Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

News und Projekte aus der Sekundarstufe 1 und 2

Schüler machen sich für die Meere stark

Wilhelmsburger und Helgoländer Kinder machen auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam.

Stadtteilschule Wilhelmsburg führt öffentlichkeitswirksame Aktionen auf der Elbinsel aber auch der Hochseeinsel Helgoland zum World Oceans Day 2018 durch.

Seit mehr als 25 Jahren wird am 8. Juni weltweit der World Oceans Day (kurz WOD, Tag der Meere) gefeiert. Ziel des Tages ist es seither, auf die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit den Ozeanen aufmerksam zu machen. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg, die bereits seit vielen Jahren maritime Themen in ihren Lehrplänen fest verankert hat, nahm in diesem Jahr erstmalig am WOD (World Oceans Day) aktiv teil. In der Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg fanden zum Teil spektakuläre Aktionen zum Thema Plastikmüll in den Meeren statt (s. Bericht, Ha).  Darüber hinaus fuhren vier ausgebildete Umweltbotschafter aus der Grundschule und fünf Schülerinnen der Profilklasse „Meer erleben“ (Klasse 8a) mit ihren Lehrerinnen nach Helgoland, um dort am WOD mit Helgoländer Schülern zusammen die Touristen über den Zustand der Meere zu informieren.

Bereits einen Tag vor dem WOD bestiegen die Schüler an der Landungsbrücke einen Katamaran, der sie in dreieinhalb Stunden nach Helgoland katapultierte. Während die Grundschüler an diesem Tag die Flora und Fauna Helgolands erkundeten, bereiteten die Achtklässlerinnen zusammen mit Schülern der Helgoländer James-Krüss Schule öffentlichkeitswirksame Experimente zum WOD vor. Unterstützt wurden sie von Mitarbeiterinnen des Alfred-Wegener-Instituts.

Am World Oceans Day wurde es dann spannend: Das Alfred-Wegener-Institut hatte zusammen mit den Schülern der James-Krüss Schule mehrere Stände mit Experimenten vor dem Helgoländer Aquarium mit Themen rund um unsere Ozeane aufgebaut. Diese Stände wurden von den Helgoländer SEK I Schülern und den Achtklässlern der Stadtteilschule Wilhelmsburg betreut, aber auch die Grundschul-Umweltbotschafter durften tatkräftig mit anpacken. Die Schüler führten mit den Besuchern zusammen Versuche zum Einfluss des CO2  - Anstiegs in der Atmosphäre auf den Ozean durch, betreuten einen Kindermaltisch, einen Bastelwettbewerb zur Sinkgeschwindigkeit von Plankton und ein Quiz zur Zersetzung von Plastikmüll. Nicht nur die Besucher sondern auch die Wilhelmsburger Schüler fanden die Experimente extrem spannend. „Diese Experimente können wir im nächsten Jahr am WOD auch in Wilhelmsburg durchführen und damit die Menschen informieren“, beschlossen sie.

Außer der Nordseeinsel mit ihren brütenden Vogelkolonien, den Seehunden und Kegelrobben, lernten die Achtklässlerinnen auch noch die 8. Klasse der James-Krüss-Schule auf Helgoland kennen. Nach einer vorsichtigen Kennenlernrunde wurde gemeinsam im Internet zur Entstehungsgeschichte des WODs recherchiert und es wurden Ideen für die zukünftige Durchführung entworfen. 

In der Feedbackrunde ging es zudem um die unterschiedlichen Lebenswelten auf Helgoland und auf der Großstadtinsel. Besonders beeindruckt waren die Wilhelmsburgerinnen von den Klassengrößen an der Inselschule: Eine 10. Klasse mit nur 4 Schülern? Und über 1000 Schüler an einer Schule? Das war wiederum für die Helgoländer kaum vorstellbar. Kein Wunder, dass ein Gegenbesuch im nächsten Jahr mit auf die Ideenliste kam! 

Mit vielen neuen Erfahrungen und Ideen zum WOD 2019 verließen die Wilhelmsburger Schüler und Lehrerinnen einen Tag später die Hochseeinsel und kehrten zu ihrer Flussinsel zurück.

Text und Bilder: Sachau und Farnsteiner

Who Killed Mr. White?

Der Fall ist geklärt: Ende gut – alles gut!

Profilklasse 8e „Acting the English World“ zeigt ihre Schauspielkünste: Gorgeous!

(Ha) Was passiert, wenn 21 anglophile Schülerinnen und Schüler und ein theaterbegeisterter, polyglotter Lehrer aufeinandertreffen? Das Ergebnis war Anfang Juni in der Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg zu sehen. Die Englisch- und Theaterprofilklasse 8e der Stadtteilschule Wilhelmsburg präsentierte souverän das Theaterstück „Who Killed Mr. White?“. Mr. White wird tot in seinem Herrenhaus aufgefunden; es gibt viele Verdächtige, lückenhafte Alibis und einen blitzwachen Inspector. Am Ende wurde der Zuschauer überrascht, denn der Mörder war nicht der Gärtner, und der Tote auch nicht mausetot.

Überrascht wurde der Zuschauer ebenfalls von dem Können der jungen Nachwuchsschauspieler: Eine Dreiviertelstunde zog das Schülerensemble die Zuschauer gekonnt in seinen Bann. Mit großer Spielfreude, Dialogen in feinem Oxfordenglisch und kleinen Tanzeinlagen zeigten die dreizehn- und vierzehnjährigen Jugendlichen, was sie sich über mehrere Wochen in ihrem Englischunterricht erarbeitet hatten. Rui Miguel Moreira Marques, der den Inspector grandios spielte, erklärte: „Im Herbst haben wir bereits mit dem Lesen des Stückes begonnen, wir haben den Inhalt besprochen und Kostüm- und Spielideen erarbeitet. Dann haben wir gemeinsam bestimmt, wer welche Rolle spielt. Dabei ging es völlig fair zu. Wir haben Sprechübungen machen, improvisieren und schauspielern müssen. In unserer Klasse herrscht eine sehr nette Atmosphäre. Alle haben Spaß und trauen sich, frei zu spielen.“ Miriam Gafour, 13 Jahre, ergänzte begeistert: „Ich liebe die englische Sprache und das Theaterspielen. Wir sind alle ein bisschen englischverrückt. Viele von uns schauen zu Hause Filme auf Englisch, lesen englische Bücher oder singen die aktuellen Songs auf Englisch mit.“

Die Gattin von Mr. White (Buğse Sözer, 14 Jahre) öffnet die Tür und die Zahl der Verdächtigen erhöht sich.

Lehrer Frank Dienst, der mehrere Sprachen fließend spricht, gibt die letzten Regieanweisungen vor Beginn gerne noch auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch an seine Schüler weiter. „Seit dem Sommer arbeiten wir zusammen, und es war ein tolles Jahr. Die Jugendlichen spielen im positiven Sinne hemmungslos, sind unheimlich fleißig und haben bei dem letzten hamburgweiten Englischtest überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Ich bin mehr als zufrieden.“

Frau Dzezairi hofft, dass ihr Sohn Leutrim noch bis zum Abitur beim Theaterspielen bleibt, denn sie findet es sehr gut, dass die Jugendlichen auf Englisch spielen. „Aber bei so einem Lehrer wie Herr Dienst klappt es bestimmt“, meint sie schmunzelnd. 

Das Stück für das kommende Schuljahr steht noch nicht fest. Wir dürfen gespannt sein.

Spielfreude und Liebe zur englischen Sprache zeichnet die Englischprofilklasse 8e aus.
Der Inspektor (Rui Miguel Moreira Marques, 14 Jahre) fühlt den Verdächtigen auf den Zahn. Im Herbst wird Rui sein Praktikum in der Kulturfabrik Kampnagel machen.

Modedesign meets Bollywood

Bunte Kostüme und Kleider, freudige Gesichter und ordentliche Beats der Panjabi-Musik. Eine Präsentation, inszeniert wie bei den Großen, das kann man wohl sagen! Am 31.05.18 führten die Wahlpflichtkurse „Mode Design“ der Jahrgänge 7-10 ihre selbst genähten Werke in der gut gefüllten Kantine am Perlstieg vor. Die Aufregung war den Schülerinnen ins Gesicht geschrieben, denn viele Eltern, Freunde und auch Lehrerinnen und Lehrer sind gekommen, um sich die Performance anzuschauen. Die Dekoration und die Begleitung mit poppig elektronischer Musik – ausgewählt von den Darstellerinnen und der Choreographin Frau Gleißenberg – boten ein Setting, das seinesgleichen sucht. Von orientalischen Tänzen bis hin zu klassischen Laufstegchoreographien wurde den applaudierenden Zuschauern alles geboten.

Sevin aus der 10f, die schon im vierten Jahr in Folge dabei ist, hält nach der Performance fest: „Mit der jährlichen Mode-Design Performance verfolgen wir jedes Jahr ein eigenes Ziel. Wir wollen auch, dass die Modenschau für jeden schön wird und das eigene Kleid uns selbst gefällt.“ Besonders sei, „dass die großen Schülerinnen den kleineren helfen, man sich Ideen abschaut.“

Wir freuen uns, dass die Vorstellung wieder einmal rundum gelungen ist und bedanken uns herzlich bei den Schülerinnen, den Helfern aus der Musikklasse für den Videoschnitt und den Lehrerinnen Annika Gleißenberg und Sabine Rother!

Alle Darstellerinnen und Kleider auf einen Blick.
Sevin, Fatma (10f) und Frau Rother begrüßen das Publikum.
Das Musikprofil von Herrn Lobgesang hilft bei der Videoproduktion.

Europa (er-) leben: Einfach hygge

Stadtteilschule Wilhelmsburg empfängt 74 Schülerinnen und Schüler aus Dänemark

(Ha) Vom 1. bis zum 4. Mai besuchten bereits zum zweiten Mal Schülerinnen und Schüler aus dem ehemaligen Fischerdorf Humlebaek bei Kopenhagen mit ihren Lehrern die Stadtteilschule Wilhelmsburg. Wie im vergangenen Jahr erwartete die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren ein vielseitiges und interessantes Angebot: Eine individuelle Stadtführung, die von den Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg vorbereitet und auf Englisch durchgeführt wurde, ein Empfang und eine Führung im Hamburger Rathaus, Unterrichtsbesuche und bilinguale Erkundungstrips in Wilhelmsburg.

Ulla Schulz, Beauftragte für Auslandsaustausche an der StS Wilhelmsburg, freute sich, dass die dänischen und die Wilhelmsburger Schülerinnen und Schüler sich sehr engagiert sich auf den Austausch vorbereitet hatten. „Ich finde es sehr beachtlich, dass mein Englischkurs (Klasse 10) in den Ferien eine Stadtführung tiptop vorbereitet hat, um den dänischen Jugendlichen die Highlights Hamburgs "in English“ zeigen und erklären zu können. Alles klappte wie am Schnürchen.“

Julie und Nikoline (beide 14 Jahre alt) waren das erste Mal in Hamburg und genossen sichtlich den offiziellen Empfang im Hamburger Rathaus. Auch die individuelle Stadtführung der Wilhelmsburger Schüler fanden sie „very funny“. Mit der deutschen Kohlwurst müssen sie sich jedoch noch anfreunden. Auffällig fanden sie die vielen Obdachlosen in Hamburg.

Kulturelle Unterschiede kennenlernen und darüber miteinander sprechen – aber auch das Erkennen von Gemeinsamkeiten über Ländergrenzen hinweg ist sicherlich ein guter Weg, die europäische Gemeinschaft zu stärken und Europa zu leben. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg macht hier einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

„Dieser Austausch war einfach hygge“, fasste Ulla Schulz am Ende zusammen, „denn hygge bedeutet, in herzlicher Atmosphäre das Gute des Lebens mit netten Leuten zu genießen. Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr.“

74 Schülerinnen und Schüler sowie 6 Lehrer aus Humlebaek nahmen am Austausch teil und wurden im Hamburger Rathaus empfangen.
Für Nikoline und Julie, 14 Jahre, ist es ihr „first stay“ in Hamburg.

Unsere dänischen Besucher erhielten Einblicke in ...

... unser Kunstprofil.
... den Musikunterricht
... den Sportunterricht.
... das Fach "darstellendes Spiel".

„Wir bringen die Praxis in die Schule“

v.l.n.r.: Katja Schlünzen (Schulleiterin), Sven Wagner (Lehrer), Anna Schönal (Projektmanagerin Logistik-Initiative Hamburg), Esra Acar, Zeynep Kirimitci, Thomas Maubach (Lehrer), Ebru Ay

Stadtteilschule Wilhelmsburg geht enge Partnerschaft mit Logistikbranche ein.

(Ha) „Sie sind wichtig, weil Sie die reale Praxis in den Unterricht bringen“. Mit diesen Worten begrüßte Katja Schlünzen, Schulleiterin der Stadtteilschule Wilhelmsburg, am 1. März die zahlreichen Vertreter von namenhaften Hamburger Logistikbetrieben in den Räumen der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Bei der Zusammenkunft handelte es sich um das erste offizielle Treffen zwischen Logistikbetrieben sowie Schülerinnen und Schülern und Lehrern der Stadtteilschule Wilhelmsburg und galt als Startschuss der Partnerschaft.

Drei Jahre hatten Anna Schönal, Projektmanagerin Personal & Qualifizierung der Logistik-Initiative Hamburg, und Gottfried Eich, Projektkoordinator der Stadtteilschule Wilhelmsburg, die Kooperation zwischen der Logistikbranche und der Schule vorbereitet und entwickelt. Entstanden ist ein Projekt, das Seinesgleichen im Bereich Logistik deutschlandweit sucht: Mit Beginn der 8. Klasse werden den Schülerinnen und Schülern der Profilklasse “Schülerfirma Jolle2” mittels verschiedener Unterrichtsmodule die Vielfalt der Berufe und Arbeitsfelder innerhalb der Logistikbranche aufgezeigt. Erlebbar und konkret wird dieses für die Schülerinnen und Schülern durch zahlreiche Besuche verschiedener Logistikunternehmen; Schulpraktika bei Logistikbetrieben lassen die Jugendlichen zudem tiefe Einblicke in den Logistikbereich gewähren. Zu Beginn der 9. Klasse bilden sich dann die “Logistics Youngsters”, eine Gruppe aus 10-15 Schülerinnen und Schülern, die großes Interesse am Thema Logistik gezeigt haben. In den folgenden zwei Jahren werden diese Jugendlichen an einem Tag in der Woche und durch gezielte Schülerpraktika intensiv in die vielschichtige Arbeitswelt der Logistik eintauchen.

„Bei diesem Pilotprojekt handelt es sich um eine „Win-Win-Situation“, erklärt Anna Schönal. „Die Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Wilhelmsburg lernen frühzeitig und praxisnah die unterschiedlichen Berufe im Bereich Logistik kennen, können sich ausprobieren und wertvolle Kontakte zu den Unternehmen knüpfen. Und die Logistikunternehmen besitzen die wertvolle Chance, ihre facettenreichen Berufe zu präsentieren, junge Menschen für diese Branche zu begeistern und dem Fachkräftemangel gezielt entgegenzuwirken.“

Uwe Richter, Ausbildungsleiter der Firma Kühne und Nagel, durfte bereits eine Schülergruppe in seinem Unternehmen begrüßen und findet das Konzept sehr interessant: Für ihn eine gute Möglichkeit, auf junge Menschen zuzugehen.

Dass die Jugendlichen und die Ausbildungsleiter der Logistikbetriebe großes Interesse aneinander haben, zeigte die Zusammenkunft deutlich: Um Bistrotische sammelte sich „Alt und Jung“, man spielte sich zwanglos Fragen und Antworten zu, lernte die gegenseitigen Interessen kennen und genoss Leckereien, die von Schülerinnen und Schülern des Profils ‚Ernährung und Gesundheit‘ vorbereitet wurden.

„Mit der Stadtteilschule Wilhelmsburg haben wir eine Partnerin gefunden, die bereits seit vielen Jahren stark in der Berufsqualifikation aufgestellt ist und die zugleich mutig ist, etwas Neues zu wagen. Zudem treffe ich an dieser Schule auf viele motivierte Lehrer und eine gute Atmosphäre. Die Lage der Schule ist für die Hafenlogistik ideal“, erkennt Anna Schönal.

Lehrer Thomas Maubach freut sich über die Verknüpfung zwischen Schule und Wirtschaft. Er hat ganz konkrete Vorstellungen, wie er das Thema Logistik interessant und schülergerecht im Unterricht aufbereiten wird. Sein Ziel ist, dass nach den drei Jahren möglichst viele seiner „Logistics Youngsters“ einen Ausbildungsplatz im Bereich Logistik anstreben und erhalten werden. Oder nach dem Abitur einen entsprechenden Studiengang wählen. Er begrüßt es, dass die Firmen durch das Projekt und Praktikumsplätze die Hürden für unsere Schülerinnen und Schülern abbauen und dadurch den ersten oft so schwierigen Schritt in Richtung berufliche Zukunft möglich machen.

Erfreulicherweise konnten die Firmenvertreter schon 23 Praktikumsplätze den Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Wilhelmsburg für die kommenden drei Jahre anbieten.

Madeleine Dhouibi (13) und Eileen Grieger (14), Schülerinnen der Klasse 8c.
Zwangloser Austausch zwischen Ausbildungsleitung, Projektmanagerin und Schülern.

Stadtteilschule Wilhelmsburg – läuft beim Wilhelmsburger Insellauf erstmalig: Von Null auf 65!

(Ha) Am 8. April haben wir zum ersten Mal an Hamburgs ältesten Laufwettkampf, dem Wilhelmsburger Insellauf, teilgenommen und gleich einen fulminanten Start hingelegt: Insgesamt 65 Läuferinnen und Läufern haben sich bei schönstem Frühlingswetter an die Laufstrecken gewagt. Die Grundschule war auf der 1,2 km Strecke unterwegs, und die oberen Jahrgänge haben die 10 km erfolgreich in Angriff genommen: Alle sind im Ziel angekommen! Bravo! Doch nicht nur Schülerinnen und Schüler waren am Start, auch Lehrerinnen und Lehrer hatten ihre Laufschuhe geschnürt und aktiv mitgemacht. Respekt.

Aus unserer Grundschule waren Zahid aus der 4c und Eslem aus der 4a die schnellsten Läufer. Super! Bemerkenswert ist die große Anzahl von Läuferinnen und Läufern aus dem Jahrgang 1. 

Jason Duarte hat die 10 km in einer fantastischen Zeit (45:22 Minuten) geschafft und war damit der Schnellste von unserer Schule. Olivia Prastalo war das schnellste Mädchen und hat nur 1:07 h benötigt. Gratulation! Jason erklärte, dass sein Sportlehrer Herr Häusler bereits seit mehreren Wochen seinen Sportkurs auf den Lauf vorbereitet hatte. Jason: „Ich bin genau im richtigen Tempo angelaufen und hatte keinen Durchhänger.“ Lehrer Frau Liebig und Herr Freitag hatten sogar noch zusätzliche Laufeinheiten nach dem Unterricht den ehrgeizigen Läuferinnen und Läufern angeboten.

Es herrschte eine tolle Stimmung auf dem Sportplatz: Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Lauferfolge. Mit den neuen Sportleibchen, auf denen unser Schullogo zu sehen war, waren unsere Läuferinnen und Läufer auf der Strecke sofort prima zu erkennen.

Alle waren sich am Ende sicher, dass sie im nächsten Jahr 100 prozentig wieder mit dabei sind!

Alle hatten die 10 km geschafft! Respekt.
Jason Duarte und Olivia Prastalo waren die schnellsten auf den 10 km.
Pinar Dalli mit ihren Läuferinnen und Läufern.
Kollegin Dall mit der 4b.

Alles Klima?! Exkursion zum Klimahaus nach Bremerhaven

Schüler berichten:

Ende März ist unsere Klasse gemeinsam mit den anderen 11. Klassen der gemeinsamen Oberstufe Elbinseln ins Klimahaus nach Bremerhaven gefahren.  

Auf einer virtuellen Weltreise liefen wir entlang des 8. Längengrades. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Ländern entlang des 8. Längengrades und zeigt die Menschen dort, das Klima sowie die Veränderung des Klimas und des Wetters vor Ort.

Beim Durchwandern der einzelnen Räume erhielten wir ganz unterschiedliche Einblicke in die verschiedenen Klimazonen. Auf unserer Reise spürten wir Hitze und Kälte, erlebten Dürre und Überschwemmungen und trafen Menschen, deren Alltag durch das jeweils vorherrschende Klima stark beeinflusst wird. 

Die Luftfeuchtigkeit der Regionen und die unterschiedlichen Temperaturen machten uns teilweise ganz schön zu schaffen… Auch wenn einige von uns schon einmal da waren, gab es einiges Neues zu entdecken und es wurde nicht langweilig. Es war sehr schön! 

Asya und Seyma, 11a

Kunst im Treppenhaus

Künstlergruppe der STS Wilhelmsburg „w9“ zeigt Kunstwerke aus den vergangenen 12 Jahren

Am 19. März eröffnete die Jubiläumsausstellung der Künstlergruppe „w9“ der Stadtteilschule Wilhelmsburg im großen Schultreppenhaus in der Rotenhäuser Straße. Großartige Exponate aus den vergangenen 12 Jahren hängen, stehen, schweben und liegen an einem Ort, der eigentlich lediglich ein Durchgangsort ist: Das Treppenhaus der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Wegen eines Wasserschadens konnten einige der Kunstwerke nicht wie geplant in den Kunsträumen ausgestellt werden; kurzfristig musste „umgeräumt“ werden. Nun lädt der Durchgangsort Treppenhaus zum Verweilen, Staunen und Nachdenken ein, und die Ausstellung befindet sich im Zentrum der Schule. Ein Glücksfall!

Kunst im Treppenhaus: Eine Wand aus Steinen droht auf den Besucher zu rollen.

Seit 11 Jahren existiert die Künstlergruppe w9 an der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Entstanden ist die Gruppe nach einem Besuch der documenta 12, die Kunstlehrerin Gundi Wiemer mit ihrem Kurs besucht hatte; ihre Idee lautet

w9= x Mal mehr KUNST.

Die w9 trägt diesen Namen, da es neun Gründungsmitglieder gibt und der Gründungsort Wilhelmsburg ist. Die Anzahl der Gruppenmitglieder verändert sich stetig, da alle Schülerinnen und Schüler, die von Gundi Wiemer oder ihrer Kollegin Charlotte Elsholz unterrichtet werden, der w9 automatisch angehören. 

Das „Tor zur Unterwelt“ aus dem Projekt „Inselfieber“ beflügelt die Fantasie: Was verbirgt sich hinter dem Tor?
Alienstaub (Mobile) wurde 2006 in der Hamburger Kunsthalle ausgestellt.

Die Jubiläumsausstellung gliedert sich in zehn Kunst-Stationen, die Schülerarbeiten aus zehn Jahresprojekten zeigen. Aufgebaut wurden die Kunst-Stationen über vier Tage von engagierten Siebt- und Zehntklässlern innerhalb ihrer Ferien: Großformatige Bilder, Plastiken, Mobile, Fotografien spiegeln wider, was Jugendliche beispielsweise unter „Inselfieber“, „Stadt, Land, Wasser“ oder „Glücksausflüge nach Woandershin“ verstehen. Das Mobile „Alienstaub“ aus dem Projekt „Rückkehr ins All“ stand sogar für mehrere Wochen in der Hamburger Kunsthalle. Facettenreich und vielschichtig präsentiert sich die Ausstellung und mag damit die mannigfaltige Schülerschaft zum Ausdruck bringen.

Um den eigenen Mitschülern die Ausstellungsstücke näher zu bringen, führen Kunstschülerinnen einfühlsam durch die Ausstellung, setzen Schwerpunkte und schärfen den Blick. Und so hört die Klasse 2c andächtig zu, wenn die zwölfjährige Leyla B. ihnen etwas über Wilhelmsburger Inselbewohner erzählt und spekuliert kräftig, welches Tier auf dem Bild dargestellt ist und kann sogar dessen Stimmung benennen: „Es ist ein Fuchs, nein, ein Wolf! Es ist ein unglücklicher Wolf oder besser ein einsamer Wolf“. Mit Papier und Bleistift ausgestattet schwirren die jungen Ausstellungsbesucher nun gruppenweise im Treppenhaus aus, um geeignete Zeichenexponate zu finden. Kurz darauf sieht man sie auf Stufen hockend beim konzentrierten Zeichnen. Kunsterziehung von Schülern für Schüler. Fantastisch!

Die Klasse 2c weiß: „Das ist ein einsamer Wolf!“ Leyla B., rechts, führt sicher durch die Ausstellung.

Ausstellungsinitiatorin Gundi Wiemer möchte mit ihrer Ausstellung zum einen den Besuchern einen Einblick über die facettenreichen Projekte der vergangenen Jahre geben. Zum anderen glaubt sie an die inspirierende Kraft der Kunst auf den Menschen. „Ich freue mich riesig darüber, dass das Projekt „Denkschleuse“ im Sommer von Schülern der Stadtteilschule vertont werden wird. Hier ist die Kunst Auslöserin für Musik! Das finde ich großartig“, erklärt Gundi Wiemer. Die Ausstellung wird noch bis zum Juli im Treppenhaus der STS Wilhelmsburg zu sehen sein. Hingehen und staunen!

Moderner Chemieunterricht „Lab in drop“ an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Chemiesammlung erhält 1500 € extra für neue Laborgeräte.

(Ha/Lu) Wer die aktuellen Trends im Chemieunterricht verfolgt, dem ist sicherlich nicht der innovative, naturwissenschaftliche Unterrichtsansatz „Lab in drop“ (Labor im Wassertropfen) entgangen. Bei diesem neuartigen Ansatz wird der Raum des Reagenzglases in den Raum eines Wassertropfens verlagert.  Die chemische Reaktion findet bei dieser Methode also in einem Wassertropfen anstelle im vergleichsweise großen Reagenzglas statt. „Revolutionär, neu und in jeder Beziehung nachhaltig“, so umschreibt Hamburgs Schulsenator Ties Rabe die neuartige Methode.

hemielehrer Moritz Lund von der Stadtteilschule Wilhelmsburg ist von dieser modernen, umweltfreundlichen Unterrichtsmethode sehr begeistert: „Die Schülerversuche von „Lab in a drop“ sind nachhaltig, kostengünstig, handlungsorientiert und oftmals zeitsparend. Somit passen sie optimal zu unserer Stadtteilschule Wilhelmsburg. Denn Nachhaltigkeit ist uns als Klimaschule ein wichtiges Anliegen.“

Für die Anschaffung der notwendigen Laborgeräte erhielt die Chemiesammlung der Stadtteilschule Wilhelmsburg auf Initiative von Moritz Lund 1500 € aus dem Fonds der chemischen Industrie: Kapillarröhrchen, Mikrobrenner, Tropfenobjektträger, Pipetten ermöglichen nun die Experimente im Wassertropfen. „Nun können unsere Nachwuchschemiker deutlich sicherer und individualisierter forschen“, weiß Moritz Lund und freut sich bereits auf die nächste Chemiestunde.

Die Klasse 10f unter der Leitung des Chemielehrers Moritz Lund experimentiert mit den neuen Laborgeräten.

700 Euro Spende für die Musikprofilklassen der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Lions Club Hamburg Bellevue überreicht symbolischen Scheck.

(Ha) Überall strahlende Gesichter trotz eisiger Außentemperaturen: Am vergangenen Dienstag überreichte Bianka Brandt, Präsidentin des Lions Club Hamburg Bellevue, den beiden Musikprofilklassen 5a und 6e der Stadtteilschule Wilhelmsburg neben einem Korb voller Süßigkeiten eine großzügige Spende von 700 Euro. Dabei trafen die beiden Vertreterinnen des Lions Club Hamburg Bellevue und die jungen Nachwuchsmusiker an diesem Tag nicht das erste Mal aufeinander. Zwei Monate zuvor sorgten die Jungmusiker im Alter zwischen 10 und 12 Jahren mit ihrem weihnachtlichen Gesangsauftritt für eine tolle Stimmung auf dem Weihnachtsbasar des Lions Clubs im Hanseviertel. „Der Auftritt der Klassen war großartig. Wahnsinn, was die Fünftklässler in nur wenigen Monaten musikalisch gelernt haben“, schwärmt Bianka Brandt.

Die Grundschule und der Musikbereich der Sekundarstufe der Stadtteilschule Wilhelmsburg werden bereits seit mehreren Jahren vom Lions Club Hamburg Bellevue unterstützt. „Wir treffen an dieser Schule auf sehr engagierte Lehrer und eine schöne Atmosphäre“, erklärt Lions-Vertreterin Heidemarie Lamperg. Nun, zwei Monate nach dem Weihnachtsbasar, übergaben die beiden „Löwinnen“ einen Teil aus dem Erlös des Weihnachtsmarktes. 

Die Schülerinnen und Schüler der Musikklassen strahlten mit ihren Musiklehrern Christopher Fendler und Ben Lobgesang um die Wette. „Von dem Geld werden wir ein elektronisches Schlagzeug anschaffen. Das ist sehr leise, da an diesem Gerät die Schüler mit Kopfhörern üben können“, weiß Christopher Fendler. Kollege Ben Lobgesang findet die ganze Aktion großartig: „Wir hatten die tolle Chance, auftreten zu können und haben sogar noch etwas dafür zurückbekommen. Großen Dank dem Lions Club.“

Die Musikprofilklassen 5a und 6e freuen sich über die Spende. Hinten links: Musiklehrer Ben Lobgesang und Christopher Fendler, Mitte: Lions Club Vertreterinnen Bianka Brandt und Heidemarie Lamperg, Schulleiterin Katja Schlünzen
v.l.n.r.: Ben Lobgesang, Christopher Fendler, Lions-Präsidentin Bianka Brandt, Heidemarie Lamperg, Schulleiterin Katja Schlünzen

Tag der offenen Tür an der STS Wilhelmsburg: Lavalampe, Lieder, Leckerbissen

"Wir gehören zu Hamburgs erfolgreichsten Schulen, denn unsere Schülerinnen und Schüler haben einen hohen Lernzuwachs." Katja Schlünzen, neue Schulleiterin der Stadtteilschule Wilhelmsburg,  begrüßte am Samstag, dem 13. Januar 2018 sehr herzlich und selbstbewusst zahlreiche Eltern und Kinder am Tag der offenen Tür.

Bestes Beispiel für den großartigen Lernzuwachs  war die Musikprofilklasse 5a der Stadtteilschule Wilhelmsburg: Das Publikum staunte, was die Kinder innerhalb von vier Monaten mit lediglich einer zusätzlichen Musikstunde pro Woche  gelernt hatten. Getoppt wurde dieses noch von der Musikklasse 6e, die bereits ein Jahr länger musikalisch intensiv arbeitet. Auch im kommenden Schuljahr wird unsere Schule wieder mit einer Musikprofilklasse im Jahrgang 5 an den Start gehen. Zudem wird noch eine maritime Profiklasse mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt angeboten. 

Musikklasse 5a zeigte, was sie in nur vier Monaten gelernt hatten.
Schulleiterin Katja Schlünzen im Gespräch mit dem Elternratsvorsitzenden Gerald Hofmann.
NWT-Schnupperunterrichtlive und konkret: Wir "bauen" zusammen eine Lavalampe.

Einen Vorgeschmack darauf bekamen die zukünftigen Fünftklässler während des Schnupperunterrichts bei der NWT-Lehrerin Frau Liebig: Gemeinsam "bauten" sie aus Öl, Wasser, Lebensmittelfarbe und Brausetablette eine Lavalampe. Strahlende Gesichter, als rote Blubberblasen in der Vase nach oben stiegen. Auch beim Sport-, Spanisch- und Englischunterricht machten Eltern und Kindern aktiv und motiviert mit. 

Bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen standen in der Kantine Perlstieg den interessierten Familien die Lehrkräfte der Stadtteilschule Wilhelmsburg kompetent Rede und Antwort.

Am Ende waren viele Familien von der Stadtteilschule Wilhelmsburg überzeugt. Die Anmeldewoche für die zukünftigen fünften Klassen findet vom 05. Februar bis zum 09. Februar 2018 im Sekretariat am Perlstieg statt.

Nehmen Sie uns unter die Lupe!

Abteilung 5-7 

modern. maritim. musikalisch.

Das und vieles mehr zeichnet uns aus:

- sorgfältig zusammengesetzte Klassen

- individuelles und herausforderndes Lernen

- Multiprofessionelle Teams unterrichten die Klassen

- Starkes Deutschkonzept "Ran an Deutsch" (Klasse 5: 8 Stunden in der Woche)

- Starkes Mathekonzept "Ran an Mathe" (Klasse 6: 8 Stunden in der Woche)

- Spezielle Profilangebote wie "Maritime Klasse" und "Musikklasse"

- Lernferien mit unserem preisgekrönten Ferienangebot WaterXperience

- Tolle Workshops zu Theater, Tanz und Musik mit Profis

- Training von Sozialkompetenzen

- Zweite Fremdsprachen (Spanisch, Französisch, Türkisch)

Mit Vielfalt zum Erfolg.

Das sind wir !

Anmeldung 5. Jahrgang

Hier melden Sie sich an:

Schulbüro für die Jahrgänge 5-7 am Perlstieg 1

Ihre Ansprechpartnerin

Abteilungsleitung 5-7

Gabriella Krause
Perlstieg 1
Tel.: 040-428825-221
Mail: gabriella.krause@ich-will-keinen-spambsb.hamburg.de