Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

News und Projekte aus der Sekundarstufe 1

Entdecke den Unterschied

Videofilm ersetzt Tag der offenen Tür an der STS Wilhelmsburg

"Wir gehören zu Hamburgs erfolgreichsten Schulen, denn unsere Schülerinnen und Schüler haben einen hohen Lernzuwachs." Katja Schlünzen, Schulleiterin der Stadtteilschule Wilhelmsburg, hätte gerne persönlich Eltern sowie Schülerinnen und Schüler durch den hellen, freundlichen Neubau am Perlstieg geführt, um die modernen Fachräume präsentieren zu können. „Leider macht uns Corona in diesem Jahr einen Strich durch die Rechnung.“ Damit alle Interessierten einen umfassenden Eindruck davon erhalten, wie derzeit im Jahrgang 5 in den Schwerpunktklassen gearbeitet wird, hat die Stadtteilschule Wilhelmsburg einen Videofilm gedreht.

Vorstellung der Profile in Jahrgang 5

„Wir haben unsere Hausaufgaben im Bereich Digitalisierung gemacht“, erklärt Gabriella Krause, Abteilungsleiterin 5 – 7. In jeder Klasse hängt ein digitales Whiteboard, während des Hybridunterrichts im Frühling wurde der Unterricht live aus dem Klassenraum nach Hause gesendet und seit Dezember kommunizieren Kinder und Lehrkräfte über eine schuleigene elektronische Plattform. Lehrer-Arbeitsgruppen erstellten Konzepte für digitales Lernen. Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte werden in digitalen Methoden geschult.

„Unsere Fünftklässler werden aber nicht nur digital angesprochen. In dem Alter lernen die Kinder besonders gern und effektiv, wenn sie selbstständig handeln dürfen“, weiß Gabriella Krause. Aus diesem Grund bietet die Stadtteilschule Wilhelmsburg seit einigen Jahren mit Beginn der fünften Klasse Schwerpunktklassen an. An einem Tag in der Woche beschäftigen sich die Kinder intensiv mit ihrem thematischen Schwerpunkt. Ein breites Spektrum an Schwerpunkten gibt es bei den jetzigen Fünftklässlern: Musik, Englisch, Maritimes, Informatik, Mathematik.

Bei der Anmeldung für die fünfte Klasse dürfen die Kinder ihre Schwerpunktklasse wählen und auch Freunde nennen, mit denen sie zusammen sein möchten. „Unsere Klassenzusammensetzungen sind handverlesen. Wir geben uns sehr viel Mühe damit, Wünsche erfolgreich umzusetzen“, meint Gabriella Krause.

Ab der achten Klasse werden die Klassen neu zusammengesetzt, denn die Jugendlichen lernen dann in selbstgewählten Profilklassen - oft in Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg begleitet ihre Schülerinnen und Schüler zu allen Abschlüssen: ESA, MSA und Abitur und sorgt durch ihre ausgezeichnete Berufsbildung für einen „passenden Anschluss nach dem Abschluss“.

MINT-Tag 2020: Die ganze Schule im MINT-Fieber

Am 26.11. hat das MINTforum den MINT-Wettbewerb durchgeführt. Wir haben mit der gesamten Schule daran teilgenommen. Dieses Jahr ging es um den Klimaschutz und wieviel wir an CO2-Emissionen einsparen können, wenn wir unsere Lebensweise ein bisschen ändern. Die Schülerinnen und Schüler errechneten in Gruppen die Einsparungsergebnisse. Zum Schluss durfte jede Gruppe noch einen Werbeslogan zum Klimaschutz mit entsprechendem Logo zeichnen.

Diese kreative Aufgabe hat uns so gut gefallen, dass wir daraus noch einen schulinternen Wettbewerb ausgerufen haben. Zuerst wurden die Klassensieger gekürt, danach die Jahrgangssieger, die sich alle im MZE - Maritimen Zentrum Elbinseln trafen. Dort wurden von der Jury aus der Schulleiterin Katja Schlünzen und den Schulsprechern die drei Schulsieger gekürt. Alle Jahrgangssieger freuten sich über ihre Urkunde und einen Turnbeutel mit dem Schullogo. Die drei Siegerteams haben darüber hinaus auch noch Kinogutscheine gewonnen.

Preisübergabe des Schulsprecherteams an die Gruppe aus der 7b, die den 3. Preis gewonnen hat.
Aufgregt warten die Jahrgangssieger auf die Preisverleihung.
Klasse 7 überlegt sich einen Slogan für den Klimaschutz.
Der Französischkurs des Jahrgangs 9 rechnet.
Linn und Adis aus der 10e haben den 2. Preis gemacht.
1. Platz für Adi, Ali und Efe aus der Klasse 11a.

„uMINTerpretieren“: 45.000 Euro für Projekt der StS Wilhelmsburg

Artikel aus dem Neuen Ruf S.13 oben: Per Klick zur Ausgabe! (Text: Neuer Ruf, STSW Pressemitteilung)

Eine Umsetzung plant unser Bereich "Kulturelle Bildung"

Das Projekt uMINTerpretieren schlägt vor, einen dezidierten Profilkurs einzurichten, der von vornherein und ganz grundsätzlich als hybrider Kurs arbeiten soll: als Kurs, der gleichzeitig MINT und Kulturelle Bildung ist, als Kurs, der künstlerische und naturwissenschaftliche Forschung übereinanderlegt und neue Formen der Erkenntnisproduktion erzeugt. Ausgehend von den guten Erfahrungen, die wir mit der Begleitung durch externe Künstler*innen und Theaterpädagog*innen im Bereich der Kulturellen Bildung gewonnen haben, wollen wir diese Form der Zusammenarbeit jetzt auch auf externe Wissenschaftler*innen und Forscher*innen erweitern.

Das Projekt uMINTerpretieren schlägt vor, den neu zu schaffenden Profilkurs jedes Halbjahr im Umfang von sechs Wocheneinheiten von je einer Künstler*in und einer Wissenschaftler*in begleiten zu lassen. Das Projekt strebt eine umfassende Zusammenarbeit zwischen Künstler*in, Wissenschaftler*in und beteiligten Lehrer*innen an – eine gemeinsam entwickelte Unterrichtskonzeption. Dazu gehört auch, die jeweiligen Curricula übereinander zu legen und die jeweils geeigneten Schnittstellen zu identifizieren. Besonders wichtig ist dem Projekt, geeignete Präsentationsformen zu entwickeln, um die Ergebnisse des neuen Profils der Schulöffentlichkeit nahezubringen. Die Erfahrungen des ersten Projektjahres werden in die Ausformung des zweiten und dritten Projektjahres einfließen.

Wir hoffen, zum Ende des dritten Projektjahres, also nach einem kompletten Zyklus des ersten Profilkurses, die Validität unseres Ansatzes nachdrücklich unter Beweis gestellt zu haben – so dass wir die Verbindung von MINT und Kultureller Bildung an der Stadtteilschule Wilhelmsburg dann auch dauerhaft implementieren können.

„Wir reparieren die Welt!“

KünstlerInnengruppe w9 überrascht eigene Schule mit Werken aus Lockdown-Zeit

Quasi über Nacht überraschte die KünstlerInnengruppe w9 die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte der Stadtteilschule Wilhelmsburg nach den Herbstferien. Unter der Leitung des Schul-Kuratorenteams installierte die w9 ihre Kunstwerke, die im Frühling während des Lockdowns entstanden sind während der Herbstferien im Treppenhaus der Stadtteilschule Wilhelmsburg in der Rotenhäuser Straße. Die Überraschung gelang vollständig: Staunend standen Jugendliche nach den Ferien gruppenweise vor den großformatigen, überwiegend schwarz-weiß gehaltenen Werken.

Die Werke, die unter dem Jahresthema „Die Reparatur der Welt“ stehen, zeigen geheime Orte und Ideen zum Thema „Happiness“- alles aus der Sicht von Jugendlichen aus Wilhelmsburg.

Energiebündel und Kunstlehrerin Gundi Wiemer erklärt: „Während des Lockdowns im April haben unsere Schülerinnen und Schüler selbstständig und total engagiert an ihren Bildern weitergearbeitet. Entstanden sind fantastische Produktionen von Texten, Pforten, Schlupflöchern, also geheimen Orten, die wir alle stärker nutzen sollten. Diese Überraschungsausstellung ist der Auftakt von weiteren Kunstaktionen.“

KünstlerInnengruppe w9

Geplant ist eine Schaufensterausstellung im Dezember zum Thema „Wenn du willst, kannst du fliegen“ und weitere Ausstellungen im kommenden Jahr.Die Schaufensterausstellung bietet der w9 die Möglichkeit, in Corona-Zeiten der Öffentlichkeit ihre Werke zu zeigen. Dazu nutzt die w9 das Atelier TWNTY4SVN hinterm Fischmarkt und rettet von dort die Welt mit ihrer ART. Zwischen dem 05.12. und 12.12.20 lädt die w9 zum „Window-Shopping“ ein, es lohnt sich, denn

die w9 betreibt KULTURenlargement und tut Gutes. Mehr dazu: w-neun.de

Lernen auf dem schwimmenden Klassenzimmer „Fried“

Lernort "Erlebniswelt Spreehafen" der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Am Dienstag, den 27.10.2020 besuchte die maritime Profil-Klasse 6c den außerschulischen Lernort „Erlebniswelt Spreehafen“ der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Schon lange hatte Klassenlehrerin Kerstin Sachau diesen Unterrichtsgang für ihre maritim-begeisterte Klasse vorgesehen.

Dieser besondere Lernort, eine im Wasser schwimmende Pontonanlage mit einem Bauhäuschen, liegt 2 km nördlich von unserer Schule und wird regelmäßig von einer neunten Profilklasse unter Anleitung von unserem Teach First Fellow Jens Becker genutzt. Das Sammeln und Kennenlernen von Wetter- und Tidendaten findet regelmäßig unter seiner Aufsicht auf der Pontonanlage statt.

Gestartet wurde die besondere Schulstunde der 6c mit dem Hissen der Spreehafen Flagge und dem Läuten der Spreehafen Schiffsglocke. Anschließend entdeckten die Schülerinnen und Schüler das schwimmende Klassenzimmer „Fried“ und den dazugehörigen Anlieger mittels einer Erlebnisrallye. Dabei erfuhren sie, was Ebbe, Flut und Schlick sind. Tatkräftig unterstützt wurde die 6c von ihrem Sozialpädagogen Jonas Dafeldecker. Zu guter Letzt wurde im „Fried“ die Siegergruppe der Rallye durch Jens Becker gekürt.

Klassenlehrerin Kerstin Sachau zeigt sich nach dem Besuch zufrieden: „Das Ziel der Rallye, dass die Schülerinnen und Schüler diesen außergewöhnlichen Lernort selbstständig entdecken und kennen lernen, ist erreicht. Nun können wir mit weiteren maritimen Unterrichtseinheiten auf dem „Schiff“ starten.“ In diesem Zuge gilt dem Besitzer des „Fried“ – Edmund Siemers - ein besonderer Dank, der immer engagiert der Schule das Schiff zur Verfügung stellt.

„Unsere Zusammenarbeit funktioniert hervorragend!“

Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack lobt Arbeit und Besonnenheit der Lehrkräfte der STS Wilhelmsburg

„Als erstes möchte ich allen Lehrerinnen und Lehrern der Stadtteilschule Wilhelmsburg meinen ausdrücklichen Dank für ihre Arbeit und ihre Besonnenheit aussprechen“, eröffnete Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack die Gesprächsrunde, die am 1. September im Neubau am Perlstieg stattfand. Aus aktuellem Anlass besuchte er die Stadtteilschule Wilhelmsburg, um sich mit der Schulleitung sowie drei Kollegen über die jüngsten Ereignisse auszutauschen. Besonderes Interesse zeigte Thorsten Altenburg-Hack an den Erfahrungen, die die Lehrerinnen und Lehrer in den ersten drei Schulwochen mit dem Corona-bedingt geänderten Schulbetrieb gemacht hatten. In den Bereichen, in denen die Schulbehörde bei Problemlösungen helfen könne, versprach er volle Unterstützung.

Schnell wurde im kooperativen Gespräch deutlich, dass die Zusammenarbeit zwischen Schulbehörde und der Stadtteilschule Wilhelmsburg von Schuljahresbeginn an hervorragend funktionierte.

Im Zentrum der weiterführenden Überlegungen stand, wie weiterhin bestmöglich für die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler sowie des Lehrpersonals gesorgt werden könne. „Unser Ziel ist, dass die Kinder und Jugendlichen zur Schule gehen“, erklärte Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack.

Schulleiterin Katja Schlünzen bedankte sich bei den Kolleginnen und Kollegen sowie dem Landesschulrat für ihren Einsatz im vergangenen halben „Corona-Jahr“ und hob insbesondere die vermehrten Anstrengungen im Kollegium gerade in den letzten drei Wochen hervor. Das Engagement hatte sich gelohnt: „Ich bin froh, dass die Stadtteilschule Wilhelmsburg die Bildung der Kinder und Jugendlichen während der gesamten Zeit immer gewährleisten konnte“, stellte Katja Schlünzen fest.

Die Corona-Infektionen einiger Kinder zeigten jedoch, dass eine zusätzliche Unterstützung der Schule durch die BSB und das Gesundheitsamt notwendig war.

Landesschulrat Thorsten Altenburg-Hack und Schulleiterin Katja Schlünzen besichtigten nach dem Gespräch den Neubau am Perlstieg.

Besuch des Segelschiffes Peking - erste Kooperation startet bald!

Am 27. August besuchte eine Gruppe von Lehrerinnen und Lehrern das Segelschiff "Peking", eines von noch vier erhaltenen Flying P-Linern des Hamburger Reeders Ferdinand Laeisz aus dem Jahr 1911. Die Peking wurde für den Transport von Chilesalpeter gebaut und segelte mit 32 Mann Besatzung bis 1932 zwischen Chile und Hamburg. Nachdem sie Internatsschiff in England und Museumsschiff in New York war, kehrte sie 2017 zur Sanierung nach Norddeutschland zurück und wird ab 2025 das Flaggschiff des Internationalen Hafenmuseums in Hamburg.

Das Museumsschiff bietet viele Möglichkeiten, „Museum“ neu zu denken und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg hat die einmalige Möglichkeit an diesem Prozess aktiv teil zu haben. Mit der ersten Kooperation unter dem Titel „My Story, My Place, My Museum“, soll gemeinsam mit dem Deutschen Hafenmuseum ein neues Konzept für eine Dauerausstellung mit dem Thema „Diversität im Museum“ erarbeitet werden. Bei dem Besuch der Peking wurden auch weitere Projekte angedacht, wie einen Mast, Wanden/Tauwerk oder Kojen zu bauen. Wir freuen uns auf die Möglichkeit zusammen mit dem Deutschen Hafenmuseum, neue Wege in der Museumspädagogik und musealen Erlebniswelt zu gehen.

Text (Dmn) und Fotos (Sfr)

Die Peking, eine Viermastbark aus dem Jahr 1911, kann man schon während des Softopenings ab Oktober 2020 besuchen.
In dem sechs Meter hohen Lagerraum wurde das Chilesalpeter transportiert.
Sonja Schäfer, Gottfried Eich, Florian Schreiter, Konstanze Dammann, Ursula Richenberger (Deutsches Hafenmuseum)
 

Einschulungsfeiern an der STS Wilhelmsburg unter Corona

„Wir sind dankbar, dass wir Einschulungsfeiern in dieser besonderen Zeit vornehmen können“, begrüßte Gabriella Krause, Abteilungsleiterin 5 bis 7 der STS Wilhelmsburg, die neuen Fünftklässler sowie deren Eltern am vergangenen Montag in der Aula.

Einschulungen in Coronazeiten – wie geht das?

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg hatte sich auf diese Herausforderung gut vorbereitet: In der großen Aula wurden fünf Klassen einzeln und nacheinander eingeschult, die Stühle für die Eltern mit großem Abstand aufgestellt, und alle Personen trugen eine Maske. Zwischen den halbstündigen Einschulungen war genug Zeit eingeplant, um kräftig durchzulüften. Alle Gäste wurden namentlich notiert und so kontaktarm wie möglich durch das Schulgebäude geleitet.

Schulleiterin Katja Schlünzen konnte insgesamt 115 aufgeregte Fünftklässler begrüßen, die gebannt die starke musikalische Darbietung der Musikprofilklasse 9e verfolgten. Passend zur Coronazeit hatten die Neuntklässler den Popsong „Too close“ (zu nah) von Alex Clare ausgewählt. Nach der Einschulungsfeier bestaunten die Kinder ihren Klassenraum im erst kürzlich bezogenen Neubau am Perlstieg.

Die neue Musikklasse 5e der STS Wilhelmsburg.

„Unsere Anmeldezahlen sind wieder auf dem guten Niveau der vergangenen Jahre. Wir freuen uns über das Vertrauen, dass die Eltern uns entgegenbringen“, erklärte Katja Schlünzen.

Jede 5. Klasse besitzt einen besonderen thematischen Schwerpunkt, den die Kinder in der Anmeldewoche im Februar wählen konnten: Mit Englisch, Informatik, Maritimes, Mathematik oder Musik bietet die Stadtteilschule Wilhelmsburg ein breites Themenspektrum für ihre „Frischlinge“. Bereits zum vierten Mal wird eine Musikklasse an der Stadtteilschule Wilhelmsburg angeboten.

Die erfahrene Musikprofilklasse 9e.

Musik-Highlight „Voice of Wilhelmsburg“ – volle Hütte und Gänsehaut pur

Stadtteilschule Wilhelmsburg veranstaltet zum zweiten Mal „Voice of Wilhelmsburg“. Hohes Niveau und atemberaubende Stimmung in unserer Aula.

Was für ein Mut der Sängerinnen und Sänger, was für eine Stimmung in der Aula. Nach einem Vorentscheid, bei dem die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren Song per Sprachnachricht an ihre Musiklehrerinnen und Musiklehrer schickten, stand fest: 18 Schülerinnen und Schüler durften sich auf das große Finale freuen. Begleitet durch unsere Lehrerband und unseren Moderator Sebastian Meyhuber, auch Lehrer an der STSW, ging es auf in die zweite Runde von: VOICE OF WILHELMSBURG!

Slider/Startseite: Connar und Sydney, Klasse 5e

Die Nachfrage war groß, die Karten schnell ausverkauft und die Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg bis auf den letzten Platz voll und ausgebucht. An einem Mittwochabend wurde nun in der Schule gesungen, gefeiert, bestaunt und applaudiert. Lehrer, Schüler und Eltern rückten an diesem Abend eng zusammen und genossen die fulminante Show-Atmosphäre mit „Nebelmaschine“ und „Backgroundband“, deren Gesichter keine geringeren waren als die bekannten Musiklehrerinnen und Musiklehrer unserer Schule. 

Schnell wurde klar, hier wird mit Niveau gesungen und „performt“. Die Sängerinnen und Sänger waren professionell vorbereitet und fühlten sich Stück für Stück in ihre Show, ihren Song, ein. Der Funke sprang sofort auf das Publikum über. Die Zuschauer standen auf, klatschten, kreischten und hatten sichtlich großen Spaß und waren stolz auf ihre Freunde, Kinder und Schützlinge, die den Mut hatten vor diesem tollen Publikum aufzutreten.

„Es ist schon bemerkenswert wie viele Schülerinnen und Schüler so mutig sind hier vor 300 Menschen zu singen und eine satte Performance abzuliefern“, hält der Moderator, Sebastian Meyhuber, fest.

Ben Lobgesang, Musiklehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg und Mitorganisator der Veranstaltung, gab sich sehr positiv. Die Vorbereitungen hätten sich wirklich gelohnt und die Erwartungen der Musikkolleginnen und Musikkollegen wurden bei weitem übertroffen. 

„Es war ein wunderschöner Abend mit vielen tollen Darbietungen vor einem respektvollen und gutgelaunten Publikum. Eines meiner absoluten Highlights 2020“, lobte Ben Lobgesang, Musiklehrer und Mitorganisator

Das „Jungs gegen Mädchen“ auch mal umgekehrt laufen kann, nämlich „Mädchen gegen Jungs“, bewies das Duett aus Connar und Sydney aus der 5e, die eine tolle Zusammenarbeit leisteten. Die Aufführung stellt nicht nur das Original in den Schatten, in denen sich Jungs und Mädchen duellieren. Sydney und Connar waren sich gar nicht mehr so sicher, wer eigentlich auf die Idee kam, zusammen aufzutreten: „Das war ich“, sagte Connar. Sydney machte mit, obwohl sie es im ersten Moment „nicht so geil fand“. Wir sagen: Toll gemacht. Wir wollen mehr Duetts aus Jungen und Mädchen sehen!

Besonders großen Mut erwiesen auch Göktug (5b) und Djafar aus der Klasse 7e, die Hasan aus dem Vorjahr als männliche Solosänger ehrenvoll vertraten und mutig vor das Publikum traten.

Göktug rappte für seine Mama!
Djafar rockte die Aula!

Göktug präsentierte seinen eigenen Rapsong „Rap für Mama“ und sagt: „Ich rappe seit einem Jahr und singe auch im Projekt Rap for refugees.“ Dröhnende Bässe und laute Gitarren untermalten die besondere Leistung von Djafar. Er sang „Believer“ von den Imagine Dragons und brachte die Aula zum Beben.

Der Moderator Sebastian Meyhuber, Lehrer an der Stadtteilschule Wilhelmsburg und begeisterter Musiker, stellte bei dem Song „I want it that way“ (Backstreet Boys) fest, dass ein Musikkollege im Hintergrund auffällig textsicher war. Der Song war aktuell, „da war ich nicht mal 20“, prahlte der Moderator.

Princilla und Beyonce aus der 7a ließen mit dem Song der Backstreet Boys alte Erinnerungen ihrer Lehrer aufwecken und hatten sichtlich Spaß daran. Eine gelungene Überraschung!

Beyonce und Princilla haben das Herz der Zuschauer und ihrer Musiklehrer im Hintergrund erobert.
Katja Schlünzen (Schulleiterin) freut sich über das Sponsoring des Lions Club. Den Damen hat das Event sehr gefallen!

Zum Ende der Veranstaltung wurde die Leistung aller Sängerinnen und Sänger gebührend gefeiert und die Siegerinnen und Sieger der einzelnen Altersgruppen geehrt. Die Zeit verging zu schnell und viele Zuschauer sangen noch in den Fluren der Schule auf dem Weg nach Hause die eben vorgetragenen Hits.

Die Jury, bestehend aus Schulleiterin Katja Schlünzen, Frau Brandt (Lions Club Hamburg), Gabriella Krause (Abteilungsleitung 5-7), Martina Wegner (Schulbüro), Sidney und Özdenur (ehemalige Schüler) sowie Anne Großjean (Sonderpädagogin STSW) tat sich mit ihren Entscheidungen schwer, zumal jeder Auftritt eine große persönliche Leistung war und sich die Sängerinnen und Sänger mit Bravur verkauften. 

Ein besonderer Dank gilt dem Lions Club, ohne deren Sponsoring wir diese Veranstaltung nicht in diesem Maße durchführen könnten, den Kolleginnen und Kollegen, die in sämtlichen Funktionen unterstützt haben, den Musikkolleginnen und Musikkollegen, die „The Voice of Wilhelmsburg“ in diesem Großformat organisierten und der Profilklasse von Herrn Lobgesang, die das Event mit Filmaufnahmen und Bedienung der Lichttechnik tatenreich unterstützten.  

Nun freuen wir uns auf eine Fortsetzung mit Voice of Wilhelmsburg in 2021!

Mit den Boston Celtics in die neue Spielrunde

Basketballteam der STS Wilhelmsburg spielt in Original-Trikots der NBA

Dunking, Rebound, Steal. Am Mittwochnachmittag dreht sich bei dem Sportkurs der STS Wilhelmsburg alles um den orangenen Ball und zwei Körbe.  Knapp 20 Schülerinnen und Schüler im Alter zwischen 10 und 12 Jahren trainieren zusammen ihre Lieblingssportart: Basketball.

Ab Mitte Februar werden die Spielerinnen und Spieler der STS Wilhelmsburg bei ihren Spielen nun in einheitlichen Trikots auf dem Feld auflaufen. Grund: Am Samstag, 8.2.20 fand der „Draft Day“ in der Spielstätte der Hamburg Towers statt. Bedeutet:  Per Losverfahren wurden 25 Hamburger Schulbasketballteams amerikanischen Partnervereinen der NBA (die nordamerikanische Basketball-Profiliga) zugeteilt. Co-Trainer Caleb Burow, 13 Jahre, zog aus einem gläsernen Behälter für die STS Wilhelmsburg das Team der Boston Celtics. Jede Schule erhielt einen Trikotsatz „ihres“ Vereins und zwei Basketballbälle.

Co-Trainer Caleb Burow, 13 Jahre, zog aus einem gläsernen Behälter für die STS Wilhelmsburg das Team der Boston Celtics
Vereinswappen der Boston Celtics Basketballmannschaft.

Lehrerin und Ganztagskoordinatorin Franziska Zeeck weiß, dass es hier um mehr geht als um das bloße Tragen des grünen Trikots der Bostoner: „Die Jugendlichen identifizieren sich schnell mit dem Partnerverein. Sie verfolgen die Spielergebnisse, finden Vorbilder und schauen nach, wo die Stadt liegt.“

Spielen wie ein Profi: Das Team der STS Wilhelmsburg läuft nun im Trikot der Boston Celtics auf.

Trainiert wird der Sportkurs von Jakob Willert von den Hamburg Towers. Schon seit einigen Jahren gibt es eine enge Kooperation zwischen der STS Wilhelmsburg und den Towers. „Wir fangen mit Basketball schon in der Grundschule an. Die Kids machen nicht nur sportliche Fortschritte, sie lernen zudem Dinge fürs Leben wie Fairness und Teamfähigkeit“, weiß Jakob Willert. Unterstützt wird er von den Siebtklässlern Caleb Burow und Alpay Emilov, die bei der Ziehung dabei waren.

Towers Fan Franziska Zeeck und Trainer Jakob Willert freuen sich über die gute Kooperation zwischen Schule und Verein.
Caleb Burow, 13, Franziska Zeeck und Alpay Emilov, 14, freuen sich auf die Spielsaison.

Winterfest traf viele Besucher

Stadtteilschule Wilhelmsburg zeigte am Nikolaustag ihr vielfältiges Angebot

Diese herrlichen Liebesäpfel wurden von Raihaan und Diana gemacht.
Die Mütter des Elterncafés kümmerten sich um den Kuchenverkauf.
Unsere Kantine war prall gefüllt, die Stimmung großartig!

„Ich denke, wir hatten ähnlich viele Besucher wie im vergangenen Jahr, die Stimmung war wieder äußerst harmonisch, und alle Klassen hatten unheimlich tolle Dinge angeboten“, resümierte Schulleiterin Katja Schlünzen am späten Abend des Nikolaustages.

Das erfolgreiche Konzept des letzten Jahres, das Winterfest mit dem Tag der offenen Tür zu kombinieren, wurde erfolgreich wiederholt. Viele Familien genossen am Nachmittag die gemütliche, weihnachtliche Stimmung bei Gebäck und Schmaus in der Kantine Perlstieg oder nahmen an den zahlreichen Bastel- und Spielangeboten teil. In der Sporthalle zeigten die „Großen“ ihr Musik- und Tanztalent, und die „Kleinsten“ aus der Vorschule überzeugten mit ihrem Theaterstück. Im Kreuzbau Perlstieg bestand die Möglichkeit, sich über den fast fertigen Neubau, die Vor- und Grundschule sowie die Oberstufe zu informieren. Kulturfans erklommen den zweiten Stock, um sich mit dem großartigen kulturellen Angebot der Stadtteilschule Wilhelmsburg vertraut zu machen.

Frohe Winter- und Weihnachtsstimmung auch im GWS-Gebäude

In den Fluren und Klassen des GWS-Gebäudes wurde die Vorfreude auf die winterliche Zeit nicht nur versüßt, sondern auch über viele Bereiche der Schule informiert. Das Maritime Zentrum Elbinseln stellte sich vor und die vielen Exkursionen und Sprachreisen wurden vorgestellt. Was bedeutet es genau, dass die STS Wilhelmsburg sich Umweltschule nennen darf und welche Klimaprojekte gibt es? Die Schulsprecher standen für viele interessante Gespräche parat und das Chancenwerk präsentierte Möglichkeiten der Lernförderung.

Die Gäste konnten sich an Mitmachaktionen zu physikalischen Experimenten und einem Sinnesgarten erproben und ihre Sinne schärfen. Ein kulinarisches Angebot leckerer Naschecken, liebevoll gestalteter Verkaufsplätze und Cafés sorgte für das Wohl der vielen Besucher.

Tanzen macht Spaß, besonders in der Gruppe.
Enes Sarikaya (Klasse 1) bastelt gern.
Leckereien durften natürlich nicht fehlen.
Bastel- und Mitmachangebote gab es in vielen Klassenräumen.
Unsere Schulsprecher Fabio und Joana informierten über ihre wichtige Arbeit an der Schule.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte – Wasser verbindet unsere Welten

Städtepartnerschaft zwischen Daressalam und Hamburg

Sechstklässler der Stadtteilschule Wilhelmsburg nehmen am Foto-Projekt mit Genety - Dein Bildungslotse e.V. teil.

Was verbindet Hamburg und Daressalam? Das Wetter wird es wohl nicht sein. Vielmehr ist es das Wasser, das Leben und Arbeiten im Hafen und Umgebung sowie der Austausch von Waren auf Schiffen. Darauf sind auch die Schülerinnen und Schüler dieses vernetzenden Projektes schnell gekommen.

Ende Oktober kamen die Schülerinnen und Schüler und Petra Wollny mit ihren Kompetenzberatern Fiete, Wenqian und Anna zu einem Auftakt zusammen. Auf dem Programm stand die Vorstellung der Kompetenzpartner, der Bildungsorganisation, und des Themas der Projektwoche. Kompetenzen können die Schülerinnen und Schüler erweitern, ihre eigenen Stärken kennenlernen und diese untermauern. Die Projektzeit soll die Gruppe stärken und jeden mit einem dicken Kompetenzzeugnis versehen, welches für spätere Praktikumsbewerbungen zusätzliche Türen öffnen kann.

Gute Fotos benötigen das richtige Licht. Destina und Safa probieren sich aus.

In der intensiven Projektzeit mit Genety e.V. erweiterten die Kinder ihre Kompetenzen im sozialen und gestalterischen Bereich. Begeisterungsfreude, Kreativität und Teamarbeit waren gefragt. Sie bauten gemeinsam komplexe Legoschiffe, lernten Seefahrtsknoten und besuchten die 51. Hamburger Fototage in Eimsbüttel. Für die Präsentation ließen sich die Schülerinnen und Schüler spannende Geschichten einfallen: ein Schiff reiste über den Atlantik, um in Afrika Gold zu stehlen, geriet aber unter Beschuss und konnte die Fahrt nicht fortsetzen. Des Weiteren schrieben die Kinder Briefe mit interessanten Fragen an Kinder in Daressalam.

Cheyenne und Marwa verstehen sich gut bei der Teamarbeit: Das Legoschiff fordert sie heraus.
Emircan und Mikail sind sehr stolz auf ihre Titanic.
Die Gruppen präsentieren ihre Seefahrtsgeschichten.
Ein Koffer voller Dinge für die Schüler in Tansania.
Marwas Loop-Knoten der kreativen Art.
Das Logbuch von Safa ist nicht mehr als Heft zu erkennen.
Idinas Logbuch ist eine Puppe inklusive einem Komplimentebeutel.
Melissa widmet dem Logo von genety besondere Aufmerksamkeit.

Auf die Frage, welche fünf Gegenstände sie in einem Koffer als Mitbringsel für die afrikanischen Schüler mitbringen würden, antworten Emircan, Bakri, Sebo und Muhammed (6. Jahrgang, STSW): „Natürlich ein Deutschbuch, Aufgaben für Seefahrer-Knoten, Legosteine, scharfe Ramennudeln und die Narutogeschichten!“

Die Fotoausstellung mit Briefen und Projektlogbüchern der Schülerinnen und Schüler wurde am 5.12.19 im Sprach- und Bewegungszentrum in Wilhelmsburg feierlich eröffnet und kann bis Anfang Januar vom ganzen Stadtteil bestaunt werden. Das Handwerkszeug zum Fotografieren lernten die Schülerinnen und Schüler bei den renommierten Hamburger Fotografen Olivia von Bülow und Patrick Miller, die die Projektzeit begleiteten und sehr anschaulich erklärten was sich hinter dem ISO-Wert, der Belichtungszeit oder der Blende verbirgt. Im weiteren Verlauf hatten die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, die Spiegelreflexkameras genauer kennenzulernen und spannende Fotoaufgaben zu lösen.

Die Bilder wurden direkt nach dem Shooting in der Klasse bearbeitet.
Fotograf Patrick Miller erklärt das Programm Lightroom.

Wenn Eslem, Schülerin des 6. Jahrgangs, anderen Kindern dieses Projekt erklären müsste, würde sie sagen: „In diesem Projekt geht es um die Städte Hamburg und Daressalam. Wir lernen, wie man mit einer professionellen Kamera umgeht und wie man noch besser im Team arbeitet. Ich finde besonders interessant, wie die Menschen in Tansania leben und wie die Schule in Tansania läuft.“

Cheyenne ist begeistert von dem Projekt mit Genety:

„Mir gefällt das Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera und die Verbindung zwischen Daressalam und Hamburg, weil ich nicht wusste, dass es unsere Partnerstadt ist und ich das Leben und die Geräusche am Wasser mag.“

Wir sind GENETY- Dein Bildungslotse e.V.

Landesservicestelle für den Kompetenznachweis Kultur für Bremen und Hamburg!

Als Bildungsorganisation stärken wir seit 2006 förderbedürftige Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrer Kompetenzentwicklung und Persönlichkeitsentfaltung. Unsere Schwerpunkte sind Medienkunst- und Tanzprojekte sowie Lerncoaching. 

„Mit solch einem hochmotivierten Jahrgang zu arbeiten und gemeinsam deren Stärken sichtbar zu machen hat uns besonders dieses Mal sehr viel Spaß gemacht und gezeigt wie wichtig es ist, die Kinder für ihre Zukunft fit zu machen (Petra Wollny, Genety e.V.).“

„Es war eine Freude mit diesen Schülerinnen und Schülern zusammenzuarbeiten und dabei ihr kreatives Potential zu aktivieren“, sagt Patrick Miller (Fotograf).

Zum Ende der Projektzeit führten Frau Wollny und ihre Berater Kompetenzgespräche und lobten die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Die Kinder hatten eine Menge Spaß und haben viel gelernt, sie betonten, wie sehr ihnen die Zeit geholfen hätte Kompetenzen zu erweitern und dass sie die gemachten Erfahrungen nie vergessen werden. Vielen Dank an Genety e.V – Dein Bildungslotse für dieses tolle Projekt!

Vorbereitung der Vernissage im SBZ Wilhelmsburg.
Das große Plakat zum Projekt wird im GWS-Gebäude aufgehangen.
Die Ausstellung der Fotos und Kreativprodukte wurde von den Schülerinnen und Schülern selbst vorbereitet.
Bis zum 08.01.20 kann die Ausstellung im SBZ im Rotenhäuser Damm besichtigt werden.
Fast 100 Personen sind zur Eröffnung der Fotoausstellung im Sprach- und Bewegungszentrum anwesend.
 

Mit dem Bully auf LiteraTour

"Kleinste Lesung" zu Besuch an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Am Montag, dem 28.10. fand auf dem Parkplatz der Stadtteilschule Wilhelmsburg eine Lesung der besonderen Art statt: Pünktlich zur Mittagspause rollte ein schmucker Oldtimer VW Bus auf das Schulgelände. An Bord befand sich der Berliner Autor und Erzieher Benjamin Tienti, bestens ausgerüstet mit seinem neuesten Jugendbuch „Unterwegs mit Kaninchen“ und guter Laune. 

Schnell bildete sich vor dem historischen Bus eine lange Schülerschlange. "Fahrkarten" für die Lesungen wurden verteilt, und endlich öffnete sich die Schiebetür des "Bully". Pro Lesung kletterten zehn literaturinteressierte Fünft- und Sechstklässler auf die Sitzbänke und in den Kofferraum. Im Bus las Benjamin Tienti dann fünf Minuten lang aus seinem Buch vor und beantwortete noch Fragen, bevor die nächste Gruppe einstieg. Insgesamt gab es 5 Lesungen.

Zehn Mädchen der Stadtteilschule Wilhelmsburg genießen die Lesung im Bully.

Idina Babür, 12 Jahre, fand die Lesung der besonderen Art richtig gut: „Mir hat es sehr gut gefallen, dass mir vorgelesen wurde, und im Bus war es sehr gemütlich. Obwohl wir nur einen kleinen Teil aus dem Buch gehört hatten, möchte ich mir dieses spannende Buch unbedingt aus unserer Schulbücherei ausleihen und lesen. Solche Aktionen müsste es öfter geben!“

Die Deutschlehrerinnen Hannah Gottwaldt und Danica Liebig hatten die „Literatour“ für ihre Stadtteilschule Wilhelmsburg organisiert: „Eine tolle Idee, SchülerInnen Bücher näher zu bringen. Das Vorlesen haben sie sichtlich genossen. Das Buch habe ich gleich an einen Schüler meiner Klasse ausgeliehen, der sich sehr darüber gefreut hat“, schwärmte Hannah Gottwaldt.

Anschnallen musste sich bei dieser Literaturfahrt übrigens keiner: Der Bus blieb an Ort und Stelle, nur die Fantasie und Gedanken der Kinder gingen auf wilde Fahrt.

Im Rahmen des Lesefestes Seiteneinsteiger fanden gemeinsam mit der Joachim Herz Stiftung an 15 ausgewählten Hamburger Schulen "kleinste Lesungen" statt.

MINT-Netzwerktreffen an der STS Wilhelmsburg

MINT-Experten staunten bei ihrem Besuch über die vielfältigen MINT-Projekte an der STS Wilhelmsburg

Seit einem Jahr trägt die Stadtteilschule Wilhelmsburg für ihre hervorragende Arbeit im naturwissenschaftlichen Bereich das begehrte Exzellenz-Siegel „MINT-Schule Hamburg“ und gehört damit zum MINT-Netzwerk, dem lediglich vier weitere Hamburger Schulen beiwohnen. Halbjährlich treffen sich die MINT-Lehrerinnen und Lehrer der fünf Hamburger Flaggschiffe, um sich auszutauschen, neue Impulse zu bekommen und voneinander zu lernen.

Ende Oktober fand das zweitägige Treffen erstmalig an der Stadtteilschule Wilhelmsburg statt. Für die 25 MINT-Profi-Lehrkräfte hatten Kathrin Wittmaack (didaktische Leitung) und Uwe Junge (Koordinator der Naturwissenschaften) von der STS Wilhelmsburg ein interessantes und niveauvolles Programm ausgearbeitet: Workshops, Vorträge, Neubaubesichtigung und Erkundung von außerschulischen Lernorten wie dem Spreehafen. Damit die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die praktische Arbeit der Stadtteilschule Wilhelmsburg bekommen konnten, präsentierte die Schule die Gesamtheit ihrer Projekte auf dem „Markt der Möglichkeiten“ gleich zu Beginn des Treffens. In der frisch gestrichenen Aula erklärten Schülerinnen und Schüler jeglichen Alters an ihrem „Marktstand“ den fachkundigen Lehrkräften der anderen MINT-Schulen ihre Projekte.

Yusein Ibrahim (17), Rukaiya Myomyon (15) und Yannick Johannsen (16) stehen den MINT-Experten Rede und Antwort.
Netzwerktreffen der fünf Hamburger MINT-Schulen an unserer Schule.
Christoph Blaszk fliegt auf die Raketen.

Manuela Schütt von der Gretel-Bergmann-Stadtteilschule fand die Museumsraum-Exponate der Profilklasse „Meer erleben“ hochinteressant und hatte sofort eine Idee, wie sie diese in ihrer Schule praktisch umsetzen kann. Gern erklärten Leonie Hofmann, Yannick Johannsen und Rukaiya Ibrahim ihr die Idee und Entstehungsgeschichte ihres Werkstücks. Die selbstgebauten Raketen hingegen begeisterten Christoph Blaszk von der STS Lohbrügge:

„Die Raketen sind super. Und man merkt, dass an dieser Schule die Schüler im Mittelpunkt stehen.“

Manuela Schütt findet die Museumsräume klasse.

Schulleiterin Katja Schlünzen freute sich, das MINT-Netzwerktreffen ausrichten zu können. „Die Stadtteilschule Wilhelmsburg ist die einzige ausgezeichnete MINT-Schule im gesamten Süderelberaum. Bei uns findet naturwissenschaftlicher Unterricht nicht erst in der Oberstufe statt, sondern beginnt bereits in unseren maritimen Grundschulprofilklassen. Unsere Schülerinnen und Schüler zeigen heute ihre erlernten Präsentationstechniken, ihre Teamfähigkeit und ihr Expertenwissen – und das vor Profi-Lehrern. Klasse!“

Unterstützt werden die fünf Hamburger MINT-Schulen von der Nordmetall-Stiftung.

Stadtteilschule Wilhelmsburg zeigt Vielfalt!

1. Kulturprojektwoche zur Wertschätzung von Diversität 

In der letzten Septemberwoche fand für die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg unter der Leitung von zehn professionellen Künstlerinnen und Künstlern erstmalig eine Kulturprojektwoche zum Thema Diversität statt. Die Schülerinnen und Schüler näherten sich in unterschiedlichen Workshops dem Thema Vielfalt. Theater, Tanz, Fotografie, Film oder Kunst ersetzten für eine Woche die klassischen Unterrichtsfächer: Selbstorganisation, Kreativität, Ausprobieren, Scheitern, losgelöst vom 45 Minutenrhythmus.

Klasse 3c: selbstgebastelte Kostüme aus Papier und Theaterstück

Die Ergebnisse der Workshops spiegelten die Vielfalt der Schülerschaft des bunten Stadtteils Wilhelmsburg sowie die vielfältigen Interpretationen von Diversität wider und konnten sich wahrlich sehen lassen: Kurzfilme, Theaterstücke, Modenschau, Trickfilme, Fotografien, handgeschöpftes Papier wurden von Mitschülern, Eltern, Sponsoren und Künstlern gewürdigt und bestaunt.

Schulleiterin Katja Schlünzen und Elterratsvorsitzender Gerald Hofmann

Das Kaleidoskop der Ergebnisse war gewollt. Schulleiterin Katja Schlünzen ist sich sicher: „Die kulturelle Bildung der jungen Menschen ist mindestens genauso wichtig wie der klassische Lehrstoff. Kreativität, schöpferische Tätigkeit, unabhängiges Denken und Persönlichkeitsbildung sind Qualitäten, die für die Berufe der Zukunft notwendig sind.“

Mihrican Sahin, 4c, präsentiert ihren Trickfilm. Dafür hat sie 260 Fotos zusammengesetzt.

Schauspieler Holger Spengler erarbeitete mit der Klasse 3b ein Theaterstück und zog am Ende der Woche positive Bilanz: „Die Schüler waren neugierig und offen. Die Zusammenarbeit mit den Schülern klappte ausgesprochen gut. Das lag auch an der sehr guten Klassenleitung. Das funktioniert an anderen Schulen oft nicht so gut.“ 

Beeindruckt waren ebenfalls die Eltern: „ergreifend“, „sehr cool“, „erstaunlich, was innerhalb einer Woche geleistet wurde“ und ein stolzer Blick zum eigenen Kind.

Am riesigen Erfolg der ersten Kulturprojektwoche an der Stadtteilschule Wilhelmsburg war der Organisator, Wolf Gölz, maßgeblich beteiligt. Freudig erklärte er: „Wie schön, wenn sich die Mühe lohnt und man im Leuchten der Augen der Schülerinnen und Schüler und der beteiligten Tutorinnen und Tutoren die Kraft und Energie kultureller Bildung aufblitzen sieht. Ein großartiges Event für unsere gesamte Schulgemeinschaft.“

Unterstützt wurde die Kulturprojektwoche von der Preuschhofstiftung und dem Kinder und Jugend Kulturfonds Hamburg.

Nicht nur Wolf Gölz, insbesondere die Schülerinnen und Schüler hoffen auf eine Wiederholung der Kulturwoche im kommenden Jahr.

1300 Schüler stürmten den Inselpark

Stadtteilschule Wilhelmsburg veranstaltete grandiosen Sponsorenlauf

Am Freitag, dem 6. September nahmen rund 1300 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg die Beine in die Hand, um Gelder für die Verschönerung ihres Schulhofes sowie Sportgeräte für ihre Pausen zu erlaufen. Den gesamten Vormittag waren Schülerinnen und Schüler von der zweiten bis zur zwölften Klasse bei strahlendem Sonnenschein zu sehen, wie sie Runde um Runde durch den Wilhelmsburger Inselpark liefen. 

Die Grundschüler mussten eine 300 Meter Runde vor dem Hochseilgarten laufen, die Jahrgänge 5 bis 11 hatten eine Runde von 1000 Metern quer durch den Inselpark zu bestreiten. Innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens galt es für die Schülerschaft dann, so viele Runden wie möglich zu schaffen.

Erst „warming up“
dann Startschuss für die Grundschüler.
Zahlreiche Eltern feuerten ihre Kinder an.

Im Vorfelde hatten sich die Schülerinnen und Schüler um Geldgeber gekümmert, die jede gelaufene Runde sponserten. Während bei den jüngeren Schülern hauptsächlich die Eltern und Verwandten als Sponsoren auftraten, konnten die älteren Schüler neben der Familie auch Wilhelmsburger Unternehmen und Geschäfte gewinnen.

Lautstark unterstützt wurden die Läuferinnen und Läufer natürlich auch von zahlreichen Eltern und Lehrern. Frau Maren Freytag, Elternratsmitglied, erklärte: "Ich finde den Sponsorenlauf eine gute Idee. Die Schule stellt Einiges auf die Beine." Eine Versorgungsstation mit frischem Obst sowie eine Musikanlage halfen den Schülern beim Durchhalten. Lehrer Thomas Bieser hatte mit seiner Profilklasse Gesundheit und Ernährung 80 kg Obst kleingeschnitten und an die Läufer verteilt. "Und wir kümmern uns auch um den Müll!", ergänzte Bieser.

Herr Bieser und Maxi Safo-Adjei präsentieren die leckeren Obstspieße.
Bakri Sawaf (6b) und Muhammed Abdelrhaman (6e) sind stolz auf ihre Rundenzahl!

Bakri Sawaf hat der Tag im Inselpark richtig Spaß gemacht. “Ich habe mir extra viel Mühe gegeben, um viele Runden zu schaffen. Ich finde gut, dass wir neue Sportgeräte kaufen und die Klassenkasse auch etwas Geld kriegt.“

Rundum zufrieden zeigte sich das Organisationsteam des Sponsorenlaufs: Tolle Stimmung, viel Bewegung und großartige Elternunterstützung konstatierten die Lehrkräfte Oliver Häusler, Torben Freitag, Daniel Sanders und Christoph Heinz. Bei den Vorbereitungen des Laufs erhielten die Vertreter unseres Faches Sport Hilfe von Alexander Jamil (Sportjobs) und Beate Wagner-Hauthal (Parksportinsel). "Einige Schüler sind heute über sich hinausgewachsen und haben eine beachtliche Leistung gezeigt", strahlte Oliver Häusler.

Die Anstrengungen der Schüler und Lehrer haben sich gelohnt: Rund 4500 € haben die Kinder und Jugendlichen für die Verschönerung ihres Schulhofes erlaufen. Das begeistert auch Schulleiterin Katja Schlünzen: "Wir sind eine äußerst aktive Schule, an der immer wieder großartige Projekte stattfinden. Ein großes Lob den Schülerinnen und Schülern für ihren aktiven Einsatz für ihre Schule und ein großes Dankeschön an die Familien und Betriebe für ihre finanzielle Unterstützung."

Stadtteilschule Wilhelmsburg gewinnt HVV-Musikwettbewerb

Fünfte Klasse bewarb sich mit Musikvideo und erzielte den 1. Platz

Am 4. Juni 2019 fand in der Fabrik in Altona das große Abschlusskonzert zum HVV-Musikwettbewerb statt. Zu den Preisträgern des kreativen Wettbewerbs zählte die Klasse 5b der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Gegen etwa 90 Bewerber konnte sich die Klasse 5b mit ihrem achtminütigen Video „What`s going on?“ in der Kategorie „Klassen 5 bis 8“ erfolgreich durchsetzen. Die Reaktion der Wilhelmsburger Schülerinnen und Schüler über ihren Sieg reichte von riesiger Freude bis hin zu Fassungslosigkeit. In dem professionellen Ambiente der Fabrik durften die Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg eine kleine musikalische Szene aus ihrem Video live aufführen, dann wurde ihr Video auf einer riesigen Leinwand gezeigt. Großer Jubel bei den 11 und 12jährigen als sie ihren Preis, eine Reise nach Kiel ins Musiculum, entgegennahmen.

So sehen Sieger aus: Klasse 5b der Stadtteilschule Wilhelmsburg gewinnen beim HVV-Wettbewerb.

Bei dem von dem HVV ausgelobten ImPuls Musikwettbewerb ging es darum, das Thema öffentlicher Nahverkehr, Menschen und Großstadt musikalisch zu verknüpfen und in einem Video bei der Jury einzureichen. Das Gewinnervideo der Klasse 5b zeigt eine Schulklasse, die ihren Englischlehrer mit Gesang, Tanz und Rhythmik überzeugt, seinen Unterricht musikalisch auszurichten.

Englisch- und Musiklehrerin Elena Deutschmann der 5b der STS Wilhelmsburg erklärte, dass es sich bei dem Videodreh nicht um eine einmalige „Hau-ruck-Aktion“ handelte. „Wir haben im Englischunterricht dieses Produkt über einen längeren Zeitraum entwickelt: Die Schüler haben Songs bearbeitet und einige sogar selbstgeschrieben. Und daraus entstand dann im Laufe der Zeit die Idee, dieses zu einem Stück zusammen zu fassen und in ein Videoformat zu bringen.“

Idina Babür, 11 Jahre, freute sich sehr über die Auszeichnung: „Es war ein hartes Stück Arbeit, hat aber auch sehr viel Spaß gebracht. Den Trip ins Musiculum finden wir richtig cool.“

Bereits vor drei Jahren hatte die Stadtteilschule Wilhelmsburg schon einmal den ersten Platz bei diesem Musikwettbewerb belegen können.

What's going on?

Start in die neue Zusammenarbeit: Wir trainieren mit den Hamburg Towers!

Dribbling, Pässe und Korbleger wie einst von Michael Jordan konnten in der Woche vor Himmelfahrt in der Sporthalle der Stadtteilschule Wilhelmsburg bestaunt werden. Für den Dunk reichte zwar die Körpergröße noch nicht aus, aber Spaß hatten unsere Schülerinnen und Schüler allemal und neue Vorbilder auch!

Einen ganzen Tag absolvierten unsere fünften und sechsten Klassen Trainingseinheiten mit Trainern der Hamburg Towers. Spielnah wurden den Schülerinnen die Techniken und Taktiken des Basketballs vermittelt.

Anschließend gab es eine kurze Konferenz und ausgedehnte Autogrammstunde mit den Topspielern Marvin Müller und Hrvoje Kovacevic der Wilhelmsburger Basketballmanschaft vor unserer Kantine am Perlstieg. Mit einer unglaublichen Kondition erfüllten die beiden Profis bis in den Nachmittag hinein unzählige Autogrammwünsche.

Wir freuen uns auf die zukünftige Zusammenarbeit und bedanken uns für diesen tollen Tag! Auch gratulieren wir selbstverständlich zu dem verdienten Aufstieg und wünschen erholsame Tage vor der nächsten sicherlich spannenden Saison.

Autogrammwünsche werden erfüllt und Fragen beantwortet!
Profispieler Marvin Müller und Hrvoje Kovacevic von den Hamburg Towers mit Katja Schlünzen (Schulleiterin Stadtteilschule Wilhelmsburg).
Trainingseinheiten in unserer GWS-Halle: Schülerinnen und Schüler im Dribbling.
Unsere Schulleiterin Frau Schlünzen mit den Trainern Alex, Jakob, Tom und Emil, sowie unser Schüler Camo.