Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

News und Projekte aus der Vorschule und Grundschule

Frühling lässt sein blaues Band …

Vor- und Grundschüler der STS Wilhelmsburg begrüßen den Frühling mit Gesang und Spiel

Das passte: Draußen zeigte sich der Frühling von seiner schönsten Seite und warf helles Licht in die voll besetzte Aula der STS Wilhelmsburg. Drinnen begrüßten die Vor- und Grundschüler vom Perlstieg den Frühling mit bunten, fröhlichen Auftritten. 

 „Ich bin sehr begeistert, wie facettenreich unsere Schülerinnen und Schüler das Thema Frühling aufgegriffen haben. Es ist ein sehr abwechslungsreiches und qualitativ hochwertiges Programm. Die musikalischen Darbietungen sind top und die Kostüme bunt und liebevoll gestaltet“, stellt Andrea Folkers, Musikfachleiterin der Grundschule der STS Wilhelmsburg, fest.

Schon Wochen vor dem großen Aufführungstag Anfang Mai hatten die fleißigen Vor- und Grundschüler begonnen, Frühlingslieder zu singen, kleine Theaterstücke einzustudieren, Tanzschritte zu wagen und Instrumente zu spielen. Nebenbei wurden hübsche Requisiten gebastelt. Die Mühe hatte sich gelohnt.

Vorschüler zeigten ein Singspiel über eine Marienkäferfamilie.
Zu Xylophonmusik wurde gesungen (Klasse 1c)

Sehr viele Eltern und Großeltern beobachteten und filmten stolz ihre Kinder auf der Bühne. Da viele Vor- und Grundschulklassen etwas vorbereitet hatten, fanden die Aufführungen in zwei Blöcken statt.  Die Aula war bis auf den letzten Platz besetzt, weil es sich in den letzten Jahren herumgesprochen hat, wie schön die Aufführungen der Kleinen aus der Stadtteilschule Wilhelmsburg sind. Trotz der vollen Reihen und Ränge ließen sich die Kinder nicht aus der Ruhe bringen und hatten große Freude, sich zu präsentieren.

Annika Gleißenberg, Theaterfachleiterin, lobte die Leistungen der Kinder: „Es ist toll zu sehen, mit welcher Freude und Engagement die Kinder ihre großartigen Darbietungen dem Publikum vorspielten. Das macht Lust auf mehr!“

Die Klasse 4b begrüßte den Frühling mit Gesang und Spiel.

„Wir lassen unsere Schule aufblühen“

Grundschüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg legen einen Schulgarten an.

Jeden Mittwochnachmittag treffen sich 8 Grundschüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg nach dem Unterricht und tauschen Stift und Buch gegen Handschuh, Hacke und Spaten. Zwischen Kantinengebäude, Bauzaun und dem Schulhaus haben die Kinder dem Schulhof ein beachtliches Stück Fläche abgetrotzt. Diese Fläche bearbeiten sie seit dem Sommer 2018 unter der fachkundigen Leitung von Anja Wangemann, Hobbygärtnerin und Naturliebhaberin. Die 8 bis 10 Jahre alten Kinder sind Mitglieder des Nachmittagskurses „Schulgarten“.

Seit dem Sommer hat sich durch die kontinuierliche Arbeit der Kinder viel auf der eingezäunten Fläche getan. Anja Wangemann, verantwortlich für Planung und Durchführung des Schulgartens, präsentiert gern die Arbeit der Kinder: „Im vergangenen Herbst haben wir die Erde vorbereitet, Beete angelegt und Frühblüher gesetzt. Dieses Insektenhotel und diese Nistkästen haben wir im Winter gebaut.“ Wangemanns Finger zeigt auf die Rückwand des Gerätehauses, wo gestapeltes, totes Holz Insekten und bunt beklebte Milchtüten Meisen anlocken sollen. „Im Winter konnten wir im Garten ja nicht viel machen.“

Engagiert im Einsatz - der Frühling kann kommen!

Jetzt im Frühling hat der Kurs „Schulgarten“ alle Hände voll zu tun: Man sieht die Kinder Unkraut jäten, Muttererde mit der Schubkarre bewegen und Beete vorbereiten. Eine Kräuterspirale erinnert an ein großes Schneckenhaus. Anja Wangemann hat dem Schulgarten einen leicht urbanen Look gegeben, und so sprießen aus gestapelten Autoreifen rote Tulpen und aus zu klein gewordenen Gummistiefeln gelbe Osterglocken.

Maike Eggerstedt, Grundschullehrerin der Stadtteilschule Wilhelmsburg ist die Initiatorin und Koordinatorin des Schulgartens. Bevor der erste Spatenstich im Garten getan werden konnte, musste sie Arbeit am Schreibtisch erledigen: Standortsuche, Zaun- und Gartenhausaufbau, Geldgeber finden, Absprachen treffen.  „Schulgärten haben eine lange Tradition. Sie liefern einen wichtigen Beitrag zur Umwelt- und Naturerziehung und bieten zahlreiche Ansätze für fächerübergreifendes und projektorientiertes Arbeiten. Ich freue mich, dass wir unseren Schülerinnen und Schülern diese Naturerfahrungen bieten können“, erklärt Maike Eggerstedt.

Nicht nur der Schulgartenkurs freut sich über das langsame Erwachsen des Schulgartens. Jede zweite Klasse hat ihr eigenes Hochbeet zum Bewirtschaften. Und in den Pausen bleiben Kinder, Jugendliche sowie Lehrer vor dem Zaun des Gartens stehen und freuen sich, wieder etwas Neues entdecken zu können.

Unterstützt wird dieses Projekt von der Homann Stiftung.

Tomme jätet das Unkraut.
Insektenhotel und Meisenkästen wurden im Winter gebaut.
Jeder Handgriff sitzt. Mit Schaufel und Schubkarre wird geholfen.

"Learning by singing"

Viert- und Fünftklässler der Stadtteilschule Wilhelmsburg erarbeiten englische Songs in Zusammenarbeit mit dem kanadischen Musikprofi Paul O´Brien und gaben großartiges Abschlusskonzert.

An einem Musikworkshop der besonderen Art nahmen in der vergangenen Woche rund 40 Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg teil. Eine Woche lang kamen sie in den Genuss, täglich zwei Stunden in Kleingruppen mit dem bekannten kanadischen Sänger und Gitarristen Paul O´Brien zusammen zu arbeiten: Lieder einstudieren, Singtechniken erproben aber auch selber kreativ werden - und das alles auf Englisch! Bereits zum zweiten Mal besuchte Paul O´Brien die STS Wilhelmsburg und da Paul O`Brien ausschließlich Englisch spricht, waren die teilnehmenden Schüler "gezwungen", ihre Englischkenntnisse in einer "echten" Situation anzuwenden. In einer konzentrierten und zugleich sehr entspannten Unterrichtsatmosphäre gelang es dem ehemaligen Lehrer O`Brien, die Kinder zum ständigen Sprechen zu animieren. Neue Vokabeln und Ausdrücke lernten die neun, zehn und elfjährigen Schüler "by doing".

Musik- und Englischlehrerin Elena Deutschmann, die den Workshop organisiert hat, zeigte sich am Ende der Woche hochzufrieden: „Neu war dieses Mal, dass nicht nur Fünftklässler an dem Seminar teilnehmen durften sondern auch Viertklässler. Es war großartig anzusehen, wie sich die Kinder selbstverständlich mischten und neue Freundschaften entstanden.  Und: Spätestens am dritten Tag waren alle Kinder in der englischen Sprache angekommen.“

Nach fünf Tagen Erarbeitungszeit gaben die Schülerinnen und Schüler der STS Wilhelmsburg ein 90-minütiges Konzert in der Schulaula.
Adita Domazeti übt mit Paul O´Brien ihren Solopart.

An dem Workshop nahmen lediglich Schülerinnen und Schüler teil, die sich im Vorfelde um einen Platz beworben hatten. So war sichergestellt, dass sehr interessierte Schüler mitmachten.  Die zehnjährige Vanessea Dimitrova, die Paul O´Brien und Elena Deutschmann mit ihren außergewöhnlich guten Englischkenntnissen tief beeindruckte, meinte: "Ich genieße es, so viel Englisch hören und sprechen zu können.  Hier wird uns etwas ganz Besonderes geboten, und Paul ist richtig nett.“

Gänsehaut! Isabell singt „Girls like you“ von Maroon 5.

Am Ende der Woche präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihrer Familie und ihren Freunden, was sie binnen einer Schulwoche gelernt hatten. Ein 90-minütiges, abwechslungsreiches Konzert begeisterte und verzauberte das Publikum. L. Domazeti, Mutter von Ardita strahlte: „Das ist ein richtig tolles Projekt. Erstaunlich, was die Kinder nach nur fünf Tagen auf die Bühne gebracht haben. Ich bin sehr stolz auf meine Tochter.“ Schulleiterin Katja Schlünzen freute sich, dass sehr viele Eltern zum Konzert gekommen waren. „Alle Kinder konnten sich mit ihren Talenten bei diesem Projekt erfolgreich einbringen. Es ist schön zu sehen, wie die Lehrerinnen und Lehrer die Talente ihrer Schülerinnen und Schüler entdecken und diese fördern.“

Ardita Domazetis (vorne links) Schwestern und Mutter waren sehr stolz.
So bringt der Auftritt Spaß: professionelle musikalische Begleitung, Beleuchtung und Nebelmaschine.
Paul O´Brien und Elena Deutschmann unterstützten ihre Nachwuchsstars mit Gitarre und Keyboard.

Paul O'Brien Live at Stadtteilschule Wilhelmsburg

Wilhelmsburger Insellauf bei „Sahnewetter“ – Selbstverständlich war die Stadtteilschule Wilhelmsburg dabei!

Alle Läuferinnen und Läufer unserer Sekundarstufe haben die 10km erfolgreich gemeistert.

Highlights des Tages: Von 65 auf 116 und Sneaker für den Schulsieg!

Am 7. April haben wir zum zweiten Mal an Hamburgs ältestem Laufwettkampf, dem Wilhelmsburger Insellauf, teilgenommen und dabei die Teilnehmerzahl noch einmal steigern können: Insgesamt 116 Läuferinnen und Läufer haben sich bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein an die Laufstrecken gewagt.

Die Vorfreude auf den Schülerlauf, an dem unsere Grundschule teilnahm, war riesig. 101 Schülerinnen und Schüler sind mitgelaufen!!

Die große Anzahl von Läuferinnen und Läufern aus der Grundschule war bemerkenswert. Die Grundschule brachte 98 Läuferinnen und Läufern für die 1,2 km Strecke an den Start und konnte sogar drei Schüler für die 5 km Strecke gewinnen. Die oberen Jahrgänge haben die 10 km erfolgreich in Angriff genommen: Alle fünfzehn Sportlerinnen und Sportler haben die Herausforderung gemeistert und sind glücklich im Ziel angekommen!

Die Stimmung war großartig, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer haben gemeinsam angefeuert und den Lauf ihrer Kinder gefeiert. Nach erfolgreicher Teilnahme hielten die Schülerinnen und Schüler stolz ihre Medaille in den Händen. „Hut ab“, wir haben richtige Talente dabei!

Zehra Elif Bayram, Emma Piersig und Vanda Jamilato Balde waren sichtlich stolz auf ihren Lauf. Tolle Leistung!
Jason holte ganz "entspannt" den Schulsieg!

Jason Duarte aus unserem 10. Jahrgang hat die 10 km in fantastischen 39:38 Minuten zurückgelegt und konnte seine erstaunliche Leistung vom letzten Jahr stark verbessern (Vorjahresleistung 45:22 Minuten). Er stand zusammen mit den Profis als 7. der Overall-Wertung auf dem Podest und wurde gebührend geehrt – Wilhelmsburg hat sein nächstes Großtalent, zumal ihn „lässige“ Sneaker über die Distanz trugen. Wir können uns nur allzu leicht vorstellen welche Zeiten Jason erreichen könnte, wenn er das Schuhwerk optimiert. Die Bestleistung von Triathlet Golo Röhrken war mit 36:33 Minuten nur „schlappe“ 3:05  schneller.

Jason erklärt nach dem Lauf: „Ich habe schnell mein Tempo gefunden. Anscheinend wäre Leichtathletik was für mich.“ Das können wir bestätigen, viele Vereine werden ein Auge auf ihn werfen.

Jason steht mit den Gewinnern des Insellaufes auf dem Podest!

Es herrschte eine tolle Atmosphäre auf dem Platz zwischen den Schulen an der Krieterstraße: Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Lauferfolge. Mit den Sportleibchen und den auffallenden hellblauen Trikots, auf denen unser Schullogo zu sehen war, waren unsere Läuferinnen und Läufer auf der Strecke sofort prima zu erkennen.

Ein großer Dank geht an die Eltern, an die Läuferinnen und Läufer und an die großartige Organisation der betreuenden Lehrkräfte. Alle waren sich am Ende sicher, dass sie im nächsten Jahr 100 prozentig wieder mit dabei sind!

Hamburg räumt auf

Vor- und Grundschüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg helfen wieder fleißig mit.

Am Mittwoch, dem 27. März nahm wie in jedem Jahr die gesamte Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg an Hamburgs großer Aufräumaktion "Hamburg räumt auf" teil. Rund um den Perlstieg, der Rotenhäuser Straße und der Georg-Wilhelm-Straße schwärmten die fleißigen Grundschüler mit gelben Handschuhen und Müllsäcken aus, um ihren Stadtteil aufzuräumen. Dabei stießen sie auf allerlei Interessantes: Boxhandschuhe, Bremsscheibe, Teppich und Adventskranz.

Bei den jüngeren Schülern entwickelte sich bei dem Frühjahrsputz schnell der Ehrgeiz, den meisten Müll zu sammeln oder das kurioseste Fundstück zu präsentieren. Die älteren Schüler stellten sich aber auch die Frage, warum einige Wilhelmsburger Bürger ihren Müll einfach auf die Straße werfen, anstelle diesen richtig zu entsorgen.

Am Ende waren über 40 Müllsäcke von den Kindern gefüllt und an der Schule abgegeben worden.

Grundschulleiter Thomas Halbrock lobte die fleißigen Helfer: "Ich finde es klasse, dass ihr so fleißig dazu beigetragen habt, Wilhelmsburg schöner zu machen."

Klasse 1b hat tüchtig mitgeholfen, Wilhelmsburg sauber zu machen.
Die Klasse 4b der STS Wilhelmsburg räumt kräftig auf.

Gesund und fit - mach auch mit!

Klasse 1b hat viel Spaß mit dem Atemtrainer.

Grundschule der STS Wilhelmsburg nimmt seit fünf Jahren am Gesundheitsprogramm Klasse2000 teil

Lesen, schreiben und rechnen; so lauten gemeinhin die klassischen Inhalte des Grundschullehrplans. Neben diesen Basiskompetenzen nimmt die Gesundheitserziehung heutzutage einen wichtigen Stellenwert ein. Denn viele Kinder leiden unter Übergewicht und Schulstress. Der Grundschule der STS Wilhelmsburg liegt die Gesundheit ihrer Kinder am Herzen, seit fünf Jahren nimmt sie an dem bundesweit bekannten Gesundheitsprogramm „Klasse2000“ teil.

Heute findet die erste Stunde des Gesundheitsprogramms „Klasse 2000“ für die Klasse 1c der Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg statt. Gespannt schauen die Kinder zu Frau Malverti, einer speziell geschulten Lehrkraft von Klasse2000. Aus einem kleinen Papphäuschen lockt Frau Malverti zwei kleine Püppchen hervor: Klara und Klaro begrüßen die Kinder: „Gesund und fit – mach auch mit!“. Die beiden Plüschdrahtfiguren werden die Grundschulkinder die nächsten vier Schuljahre regelmäßig besuchen, um mit ihnen über verschiedene Themen aus den Bereichen Gesundheit, Gewalt- und Suchtprävention zu sprechen.

Um das Thema Atmung und Lunge dreht sich die heutige Stunde. Kindgerecht und mit abwechslungsreichen Spielen fühlen die Kinder in ihren Körper hinein, stellen fest, dass sie nach starker Bewegung schneller atmen und sprechen darüber, was atmen überhaupt ist. „Das ist, wenn die Luft immer rein und raus geht“, weiß Noah Correira Viegas. „Atmen wir auch, wenn wir schlafen?“, will Frau Malverti wissen. Nachdenkliche Gesichter.

„Gesund und fit – mach auch mit!“ Spielerische Gesundheitsförderung für Grundschüler.

Ein großes Plakat verdeutlicht den Weg der Luft in den Körper; die Kinder fühlen Luftröhre und spüren das Heben und Senken ihres Brustkorbs während der Atmung. Jedes Kind erhält am Ende der Stunde einen „Atemtrainer“. „Er zeigt euch, wie lange ihr ausatmet“, erklärt Frau Malverti und bläst in eine gelbe Plastikpfeife, die einen kleinen Ball in der Luft tanzen lässt. Jubel bei allen Kindern.

So macht das Lernen Spaß!
Die Kinder spüren ihre Luftröhre.

Seit fünf Jahren besucht Frau Malverti mehrmals im Jahr alle Grundschulklassen am Perlstieg und zeigt den Kindern, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohl fühlen. Dabei sollen die Kinder möglichst viel selber ausprobieren, wie zum Beispiel das eigene Herz mit einem Stethoskop abhören. Die Klassenlehrerin vertieft dann die Inhalte im weiteren Unterricht. „Die Kinder lieben Frau Malvertis Stunden“, weiß Nina Menrad, Klassenlehrerin der 1c. „Das Programm Klasse2000 findet bereits im fünften Jahr bei uns statt und ist mittlerweile fest verankert in unserem Unterricht.“

Die Wirkung des Programms Klasse 2000 wurde wissenschaftlich überprüft. Ehemalige Klasse2000 Kinder rauchen noch in der 7. Klasse seltener als Kinder, die nicht an dem Programm teilgenommen haben. 

Finanziert wird das Programm freundlicherweise vom Lions Club Hamburg Bellevue.

Fröhliche Faschingssause am Perlstieg

Darauf hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg schon seit langem gefreut: Am letzten Schultag vor den Frühjahrsferien, dem "rußigen Freitag" fand ihre große Faschingsfeier in der Schule statt.

Die Kinder hatten ihre Klassenzimmer liebevoll mit selbstgebastelten Girlanden, Luftballons und Luftschlangen geschmückt, und die Eltern hatten selbstgebackenen Kuchen, Knabberkram und frisches Obst für das Büffet beigesteuert. 

Zu lauter Partymusik tanzten Piraten, rosa Prinzessinnen und Clowns durcheinander. Revolverschüsse der Cowboys knallten beim Zeitungstanz, und Polizisten jagten kleine Marienkäfer quer durchs Klassenzimmer. Wer ergattert bei der „Reise nach Jerusalem“ einen Stuhl? Ausgelassen feierten die verkleideten Jungnarren mit ihren Lehrerinnen in ihren Klassen.

Prinzessinnenparade: Zehra und Anshina aus der Klasse 1b
Tolle Kostüme, tolle Stimmung in der Grundschule am Perlstieg.
Internationale Ordnungshüter: Indischer Polizist salutiert dem amerikanischen Sheriff

Wilhelmsburger Grundschülern ist das Klima nicht egal

Abhinav, 1b, vorne, hat noch Fragen zum Plakat

Grundschule Perlstieg engagiert sich für CO2 Reduktion

Greta Thunberg machte in Schweden den Anfang. Weltweit folgen der Sechzehnjährigen mit den zwei Zöpfen Tausende Schüler und demonstrieren jeden Freitag gegen die Haltung der Politiker in Sachen Klima.

Wilhelmsburger Grundschülern brennt der Klimaschutz ebenfalls unter den Nägeln. Allein zu Demos zu gehen, können sie noch nicht. Aber sie suchen eigene Wege, den Klimaschutz voranzubringen. So an der Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg: Seit über einem Jahr trifft sich eine Handvoll Grundschüler aus allen Jahrgängen, um sich für den Klima- und Umweltschutzschutz aktiv einzusetzen. Wöchentlich beratschlagen „Die Umweltbotschafter“ außerhalb des Unterrichts, zu welchem Umweltthema sie lernen wollen und wie sie ihre Mitschüler gezielt informieren können.

Im Dezember besuchten „Die Umweltbotschafter“ alle 17 Vor- und Grundschulklassen ihrer Schule und gaben ihren Mitschülern konkrete Tipps, wie sie im Alltag CO2 einsparen können: Richtiges Lüften während der Heizperiode, Duschen statt baden, zu Fuß zur Schule, Licht aus. Bunte Plakate und Flyer veranschaulichten ihre Hinweise. „Eine wirklich starke Aktion der Umweltbotschafter“, resümierte Kerstin Sachau, Leiterin der Gruppe.

Salma Agouda und Isabel Rennert sind Umweltbotschafter
der Grundschule Perlstieg

Wie kann ich beim Frühstück CO2  sparen? Dieser Frage gingen die Eltern und Schüler der Klasse 4d Anfang Februar im Klassenzimmer nach. Nach einem theoretischen Input über den Zusammenhang von Klima, Wetter und CO2  Ausstoß mussten Eltern und Schüler aktiv werden: Gruppenarbeit zu den Themen Verpackung, tierische Produkte, Anbauarten, regionales Obst und Gemüse. Plakate mussten zum gewählten Thema erstellt und präsentiert werden, und die Gruppe musste einige Lebensmittel für das gemeinsame Frühstück zubereiten. Kindgerechte und handlungsorientierte Aufgaben sorgten für den Spaß an der Sache: Sahne so lange im Marmeladenglas schütteln bis sie zu Butter wird oder mit der Flockenquetsche aus Haferkörnern flache Flocken herstellen.

Für Erstaunen sorgten die Ergebnisse der aufgebauten Klimawaage: Chilenischer Spargel und Rindfleisch ließen den Zeiger der Waage in den dunkelroten Bereich (CO2   hoch belastet) schnellen. Um 10 Uhr endete die Veranstaltung, Eltern und Schüler waren begeistert. „Das war eine sehr informative Unterrichtsstunde, die Kinder konnten viel mitnehmen“, bestätigte Herr Kuhlmann, Vater von Isabel Rennert.

Adrian Nieländer, Malvin Fehling, Ana Sacipovic, Leunita Zuka, Herr Kuhlmann
Emine Aylap bedient die Klimawaage

Das ist kein Karton

Passend zum Thema „Spiele und spielen“ ließen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 1a ihre Phantasie spielen:

Saliha im Flugzeug
Fourquane und Aleksandra in ihren Rennautos
Wer ist wohl der Roboter?

Projektwoche für alle Klassen an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Maritime Projektklasse 1c: Wir basteln unser eigenes Angelspiel.

Selber handeln anstelle Filme gucken

(Ha) Kürzlich monierte Schulsenator Ties Rabe, dass an vielen Hamburger Schulen kurz vor den Zeugnissen nur noch Filme während des Unterrichts gezeigt würden. An der Stadtteilschule Wilhelmsburg ist es hingegen gute Tradition, die Woche vor der Zeugnisausgabe projektorientiert zu arbeiten. Von der Vorschule bis zur 13. Klasse arbeiteten die Schülerinnen und Schüler weitgehend losgelöst vom 45 Minuten-Takt und Klassenraum.

Genügend Zeit, sich einem Thema gründlich und von verschiedenen Seiten zu nähern: Die Projektwoche in der letzten Januarwoche verlief in der Grundschule arbeitsintensiv und freudvoll zugleich. Jeder Jahrgang hatte sich ein Projektthema vorgenommen. Das Spektrum reichte von "Spiel und spielen" im Jahrgang 1 über "Freundschaft" (Jg. 2), „Kinderrechte“ (Jg. 3) hin zu „Weltreligionen“ (Jg. 4). „Die Projektwoche bot den Kindern im besonderen Maße die Möglichkeit, selbstbestimmt und selbsttätig zu arbeiten sowie Erfahrungen außerhalb des Klassenzimmers zu sammeln“, erklärte Thomas Halbrock, Schulleiter der Grundschule.

Neue Körpererfahrungen sammeln und mutig sein: Wania Sarwar Klasse 1b.

Auf das Leben nach der Schule bereitete sich der Jahrgang 10 vor: Die Jugendlichen machten sich während der Projektwoche "Fit fürs Leben“, indem sie vier Tage lang ihre Zukunft simulierten: Wohnung suchen, Nebenjob finden, Internetvertrag abschließen und vieles mehr. Jeden Tag kamen neue Ereignisse auf die in Gruppen agierenden Schüler zu, so zum Beispiel das Ereignis „Renovierung“, wo Löcher gebohrt und Wände gestrichen wurden. Am Ende der Projektwoche waren sich Schüle und Lehrer einig: „Das war eine wirklich intensive und sinnvolle Projektwoche.“

Stammbaum von Abdullah (4a)
Serkan, Zeynep, Ceyda: Schriftrolle (4a)
Zilan: Schriftrolle (4a)
Aya Sleman und Ana Sacipovic (4d)

Erfolgreiche Teilnahme unserer Grundschule an der 58. Mathematik-Olympiade

Seyitcan (4d) und Saskia Kleinen freuten sich: Er schrieb in der zweiten Runde die beste Klausur unserer Grundschule.

Mathematikinteressierte Schülerinnen und Schüler aus unseren Jahrgängen 3 und 4 nahmen am bundesweiten Mathematik-Wettbewerb teil und schafften es bis in die zweite Runde. Seyitcan Ceylan (4d) hatte die Nase vorn.

"Unsere Grundschule hat bereits zum dritten Mal in Folge an der Mathe-Olympiade teilgenommen, und viele unserer Schülerinnen und Schüler sind bis in die zweite Runde gekommen", freute sich Saskia Kleinen, Mathematiklehrerin unserer Grundschule. "Das ist ein bemerkenswertes Ergebnis." 

Doch was verbirgt sich eigentlich hinter der Mathematik-Olympiade?

Die Mathematik-Olympiade ist ein jährlich bundesweit angebotener Wettbewerb, an dem über 200.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen. Sie hat eine bis in das Schuljahr 1961/62 zurückreichende Tradition. Die Mathematik-Olympiade bietet allen interessierten Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre besondere Leistungsfähigkeit auf mathematischem Gebiet unter Beweis zu stellen.

Begonnen hatte der "Mathe-Battle" bereits im September 2018. Mathebegeisterte Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgängen drei und vier beteiligten sich an der ersten Runde, der Schulrunde: Unsere kleinen Mathe-Cracks mussten diverse Aufgaben lösen, die logisches Denken, Kombinationsfähigkeit und einen kreativen Umgang mit mathematischen Fähigkeiten erforderten. Diese Knobelaufgaben konnten in der Schule oder zu Hause erledigt werden.

In die zweite Runde, die Regionalrunde, hatten es dann 8 Kinder geschafft. In einer zweistündigen Klausur mussten sie Mitte November zeigen, ob sie auch schwierigere Aufgaben lösen können. Isabel (9 Jahre) erinnert sich gern an die Klausur: „Mir hat es richtig Spaß gebracht, ohne Pause an den schweren Aufgaben zu knobeln.“ Das bestätigen auch Seyitcan (10) und Jessika (10): „Das Knobeln war richtig toll. Da ging die Zeit schnell um.“

Die beste Klausur der Grundschule schrieb Seyitcan (4d). Darüber freute er sich sehr: "22 Punkte von 40". Auch wenn Seyitcans Punktzahl leider nicht reichte, um sich für die dritte Runde (Landesrunde) zu qualifizieren, so will er jedoch beim nächsten Mathematikwettbewerb unbedingt wieder teilnehmen. 

Alle Schülerinnen und Schüler, die an der Regionalrunde teilgenommen haben, erhielten eine Anerkennungsurkunde und von der Schule einen Preis; ein Mathematikrätselheft.

Kirsten Dall, Fachkoordinatorin Mathematik/Grundschule erklärt: "Unserer Grundschule ist es wichtig, die leistungsstarken Schülerinnen und Schüler schon früh für die Mathematik zu begeistern. Die Matheolympiade ist ein Baustein unseres Forderprogramms."

v.l.n.r. Jessika (4d), Seyitcan (4d), Isabel (4d). Auf dem Bild fehlen Berkant (4c), Mary (3b), Soydan (3c), Mert (3c), Jasmin (3d)

2000 Jahre europäische Kunstgeschichte am Vormittag

Wilhelmsburger Erstklässler gehen Hand in Hand mit Harvestehuder Kunstprofiler durch Beltracchi-Ausstellung

(Ha). Am Ende der Kunstführung bedankten sich die sechsjährigen Kinder mit Handschlag bei den Kunstprofilern vom Hamburger Wilhelm-Gymnasium. Eine dreiviertel Stunde hatten je zwei große siebzehnjährige Schüler zwei Erstklässler durch die Kunstausstellung „KAIROS-Der richtige Moment“ in Barlach Halle K geführt, Fragen beantwortet, Gespräche über Kunst initiiert und auch mal ein Kind hochgehoben, damit es das Bilddetail besser sehen kann. Ein eher ungewöhnlicher erster Ausflug für eine erste Klasse.

Eduard (6 Jahre) ist fasziniert von Beltracchis Gemälde gemalt in der Handschrift William Turners.
Asiye fragt nach Details.

Dass die Bilder der Ausstellung vom bekannten Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi gemalt wurden, der vor einigen Jahren durch seine meisterhaften Fälschungen für starke Verunsicherungen am Kunstmarkt sorgte, interessiert die Erstklässler höchstens am Rande. Unverkrampft und ohne (Ehr-) Furcht sagten die Wilhelmsburger Kinder ihre Meinung zu Farbe und Motive der Bilder, fragten nach scheinbar nebensächlichen Details. Kunststile und -epochen sind ihnen unbekannt, und dennoch machten die Kinder erste Schritte in die Kunstwelt. 

Bereits seit einigen Jahren besteht zwischen den Kunstprofilern des Wilhelm-Gymnasiums und der Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg ein regelmäßiger Kunstkontakt. „Schüler führen Schüler“ heißt das Projekt des Gymnasiums und bietet schülergerechte Führungen durch das Bucerius Kunstforum an. „Schöner und unverkrampfter kann der Einstieg in die Kunstwelt für meine Schülerinnen und Schüler nicht sein: Die Kinder werden wortwörtlich von den Kunstprofilern an die Hand genommen. An die Stelle eines Kunstvortrags eines Erwachsenen für die gesamte Klasse tritt das Gespräch über das Bild zwischen einem Jugendlichen und dem Kind,“ berichtete Iris Hahn, Klassenlehrerein der 1b.

Uwe Niemann, Kunstlehrer der Kunstprofiler, hofft, dass die Erstklässler durch den Besuch der Ausstellung gute Ideen für ihre eigenen Bilder erhalten haben. Durchaus: Zwei Stunden später im Klassenzimmer malte Eduard bereits ein Bild mit Schiffen à William Turner.

Rückblick Laternenlauf: "Geh auf mein Licht!"

Traditioneller Laternenlauf der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg  

(Ha). Schon seit Wochen hatten die Kinder und Lehrerinnen der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg auf die Laternenzeit hingearbeitet: Laternen-Lieder wurden fleißig eingeübt, die Martinsgeschichte wurde erzählt, und natürlich hatte jedes Kind seine eigene Laterne im Unterricht gebastelt. Am 12. November wurden dann die Laternen das erste Mal zum Leuchten gebracht - selbstverständlich ganz traditionell mit Kerzenlicht. 

Mehr als 300 Kinder, Eltern, Lehrer und Erzieher fanden sich zur Dämmerung auf dem Schulhof am Perlstieg ein, wo alle gemeinsam die ersten Laternenlieder einstimmten. Wie in jedem Jahr unterstützten Reena Osterwald (Vorschullehrerin) und Andreas Hinrichs (Jugendmusikschullehrer) mit ihren Akkordeons die hellen Stimmen. Wer von den Eltern nicht textsicher war, nahm die „Elternlaterne“ zur Hand, auf der die Texte geschrieben waren.

Stolz trugen die Kinder ihre leuchtenden Sonnen, Sterne, Monde und Transparentkugeln am langen Stecken vor sich her. In einem langen Zug ging es dann singend und leuchtend entlang des Kanals. Für die Sicherheit sorgte wie in jedem Jahr der für die Stadtteilschule Wilhelmsburg zuständige Verkehrslehrer Herr Pagel. Zum Abschluss gab es für alle noch eine Runde heißen Kinderpunsch, den das Erzieherteam vorbereitet hatten.

Nicht nur die Eltern waren vom Laternenumzug sehr begeistert. Vorschullehrerin Reena Osterwald schwärmte: "Es war wie jedes Jahr ganz großartig: Fast alle Eltern und Kinder waren da, die Musik und die vielen Laternen waren toll, und sogar Petrus stand uns zur Seite."

Mit selbstgebastelten Laternen am langen Stecken und Kerzenlicht ging es in einem langen Zug durch Wilhelmsburg.
Vlnr: Kayra, Ella, Elif, Elda und Sakir

Umweltralley bei Greenpeace

(Sachau) Am Dienstag, den 30.9.2018, konnten die Umweltbotschafter*innen endlich wieder einen Ausflug zusammen machen. Bei Greenpeace hatten wir eine Umweltralley gebucht. „Frau Sachau, was ist Greenpeace eigentlich?“, wollte Fitim aus der 3b wissen. Greenpeace ist eine 1971 gegründete Non-Profit-Organsisation, die sich international mit verschiedenen Kampagnen für den Umweltschutz einsetzt und sich durch Spenden finanziert. In der Hongkongstraße 10 in der Hamburger Hafencity hat Greenpeace ein großes Bürohaus gemietet, in dem im Erdgeschoss eine öffentliche Ausstellung aufgebaut wurde, die von Dienstag bis Freitag von 10-17 kostenlos besucht werden kann. Wir wurden gleich freundlich von der Umweltpädagogin Dagmar begrüßt. Im Schlauchboot wurden wir in die Rally eingeführt, die fünf Umweltbotschafter*innen teilten sich in 2 Gruppen auf und erhielten ein Klemmbrett mit vier verschiedenen Stationen.

Fitim, Tjark, Carolin, Salma und Isabel im Schlauchboot

An der ersten Station ging es um den Meeresschutz: „Meere schützen und nachhaltig nutzen“ Es ging unter anderem um Mikroplastik, das in vielen günstigen Kosmetikartikeln enthalten ist. Auf einem großen Plakat wurden einige Kosmetikmarken dargestellt, die Mikroplastik beinhalten. Mikroplastik gelangt durch den Abfluss ins Abwasser und landet irgendwann im Meer, da keine Filteranlagen es aufhalten können. Die Fische essen es durch Planktonaufnahme und der Mensch wiederum isst die Fische. Eine Lösung wäre ein Verbot des Gesetzgebers Mikroplastik in Kosmetika verarbeiten zu lassen, doch auch der Verbraucher kann handeln, indem er darauf achtet, solche Marken zu vermeiden.  

Auch der immer größer werdende Plastikmüllstrudel in den Weltmeeren birgt große Gefahren für die Menschheit, im Jahre 2050 könnte der Plastikmüll in den Meeren größer sein, als die Menge an Meerestieren. 

Desweiteren ging es um die Überfischung der Meere. Wir sollten bewusster Fisch essen, denn die meisten Fischarten sind vom Aussterben bedroht, da die Menschheit seit Jahrzehnten mit riesigen Fangnetzen die Weltmeere leerfischt. Ohne schlechtes Gewissen essbar sind fast nur noch Heringe und Fische aus nachhaltiger Zucht.

Die nächste Station hieß: „Schützt die Wälder für Artenvielfalt und Klima“. Leider werden immer noch Regenwälder abgeholzt, da die Industriegesellschaften einen hohen Fleischkonsum haben und Kraftfutter (Soja) für die Viehherden benötigen. Durch weniger Fleischkonsum und Verwendung von Recyclingpapier sowie wenig Versandbestellung (für die vielen Pakete wird ebenfalls viel Holz benötigt) kann jeder Bürger etwas für den Erhalt der Wälder tun.  

An Station 3 „Für eine weltweite Energiewende“ konnten die Kinder viel über CO² Sparen lernen. Dieses Wissen werden wir auch noch im November an die Grundschüler weitergeben, indem wir durch die Klassen gehen und Tipps geben, wie wir alle CO² sparen können (richtig lüften, Zimmer nicht überheizen, keine Geräte auf Stand-by lassen, Licht aus machen usw.).  

An der letzten Station „Nachhaltig leben-ohne Gift und Gentechnik“ ging es um Lebensmittel und Kleidung. Häufig kaufen wir unbedacht ein. Warum muss ich im Winter Erdbeeren essen? Besser ist es regional und saisonal einzukaufen. Auch beim Einkaufen von Kleidung können wir nachhaltig handeln. Lieber hochwertigere und langlebigere Bekleidung erwerben, als billig und von schlechter Qualität. Ebenso lohnt es sich vieles Second Hand zu kaufen, das ist günstiger und schont gleichzeitig die Umwelt.

Als Belohnung für die Arbeit durfte sich jeder Umweltbotschafter noch einen Film (Antarktis oder Regenwald) mit Hilfe der VR Brille anschauen, das war ein großer Spaß.

Abschließend waren alle froh, bei Greenpeace gewesen zu sein. Wir wurden sehr herzlich aufgenommen und haben sehr viel gelernt. Dieser Ausflug lohnt sich für jede Klassenstufe, auch Familien sind herzlich eingeladen sich die Ausstellung anzuschauen. „Am besten gefielen uns die Filme mit der VR-Brille“, waren sich alle Kinder einig.

"Ich möchte unbedingt das Rechnen lernen!"

Stimmungsvolle Einschulungsfeiern und stabile Schülerzahlen an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

(Ha) In dieser Woche fanden in allen Hamburger Grundschulen die Einschulungen der Erstklässler statt.  Mit prall gefüllten Schultüten, bunten Ranzen und vor allem leuchtenden Augen traten die ABC-Schützen dem sogenannten "Ernst des Lebens" entgegen.

Auch in der Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg sammelten sich am Einschulungstag festlich angezogene Familien in der bunt geschmückten Turnhalle. Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern von der Schulleiterin Katja Schlünzen und von Thomas Halbrock, dem Abteilungsleiter der Grundschule. Mit fröhlichem Tanz, lautem Gesang und englischen Songs hieß der Jahrgang drei der Grundschule die Jüngsten freudig und herzlich willkommen. 

Nicole Fortunato und ihre Tochter Mia (6 Jahre) freuen sich beide auf die erste Klasse. Mia möchte unbedingt das Rechnen lernen.

Insgesamt wurden drei neue Vorschulklassen und drei erste Klassen gebildet. Bereits zum dritten Mal bietet die Grundschule der STS Wilhelmsburg eine maritime Profilklasse an: Die Klasse 1c wird verstärkt zum Thema „Maritime Welten“ arbeiten. „Damit ist unser Großprojekt Maritimes Zentrum Elbinseln nun in der Grundschule fest verankert“, freut sich Thomas Halbrock. Die maritime Profilklasse hatte auch Mutter Nicole Fortunato überzeugt. „Am Informationstag habe ich mir die tollen Arbeitsergebnisse der maritimen Profilklassen angesehen. Das war sehr interessant. Mia ist bereits mein drittes Kind, das hier zur Schule geht. Hier sind tolle Lehrer und die Vorschule ist top.“ Tochter Mia weiß zwar bereits, dass zwei und zwei gleich vier ist, will aber in der ersten Klasse endlich das Rechnen lernen.

Nach der Feier marschierten die Kinder mit ihrer Klassenlehrerin ins Klassenzimmer, um schon mal ein wenig Schulluft zu schnuppern. Die Klassenlehrerinnen der 1a, Frau Busch und Frau Folkers freuen sich sehr auf die Arbeit mit den neuen Schülern: "Eine erste Klasse zu übernehmen ist immer aufregend und sehr schön."  

Am Montag zuvor wurden in der Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg im Rahmen einer Einschulungsfeier die knapp 120 Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen begrüßt. Die Kinder sind auf fünf Klassen aufgeteilt. Dabei ist die Klassenzusammensetzung keineswegs zufällig: Gabriella Krause, Abteilungsleiterin der Jahrgänge 5 bis 7, hat durch Gespräche mit Eltern und Kollegen viele Informationen über ihre Schützlinge erhalten und hat diese bei der Zusammensetzung der neuen Klassen einfließen lassen, um ausgeglichene Strukturen zu erhalten. Bereits zum dritten Mal wird eine Musikklasse angeboten. Erstmalig gibt es ab diesem Schuljahr auch eine fünfte Klasse, die maritim ausgerichtet ist.