und musealen Erlebniswelt zu gehen.

Text (Dmn) und Fotos (Sfr)

Die Peking, eine Viermastbark aus dem Jahr 1911, kann man schon während des Softopenings ab Oktober 2020 besuchen.
In dem sechs Meter hohen Lagerraum wurde das Chilesalpeter transportiert.
Sonja Schäfer, Gottfried Eich, Florian Schreiter, Konstanze Dammann, Ursula Richenberger (Deutsches Hafenmuseum)
 

Einschulungsfeiern an der STS Wilhelmsburg unter Corona

„Wir sind dankbar, dass wir Einschulungsfeiern in dieser besonderen Zeit vornehmen können“, begrüßte Gabriella Krause, Abteilungsleiterin 5 bis 7 der STS Wilhelmsburg, die neuen Fünftklässler sowie deren Eltern am vergangenen Montag in der Aula.

Einschulungen in Coronazeiten – wie geht das?

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg hatte sich auf diese Herausforderung gut vorbereitet: In der großen Aula wurden fünf Klassen einzeln und nacheinander eingeschult, die Stühle für die Eltern mit großem Abstand aufgestellt, und alle Personen trugen eine Maske. Zwischen den halbstündigen Einschulungen war genug Zeit eingeplant, um kräftig durchzulüften. Alle Gäste wurden namentlich notiert und so kontaktarm wie möglich durch das Schulgebäude geleitet.

Schulleiterin Katja Schlünzen konnte insgesamt 115 aufgeregte Fünftklässler begrüßen, die gebannt die starke musikalische Darbietung der Musikprofilklasse 9e verfolgten. Passend zur Coronazeit hatten die Neuntklässler den Popsong „Too close“ (zu nah) von Alex Clare ausgewählt. Nach der Einschulungsfeier bestaunten die Kinder ihren Klassenraum im erst kürzlich bezogenen Neubau am Perlstieg.

Die neue Musikklasse 5e der STS Wilhelmsburg.

„Unsere Anmeldezahlen sind wieder auf dem guten Niveau der vergangenen Jahre. Wir freuen uns über das Vertrauen, dass die Eltern uns entgegenbringen“, erklärte Katja Schlünzen.

Jede 5. Klasse besitzt einen besonderen thematischen Schwerpunkt, den die Kinder in der Anmeldewoche im Februar wählen konnten: Mit Englisch, Informatik, Maritimes, Mathematik oder Musik bietet die Stadtteilschule Wilhelmsburg ein breites Themenspektrum für ihre „Frischlinge“. Bereits zum vierten Mal wird eine Musikklasse an der Stadtteilschule Wilhelmsburg angeboten.

Die erfahrene Musikprofilklasse 9e.

Musik-Highlight „Voice of Wilhelmsburg“ – volle Hütte und Gänsehaut pur

Stadtteilschule Wilhelmsburg veranstaltet zum zweiten Mal „Voice of Wilhelmsburg“. Hohes Niveau und atemberaubende Stimmung in unserer Aula.

Was für ein Mut der Sängerinnen und Sänger, was für eine Stimmung in der Aula. Nach einem Vorentscheid, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Song per Sprachnachricht an ihre Musiklehrerinnen und Musiklehrer schickten, stand fest: 18 Schülerinnen und Schüler durften sich auf das große Finale freuen. Begleitet durch unsere Lehrerband und unseren Moderator Sebastian Meyhuber, auch Lehrer an der STSW, ging es auf in die zweite Runde von: VOICE OF WILHELMSBURG!

Slider/Startseite: Connar und Sydney, Klasse 5e

Die Nachfrage war groß, die Karten schnell ausverkauft und die Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg bis auf den letzten Platz voll und ausgebucht. An einem Mittwochabend wurde nun in der Schule gesungen, gefeiert, bestaunt und applaudiert. Lehrer, Schüler und Eltern rückten an diesem Abend eng zusammen und genossen die fulminante Show-Atmosphäre mit „Nebelmaschine“ und „Backgroundband“, deren Gesichter keine geringeren waren als die bekannten Musiklehrerinnen und Musiklehrer unserer Schule. 

Schnell wurde klar, hier wird mit Niveau gesungen und „performt“. Die Sängerinnen und Sänger waren professionell vorbereitet und fühlten sich Stück für Stück in ihre Show, ihren Song, ein. Der Funke sprang sofort auf das Publikum über. Die Zuschauer standen auf, klatschten, kreischten und hatten sichtlich großen Spaß und waren stolz auf ihre Freunde, Kinder und Schützlinge, die den Mut hatten vor diesem tollen Publikum aufzutreten.

„Es ist schon bemerkenswert wie viele Schülerinnen und Schüler so mutig sind hier vor 300 Menschen zu singen und eine satte Performance abzuliefern“, hält der Moderator, Sebastian Meyhuber, fest.

Ben Lobgesang, Musiklehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg und Mitorganisator der Veranstaltung, gab sich sehr positiv. Die Vorbereitungen hätten sich wirklich gelohnt und die Erwartungen der Musikkolleginnen und Musikkollegen wurden bei weitem übertroffen. 

„Es war ein wunderschöner Abend mit vielen tollen Darbietungen vor einem respektvollen und gutgelaunten Publikum. Eines meiner absoluten Highlights 2020“, lobte Ben Lobgesang, Musiklehrer und Mitorganisator

Das „Jungs gegen Mädchen“ auch mal umgekehrt laufen kann, nämlich „Mädchen gegen Jungs“, bewies das Duett aus Connar und Sydney aus der 5e, die eine tolle Zusammenarbeit leisteten. Die Aufführung stellt nicht nur das Original in den Schatten, in denen sich Jungs und Mädchen duellieren. Sydney und Connar waren sich gar nicht mehr so sicher, wer eigentlich auf die Idee kam, zusammen aufzutreten: „Das war ich“, sagte Connar. Sydney machte mit, obwohl sie es im ersten Moment „nicht so geil fand“. Wir sagen: Toll gemacht. Wir wollen mehr Duetts aus Jungen und Mädchen sehen!

Besonders großen Mut erwiesen auch Göktug (5b) und Djafar aus der Klasse 7e, die Hasan aus dem Vorjahr als männliche Solosänger ehrenvoll vertraten und mutig vor das Publikum traten.

Göktug rappte für seine Mama!
Djafar rockte die Aula!

Göktug präsentierte seinen eigenen Rapsong „Rap für Mama“ und sagt: „Ich rappe seit einem Jahr und singe auch im Projekt Rap for refugees.“ Dröhnende Bässe und laute Gitarren untermalten die besondere Leistung von Djafar. Er sang „Believer“ von den Imagine Dragons und brachte die Aula zum Beben.

Der Moderator Sebastian Meyhuber, Lehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg und begeisterter Musiker, stellte bei dem Song „I want it that way“ (Backstreet Boys) fest, dass ein Musikkollege im Hintergrund auffällig textsicher war. Der Song war aktuell, „da war ich nicht mal 20“, prahlte der Moderator.

Princilla und Beyonce aus der 7a ließen mit dem Song der Backstreet Boys alte Erinnerungen ihrer Lehrer aufwecken und hatten sichtlich Spaß daran. Eine gelungene Überraschung!

Beyonce und Princilla haben das Herz der Zuschauer und ihrer Musiklehrer im Hintergrund erobert.
Katja Schlünzen (Schulleiterin) freut sich über das Sponsoring des Lions Club. Den Damen hat das Event sehr gefallen!

Zum Ende der Veranstaltung wurde die Leistung aller Sängerinnen und Sänger gebührend gefeiert und die Siegerinnen und Sieger der einzelnen Altersgruppen geehrt. Die Zeit verging zu schnell und viele Zuschauer sangen noch in den Fluren der Schule auf dem Weg nach Hause die eben vorgetragenen Hits.

Die Jury, bestehend aus Schulleiterin Katja Schlünzen, Frau Brandt (Lions Club Hamburg), Gabriella Krause (Abteilungsleitung 5-7), Martina Wegner (Schulbüro), Sidney und Özdenur (ehemalige Schüler) sowie Anne Großjean (Sonderpädagogin STSW) tat sich mit ihren Entscheidungen schwer, zumal jeder Auftritt eine große persönliche Leistung war und sich die Sängerinnen und Sänger mit Bravur verkauften. 

Ein besonderer Dank gilt dem Lions Club, ohne deren Sponsoring wir diese Veranstaltung nicht in diesem Maße durchführen könnten, den Kolleginnen und Kollegen, die in sämtlichen Funktionen unterstützt haben, den Musikkolleginnen und Musikkollegen, die „The Voice of Wilhelmsburg“ in diesem Großformat organisierten und der Profilklasse von Herrn Lobgesang, die das Event mit Filmaufnahmen und Bedienung der Lichttechnik tatenreich unterstützten.  

Nun freuen wir uns auf eine Fortsetzung mit Voice of Wilhelmsburg in 2021!

Mit den Boston Celtics in die neue Spielrunde

Basketballteam der STS Wilhelmsburg spielt in Original-Trikots der NBA

Dunking, Rebound, Steal. Am Mittwochnachmittag dreht sich bei dem Sportkurs der STS Wilhelmsburg alles um den orangenen Ball und zwei Körbe.  Knapp 20 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 12 Jahren trainieren zusammen ihre Lieblingssportart: Basketball.

Ab Mitte Februar werden die Spielerinnen und Spieler der STS Wilhelmsburg bei ihren Spielen nun in einheitlichen Trikots auf dem Feld auflaufen. Grund: Am Samstag, 8.2.20 fand der „Draft Day“ in der Spielstätte der Hamburg Towers statt. Bedeutet:  Per Losverfahren wurden 25 Hamburger Schulbasketballteams amerikanischen Partnervereinen der NBA (die nordamerikanische Basketball-Profiliga) zugeteilt. Co-Trainer Caleb Burow, 13 Jahre, zog aus einem gläsernen Behälter für die STS Wilhelmsburg das Team der Boston Celtics. Jede Schule erhielt einen Trikotsatz „ihres“ Vereins und zwei Basketballbälle.

Co-Trainer Caleb Burow, 13 Jahre, zog aus einem gläsernen Behälter für die STS Wilhelmsburg das Team der Boston Celtics
Vereinswappen der Boston Celtics Basketballmannschaft.

Lehrerin und Ganztagskoordinatorin Franziska Zeeck weiß, dass es hier um mehr geht als um das bloße Tragen des grünen Trikots der Bostoner: „Die Jugendlichen identifizieren sich schnell mit dem Partnerverein. Sie verfolgen die Spielergebnisse, finden Vorbilder und schauen nach, wo die Stadt liegt.“

Spielen wie ein Profi: Das Team der STS Wilhelmsburg läuft nun im Trikot der Boston Celtics auf.

Trainiert wird der Sportkurs von Jakob Willert von den Hamburg Towers. Schon seit einigen Jahren gibt es eine enge Kooperation zwischen der STS Wilhelmsburg und den Towers. „Wir fangen mit Basketball schon in der Grundschule an. Die Kids machen nicht nur sportliche Fortschritte, sie lernen zudem Dinge fürs Leben wie Fairness und Teamfähigkeit“, weiß Jakob Willert. Unterstützt wird er von den Siebtklässlern Caleb Burow und Alpay Emilov, die bei der Ziehung dabei waren.

Towers Fan Franziska Zeeck und Trainer Jakob Willert freuen sich über die gute Kooperation zwischen Schule und Verein.
Caleb Burow, 13, Franziska Zeeck und Alpay Emilov, 14, freuen sich auf die Spielsaison.