Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

News und Projekte aus der Sekundarstufe 1

Polarstern funkt in Klassenräume der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Als maritime Schule arbeiten wir ganzjährig in allen Klassen zum Thema Weltmeere. Aber am World Ocean Day, der weltweit am 8. Juni stattfindet, arbeiten alle Schüler*innen zeitgleich zu einem ausgewählten Meeresthema.

Dieses Jahr hatten sich unsere älteren Schüler*innen bereits Wochen vorher auf den Tag vorbereitet: Das Forschungsschiff Polarstern stand im Zentrum ihres Unterrichts, und es wurden Fragen an den Kapitän formuliert.

Am World Ocean Day um 10:45 Uhr blickten hunderte unserer Schüler*innen auf digitale Boards oder Tablets, um beim Videocall mit dem Polarsternkapitän, Herrn Langhinrichs, dabei zu sein. Der freundliche Kapitän beantwortete sehr lebendig die vorgetragenen Fragen. Nun verstehen wir, warum man lieber auf einem Forschungsschiff als auf einem Containerriesen arbeitet. Welchen Gefahren man ausgesetzt ist, welche Tiere man sehen kann und wie dick das Eis sein muss, damit es die Polarstern zum Halten zwingt, erfuhren wir direkt von der Brücke der Polarstern.

Das Thema Mikroplastik wurde ebenfalls in den Klassen am World Ocean Day behandelt.

Wir danken Kapitän Langhinrichs und der Rederei Laeisz.

Schüler*innen verfolgen gebannt den Antworten des Kapitäns der Polarstern

Endlich wieder ein Musikfest!

Stadtteilschule Wilhelmsburg singt und feiert vor voller Hütte

„Wir freuen uns unendlich über dieses Musikfest und begrüßen euch in der Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg... - endlich wird wieder gesungen“, waren die ersten Worte der Moderatorinnen Zehra Anil (10e) und Melanie Osei (9a) aus unseren Musikprofilen. Da fiel auch schon der erste große Applaus! Endlich sind wir wieder zusammen, endlich sind unsere Eltern in der Schule und feiern mit uns ein Musikfest!

Volle Hütte und Gänsehaut pur in der stimmungsvollen Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg
Melanie Osei (9a) und Zehra Anil (10e) führten die Gäste mit ihrer äußerst professionellen Moderation durch die Veranstaltung.

Was für ein Mut der Sängerinnen und Sänger, was für eine Stimmung in der Aula. Die Nachfrage war groß und die Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg bis auf den letzten Platz voll und ausgebucht. An einem Donnerstagabend wurde nun in der Schule gesungen, gefeiert, bestaunt und applaudiert. Lehrer:innen, Schüler:innen und Eltern rückten an diesem Abend eng zusammen und genossen die Songs.

Zehra Anil, eine der Moderatorinnen hält fest: „Ich persönlich fand das Sommerkonzert unglaublich toll. Durch Corona haben wir sehr viel an solchen coolen Aktionen verloren und das war der Beginn, um unsere Schule wieder erlebnisvoll und spaßig zu machen. Ich hoffe in Zukunft wird es sowas öfter geben, da ich als Oberstufenschülerin gerne nicht nur in die Schule zum Lernen kommen will, sondern auch, um Erinnerungen zu schaffen. Das Konzert werde ich niemals vergessen und das wollen wir erreichen!“

Schnell wurde klar, hier wird mit Niveau gesungen. Die Sängerinnen und Sänger waren professionell vorbereitet und fühlten sich Stück für Stück in ihren Song ein. Der Funke sprang sofort auf das Publikum über. Die Zuschauer standen auf, klatschten und waren stolz auf ihre Freunde, Kinder und Schützlinge, die den Mut hatten vor diesem tollen Publikum aufzutreten.

Ben Lobgesang, Musiklehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg und Mitorganisator der Veranstaltung, gab sich sehr positiv und macht Lust auf mehr:

„Nach fast zweieinhalb Jahren Zwangspause durften wir am 09.06.2022 endlich wieder ein Schulkonzert veranstalten. Unsere Kolleg:innen und Schüler:innen haben dafür ihre Corona-Lethargie abgeschüttelt und zusammen für einen feinen Kreis von 150 Zuschauern ganz viel Musik auf die Bühne gebracht. Bei fast jedem Stück hat das Publikum mitgeklatscht und die Sängerinnen durch lautes Zurufen bestärkt und nach vorne gepeitscht. Das war ein sehr schönes Gefühl. Für uns Musikkolleg:innen bedeutet dieses Konzert eine Menge und wir freuen uns schon auf das Nächste: „The Voice of Wilhelmsburg“ im Februar 2023!“

Zum Ende der Veranstaltung wurde die Leistung aller Sängerinnen und Sänger gebührend gefeiert. Die Zeit verging zu schnell und viele Gäste sangen noch in den Fluren der Schule auf dem Weg nach Hause die eben vorgetragenen Hits.

Ein besonderer Dank gilt den mutigen Sängerinnen und Sängern, den Musikkolleginnen und Musikkollegen, die dieses Musikfest organisierten und den Profilklassen von Herrn Lobgesang und Herrn Fendler, die das Event mit Filmaufnahmen, Einlasskontrollen und Bedienung der Technik tatenreich unterstützten.

Unsere Klasse 2b eröffnete das Musikfest!

Jahrgänge 5 und 6 starten „fit in die Ferien“

Stadtteilschule Wilhelmsburg bereitet gemeinsam mit Kooperationspartner Park Sport Insel e.V. 200 Schüler:innen auf die Ferien vor

„Fit in die Ferien “ ist ein Bewegungs- und Fitness-Event von unserem Kooperationspartner ParkSportInsel e.V. für die 5. und 6. Klassen. Anfang Juni war es soweit, die fünften und sechsten Klassen tauschten das Klassenzimmer mit dem nahegelegenen Inselpark. Zentrum der Veranstaltung war die „Welt der Bewegung“ im Wilhelmsburger Inselpark. Im Rotationsprinzip wechselten die Klassen die Bewegungsstationen. So waren sporttreibende Schüler:innen allgegenwärtig und präsentierten die fitte Stadtteilschule Wilhelmsburg.

Im Biathlon mussten alle an ihre Grenze gehen – es wurde gelaufen, geschossen und geworfen!

Sport, Spiel und Bewegung im Inselpark ist das Motto des Vereins ParkSportInsel e.V.
„Fit in die Ferien“ ist die dritte Auflage dieser Reihe, die im Juni 2023 in die nächste Runde gehen wird.

Wenn es nach Serkan und Berdan aus der 6e ginge, könnte dieser Tag öfter im Schuljahreskalender auftauchen:

„Wir müssen heute nicht in der Schule sein und können uns bewegen. Wir haben gut im Team gespielt und uns im Sand ausgetobt.“

Berdan und Serkan freuen sich über den Tag im Inselpark.

Die einzelnen Sportangebote für die Klassen wurden professionell von jungen Anleiter:innen betreut, die selbst noch Schüler:innen an anderen Schulen mit Sportprofil sind. Diese „Parksportpiloten“ hatten den Tag in die Hand genommen und ein sehr vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt. Neben Kubb, auch bekannt als Wikinger-Schach, gab es viele Geschicklichkeits-, Wurf- und Fangstationen zu erkunden. Besonders begehrt waren Spikeball, Frisbee, Slackline und Boule. Parallel führten die einzelnen Klassen ein Biathlon durch, in dem es darum ging, mit der Klasse gemeinsam eine Bestzeit aufzustellen und Zeitpunkte per Discgolf oder Funino-Tor zu erlangen. Die Ergebnisse zeigen, dass alle Klassen dieses Highlight mit Bravour meisterten und sichtlich Spaß daran hatten.

Hierzu Nina Stahmer, die neue Geschäftsführerin des ParkSportInsel e.V.: „Bei uns stehen immer die Gemeinschaft und der Spaß im Vordergrund und es freut uns, dass die SuS einen erlebnisreichen Tag mit Spiel und Bewegung hatten. Besonders freut uns, dass die Kooperation sich ausweitet und wir zukünftig ebenfalls ParkSportPilot*innen an der Stadtteilschule Wilhelmsburg ausbilden!“

Stärken konnten sich die Schüler:innen an einer Snack-Station, die von unserem Lehrer Herrn Hermann-Schuster gemanagt wurde. Der Obstsalat, 200 mit Granatapfelkernen und Co. liebevoll gefüllte Glasgläser, hat allen hervorragend geschmeckt. Passende Musik wurde von Herrn Bonnin aufgelegt.

Herr Herrmann-Schuster (Lehrer STSW), Frau Stahmer (ParkSportInsel e.V.) und Herr Bonnin (Lehrer STSW) geben den Startschuss für die Obst-Snacks.
... diese kommen bei den Sportler:innen gut an!
Die Pause zwischen den Spielen wird für die leckeren Snacks genutzt.
 

Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung mit ParkSportInsel e.V. und bedanken uns bei allen hilfsbereiten Teams!

 

 

 

Wilhelms-Burger auf dem Stübenplatz

Stadtteilschule Wilhelmsburg veranstaltet Stadtteildinner und zeigt zwischen den Gängen kulturelle Highlights

Am 17. Mai kämpft sich die Sonne am Nachmittag auf dem Stübenplatz gegen die Wolken durch. Nachdem es wochenlang warm und trocken war, regnete es noch am Vormittag kräftig. „Wegen des Wetters hatten heute Morgen noch ein paar Gäste abgesagt“, erklärt Wolf Gölz, Organisator des Stadtteildinners, Kulturbeauftragter und Lehrer der Stadtteilschule Wilhelmsburg und lächelt in die Sonne.

Junglehrer Denny Hermann-Schuster, vierter von rechts, ist glücklich: „Meine Schüler haben eine Top-Leistung abgeliefert. Alles lief wie am Schnürchen.“ © Miguel Ferraz (alle Fotos)

Nach mehrjähriger Pause fand das beliebte Maritime Stadtteildinner wieder wie gewohnt statt: Schüler:innen der Stadtteilschule Wilhelmsburg bereiten in Kooperation mit der Kochburg (Restaurant des Wilhelmsburger Bürgerhauses) ein Drei-Gänge-Menü vor und kümmern sich um Service und Deko.  Dieses Jahr sorgten die Schüler:innen zudem für gute Unterhaltung zwischen den Gängen. Ihr Gesang und Theater befördern das bisherige Maritime Stadtteildinner zum Kulturell-maritimen Stadtteildinner. An der langen Tafel unter dem Glasdach des Stübenplatzes ist Platz für 90 geladene Gäste; es werden aber bewusst Plätze für Wilhelmsburger freigehalten, die spontan am Stadtteildinner teilnehmen möchten. Unkompliziert kommen die Gäste bei Aperitif und amuse gueule ins Parlieren und nehmen an der maritim dekorierten Tafel Platz.

Während die Gäste noch dem 1. Gang -einem raffiniert zubereiteten Salat- nachschmecken, wird ihnen mit beeindruckenden Solo-Gesangseinlagen zweier Schülerinnen der Stadtteilschule Wilhelmsburg die Wartezeit zum Hauptgang verkürzt: Veggie-Burger mit Strohkartoffeln. Und weiter geht’s mit einem Theaterstück, das zum Dessert schnürt: Junge Liebe zur Zeit der Sturmflut ´62 gespielt von Schüler:innen der Oberstufe. Hinter den Kulissen lief derweil alles nach Plan. Die Schüler:innen der Klasse 9e belegten konzentriert 100 Teller, die elfte Klasse servierte diese flott in weißem Hemd und Schürze. Eine starke logistische Performance.

Schülerinnen unserer 11. Klasse übernehmen den Service © Miguel Ferraz
Die Jugend bereitet den Gästen genussvolle Stunden © Miguel Ferraz
Abdul Semi (7e) grillt den Grünkernpattie für den Wilhelmsburger © Miguel Ferraz

Beim Erdbeer-Rhabarber Crumble tauschen sich die Gäste aus: Wie sieht moderner Unterricht aus? Was benötigt die Jugend, um in der heutigen aber auch zukünftigen Arbeitswelt erfolgreich bestehen zu können? Schulleiterin Katja Schlünzen weiß: „Neben engagierten Lehrer:innen braucht es auch starke Partner, die die Schule unterstützen. In unsere Jugend zu investieren bedeutet, in unsere Zukunft zu investieren.“

Schulleiterin Katja Schlünzen greift gern beim amuse gueule zu. "Schule braucht starke Partner an ihrer Seite.“ Semih aus dem Jahrgang 11machte einen guten Job im Team Service © Miguel Ferraz

Noch lange sitzen die Gäste an der Tafel, die untergehende Sonne wärmt den Rücken. Als Erinnerung an die schönen Stunden wird die Menükarte in die Tasche gesteckt- anbei ein dezenter Pappstreifen, auf dem die Kontodaten des Schulvereins der Stadtteilschule Wilhelmsburg notiert sind.

Der letzte monetäre Gang darf von den Gästen an die Schule gereicht werden. Schulverein der Stadtteilschule Wilhelmsburg. DE 92 2005 0550 1266 1210 43 „Kulturelle Bildung“.

Mit Kekskrümel ersten Preis gewonnen

Lernen in Zusammenhängen – weit mehr als eine Projektwoche: Schüler:innen der Stadtteilschule Wilhelmsburg arbeiten interessengeleitet und eigenständig.

In der ersten Maiwoche fand an der Stadtteilschule Wilhelmsburg zum vierten Mal die Projektwoche „Lernen in Zusammenhängen“ (LIZ) statt - nach zwei Jahren Corona-Pause. Die Schüler:innen der Jahrgänge 5, 6 und 7 arbeiteten fächerübergreifend und selbstbestimmt zu den Themen „Mein Wilhelmsburg“, „Schade Schokolade“ und „Klima“.

„Ziel dieses Projektes ist, die Eigenständigkeit und das interessengeleitete Lernen unserer Schüler*innen zu fördern und aus ihnen herauszukitzeln. Um ihnen Orientierung zu bieten, gibt es pro Jahrgang ein großes Oberthema, und  es müssen von den Schüler:innen bestimmte Lernmethoden angewendet werden“, erklärt Gabriella Krause, Abteilungsleiterin für die Jahrgänge 5 bis 7 der Stadtteilschule Wilhelmsburg.

von links: Aamu, Marie, Malou haben die Jury mit ihrer Arbeit über das Café Knusperkeks überzeugt.

Die Vorbereitungen für diese Projektwoche fanden schon Wochen vorher in den Klassen statt: Methoden wie „Ein Interview führen“, „Zeitmanagement“ oder eine „Umfrage durchführen“, „Internetrecherche“ wurden erprobt und inhaltliche Schwerpunkte des Themas ausgelotet. Eigeninitiative war gefragt: Was interessiert mich an dem Thema?

Während der Projektwoche herrschte ein munteres Treiben in den Schulfluren und Klassenräumen: Jahrgang 5 (Thema „Mein Wilhelmsburg“) schwärmte mit Tablet und Notizblock in den Stadtteil aus, um selbstgewählte Orte zu erkunden und Informationen darüber zu sammeln.

Malou Helmke, Aamu Poprawa und Marie Strack aus der Klasse 5c hatten sich das Wilhelmsburger Café Knusperkeks als besonderen Ort ausgesucht. „Wir kennen das Café bereits ein wenig und wollten einfach mehr darüber erfahren. Entstehung, Angebot, Inhaber und so“, erklärt das Mädchen-Trio. „Wir haben Interviews mit dem Cafébesitzer durchgeführt, Leute befragt und eine Wegbeschreibung gemacht. Und interessant ist, dass vor ein paar Jahren Fliesen an das Café geklebt wurden, die mal Schüler von unserer Schule bemalt haben. Unsere Ergebnisse kommen ins Knusperkeks -Lapbook.“

Das Thema „Schade Schokolade“ des Jahrgangs 6 wurde von unterschiedlichen Seiten beleuchtet: Kinderarbeit bei der Kakaoernte, Bau einer Schokoladenfabrik aus Pappstreifen, Kakao und die  Azteken, Herstellung von Schokolade und vieles mehr.

Praktisch ging es auch im Jahrgang 7 zu. Das Thema Klima wurde in seiner Vielfalt umfassend aufgespalten: Weg einer Jeanshose von der Produktion bis zur Entsorgung, Bau eines Insektenhotels, Produktion von Wildblumensamenbomben, Herstellung eigenen Waschpulvers, Bau eines Windrads, das Strom erzeugt, …

Berfin und Emine bauen ein Insektenhotel für den Schulhof
Das ist eine saubere Sache: Ahmet Can, Abdou und Mustafa stellten plastikfreies Waschpulver her und probierten es aus. "Es funktioniert!“
Yusuf: "Krass, wie viele Kilometer die Jeans zurücklegt."
Aleesha hat aus Samen, Heilerde, Muttererde und Wasser Samenbomben für den Schulhof hergestellt.
Melvin und Marvin brachte der Zusammenbau des Windrads richtig Spaß
 

Das Projekt "Lernen in Zusammenhängen“, das am 6. Mai in einer großen Schulausstellung mündete, verdeutlichte eindrucksvoll die Kreativität und Eigeninitiative der Schüler:innen. Ein breites Spektrum an Endprodukten versetzten Lehrer:innen und Schüler:innen ins Staunen. Das Arbeitsergebnis zum Café Knusperkeks wurde von der Jury mit dem ersten Platz gekürt und mit einem Kinogutschein belohnt.

Ihre Arbeit überzeugte Abteilungsleiterin Gabriella Krause: 1. Platz für Malou Helmke, Marie Strack und Aamu Poprawa aus der Klasse 5c

Schulleiterin Katja Schlünzen: „Das Projekt „Lernen in Zusammenhängen“ ist wieder sehr erfolgreich verlaufen. Das selbstbestimmte, interessengeleitete Lernen hat in den letzten Wochen unsere Schüler:innen gefordert und sie wachsen lassen. Sie können sich auf die Schulter klopfen. Im zukünftigen Jahrgang 5 wird diese Form des Lernens verstärkt im Unterricht eingesetzt werden. Damit wird sich die Stadtteilschule  Wilhelmsburg weiter Richtung individualisiertem und personalisiertem Unterricht entwickeln.“

Mathematik öffnet Türen

Schüler:innen der Stadtteilschule Wilhelmburg nehmen erfolgreich am Känguru Wettbewerb 2022 teil

Einmal im Jahr messen sich Schüler:innen in ihrem mathematischen Können und fordern sich an spannenden Aufgaben heraus. So auch die Stadtteilschule Wilhelmsburg, an der in diesem Jahr 36 Schüler:innen am renommierten Känguru Wettbewerb teilgenommen haben.

In Jahrgang 5 und 6 haben wir viele motivierte Mathematiker:innen.

Der Känguru Wettbewerb ist ein mathematischer Multiple-Choice-Wettbewerb, an dem über 80 Länder weltweit teilnehmen. Alle Teilnehmer:innen bekommen eine Urkunde, eine Broschüre mit Aufgaben und Knobeleien.


Weitere Infos unter: https://www.mathe-kaenguru.de

Mathematik kann Freude bereiten und motivieren, das ist auch das Ziel unserer Fachschaft Mathematik. Unser Mathematikunterricht hat den Anspruch, den Lernenden Werkzeuge für ihre berufliche Zukunft mit auf den Weg zu geben und durch herausfordernden Unterricht und einen vielschichtigen Zugang Interesse an mathematischen und naturwissenschaftlichen Zusammenhängen zu wecken.

Frau Janssen und Herr Wagner, beide Fachleitung Mathematik an der Stadtteilschule Wilhelmsburg, loben die vielen Ansätze zu handlungsorientierten Lernarrangements und individualisierten Lernphasen an der Stadtteilschule Wilhelmsburg:

„Unsere Mathematiklehrer:innen geben jeden Tag ihr Bestes, um auf der einen Seite einen spannenden und herausfordernden Zugang zur Welt der Mathematik und ihrem Vorkommen im Alltag zu schaffen und auf der anderen Seite alle Schüler:innen auf ihrem entsprechenden Niveau zu beraten und zu fördern.“

Frau Schlünzen, Schulleiterin der Stadtteilschule Wilhelmsburg, hebt die Wichtigkeit des Faches Mathematik hervor: „Mathematik ist ein wichtiges Fach und Grundlage für berufliche Erfolge in vielerlei Hinsicht. Mathe kann lustig sein, Mathe macht auch Mädchen Spaß. Das sehen wir an den vielen tollen Ergebnissen im Känguru Wettbewerb! Ein großes Dankeschön geht auch an die beteiligten Tutor:innen und Mathematiklehrer:innen der Klassen, die motivierenden Mathematikunterricht anbieten.“

Impressionen von der Preisverleihung zum Kängurutag 2022 an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Frau Schlünzen, Schulleiterin der STSW, mit einigen unserer Mathe-Genies.
Mit Spannung werden die Ergebnisse erwartet.
Frau Schlünzen und Herr Wagner führen die Preisverleihung durch.
Herr Bayazit, Mathematiklehrer an der STSW, ist stolz auf die Leistung von Bünyamin.

Die Teilnehmer:innen aus dem fünften Jahrgang präsentieren stolz ihre Ergebnisse:

Im fünften Jahrgang haben Selim Iskender, Loki Vitt und Marie Strack die Plätze 1-3 erreicht:

Stimmen der Schüler:innen:

Selim: „Mathe braucht man für das Leben und für den Job. Es macht mir oft Spaß!“

Loki: „Mir haben alle Aufgaben zur Flächenberechnung Spaß gemacht.“
Marie: „Das Thema Flächen und Körper gefällt mir sehr.“


Die Teilnehmer:innen aus dem sechsten Jahrgang sind ebenso stolz auf ihre Leistungen:

Im sechsten Jahrgang haben Bünyamin Zozik, Pelle Babert und Finja Babert die Plätze 1-3 erreicht:

Stimmen der Schüler:innen:

Bünyamin: „Mein Vater war schon gut in Mathematik. Mein Lehrer, Herr Bayazit, bringt mir viel bei. Ich habe Lust die Aufgaben zu lösen.“
Pelle: „Ich kann Mathe. Handwerkerberufe und mathematische Aufgabe interessieren mich, vielleicht möchte ich Hufeisenschmied werden. Frau Sauvan hat mir geholfen, dass ich mich für Mathe interessiere.“

Finja: „Mathe ist nicht so schwer. Mir gefällt, dass man nicht so viel schreiben muss.“


Wir sind genauso stolz auf eure Leistungen und freuen uns darüber, dass wir viele an Mathematik interessierte Schüler:innen an der Schule haben. Im nächsten Jahr nehmen wir wieder am Känguru Wettbewerb teil!

Ausgezeichnet!

Beim ScienceCafè werden die Gäste aufgefordert, aktiv den eigenen CO2 Rucksack zu packen.

Stadtteilschule Wilhelmsburg erhält wieder Exzellenzsiegel „MINT-Schule Hamburg“

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg erhält wegen ihrer hervorragenden Arbeit und Weiterentwicklung im Bereich MINT erneut das begehrte Exzellenz-Siegel „MINT-Schule Hamburg“. Damit gehört die Stadtteilschule Wilhelmsburg zum Netzwerk für Schulen mit einem überdurchschnittlichen Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Seit 2018 ist die Stadtteilschule Wilhelmsburg Trägerin des Siegels „MINT-Schule Hamburg“.

Die insgesamt sechs Hamburger MINT- Schulen wirken in der Bildungslandschaft als Leuchttürme, deren Strahlkraft durch die Aufnahme in das Netzwerk gefördert wird. „MINT-Schule Hamburg“ hilft den Schulen, ihre Vorbildfunktion für andere Einrichtungen zu steigern, Eltern und Schülern Orientierung bei der Schulwahl zu geben und Unternehmen der Region auf die Chancen guter Zusammenarbeit aufmerksam zu machen.

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg, einzige zertifizierte MINT-Schule in Hamburgs Süden, punktete bei der Rezertifizierung mit ihrer konsequenten Weiterentwicklung des Schwerpunktes MINT: Erfolgreiche Einführung eines ScienceCafès sowie Optimierung des Curriculums. Weiterhin würdigte die Jury die intelligente Nutzung des im Hause ansässigen Maritimen Zentrums Elbinseln (MZE), insbesondere die Kooperationen und der Austausch mit Externen für eine Bildungsoffensive. Die aktive Mitarbeit der Stadtteilschule Wilhelmsburg im Exzellenz-Netzwerk MINT-Schulen Hamburg sorgte darüber hinaus für die Rezertifizierung.

Konstanze Dammann, Koordinatorin des MINT-Bereichs, freut sich über die erneute Auszeichnung: „Sie ist eine Würdigung der ausgezeichneten Arbeit unserer MINT-Lehrer mit ihren Wettbewerbsprojekten bei lüttIng oder MINTPrax. Ich bin gespannt auf die zukünftigen Projekte mit unseren außerschulischen Partnern.“

Schulleiterin Katja Schlünzen erklärt: „Die Rezertifizierung unserer Schule als MINT-Schule ist Lohn und Ansporn unserer Arbeit zugleich. In unserem 2020 bezogenen Neubau befinden sich hochmoderne Lern- und Forschungsräume, die einen modernen, naturwissenschaftlichen Unterricht ermöglichen. Bereits in der Grundschule starten wir mit maritimen Profilklassen, die bis zum Abitur fortgeführt werden.“

Simply good in English – Sprachen öffnen Türen!

Sprachen öffnen Türen!

Schüler:innen der Stadtteilschule Wilhelmsburg überzeugen im TOEFL Test Junior

Dass Sprachen uns Türen öffnen, wissen wir schon lange. Besonders im Englischen gilt es sicher aufzutreten und sprachliche Fertigkeiten auf dem streng umkämpften Ausbildungs- und Studienmarkt vorweisen zu können. Wir, die Stadtteilschule Wilhelmsburg, kommen diesem Ziel ein Stück näher. Neben dem Angebot mehrerer Fremdsprachen wie Spanisch, Französisch, Türkisch oder Arabisch führen wir ganz gezielt den „TOEFL Junior® Test“ in Englisch durch.

Besondere Leistungen erzielten in diesem Schuljahr zwei Schülerinnen der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Mit der Auszeichnung „Superior“ gelang es Precious Atsivi, Klasse 10e, und Aminata Kassama, Klasse 7b, besonders gute Ergebnisse zu erreichen. Ihre Leistungen waren im Leseverstehen, der Grammatik und dem Hörverstehen überdurchschnittlich gut. Herzlichen Glückwunsch!

Aminata ist stolz auf ihre Englischkenntnisse!
Precious präsentiert ihr Ergebnis: Superior!

TOEFL JUNIOR TEST – WAS IST DAS?
„Der TOEFL Junior® Test misst lehrplanunabhängig den allgemeinen Leistungsstand der schulischen und alltäglichen Englischkenntnisse bei Schüler*innen im Alter von 12 bis 16 Jahren. Der TOEFL Junior® hat als Besonderheit die Kennzahl Lexile Measure, die auf dem Score Report ausgewiesen ist.“
Quelle: Go for goal https://go4goal.eu

Unser Ziel ist es, nicht nur die Englisch-Skills der Schüler:innen pro Jahrgangsstufe zu vergleichen, sondern eine Grundlage für gezieltes Fordern zu schaffen. Wir haben sehr sprachbegabte Schüler:innen, die motiviert sind ihre Sprachkenntnisse auszubauen. Daher legen wir uns ans Herz ihnen für ihre weitere Laufbahn einen international anerkannten Sprachnachweis an die Hand zu geben.

Aminata, Klasse 7b: 
„Ich habe am Toefl Junior Test teilgenommen, um zu sehen wie gut meine Kenntnisse sind. Außerdem wird es mir sicherlich helfen, weil ich in der Zukunft gerne mal ein Auslandsjahr machen möchte. Zuhause schaue ich TV auf Englisch, lese Bücher und spreche mit meiner Schwester Englisch, weil sie es auch verbessern möchte."

Precious, Klasse 10e: 
„Meine Englischlehrerin, Frau Deutschmann, sprach mich auf meine Leistungen an und hat mir den Toefl Junior Test vorgeschlagen.
Ich bin stolz auf meine Leistung und möchte das Zertifikat dafür nutzen, um es in Bewerbungen anzuführen. Jetzt ist mein Ziel das Abitur an unserer Schule!
Ich möchte gerne für den höheren Dienst der Polizei arbeiten. Ich lerne noch weitere Sprachen wie Japanisch oder Französisch und spreche auch meine Geburtssprache Ewe. Sprachen helfen mir tagtäglich mit meiner Familie, im Internet und in der Schule.“

Im Rahmen der Talentförderung werden, auch digital, Kleingruppen gebildet, um sich auszutauschen und gezielt auf die TOEFL Testungen hinzuarbeiten. Besonders gute Leistungen werden honoriert und zertifizierte Nachweise können unter Anderem in Bewerbungen für Praktika, Ausbildungen und der gymnasialen Oberstufe angebracht werden.

In diesem Schuljahr haben 10 Schüler:innen aus Jahrgang 7 bis 10  an dem TOEFL Junior® Test teilgenommen. Wir bereiten uns schon jetzt auf die nächste Runde vor, denn wir sind „simply good in English“.

 

Wir leben Europa

Stadtteilschule Wilhelmsburg avanciert zum Zentrum des internationalen Austausches

Welche Ereignisse aus der eigenen Schulzeit bleiben nachhaltig in Erinnerung? Alle, die während ihrer Schulzeit an einem „Schüleraustausch“ teilnehmen durften, erinnern sich an ihre vielfältigen Erlebnisse im Ausland. Manche haben sogar noch immer Kontakte zu den Austauschfamilien.

Schulleiterin Katja Schlünzen (1. Reihe, 4.v. links): „Wir leben Europa.“ Empfang im Hamburger Rathaus.

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg führt seit einigen Jahren erfolgreich internationale Austauschprojekte durch. Schulleiterin Katja Schlünzen betont: „Positive Geschichten und Verbindungen zu anderen Ländern und Kulturen lassen Verbindungen entstehen. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Verständnis für und Verbundenheit mit den Austauschländern. Einfach gesagt: Wir leben Europa.“

Prager Besuch an der Stadtteilschule Wilhelmsburg: Viktor Veséle, Hana Napravniková, Jitka Boučková

Ende November empfing die Stadtteilschule Wilhelmsburg sechs Lehrkräfte zweier internationaler Austauschprojekte.

Zum einen besuchten drei Prager Lehrkräfte im Rahmen der Projektreihe „Fortbildung für Prager LehrerInnen in der Partnerstadt Hamburg“ bereits zum 5. Mal die Stadtteilschule Wilhelmsburg. Erstmalig nahmen zwei Grundschullehrerinnen teil, die mehrere Tage den Unterricht der Grundschule am Perlstieg hospitierten, kollegiale Gespräche führten und außerunterrichtlichen Aktivitäten beiwohnten. Hana Napravniková, Schulleiterin der 'Grundschule der deutsch-tschechischen Verständigung' in Prag, war sichtlich beeindruckt vom Unterricht. „Die Kinder arbeiten sehr selbstständig und konzentriert an einer Aufgabe. Die Lehrerin geht zu den Kindern und hilft. Eine sehr entspannte Stimmung. Diese Eindrücke werde ich mit nach Prag nehmen und kommunizieren.“ Viktor Veséle vom Prager Gymnasium Nad Alej war besonders vom Profilunterricht in den Jahrgängen 9 und 10 begeistert, denn die fächerübergreifenden Inhalte und kompetenzorientierten Methoden beeindruckten ihn.

v.l.n.r. Heidi Hertell aus Finnland, Christina Paouni aus Griechenland, Ana Bebič aus Kroatien wurden im Hamburger Rathaus empfangen.

Zum anderen reisten drei Lehrkräfte des Erasmus+ - Projektes „lecker & gesund“ zur Vorbereitung der einzelnen Mobilitäten nach Hamburg. Gastgeberin der Planungstagung war die Stadtteilschule Wilhelmsburg. Zusammen mit der finnischen Schule Kaarilan Koulu (in Tampere), der kroatischen Schule Gimnazija Metkovič (in Metkovič) und der griechischen Schule Mousiko Gymnasio Kastorias (in Kastoria) arbeitet die Stadtteilschule Wilhelmsburg am Thema „gesunde Ernährung“. Ziel des Projektes ist, den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für gesunde Lebensmittel zu vermitteln, das schlussendlich zu einer ausgewogenen Ernährungsweise führen soll. Dabei spielen regionale Produkte und Nachhaltigkeit eine große Rolle. Alle Teilnehmenden drücken die Daumen, dass die ersten Austausche im Frühling 2022 stattfinden können. „Ende März erwarten wir Schülerinnen und Schüler aus Finnland, Kroatien und Griechenland. Das Obstanbaugebiet 'Altes Land' ist unser regionales Thema und das 'Spicy Gewürzmuseum' in der Speicherstadt unser Kooperationspartner, beide werden wir besuchen“, verrät Austauschorganisatorin Ursula Schulz.

Im Mai sollen dann Wilhelmsburger Schülerinnen und Schüler zum Gegenbesuch nach Griechenland reisen.

Abgerundet wurde der Besuch der ausländischen Gäste durch einen offiziellen Empfang im Hamburger Rathaus. Finnin Heidi Hertell empfand es als große Ehre, dass sie ins Hamburger Rathaus kommen durfte: „Ich bin begeistert und dankbar zugleich!“

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg hat sich zum Zentrum für den internationalen Schüler- und Lehreraustausch entwickelt: In 2022 werden außer diesen beiden Projekten Lehrkräfte der Stadtteilschule Wilhelmsburg nach Norwegen, Island und La Reunion zu Schulbesuchen reisen!

 

 

Bee careful - Blick in den Bienenstock

Hamburgprofiler der Stadtteilschule Wilhelmsburg kommen der Imme ganz nah

Seit diesem Schuljahr bietet die Stadtteilschule Wilhelmsburg ihrem Jahrgang 7 interessante Schnupperprofile an. Das Schnupperprofil „Hamburg“ beschäftigt sich mit Hamburgs Stadtgeschichte, bindet zudem aber auch nachhaltige Ideen und Umweltthemen mit ein. Der Besuch des Wilhelmsburger BUND Naturerlebnisgartens im September passte gut zum Thema und erweiterte praxisnah den Horizont der 18 Schüler*innen des Mischkurses aus Jahrgang 7. Lehrerin Christin Gerlieb organisierte ein Erlebnisseminar zum Thema Bienen.

Bernhard Vogt vom BUND empfing die Klasse und führte zusammen mit dem Imker Jürgen Eggers durch das interessante zweistündige Programm. Wer mutig genug war, konnte einen Imkerhut aufziehen und mit Handschuhen einen Rahmen mit vielen Arbeiterinnen festhalten; für die Jugendlichen ein beeindruckendes Erlebnis. Lehrerin Kerstin Sachau weiß: „Bienen sind ungefährlich. Sie stechen nicht, wenn man ruhig bleibt und keine hektischen Bewegungen macht.“

En passant lernten die Jugendlichen, wie wichtig Bienen für die Bestäubung von Obst- und Gemüsepflanzen sind und dass sie ein wichtiger Teil unseres Ökosystems sind.

Zum Abschied wurde es süß: leckere Honigbrote für alle. Mmmm.

Mehr als Schrott: E-Waste Race an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Wie entsorgen wir kaputte Toaster, Föne oder Bügeleisen oder ausrangierte Kabel? Viel zu oft werden defekte Elektroschrottkleingeräte in den Restmüll geworfen. Das ist nicht richtig, denn diese Geräte stecken noch voller Rohstoffe, die gut recyclebar sind.

Um die Schüler:innen der Stadtteilschule Wilhelmsburg für dieses wichtige Thema zu sensibilisieren, nahm Lehrerin Kerstin Sachau mit ihrer Klasse 7c am Ewaste Race teil. Drei Wochen lang stand ein Container für elektrische Kleingeräte der Stadtreinigung Hamburg auf dem Schulgelände der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Während dieser Zeit sammelten die Schüler:innen in der Familie und bei Freunden defekte Elektrogeräte und entsorgten sie in dem Container.

Zusammen mit 10 anderen Schulen nahm die Stadtteilschule Wilhelmsburg an dem Wettbewerb teil. Die Klasse, die am meisten gesammelt hatte, konnte einen Ausflug zur Phänomenta nach Bremen gewinnen. Zwar gewann die 7c nicht den 1. Platz, der Wettbewerb machte ihnen trotzdem großen Spaß und verdeutlichte ihnen, wie wichtig richtige Mülltrennung ist, um Ressourcen zu sparen und das Klima zu schonen.

Weitere Infos: www.ewasterace.de

Jahrgänge 6 und 7 starten „fit in den Herbst“

STS Wilhelmsburg mobilisiert gemeinsam mit Kooperationspartner Park Sport Insel e.V. 200 Schüler*innen

„Fit in den Herbst“ ist ein Bewegungs- und Fitness-Event von unserem Kooperationspartner Park Sport Insel e.V. für die 6. und 7. Klassen.
Am 21.09. war es soweit, die sechsten und siebten Klassen tauschten das Klassenzimmer mit dem nahegelegenen Inselpark. Zentrum der Veranstaltung war die „Welt der Bewegung“ im Inselpark Wilhelmsburg. Aufgrund gegenwärtiger Hygienekonzepte wurden die Veranstaltungsorte großzügig im Inselpark verteilt. So waren sporttreibende Schülerinnen und Schüler allgegenwärtig und präsentierten die fitte Stadtteilschule Wilhelmsburg.

Kamo Juwara, derzeit Praktikant bei der Sportjobs GmbH und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg, gibt den Startschuss für den Biathlon.
Anel und Kerim freuen sich über den Tag im Inselpark.

Sport, Spiel und Bewegung im Inselpark ist das Motto des Vereins Park Sport Insel e.V.

„Fit in den Herbst“ ist die zweite Auflage dieser Reihe, die im Juni 2022 in die nächste Runde gehen wird. Dann wie gewohnt mit den Jahrgängen 5 und 6.

Wenn es nach Anel und Kerim aus der 7b ginge, könnte dieser Tag öfter im Schuljahreskalender auftauchen:

„Wir müssen heute nicht in der Schule sein und können uns bewegen. Die Wurf- und Fangspiele gefallen uns. In Fußballtennis sind wir sehr gut.“

Die einzelnen Sportangebote für die Klassen wurden professionell von jungen Anleitern betreut, die selbst noch Schülerinnen und Schüler an anderen Schulen mit Sportprofil sind. Diese „Parksportpiloten“ hatten den Tag in die Hand genommen und ein sehr vielfältiges Angebot auf die Beine gestellt. Neben Kubb, auch bekannt als Wikinger-Schach, gab es viele Wurf- und Fangstationen zu erkunden. Besonders begehrt waren Spikeball, Frisbee und Boule. Parallel führten die einzelnen Klassen einen Biathlon durch, in dem es darum ging, mit der Klasse gemeinsam eine Bestzeit aufzustellen und Zeitpunkte per Discgolf oder Funino-Tor zu erlangen. Der Biathlon setzte sich aus einer spannenden Laufstrecke und Geschicklichkeitsübungen zusammen. Die Ergebnisse zeigen, dass alle Klassen dieses Highlight mit Bravour meisterten und sichtlich Spaß dabei hatten.

Stärken konnten sich die Schülerinnen und Schüler an einer Snack-Station, die von unserer Auszubildenden Daniela und unserem Lehrer Thomas Bieser gemanagt wurde. Passende Musik wurde von Herrn Bonnin aufgelegt.

Wir freuen uns auf die nächste Veranstaltung mit ParkSportInsel e.V., bedanken uns bei allen Helferteams und sind stolz, dass zukünftig auch an unserer Schule „Parksportpiloten“ ausgebildet werden.

Weitere Impressionen aus dem Inselpark:

Stadtteilschule Wilhelmsburg gedenkt Wilhelmsburger Widerstandskämpfer Hans Leipelt an seinem 100. Geburtstag

Am 11.08.2021 fand die Geburtstagsfeier zum 100. Geburtstag von Hans Leipelt an der Stadtteilschule Wilhelmsburg statt. Die Schule, die Hans Leipelt als Schüler besuchte.

Hans Leipelt war in den 1930er Jahren Schüler der Oberschule Wilhelmsburg, der heutigen Stadtteilschule Wilhelmsburg.

Leipelts Großeltern waren Juden, deshalb wurden seine Familie und er als sogenannte „Halbjuden“ von den Nationalsozialisten verfolgt. Diese Ausgrenzung traf ihn tief und so trat er während seines Chemiestudiums in München der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ bei. Nach der Hinrichtung der Geschwister Scholl durch die Nationalsozialisten setzte Hans Leipelt die Verteilung von Flugblättern fort.

Klassensprecherteams der STSW vertraten ihre Klassen und empfingen die weißen Rosen.

Am Tag des 100. Geburtstags sahen die Schülerinnen und Schüler überall in den Schulgebäuden Bilder von Hans Leipelt. Alle Jahrgänge von Klasse 1 bis zur Oberstufe beschäftigten sich mit der Biographie der Familie Leipelt und möglichen Motiven Leipelts für seine Arbeit im Widerstand gegen das NS-Regime. Dazu gehörte selbstverständlich auch ein Exkurs zu der Widerstandsbewegung „weiße Rose“. Die Schülerinnen und Schüler begegneten dem Thema sehr ernsthaft und am Ende stand die Frage im Vordergrund „Was kann ich persönlich aus den Taten Leipelts lernen?“. Ein wahrhaftiges Gemeinschaftsgefühl in der Schule entstand zum einen, dass alle Schülerinnen und Schüler an exakt den gleichen Fragen zu Hans Leipelt arbeiteten und dazu Plakate erstellten. Aber auch die Erkenntnis, dass Hans Leipelt einst in dem gleichen Klassenraum lernte wie sie heute, berührte die Wilhelmsburger Schülerinnen und Schüler, wie auf der gleichtägigen Präsentation der Ergebnisse deutlich wurde.

Helga aus der 8c meint: „Hans Leipelt ist als Held gestorben. Er hat sich für Menschen eingesetzt. Ich habe erfahren, dass er auf unsere Schule ging. Das macht mich stolz!“

Die Ergebnisse wurden kreativ zusammengetragen.
Ameer, 8b, fasst die Ergebnisse seiner Klasse zusammen.
In allen Gebäuden und Eingängen hingen Bilder von Hans Leipelt. Er war einer von uns!

Besonders emotional wurde es am Ende der Präsentation: Jede Schülerin und jeder Schüler erhielt eine weiße Rose mit dem Auftrag, Familie und Freunde über Hans Leipelts Engagement für Gerechtigkeit zu informieren.

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg wird ihre Arbeitsergebnisse der Familie von Hans Leipelt in die USA schicken. Seit einiger Zeit pflegt sie Kontakt zur Familie.

Martin und Princilla präsentieren ein Ergebnis aus ihrer Klasse 9a.
Nasika und Hewan aus der 11a sind von Hans Leipelts Taten sehr berührt.
Christiano und Precious präsentieren Ergebnisse aus der 10e.

Precious aus 10e hält emotional fest:
„Ich fand es heldenhaft und er hat seine Ziele im Auge behalten, obwohl er sein Leben riskiert hat und daran starb. Ich finde bemerkenswert, dass er seine Meinung so laut kundgetan hat.“

Nasika und Hewan aus der 11a:
„Wir werden dich nicht vergessen.“

Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse tragen die weiße Rose und ihr Wissen über Hans Leipelt in den Stadtteil.

Genety - Dein Bildungslotse e.V. Tanzprojekt "We have a Dream! - Tanz für Toleranz!"

"We have a Dream ! - Tanz für Toleranz !

Ahoi zusammen,
"We have a Dream ! - Tanz für Toleranz !
Das war der Titel der erfolgreichen Flashmob-Performanceim Sommer 2021 der Jugendlichen aus Hamburg Wilhelmsburg.Trotz großer Hitze entstanden coole Moves zum Thema Rassismus. Die Klasse 7b der Stadtteilschule Wilhelmsburg führte dieses Projekt mit Genety - Dein Bildungslotse e.V. durch.

Großer Dank für die Unterstützung geht an Genety - Dein Bildungslotse e.V. und den Chance Tanz e.V. im Rahmen des Förderprogramms Kultur macht stark des BMBF.

Stadtteilschule Wilhelmsburg startet mit Schwung und neuen Ideen in das Schuljahr 2021/22

Neu denken, Neues wagen – wenn nicht jetzt, wann dann?! Das denken sich die Fachbereichsleitungen der Stadtteilschule Wilhelmsburg und unser Didaktischer Leiter, Jan Breitenstein.

Wir wissen noch nicht, wann wir ohne Pandemiebedingungen unserer pädagogischen Arbeit nachgehen. Was wir aber wissen, ist, dass sich die Schule im dynamischen Wandel befindet und sich den Gegebenheiten anpassen muss. Im Kontext von Schul- und Unterrichtsentwicklung wollen wir Konzepte überdenken, ausbauen und Neues erproben – den Bedürfnissen unserer Schülerschaft gerecht werden. Das war schon immer unser Anspruch und ist uns eine Herzensangelegenheit. Alle Fachbereichsleitungen unserer Schule bestritten in den ersten Tagen Fortbildungen zur agilen und adaptiven Entwicklung unserer Schule. Die Fortbildung „Design Thinking“ hilft uns neue Wege in der Ideenentwicklung zu gehen. Im Alltag steht häufig der „innere Kritiker“ im Weg.

„Gerade jetzt scheint ein guter Zeitpunkt zu sein, Schule zu „denken“, den Schwung der neuen Motivation des sozialen Zusammenkommens am Ende der Pandemie mitzunehmen. Kreative Techniken helfen uns, Ideenkiller ausfindig zu machen und mit offener Haltung unsere Schule weiterzuentwickeln.“  Beitrag einer Fachleitung

„Design Thinking ist gegenwärtig ein für Schule oftmals noch unbekannter Ansatz, um Entwicklungsaufgaben situations- und interaktionsadäquat lösen zu können. Nicht jedoch an unserer Schule. Durch engagierte Bereichs- und Fachleitungen und deren Teams gelingt es uns, zukunftsweisende Prototypen für das Gestalten von Lernangeboten, in herausfordernden Zeiten zu entwickeln. Was unsere Kolleginnen und Kollegen hier an Engagement zeigen, darf als herausragend bezeichnet werden.“

Jan Breitenstein, Didaktischer Leiter, STSW

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg geht den nächsten Schritt zur Transformation der Bildung, im 21. Jahrhundert

Lernen personalisieren? Personalisiertes Lernen mit Digitalen Medien ermöglichen? Die Stadtteilschule Wilhelmsburg startet das Roll Out des digitalen Logbuchs, des Lernlogs der Montag Stiftung „Jugend und Gesellschaft“.

Lernen in digitalen Welten wird, nicht zuletzt auch auf Grund der Corona-Pandemie, zunehmend realer und bedeutsamer. Immer mehr Schulen entdecken die Möglichkeit(en), die ihnen digitale Tools zum zeitgemäßen, personalisierten Lernen bieten können.

So auch die Stadtteilschule Wilhelmsburg. Als eine von bundesweit zwanzig, von der Montag Stiftung „Jugend und Gesellschaft“ ausgewählten Schulen erproben sich in diesem Schuljahr Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer teilnehmender Klassen unserer Schule darin, Lernen digital zu personalisieren. Die Schülerinnen und Schüler der STSW haben dadurch die Chance, als Lernende, ein wachsendes Lernangebot erfahren zu können, durch das sie ihr Lernen selber planen, überprüfen, reflektieren und dokumentieren können; Kompetenzorientiert und selbstgesteuert, gecoacht von Lehrkräften als Lernbegleitende. Durch das Nutzen des Lernlogs bieten sich hierzu zahlreiche Optionen: Lernangebote können von Lehrkräften angelegt und von Schülerinnen und Schülern mitgestaltet werden, Feedback gegeben und genutzt werden, Lernen sowie das Planen von Lernen kann orts- und zeitunabhängig stattfinden und die Lernenden können (in Rücksprache mit ihren Lernbegleitenden) selber entscheiden, zu Was sie, Wie, Wann, mit Wem lernen wollen. Die Möglichkeiten sind vielfältig…

Vielfältig waren auch die ersten Schulungen der Lehrkräfte und Lernenden. Zum Start des Schuljahres haben Katja Anokhina und Lisa Schmidt, Mitarbeiterinnen der Stiftung, zusammen mit Felix Köhn, Koordinator Digitales, zunächst die Lehrkräfte zu Lernlog-Teachers, zwei Wochen später jeweils zwei Schülerinnen und Schüler pro Klasse zu Lernlog-Scouts fortgebildet.

Doch damit nicht genug. Das Projekt „Lernlog“ bietet ein Netzwerk und Unterstützung für bundesweit zwanzig Schulen, welches nun auch von der STSW genutzt werden kann. Gemeinsame pädagogische Impulse, Entwicklungsworkshops, schulübergreifendes Erstellen von Lernmaterialien, Schulungen von Schülerinnen und Schülern zu Lernlog-Scouts, bundesweite Workshops „von Lernlog-Scouts für Lernlog-Scouts“, Barcamps zur Digitalen Bildung und, und, und… In einem ko-konstruktiven Prozess der teilnehmenden Schulen sollen die Software des Lernlogs wie auch die Lernangebote der Schulen, den Bedürfnissen der Lernenden und Lernbegleitenden gerecht(er) werden, weiter entwickelt und erprobt werden. Anders gesagt: Gelebt wird eine partizipative Entwicklung eines Tools für das zeitgemäße Lernen der Schülerinnen und Schüler – von der Basis für die Basis. Die Zukunft des Lernens hat begonnen und die Stadtteilschule Wilhelmsburg ist mit dabei. Wir sind gespannt…!

Das Roll-Out wird von Expertinnen der Montag-Stiftungen begleitet (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).
Erste Ansicht des lernlogs (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).
Das Kollegium erprobt die ersten Schritte im lernlog (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).
Die Fortbildung fand in unserer neuen Kantine statt (Bild: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“).

Link zu weiteren Informationen: Lernlog - Dein digitaler Lernbegleiter


Beitrag der MJG auf #Twitter

Bildrechte: Montag-Stiftung „Jugend und Gesellschaft“

Schülerinnen und Schüler setzen sich für den Ocean Day / Klimatag am 8. Juni 2021 ein

Am 8. Juni ist jedes Jahr der weltweite Oceans Day. Als Klimaschule haben sich alle Jahrgänge in den ersten beiden Stunden mit Ocean- und Klimathemen beschäftigt, um das Bewusstsein für den Einfluss des Menschen auf die Umwelt und die Folgen aufmerksam zu machen. Als zentraler Gegenstand dienten die SDGs.

Im Rahmen des Themas „Abfall“ haben die Klassen von der Vorschule bis zur 3. Klasse aus alten Broschüren Geschenktüten gebastelt. Die 4. bis 6. Klasse hat sich rund um den Einfluss unserer Ernährung auf das Klima informiert. Die Mittelstufe hat Tipps für die Schule entwickelt, wie wir noch mehr Plastik vermeiden können, um den Plastikabfall im Meer zu reduzieren. 450 Jahre dauert es bis sich eine Plastikflasche zersetzt hat. Die Oberstufe entwickelte ein Quiz zum globalen Problem der Überraschung der Weltmeere.

Das Interesse der Schülerinnen und Schüler ist groß und alle freuen sich schon auf die MaritimeProfilWoche Ende Juni.

Stolz halten die Schülerinnen und Schüler der 3b ihre selbstgebastelten Geschenktüten aus alten Karten hoch.
Die 6. Klasse hat sich mit der Klimawaage ein Bild über den Einfluss unserer Ernährung auf das Kima gemacht.
Die Klassen 7 und 8 haben den Einfluss des Plastiks auf die Meere erforscht. Am Ende sind Tipps für die Vermeidung von Plastik in der Schule und im Alltag entstanden.

Stadtteilschule Wilhelmsburg erhält wieder Gütesiegel Klimaschule

Bereits zum fünften Mal in Folge hat die Stadtteilschule Wilhelmsburg das begehrte Gütesiegel "Klimaschule" von der Stadt Hamburg erhalten. Mit dieser Auszeichnung, die lediglich alle zwei Jahre verliehen wird, ehrt die Stadt Hamburg Schulen, die systematisch und gemeinsam mit der Schulgemeinschaft nachweislich an der Reduktion der schulischen CO2-Emissionen arbeiten.

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg, die bereits seit 2012 das Gütesiegel „Klimaschule“ trägt, beschäftigt sich basierend auf ihrem schuleigenen Klimaschutzplan vielfältig mit dem Klimaschutz.

Bemerkenswert: Bereits ab der Vorschule arbeiten die Schüler*innen der Stadtteilschule Wilhelmsburg aktiv bei der Umsetzung des schuleigenen Klimaschutzplans mit. Wie ein roter Faden spinnen sich die verschiedenen Klimaschutzprojekte durch die aufsteigenden Jahrgänge bis hin zur Oberstufe.

„Damit tragen wir den Klimaschutzgedanken wiederkehrend in die Köpfe unserer Schüler*innen und Lehrer*innen“, erklärt Angela Kobahn, Klimaschutzbeauftragte der Schule.

In der Vor- und Grundschule fand beispielsweise im September 2020 ein Projekttag „Zu Fuß zur Schule“ statt, es gab eine Fortbildung zum Thema Nachhaltigkeit durchgeführt von den Jahrgänge 9 und 10 und die Schüler*innen erstellten eigenes Waschpulver. „Dass wir trotz des turbulenten Corona-Schuljahrs die Auszeichnung Klimaschule erhalten haben, zeigt, dass unser Klimaplan auf sehr soliden Füßen steht. Wir freuen uns alle sehr!“, strahlt Kerstin Sachau, die 2. Klimaschutzbeauftragte.

Ein herzlicher Dank allen aktiven Helfer*innen!

Karneval Konferenz mit der Klasse 5e

Auch im Fernunterricht wollten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5e nicht auf Fasching verzichten und hatten viel Spaß in Ihrer Karneval-Konferenz.

Die Englischlehrerinnen Frau Sander und Frau Rosendahl - eine Flamenco-Tänzerin und eine Wikingerin, erfreuten sich an den kreativen Verkleidungen der Kinder in der Klasse 5e. Die Schülerinnen und Schüler hatten viele tolle Ideen selbst, und auch zusammen mit ihren Eltern gestaltet: ein mysteriöser Mann, ein unheimliches Gespenst, ein gruseliger Vampir, ein süßes Schaf, ein cooler Cowboy, 2 kuschelige Katzen, eine hübsche Indianerin und sogar Comander Rex von Star Wars war dabei. Das habt ihr toll gemacht, Klasse 5e !

Entdecke den Unterschied

Videofilm ersetzt Tag der offenen Tür an der STS Wilhelmsburg

"Wir gehören zu Hamburgs erfolgreichsten Schulen, denn unsere Schülerinnen und Schüler haben einen hohen Lernzuwachs." Katja Schlünzen, Schulleiterin der Stadtteilschule Wilhelmsburg, hätte gerne persönlich Eltern sowie Schülerinnen und Schüler durch den hellen, freundlichen Neubau am Perlstieg geführt, um die modernen Fachräume präsentieren zu können. „Leider macht uns Corona in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung.“ Damit alle Interessierten einen umfassenden Eindruck davon erhalten, wie derzeit im Jahrgang 5 in den Schwerpunktklassen gearbeitet wird, hat die Stadtteilschule Wilhelmsburg einen Videofilm gedreht.

Vorstellung der Profile in Jahrgang 5

„Wir haben unsere Hausaufgaben im Bereich Digitalisierung gemacht“, erklärt Gabriella Krause, Abteilungsleiterin 5 – 7. In jeder Klasse hängt ein digitales Whiteboard, während des Hybridunterrichts im Frühling wurde der Unterricht live aus dem Klassenraum nach Hause gesendet und seit Dezember kommunizieren Kinder und Lehrkräfte über eine schuleigene elektronische Plattform. Lehrer-Arbeitsgruppen erstellten Konzepte für digitales Lernen. Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte werden in digitalen Methoden geschult.

„Unsere Fünftklässler werden aber nicht nur digital angesprochen. In dem Alter lernen die Kinder besonders gern und effektiv, wenn sie selbstständig handeln dürfen“, weiß Gabriella Krause. Aus diesem Grund bietet die Stadtteilschule Wilhelmsburg seit einigen Jahren mit Beginn der fünften Klasse Schwerpunktklassen an. An einem Tag in der Woche beschäftigen sich die Kinder intensiv mit ihrem thematischen Schwerpunkt. Ein breites Spektrum an Schwerpunkten gibt es bei den jetzigen Fünftklässlern: Musik, Englisch, Maritimes, Informatik, Mathematik.

Bei der Anmeldung für die fünfte Klasse dürfen die Kinder ihre Schwerpunktklasse wählen und auch Freunde nennen, mit denen sie zusammen sein möchten. „Unsere Klassenzusammensetzungen sind handverlesen. Wir geben uns sehr viel Mühe damit, Wünsche erfolgreich umzusetzen“, meint Gabriella Krause.

Ab der achten Klasse werden die Klassen neu zusammengesetzt, denn die Jugendlichen lernen dann in selbstgewählten Profilklassen - oft in Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg begleitet ihre Schülerinnen und Schüler zu allen Abschlüssen: ESA, MSA und Abitur und sorgt durch ihre ausgezeichnete Berufsbildung für einen „passenden Anschluss nach dem Abschluss“.