Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

Who Killed Mr. White?

Der Fall ist geklärt: Ende gut – alles gut!

Profilklasse 8e „Acting the English World“ zeigt ihre Schauspielkünste: Gorgeous!

(Ha) Was passiert, wenn 21 anglophile Schülerinnen und Schüler und ein theaterbegeisterter, polyglotter Lehrer aufeinandertreffen? Das Ergebnis war Anfang Juni in der Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg zu sehen. Die Englisch- und Theaterprofilklasse 8e der Stadtteilschule Wilhelmsburg präsentierte souverän das Theaterstück „Who Killed Mr. White?“. Mr. White wird tot in seinem Herrenhaus aufgefunden; es gibt viele Verdächtige, lückenhafte Alibis und einen blitzwachen Inspector. Am Ende wurde der Zuschauer überrascht, denn der Mörder war nicht der Gärtner, und der Tote auch nicht mausetot.

Überrascht wurde der Zuschauer ebenfalls von dem Können der jungen Nachwuchsschauspieler: Eine Dreiviertelstunde zog das Schülerensemble die Zuschauer gekonnt in seinen Bann. Mit großer Spielfreude, Dialogen in feinem Oxfordenglisch und kleinen Tanzeinlagen zeigten die dreizehn- und vierzehnjährigen Jugendlichen, was sie sich über mehrere Wochen in ihrem Englischunterricht erarbeitet hatten. Rui Miguel Moreira Marques, der den Inspector grandios spielte, erklärte: „Im Herbst haben wir bereits mit dem Lesen des Stückes begonnen, wir haben den Inhalt besprochen und Kostüm- und Spielideen erarbeitet. Dann haben wir gemeinsam bestimmt, wer welche Rolle spielt. Dabei ging es völlig fair zu. Wir haben Sprechübungen machen, improvisieren und schauspielern müssen. In unserer Klasse herrscht eine sehr nette Atmosphäre. Alle haben Spaß und trauen sich, frei zu spielen.“ Miriam Gafour, 13 Jahre, ergänzte begeistert: „Ich liebe die englische Sprache und das Theaterspielen. Wir sind alle ein bisschen englischverrückt. Viele von uns schauen zu Hause Filme auf Englisch, lesen englische Bücher oder singen die aktuellen Songs auf Englisch mit.“

Die Gattin von Mr. White (Buğse Sözer, 14 Jahre) öffnet die Tür und die Zahl der Verdächtigen erhöht sich.

Lehrer Frank Dienst, der mehrere Sprachen fließend spricht, gibt die letzten Regieanweisungen vor Beginn gerne noch auf Spanisch, Portugiesisch oder Englisch an seine Schüler weiter. „Seit dem Sommer arbeiten wir zusammen, und es war ein tolles Jahr. Die Jugendlichen spielen im positiven Sinne hemmungslos, sind unheimlich fleißig und haben bei dem letzten hamburgweiten Englischtest überdurchschnittliche Ergebnisse erzielt. Ich bin mehr als zufrieden.“

Frau Dzezairi hofft, dass ihr Sohn Leutrim noch bis zum Abitur beim Theaterspielen bleibt, denn sie findet es sehr gut, dass die Jugendlichen auf Englisch spielen. „Aber bei so einem Lehrer wie Herr Dienst klappt es bestimmt“, meint sie schmunzelnd. 

Das Stück für das kommende Schuljahr steht noch nicht fest. Wir dürfen gespannt sein.

Spielfreude und Liebe zur englischen Sprache zeichnet die Englischprofilklasse 8e aus.
Der Inspektor (Rui Miguel Moreira Marques, 14 Jahre) fühlt den Verdächtigen auf den Zahn. Im Herbst wird Rui sein Praktikum in der Kulturfabrik Kampnagel machen.

Vier-Meter-Wal durchkreuzte Wilhelmsburg am World Oceans Day

Die Klasse 2a machte spektakulär auf die Verschmutzung der Meere aufmerksam.

Grundschule der STS Wilhelmsburg ist der Plastikmüll in den Meeren nicht egal.

(Ha) Am Freitag, dem 8.6. bewegte sich ein 4 Meter langer, blauer Wal durch Wilhelmsburg. Begleitet wurde der Wal von einem lauten, bunten Demonstrationszug: Die maritime Profilklasse 2a der Stadtteilschule Wilhelmsburg zog mit Plakaten, Gesang und Verkleidung am Vormittag durch die Straßen. Der „Blauwal“ bestand aus einem riesigen Pappmascheekopf, Finne, Fluke und fünf tragenden Grundschulkindern.  „Wir wollen die Menschen heute am World Oceans Day über den Plastikmüll in den Meeren aufklären. Dazu haben wir den Wal gebastelt, Plakate und Handzettel geschrieben und Plastikkostüme gemacht“, erklärt Josefine Hübinger, 8 Jahre, selbstsicher. Begleitet wurden die Kinder von zahlreichen Eltern der Klasse. „Ich bin heute dabei, weil ich meine Tochter unterstützen will. Die Idee finde ich gut, so bekommen die Kinder ein Bewusstsein für ihre Umwelt“, meinte Herr Rasch, der Vater von Tommes. Klassenlehrerin der maritimen Profilklasse Maike Eggerstedt hatte bereits Wochen vorher zusammen mit den Kindern und den Eltern das Thema Plastikmüll in den Meeren inhaltlich erarbeitet und die Demonstration vorbereitet. 

Den Grundschülern und Eltern der STS Wilhelmsburg ist die Verschmutzung der Meere nicht egal.

In allen Grundschulklassen der Stadtteilschule Wilhelmsburg stand am World Oceans Day (WOD) die Verschmutzung durch Plastik auf dem Stundenplan. Auf vielfältigste Weisen näherten sich die Kinder dem weltweiten Problem: Bilder, Filme, Sachtexte gaben Informationen; über die Kunst konnten sie dann Emotionen und Erkenntnisse verarbeiten. Viele Klassen malten Baumwolltaschen an, die zu Hause dann die Plastiktasche ersetzen sollen. „Wir können auch unser Brot in Brotdosen mitnehmen und Wasser von zu Hause in Flaschen abfüllen“, schlug Sara vor. Die Eltern waren an diesem Tag zum Unterricht eingeladen, und viele nutzten den Tag, um einen persönlichen Einblick zu bekommen. 

Vier Kinder aus der Grundschule befanden sich am WOD sogar auf der Hochseeinsel Helgoland, wo sie zusammen mit der Helgoländer Grundschule die Touristen auf die Folgen des Plastikmülls in den Meeren aufklärten. Diese Kinder sind die „Umweltbotschafter“ der Grundschule der STS Wilhelmsburg und werden vom Alfred-Wegener-Institut unterstützt.

Frau Ceylan, Mutter von Soydan (Klasse2c) ist gerne der Einladung gefolgt: „Ich finde die Arbeit ganz toll. Je mehr Infos die Kinder über die Umwelt haben, desto besser.“
So ist der Plastikmüll gut zu verwenden: „Bottle cap art“
Auch die ersten Klassen machten beim WOD bereits mit: Müll sammeln und klassizifieren.

Modedesign meets Bollywood

Bunte Kostüme und Kleider, freudige Gesichter und ordentliche Beats der Panjabi-Musik. Eine Präsentation, inszeniert wie bei den Großen, das kann man wohl sagen! Am 31.05.18 führten die Wahlpflichtkurse „Mode Design“ der Jahrgänge 7-10 ihre selbst genähten Werke in der gut gefüllten Kantine am Perlstieg vor. Die Aufregung war den Schülerinnen ins Gesicht geschrieben, denn viele Eltern, Freunde und auch Lehrerinnen und Lehrer sind gekommen, um sich die Performance anzuschauen. Die Dekoration und die Begleitung mit poppig elektronischer Musik – ausgewählt von den Darstellerinnen und der Choreographin Frau Gleißenberg – boten ein Setting, das seinesgleichen sucht. Von orientalischen Tänzen bis hin zu klassischen Laufstegchoreographien wurde den applaudierenden Zuschauern alles geboten.

Sevin aus der 10f, die schon im vierten Jahr in Folge dabei ist, hält nach der Performance fest: „Mit der jährlichen Mode-Design Performance verfolgen wir jedes Jahr ein eigenes Ziel. Wir wollen auch, dass die Modenschau für jeden schön wird und das eigene Kleid uns selbst gefällt.“ Besonders sei, „dass die großen Schülerinnen den kleineren helfen, man sich Ideen abschaut.“

Wir freuen uns, dass die Vorstellung wieder einmal rundum gelungen ist und bedanken uns herzlich bei den Schülerinnen, den Helfern aus der Musikklasse für den Videoschnitt und den Lehrerinnen Annika Gleißenberg und Sabine Rother!

Alle Darstellerinnen und Kleider auf einen Blick.
Sevin, Fatma (10f) und Frau Rother begrüßen das Publikum.
Das Musikprofil von Herrn Lobgesang hilft bei der Videoproduktion.

Die Umweltbotschafter-innen an der Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Umweltbotschafterin mit Tasche und Piwi

(K. Sachau) Seit Januar haben wir an der Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg vier Umweltbotschafter/-innen, die sich intensiv mit dem Thema Umweltschutz beschäftigen. Mit Hilfe einer Profilklasse aus der Sekundarstufe wurde ein Logo (siehe Foto) für die Umweltbotschafterkurse erschaffen, dass wir auf T-Shirts bedruckt haben, damit wir gut zu erkennen sind auf Aktionen für den Umweltschutz.

Diese T-Shirts werden wir z.B. am World-Oceans-Day (8.6.2018) tragen, den wir mit einigen Schülerinnen der 8. Klasse gemeinsam auf Helgoland verbringen werden, um dort mit Schüler/-innen der Helgoländer Schule Umweltaktionen durchzuführen. Unsere Reise wird vom 7.6.-9.6.2018 stattfinden und dort werden wir alles genau dokumentieren und fotografieren, um unser Gelerntes in Hamburg mit Hilfe einer Fotoreportage an Mitschüler-innen und Kolleg-innen weiterzugeben.

Geplant sind am WOD, dem 8.6.18, von der James-Krüss-Schule auf Helgoland:

- Die 1./2. Klasse forscht und experimentiert zum Thema Meer/Wasser, betreut durch ältere Schüler.

- Die 3./4. Klasse macht eine Exkursion zum Strand und wird durch Dr. Eva Brodte vom Alfred-Wegener-Institut betreut.

- Von 12 -16 Uhr findet auf dem Platz vor dem Aquarium auf Helgoland folgendes statt: Mit-mach-Versuche und Infoposters zum Meer, betreut durch Schüler + Kollegen des Schülerlabors, Maltische für kleinere Kinder (Stempel und Schablonenmalerei) betreut durch Schüler, eine "Müllausstellung" betreut durch Schüler ("Plastikpiraten"). 

Bei diesen Aktionen werden wir mit eingebunden und dürfen die Stände mit betreuen.

Es wird eine spannende und sehr informative Reise, auf der wir versuchen werden, möglichst viele Ideen und Anregungen mit nach Hamburg zu nehmen, um ähnliches auch bei uns durchzuführen.

Auch wir bereiten uns natürlich auf die Reise vor, gemeinsam haben wir das Buch „Piwi und die Plastiksuppe“ im Umweltkurs gelesen und darüber geredet, wie eigentlich so viel Plastik ins Meer gelangen konnte und wie wir alle etwas dagegen tun können (siehe Foto, Umweltbotschafterin Salma Agouda, Klasse 3d). 

Vor unserer Helgolandreise werden die vier Umweltbotschafter/-innen ihr erarbeitetes Wissen auch an unsere Schüler/-innen weitergeben, in dem sie pro Klasse Fair Trade Stofftaschen an jedes Kind verteilen, sowie Flyer, auf denen das Thema „Stofftaschen statt Plastikbeutel“ zusammengefasst wurde. Die Umweltbotschafter/-innen werden mit unserer Hilfe nacheinander alle 15 Klassen der 1. bis 4. Klassen besuchen (ca. 280 Kinder) und mit Hilfe eines kleinen Vortrages und einem Plakat auf den hohen Plastikverbrauch der Menschen hinweisen.  So hoffen wir, die Schüler/-innen auf das Thema „Plastikverpackung vermeiden“ aufmerksam zu machen und dass sie dieses auch an ihre Eltern weitergeben und so als Multiplikator wirken. Ein weiteres Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu motivieren, etwas für den Umweltschutz zu tun und nachhaltig mit unseren Ressourcen umzugehen.

Frühlingsaufführungen der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg

 (Ha) „Wir wollten gern etwas Neues ausprobieren, und es war gleich ein voller Erfolg“, stellt Andrea Folkers, Musikfachleiterin der Grundschule der STS Wilhelmsburg, fest.  „Wir haben in diesem Jahr unsere traditionelle Weihnachtsaufführung gegen eine Frühlingsaufführung getauscht. Nun fanden auch einmal die schönen Frühlingslieder Gehör.“   

Am 23. April fanden die Frühlingsaufführungen in der voll besetzten Aula in der Rotenhäuser Straße statt. Schon Wochen vor dem großen Aufführungstag begannen die fleißigen Vor- und Grundschüler, Frühlingslieder zu singen, kleine Theaterstücke einzustudieren und Gedichte einzuüben. Für die Aufführungen wurden hübsche Requisiten gebastelt, es wurde an Orff-Instrumenten geübt und Tanzschritte geprobt. Sogar Blockflöten kamen zum Einsatz.

Da alle Vor- und Grundschulklassen etwas vorbereitet hatten, fanden die Aufführungen den ganzen Tag über statt.  Sehr viele Eltern besuchten die Frühlingsaufführungen, beobachteten und filmten stolz ihre Kinder auf der Bühne. Dabei war es nicht immer leicht, noch einen Sitzplatz zu bekommen, weil es sich in den letzten Jahren herumgesprochen hat, wie schön die Aufführungen der Kleinen aus der Stadtteilschule Wilhelmsburg sind. Trotz der vollen Reihen und Ränge ließen sich die Kinder kaum aus der Ruhe bringen und hatten sichtlich große Freude, sich zu präsentieren. Annika Gleißenberg, Fachleiterin für darstellendes Spiel, lobte die Leistungen der Kinder: „Es ist toll zu sehen, mit welcher Freude und Engagement die Kinder ihre großartigen Darbietungen dem Publikum vorspielten. Das macht Lust auf mehr!“ 

Europa (er-) leben: Einfach hygge

Stadtteilschule Wilhelmsburg empfängt 74 Schülerinnen und Schüler aus Dänemark

(Ha) Vom 1. bis zum 4. Mai besuchten bereits zum zweiten Mal Schülerinnen und Schüler aus dem ehemaligen Fischerdorf Humlebaek bei Kopenhagen mit ihren Lehrern die Stadtteilschule Wilhelmsburg. Wie im vergangenen Jahr erwartete die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren ein vielseitiges und interessantes Angebot: Eine individuelle Stadtführung, die von den Schülerinnen und Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg vorbereitet und auf Englisch durchgeführt wurde, ein Empfang und eine Führung im Hamburger Rathaus, Unterrichtsbesuche und bilinguale Erkundungstrips in Wilhelmsburg.

Ulla Schulz, Beauftragte für Auslandsaustausche an der StS Wilhelmsburg, freute sich, dass die dänischen und die Wilhelmsburger Schülerinnen und Schüler sich sehr engagiert sich auf den Austausch vorbereitet hatten. „Ich finde es sehr beachtlich, dass mein Englischkurs (Klasse 10) in den Ferien eine Stadtführung tiptop vorbereitet hat, um den dänischen Jugendlichen die Highlights Hamburgs "in English“ zeigen und erklären zu können. Alles klappte wie am Schnürchen.“

Julie und Nikoline (beide 14 Jahre alt) waren das erste Mal in Hamburg und genossen sichtlich den offiziellen Empfang im Hamburger Rathaus. Auch die individuelle Stadtführung der Wilhelmsburger Schüler fanden sie „very funny“. Mit der deutschen Kohlwurst müssen sie sich jedoch noch anfreunden. Auffällig fanden sie die vielen Obdachlosen in Hamburg.

Kulturelle Unterschiede kennenlernen und darüber miteinander sprechen – aber auch das Erkennen von Gemeinsamkeiten über Ländergrenzen hinweg ist sicherlich ein guter Weg, die europäische Gemeinschaft zu stärken und Europa zu leben. Die Stadtteilschule Wilhelmsburg macht hier einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung.

„Dieser Austausch war einfach hygge“, fasste Ulla Schulz am Ende zusammen, „denn hygge bedeutet, in herzlicher Atmosphäre das Gute des Lebens mit netten Leuten zu genießen. Wir freuen uns schon jetzt auf nächstes Jahr.“

74 Schülerinnen und Schüler sowie 6 Lehrer aus Humlebaek nahmen am Austausch teil und wurden im Hamburger Rathaus empfangen.
Für Nikoline und Julie, 14 Jahre, ist es ihr „first stay“ in Hamburg.

Unsere dänischen Besucher erhielten Einblicke in ...

... unser Kunstprofil.
... den Musikunterricht
... den Sportunterricht.
... das Fach "darstellendes Spiel".

„Wir bringen die Praxis in die Schule“

v.l.n.r.: Katja Schlünzen (Schulleiterin), Sven Wagner (Lehrer), Anna Schönal (Projektmanagerin Logistik-Initiative Hamburg), Esra Acar, Zeynep Kirimitci, Thomas Maubach (Lehrer), Ebru Ay

Stadtteilschule Wilhelmsburg geht enge Partnerschaft mit Logistikbranche ein.

(Ha) „Sie sind wichtig, weil Sie die reale Praxis in den Unterricht bringen“. Mit diesen Worten begrüßte Katja Schlünzen, Schulleiterin der Stadtteilschule Wilhelmsburg, am 1. März die zahlreichen Vertreter von namenhaften Hamburger Logistikbetrieben in den Räumen der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Bei der Zusammenkunft handelte es sich um das erste offizielle Treffen zwischen Logistikbetrieben sowie Schülerinnen und Schülern und Lehrern der Stadtteilschule Wilhelmsburg und galt als Startschuss der Partnerschaft.

Drei Jahre hatten Anna Schönal, Projektmanagerin Personal & Qualifizierung der Logistik-Initiative Hamburg, und Gottfried Eich, Projektkoordinator der Stadtteilschule Wilhelmsburg, die Kooperation zwischen der Logistikbranche und der Schule vorbereitet und entwickelt. Entstanden ist ein Projekt, das Seinesgleichen im Bereich Logistik deutschlandweit sucht: Mit Beginn der 8. Klasse werden den Schülerinnen und Schülern der Profilklasse “Schülerfirma Jolle2” mittels verschiedener Unterrichtsmodule die Vielfalt der Berufe und Arbeitsfelder innerhalb der Logistikbranche aufgezeigt. Erlebbar und konkret wird dieses für die Schülerinnen und Schülern durch zahlreiche Besuche verschiedener Logistikunternehmen; Schulpraktika bei Logistikbetrieben lassen die Jugendlichen zudem tiefe Einblicke in den Logistikbereich gewähren. Zu Beginn der 9. Klasse bilden sich dann die “Logistics Youngsters”, eine Gruppe aus 10-15 Schülerinnen und Schülern, die großes Interesse am Thema Logistik gezeigt haben. In den folgenden zwei Jahren werden diese Jugendlichen an einem Tag in der Woche und durch gezielte Schülerpraktika intensiv in die vielschichtige Arbeitswelt der Logistik eintauchen.

„Bei diesem Pilotprojekt handelt es sich um eine „Win-Win-Situation“, erklärt Anna Schönal. „Die Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Wilhelmsburg lernen frühzeitig und praxisnah die unterschiedlichen Berufe im Bereich Logistik kennen, können sich ausprobieren und wertvolle Kontakte zu den Unternehmen knüpfen. Und die Logistikunternehmen besitzen die wertvolle Chance, ihre facettenreichen Berufe zu präsentieren, junge Menschen für diese Branche zu begeistern und dem Fachkräftemangel gezielt entgegenzuwirken.“

Uwe Richter, Ausbildungsleiter der Firma Kühne und Nagel, durfte bereits eine Schülergruppe in seinem Unternehmen begrüßen und findet das Konzept sehr interessant: Für ihn eine gute Möglichkeit, auf junge Menschen zuzugehen.

Dass die Jugendlichen und die Ausbildungsleiter der Logistikbetriebe großes Interesse aneinander haben, zeigte die Zusammenkunft deutlich: Um Bistrotische sammelte sich „Alt und Jung“, man spielte sich zwanglos Fragen und Antworten zu, lernte die gegenseitigen Interessen kennen und genoss Leckereien, die von Schülerinnen und Schülern des Profils ‚Ernährung und Gesundheit‘ vorbereitet wurden.

„Mit der Stadtteilschule Wilhelmsburg haben wir eine Partnerin gefunden, die bereits seit vielen Jahren stark in der Berufsqualifikation aufgestellt ist und die zugleich mutig ist, etwas Neues zu wagen. Zudem treffe ich an dieser Schule auf viele motivierte Lehrer und eine gute Atmosphäre. Die Lage der Schule ist für die Hafenlogistik ideal“, erkennt Anna Schönal.

Lehrer Thomas Maubach freut sich über die Verknüpfung zwischen Schule und Wirtschaft. Er hat ganz konkrete Vorstellungen, wie er das Thema Logistik interessant und schülergerecht im Unterricht aufbereiten wird. Sein Ziel ist, dass nach den drei Jahren möglichst viele seiner „Logistics Youngsters“ einen Ausbildungsplatz im Bereich Logistik anstreben und erhalten werden. Oder nach dem Abitur einen entsprechenden Studiengang wählen. Er begrüßt es, dass die Firmen durch das Projekt und Praktikumsplätze die Hürden für unsere Schülerinnen und Schülern abbauen und dadurch den ersten oft so schwierigen Schritt in Richtung berufliche Zukunft möglich machen.

Erfreulicherweise konnten die Firmenvertreter schon 23 Praktikumsplätze den Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Wilhelmsburg für die kommenden drei Jahre anbieten.

Madeleine Dhouibi (13) und Eileen Grieger (14), Schülerinnen der Klasse 8c.
Zwangloser Austausch zwischen Ausbildungsleitung, Projektmanagerin und Schülern.

Stadtteilschule Wilhelmsburg – läuft beim Wilhelmsburger Insellauf erstmalig: Von Null auf 65!

(Ha) Am 8. April haben wir zum ersten Mal an Hamburgs ältesten Laufwettkampf, dem Wilhelmsburger Insellauf, teilgenommen und gleich einen fulminanten Start hingelegt: Insgesamt 65 Läuferinnen und Läufern haben sich bei schönstem Frühlingswetter an die Laufstrecken gewagt. Die Grundschule war auf der 1,2 km Strecke unterwegs, und die oberen Jahrgänge haben die 10 km erfolgreich in Angriff genommen: Alle sind im Ziel angekommen! Bravo! Doch nicht nur Schülerinnen und Schüler waren am Start, auch Lehrerinnen und Lehrer hatten ihre Laufschuhe geschnürt und aktiv mitgemacht. Respekt.

Aus unserer Grundschule waren Zahid aus der 4c und Eslem aus der 4a die schnellsten Läufer. Super! Bemerkenswert ist die große Anzahl von Läuferinnen und Läufern aus dem Jahrgang 1. 

Jason Duarte hat die 10 km in einer fantastischen Zeit (45:22 Minuten) geschafft und war damit der Schnellste von unserer Schule. Olivia Prastalo war das schnellste Mädchen und hat nur 1:07 h benötigt. Gratulation! Jason erklärte, dass sein Sportlehrer Herr Häusler bereits seit mehreren Wochen seinen Sportkurs auf den Lauf vorbereitet hatte. Jason: „Ich bin genau im richtigen Tempo angelaufen und hatte keinen Durchhänger.“ Lehrer Frau Liebig und Herr Freitag hatten sogar noch zusätzliche Laufeinheiten nach dem Unterricht den ehrgeizigen Läuferinnen und Läufern angeboten.

Es herrschte eine tolle Stimmung auf dem Sportplatz: Eltern, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler freuten sich über die Lauferfolge. Mit den neuen Sportleibchen, auf denen unser Schullogo zu sehen war, waren unsere Läuferinnen und Läufer auf der Strecke sofort prima zu erkennen.

Alle waren sich am Ende sicher, dass sie im nächsten Jahr 100 prozentig wieder mit dabei sind!

Alle hatten die 10 km geschafft! Respekt.
Jason Duarte und Olivia Prastalo waren die schnellsten auf den 10 km.
Pinar Dalli mit ihren Läuferinnen und Läufern.
Kollegin Dall mit der 4b.

Alles Klima?! Exkursion zum Klimahaus nach Bremerhaven

Schüler berichten:

Ende März ist unsere Klasse gemeinsam mit den anderen 11. Klassen der gemeinsamen Oberstufe Elbinseln ins Klimahaus nach Bremerhaven gefahren.  

Auf einer virtuellen Weltreise liefen wir entlang des 8. Längengrades. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Ländern entlang des 8. Längengrades und zeigt die Menschen dort, das Klima sowie die Veränderung des Klimas und des Wetters vor Ort.

Beim Durchwandern der einzelnen Räume erhielten wir ganz unterschiedliche Einblicke in die verschiedenen Klimazonen. Auf unserer Reise spürten wir Hitze und Kälte, erlebten Dürre und Überschwemmungen und trafen Menschen, deren Alltag durch das jeweils vorherrschende Klima stark beeinflusst wird. 

Die Luftfeuchtigkeit der Regionen und die unterschiedlichen Temperaturen machten uns teilweise ganz schön zu schaffen… Auch wenn einige von uns schon einmal da waren, gab es einiges Neues zu entdecken und es wurde nicht langweilig. Es war sehr schön! 

Asya und Seyma, 11a

Kunst im Treppenhaus

Künstlergruppe der STS Wilhelmsburg „w9“ zeigt Kunstwerke aus den vergangenen 12 Jahren

Am 19. März eröffnete die Jubiläumsausstellung der Künstlergruppe „w9“ der Stadtteilschule Wilhelmsburg im großen Schultreppenhaus in der Rotenhäuser Straße. Großartige Exponate aus den vergangenen 12 Jahren hängen, stehen, schweben und liegen an einem Ort, der eigentlich lediglich ein Durchgangsort ist: Das Treppenhaus der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Wegen eines Wasserschadens konnten einige der Kunstwerke nicht wie geplant in den Kunsträumen ausgestellt werden; kurzfristig musste „umgeräumt“ werden. Nun lädt der Durchgangsort Treppenhaus zum Verweilen, Staunen und Nachdenken ein, und die Ausstellung befindet sich im Zentrum der Schule. Ein Glücksfall!

Kunst im Treppenhaus: Eine Wand aus Steinen droht auf den Besucher zu rollen.

Seit 11 Jahren existiert die Künstlergruppe w9 an der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Entstanden ist die Gruppe nach einem Besuch der documenta 12, die Kunstlehrerin Gundi Wiemer mit ihrem Kurs besucht hatte; ihre Idee lautet

w9= x Mal mehr KUNST.

Die w9 trägt diesen Namen, da es neun Gründungsmitglieder gibt und der Gründungsort Wilhelmsburg ist. Die Anzahl der Gruppenmitglieder verändert sich stetig, da alle Schülerinnen und Schüler, die von Gundi Wiemer oder ihrer Kollegin Charlotte Elsholz unterrichtet werden, der w9 automatisch angehören. 

Das „Tor zur Unterwelt“ aus dem Projekt „Inselfieber“ beflügelt die Fantasie: Was verbirgt sich hinter dem Tor?
Alienstaub (Mobile) wurde 2006 in der Hamburger Kunsthalle ausgestellt.

Die Jubiläumsausstellung gliedert sich in zehn Kunst-Stationen, die Schülerarbeiten aus zehn Jahresprojekten zeigen. Aufgebaut wurden die Kunst-Stationen über vier Tage von engagierten Siebt- und Zehntklässlern innerhalb ihrer Ferien: Großformatige Bilder, Plastiken, Mobile, Fotografien spiegeln wider, was Jugendliche beispielsweise unter „Inselfieber“, „Stadt, Land, Wasser“ oder „Glücksausflüge nach Woandershin“ verstehen. Das Mobile „Alienstaub“ aus dem Projekt „Rückkehr ins All“ stand sogar für mehrere Wochen in der Hamburger Kunsthalle. Facettenreich und vielschichtig präsentiert sich die Ausstellung und mag damit die mannigfaltige Schülerschaft zum Ausdruck bringen.

Um den eigenen Mitschülern die Ausstellungsstücke näher zu bringen, führen Kunstschülerinnen einfühlsam durch die Ausstellung, setzen Schwerpunkte und schärfen den Blick. Und so hört die Klasse 2c andächtig zu, wenn die zwölfjährige Leyla B. ihnen etwas über Wilhelmsburger Inselbewohner erzählt und spekuliert kräftig, welches Tier auf dem Bild dargestellt ist und kann sogar dessen Stimmung benennen: „Es ist ein Fuchs, nein, ein Wolf! Es ist ein unglücklicher Wolf oder besser ein einsamer Wolf“. Mit Papier und Bleistift ausgestattet schwirren die jungen Ausstellungsbesucher nun gruppenweise im Treppenhaus aus, um geeignete Zeichenexponate zu finden. Kurz darauf sieht man sie auf Stufen hockend beim konzentrierten Zeichnen. Kunsterziehung von Schülern für Schüler. Fantastisch!

Die Klasse 2c weiß: „Das ist ein einsamer Wolf!“ Leyla B., rechts, führt sicher durch die Ausstellung.

Ausstellungsinitiatorin Gundi Wiemer möchte mit ihrer Ausstellung zum einen den Besuchern einen Einblick über die facettenreichen Projekte der vergangenen Jahre geben. Zum anderen glaubt sie an die inspirierende Kraft der Kunst auf den Menschen. „Ich freue mich riesig darüber, dass das Projekt „Denkschleuse“ im Sommer von Schülern der Stadtteilschule vertont werden wird. Hier ist die Kunst Auslöserin für Musik! Das finde ich großartig“, erklärt Gundi Wiemer. Die Ausstellung wird noch bis zum Juli im Treppenhaus der STS Wilhelmsburg zu sehen sein. Hingehen und staunen!

Moderner Chemieunterricht „Lab in drop“ an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Chemiesammlung erhält 1500 € extra für neue Laborgeräte.

(Ha/Lu) Wer die aktuellen Trends im Chemieunterricht verfolgt, dem ist sicherlich nicht der innovative, naturwissenschaftliche Unterrichtsansatz „Lab in drop“ (Labor im Wassertropfen) entgangen. Bei diesem neuartigen Ansatz wird der Raum des Reagenzglases in den Raum eines Wassertropfens verlagert.  Die chemische Reaktion findet bei dieser Methode also in einem Wassertropfen anstelle im vergleichsweise großen Reagenzglas statt. „Revolutionär, neu und in jeder Beziehung nachhaltig“, so umschreibt Hamburgs Schulsenator Ties Rabe die neuartige Methode.

hemielehrer Moritz Lund von der Stadtteilschule Wilhelmsburg ist von dieser modernen, umweltfreundlichen Unterrichtsmethode sehr begeistert: „Die Schülerversuche von „Lab in a drop“ sind nachhaltig, kostengünstig, handlungsorientiert und oftmals zeitsparend. Somit passen sie optimal zu unserer Stadtteilschule Wilhelmsburg. Denn Nachhaltigkeit ist uns als Klimaschule ein wichtiges Anliegen.“

Für die Anschaffung der notwendigen Laborgeräte erhielt die Chemiesammlung der Stadtteilschule Wilhelmsburg auf Initiative von Moritz Lund 1500 € aus dem Fonds der chemischen Industrie: Kapillarröhrchen, Mikrobrenner, Tropfenobjektträger, Pipetten ermöglichen nun die Experimente im Wassertropfen. „Nun können unsere Nachwuchschemiker deutlich sicherer und individualisierter forschen“, weiß Moritz Lund und freut sich bereits auf die nächste Chemiestunde.

Die Klasse 10f unter der Leitung des Chemielehrers Moritz Lund experimentiert mit den neuen Laborgeräten.

700 Euro Spende für die Musikprofilklassen der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Lions Club Hamburg Bellevue überreicht symbolischen Scheck.

(Ha) Überall strahlende Gesichter trotz eisiger Außentemperaturen: Am vergangenen Dienstag überreichte Bianka Brandt, Präsidentin des Lions Club Hamburg Bellevue, den beiden Musikprofilklassen 5a und 6e der Stadtteilschule Wilhelmsburg neben einem Korb voller Süßigkeiten eine großzügige Spende von 700 Euro. Dabei trafen die beiden Vertreterinnen des Lions Club Hamburg Bellevue und die jungen Nachwuchsmusiker an diesem Tag nicht das erste Mal aufeinander. Zwei Monate zuvor sorgten die Jungmusiker im Alter zwischen 10 und 12 Jahren mit ihrem weihnachtlichen Gesangsauftritt für eine tolle Stimmung auf dem Weihnachtsbasar des Lions Clubs im Hanseviertel. „Der Auftritt der Klassen war großartig. Wahnsinn, was die Fünftklässler in nur wenigen Monaten musikalisch gelernt haben“, schwärmt Bianka Brandt.

Die Grundschule und der Musikbereich der Sekundarstufe der Stadtteilschule Wilhelmsburg werden bereits seit mehreren Jahren vom Lions Club Hamburg Bellevue unterstützt. „Wir treffen an dieser Schule auf sehr engagierte Lehrer und eine schöne Atmosphäre“, erklärt Lions-Vertreterin Heidemarie Lamperg. Nun, zwei Monate nach dem Weihnachtsbasar, übergaben die beiden „Löwinnen“ einen Teil aus dem Erlös des Weihnachtsmarktes. 

Die Schülerinnen und Schüler der Musikklassen strahlten mit ihren Musiklehrern Christopher Fendler und Ben Lobgesang um die Wette. „Von dem Geld werden wir ein elektronisches Schlagzeug anschaffen. Das ist sehr leise, da an diesem Gerät die Schüler mit Kopfhörern üben können“, weiß Christopher Fendler. Kollege Ben Lobgesang findet die ganze Aktion großartig: „Wir hatten die tolle Chance, auftreten zu können und haben sogar noch etwas dafür zurückbekommen. Großen Dank dem Lions Club.“

Die Musikprofilklassen 5a und 6e freuen sich über die Spende. Hinten links: Musiklehrer Ben Lobgesang und Christopher Fendler, Mitte: Lions Club Vertreterinnen Bianka Brandt und Heidemarie Lamperg, Schulleiterin Katja Schlünzen
v.l.n.r.: Ben Lobgesang, Christopher Fendler, Lions-Präsidentin Bianka Brandt, Heidemarie Lamperg, Schulleiterin Katja Schlünzen

Fröhliche Faschingssause am Perlstieg

(Ha) Darauf hatten sich die Schülerinnen und Schüler der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg schon seit langem gefreut: Am Rosenmontag fand ihre große Faschingsfeier in der Schule statt.

Die Kinder hatten ihre Klassenzimmer  liebevoll mit selbstgebastelten Girlanden, Luftballons und  Luftschlangen geschmückt, und die Eltern hatten selbstgebackenen Kuchen, Knabberkram und frisches Obst für das Büffet beigesteuert. 

Zu lauter Partymusik tanzten Spidermen, rosa Prinzessinnen und Clowns durcheinander. Revolverschüsse der Cowboys knallten beim Zeitungstanz, und Katzen jagten kleine Mäuse quer durchs Klassenzimmer. Wer kann am schnellsten einen Schokokuss ohne Hände verputzen? Ausgelassen feierten die verkleideten Jungnarren mit ihren Lehrerinnen in ihren Klassen.

Luftballontanz in der Klasse 4b
Wilhelmsburger Prinzessinnen: Monawara Noori und Rojin Kara, Klasse 4b
Ebrar Bal, Vorschule
Seydanur Kücükhazar, Vorschule

Tag der offenen Tür an der STS Wilhelmsburg: Lavalampe, Lieder, Leckerbissen

"Wir gehören zu Hamburgs erfolgreichsten Schulen, denn unsere Schülerinnen und Schüler haben einen hohen Lernzuwachs." Katja Schlünzen, neue Schulleiterin der Stadtteilschule Wilhelmsburg,  begrüßte am Samstag, dem 13. Januar 2018 sehr herzlich und selbstbewusst zahlreiche Eltern und Kinder am Tag der offenen Tür.

Bestes Beispiel für den großartigen Lernzuwachs  war die Musikprofilklasse 5a der Stadtteilschule Wilhelmsburg: Das Publikum staunte, was die Kinder innerhalb von vier Monaten mit lediglich einer zusätzlichen Musikstunde pro Woche  gelernt hatten. Getoppt wurde dieses noch von der Musikklasse 6e, die bereits ein Jahr länger musikalisch intensiv arbeitet. Auch im kommenden Schuljahr wird unsere Schule wieder mit einer Musikprofilklasse im Jahrgang 5 an den Start gehen. Zudem wird noch eine maritime Profiklasse mit naturwissenschaftlichem Schwerpunkt angeboten. 

Musikklasse 5a zeigte, was sie in nur vier Monaten gelernt hatten.
Schulleiterin Katja Schlünzen im Gespräch mit dem Elternratsvorsitzenden Gerald Hofmann.
NWT-Schnupperunterrichtlive und konkret: Wir "bauen" zusammen eine Lavalampe.

Einen Vorgeschmack darauf bekamen die zukünftigen Fünftklässler während des Schnupperunterrichts bei der NWT-Lehrerin Frau Liebig: Gemeinsam "bauten" sie aus Öl, Wasser, Lebensmittelfarbe und Brausetablette eine Lavalampe. Strahlende Gesichter, als rote Blubberblasen in der Vase nach oben stiegen. Auch beim Sport-, Spanisch- und Englischunterricht machten Eltern und Kindern aktiv und motiviert mit. 

Bei Kaffee und hausgemachtem Kuchen standen in der Kantine Perlstieg den interessierten Familien die Lehrkräfte der Stadtteilschule Wilhelmsburg kompetent Rede und Antwort.

Am Ende waren viele Familien von der Stadtteilschule Wilhelmsburg überzeugt. Die Anmeldewoche für die zukünftigen fünften Klassen findet vom 05. Februar bis zum 09. Februar 2018 im Sekretariat am Perlstieg statt.

Nehmen Sie uns unter die Lupe!

Abteilung 5-7 

modern. maritim. musikalisch.

Das und vieles mehr zeichnet uns aus:

- sorgfältig zusammengesetzte Klassen

- individuelles und herausforderndes Lernen

- Multiprofessionelle Teams unterrichten die Klassen

- Starkes Deutschkonzept "Ran an Deutsch" (Klasse 5: 8 Stunden in der Woche)

- Starkes Mathekonzept "Ran an Mathe" (Klasse 6: 8 Stunden in der Woche)

- Spezielle Profilangebote wie "Maritime Klasse" und "Musikklasse"

- Lernferien mit unserem preisgekrönten Ferienangebot WaterXperience

- Tolle Workshops zu Theater, Tanz und Musik mit Profis

- Training von Sozialkompetenzen

- Zweite Fremdsprachen (Spanisch, Französisch, Türkisch)

Mit Vielfalt zum Erfolg.

Das sind wir !

Anmeldung 5. Jahrgang

Hier melden Sie sich an:

Schulbüro für die Jahrgänge 5-7 am Perlstieg 1

Ihre Ansprechpartnerin

Abteilungsleitung 5-7

Gabriella Krause
Perlstieg 1
Tel.: 040-428825-221
Mail: gabriella.krause@ich-will-keinen-spambsb.hamburg.de

Weihnachtsbasar an der Stadtteilschule Wilhelmsburg war voller Erfolg

Frau Duong hat mit ihrer Klasse 1c Seife selbst hergestellt. Selin und Acelya:"Wir haben fast alles allein gemacht."

(Ha) "Mit diesem großen Interesse  hätten wir in unseren kühnsten Träumen nicht gerechnet!", freut sich Pinar Dalli, Lehrerin und Organisatorin des Weihnachtsbasars an der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Am Dienstag, dem 5. Dezember hatte die Stadtteilschule Wilhelmsburg einen großen Weihnachtsbasar am Nachmittag stattfinden lassen. Von der Vorschule bis hin zur siebten Klasse, alle hatten sich eingebracht: Selbstgebastelter Weihnachtsschmuck, Kuchen- und Gebäckverkauf sowie Musikdarbietungen in der Kantine Perlstieg luden die Besucher zum Konsumieren ein. Wer hingegen aktiv sein wollte, fand in den  Klassenräumen  zahlreiche kostenlose Bastelangebote. Verschiedenste Techniken wurden offeriert: Papiere falten, Herzen nähen, Teelichter kleben, Wolle wickeln und vieles mehr.

Bei diesem gekonnten Mix waren am Ende Eltern und Kinder hochzufrieden. Nicole Hoffmeister hatte ihr Herz sofort an die zauberhaften Kerzenständer der Klasse 4b verloren: "Von dem Basar bin ich vollkommen begeistert. Ich bin hier selber zur Schule gegangen, und ich liebe diese Schule."

Zu Beginn waren noch viele Kerzenständer da: Nicole Hoffmeister, Adil Genc (Klasse 1b) und Dirk Brüggemann.

Die Geschichte der Kerzenständer ist dabei interessant. Durch den Neubau an dem Standort Perlstieg mussten einige Bäume gefällt werden. Dirk Brüggemann, Klassenlehrer der 4b, rettete das Erlenholz vor dem Häcksler, schnitt es zu, trocknete es und verarbeitete es mit seiner Klasse zu schmucken Kerzenständern. "Die gingen weg wie geschnitten Brot!", lacht er.

Tjark Nottorf aus der Klasse 3d bastelte mit seinem Vater und seiner Oma Weihnachtsschmuck. "Tolle Bastelangebote", kommentiert Vater Nottorf.
Fingerspitzengefühl gebraucht: Sterne aus Brottüten.

Neu-Schulleiterin Katja Schlünzen erlebte ihren ersten Weihnachtsbasar an der Schule: "Es ist unglaublich, was die Schüler, Lehrer und Eltern hier mit viel Herzblut auf die Beine gestellt haben. Die ganze Weihnachtsfeier verlief sehr friedlich und zugleich lebendig."

Ein Teil der eingenommenen Gelder wird dem Schulverein gespendet, der gerne beispielsweise Klassenfahrten unterstützt.

Wilhelmsburger Lesewoche an der Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg

Eine Erfolgsgeschichte in fünf Kapiteln.

Prolog

Bereits zum 14. Mal fand Anfang November die Wilhelmsburger Lesewoche statt, und wie in jedem Jahr nahm unsere Grundschule wieder sehr aktiv daran teil. In dieser Woche drehte sich in unseren Grundschulklassen alles um das Thema Lesen und Bücher - und das auf die vielfältigste Weise. Unsere Highlights.

1. Kapitel: Schulinterner Vorlesewettbewerb mit toller Überraschung am Ende

9. November 2017: Jeweils die zwei besten Vorleserinnen und Vorleser aus unseren vier vierten Klassen trafen sich zum "Vorlesebattle" in der Aula in der Rotenhäuser Straße. Jedes Kind hatte genau drei Minuten Zeit, sein Vorlesekönnen unter Beweis zu stellen. Gebannt lauschten die Klassenkameraden und die Jury den acht vorlesenden Kindern. "Hallo, ich bin Ala Moustafa aus der Klasse 4d und ich lese euch aus dem Buch Die Olchis vor." Ala überzeugte die Jury mit ihrem Können, gewann unseren schulinternen Wettbewerb und ergatterte damit die Karte für den Vorlesewettbewerb im Wilhelmsburger Bürgerhaus. Strahlende Gesichter - auch bei Alas Eltern. Herr Moustafa resümiert: "Dieser Vorlesewettbewerb motiviert die Kinder richtig gut zum Lesen."

Krönender Abschluss: Die Klasse 4b auf der Aufsichtsplattform der Elbphilharmonie mit dem Buchgeschenk.
Alas Eltern freuten sich mit ihrer Tochter über den ersten Platz.

Doch was wäre eine Lesewoche ohne Bücher? Der Rotary Club Buxtehude schenkte im Anschluss des Wettbewerbs jedem Grundschulkind der Jahrgänge zwei bis vier ein Buch! Über das neue Lesefutter freuten sich die kleinen Leseratten sehr. Vielen Dank dem Rotary Club für die tolle Bücherspende!

Herr Beyer vom Rotary Club Buxtehude überreicht den Klassensprechern der Klasse 4b seine Buchgeschenke.
v.l.n.r.: letzte Reihe: Organisatorinnen Christin Kellermann und Kerstin Sachau, Hatice Aydin 4c, mittlere Reihe: Chanice Fortes Tavares 4c, Attlia Sen 4a, Yasemin Sahin 4d, erste Reihe: Pervin Kabal 4d, Sara Kabal 4b, Monawara Noori 4b, Ala Moustafa 4d

2. Kapitel: Jetzt geht`s ums Ganze. Vorlesewettbewerb im Bürgerhaus

13. November 2017: Ala maß sich mit den besten Vorleserinnen und Vorlesern der Wilhelmsburger Grundschulen im Bürgerhaus. Kräftig unterstützt wurde sie von ihrer Klasse 4d, ihren Eltern sowie ihren Klassenlehrerinnen Frau Busch und Frau Folkers. Ala hatte sich prima geschlagen - leider reichte es für den ersten Platz nicht ganz. Dennoch war es für Ala eine großartige Erfahrung.

Alas Auftritt im Bürgerhaus.
"Kung Fu ist eine Kampf-Kunst und kein Kampf-Sport", weiß Autor Michael Petrowitz, selbst begeisterter Kung Fu Künstler.

3. Kapitel: Kung Fu im Turnschuh. Lesung mit Spaß und Bewegung.

14. November 2017: Eine Lesung der besonderen Art fand in der Aula in der Rotenhäuser Straße statt. Preuschof-Preisgewinner Michael Petrowitz las aus seinem Buch "Kung Fu im Turnschuh" vor: Mit einem Gong begann die Lesung, via Beamer erschienen Bilder an der Leinwand und die spannende Geschichte wurde immer wieder geschickt durch Kung Fu Mitmach-Übungen aufgelockert. Den Kindern brachte die Lesung mindestens so viel Spaß wie Michael Petrowitz, wenn nicht sogar noch mehr. Zum Schluss erhielten alle Kinder eine Kung Fu Urkunde. Grandios.

4. Kapitel: Lesewoche dehnt sich aus: Frisches Lesefutter für alle Wilhelmsburger fünften Klassen

14. November 2017: Die Übergabe der großen Lesekiste kommentierte Efe Taniş, 10 Jahre, aus der Klasse 5c so: "Das ist gut, dann haben wir mehr zu lesen. Zu Hause lese ich zwar nicht so viel, aber in der Schule lese ich gerne." Gesa Vollmer, Deutschlehrerin der 5c, freut sich ebenfalls über das zusätzliche Lesefutter: "Unser schulinternes Deutschkonzept "Ran an Deutsch" beinhaltet feste halbstündige Lesezeiten mehrmals in der Woche. Da ist es natürlich wichtig, viele anregende Bücher im Klassenzimmer anbieten zu können. Großartig an der Bücherkiste sind die vielfältigen Themen, die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade und Genre. So ist für jeden etwas dabei." Das Projekt "Lesefit 5+", das sich als Fortführung der Wilhelmsburger Lesewoche versteht, möchte dazu beitragen, die Lesekompetenz in den fünften Klassen intensiv zu fördern. Das soll nicht nur mit den sehr gut bestückten Bücherkisten geschehen sondern zudem mit einer altersgemäßen Bücherhallenführung. Initiiert wurde das Projekt von Wilhelm Kelber, Lehrer an der StS Wilhelmsburg und Organisator der Wilhelmsburger Lesewoche in Kooperation mit den Bücherhallen Hamburg und dem Mopo Stadtteilpreis 2017.

Der Klasse 5c wurde die Bücherkiste stellvertretend für alle Wilhelmsburger fünften Klassen von Wilhelm Kelber übergeben.

5. Kapitel: Lesung in der Elbphilharmonie

17. November 2017: Zu einer Lesung in Hamburgs neuem Wahrzeichen waren die Klassen 3d und 4b vom Carlsen Verlag eingeladen. Im kleinen Saal der Elbphilharmonie fand die Lesung der bekannten Kinderbuchautorin Margit Auer statt. Wie fühlt es sich an, die lange, gebogene Rolltreppe bis zur Plattform hinaufzufahren, in nobler Umgebung exklusiv aus dem neuesten Band der bekannten Kinderbuchreihe "Die Schule der magischen Tiere" vorgelesen zu bekommen und noch die Heimatstadt von oben bei blauem Novemberhimmel bestaunen zu können? "Das war alles richtig gut", fanden Muhammed Can und Efe aus der 4b. Und: Jubelnd nahmen alle Kinder den ersten Band aus der Reihe geschenkt mit nach Hause. Auf der Rückfahrt waren fast alle Kinder in ihrem neuen Buch vertieft - Wilhelmsburger Leseratten eben!

Mit der Rolltreppe ging es hoch: Sara, Kumba, Idina.
Die Lesung fand im kleinen Saal der Elbphilharmonie statt.

Epilog

Das Lesen auf vielfältige Weise den Kindern schmackhaft zu machen, als Genuss- und Entspannungsform anzubieten sowie als Möglichkeit in andere Personen und Welten einzutauchen, das versucht unsere Grundschule stets im Schulalltag umzusetzen. Die Lesewoche bietet die Möglichkeit, dieses besonders intensiv und vielfältig zu gestalten.

Unser besonderer Dank für die fabelhafte Organisation der Lesewoche geht an Christin Kellermann und Kerstin Sachau.

Schüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg arbeiteten freiwillig für ihren Stadtteil: Schürzen als Belohnung

(Ha) Für ihren besonderen Einsatz beim Sportevent "Make a difference day" im Inselpark erhielten  Schülerinnen und Schülern der Stadtteilschule Wilhelmsburg ein individuelles Geschenk: Eine Schürze mit eigenem Namen als Belohnung für ihr außergewöhnliches Engagement!

Die sechs fleißigen Helfer stammen alle aus der Profilklasse 9a "Ernährung und Gesundheit" und hatten in Zusammenarbeit mit Niels Vietheer von den Wirtschaftsjunioren Hamburg auf dem gemeinnützigen Sportevent im Sommer einen Live-Cooking-Stand betreut. Vor den Augen der Kundschaft wurden Wraps gewickelt, Waffeln gebacken und Crepes gedreht. Dass die Kunden zufrieden mit der Arbeit der Jungköche waren, wurde spätestens bei der Abrechnung deutlich: Am Ende blieb nach Abzug aller Kosten sogar noch etwas übrig! Von diesem Ertrag wurden  die Schürzen bezahlt.

v.l.n.r.: Profikoch Niels Vietheer, Abdul Hamid Akgedik, Ayse Erkan, Gül Dogan, Klassenlehrerin Hannah Gottwaldt, Awa Djobo

Klassenlehrerin Hannah Gottwaldt berichtet: "Die Planungen für dieses Event begannen in meiner Profilklasse bereits ein halbes Jahr vorher.  Da das Event an einem Sonntag stattfand, mussten die Jugendlichen nicht nur am Sonntag, sondern bereits am Freitag und Samstag bei den Vorbereitungen helfen. Ein großartiger Einsatz - und dass, obwohl es  Montag dann auf Klassenfahrt ging. Eine professionelle Unterstützung erhielten wir von der Gastronomie Pütter im Anglo-German Club e.K. , die uns Lieferwagen, Pavillon und Tische  zur Verfügung stellte. Vielen Dank."

Profi-Koch Niels Vietheer hat die Zusammenarbeit mit den Schülern der Stadtteilschule Wilhelmsburg sehr viel Spaß gemacht: "Die Schüler waren absolut zuverlässig und sehr motiviert. Respekt! Toll, dass sie das Sport-Event, bei dem viele Sportler mit Handicap teilnehmen, so prima unterstützt haben. Gerne möchte ich wiederkommen."

Darauf freut sich auch Schürzenträgerin Awa Djobo, 15 Jahre. "Herr Vietheer zeigt uns gute Tricks, zum Beispiel wie man die Kräuter schnell klein schneiden kann. Außerdem bringt es richtig Spaß, selbstständig arbeiten zu dürfen - auch wenn das am Wochenende ist. Ich bin natürlich nächstes Jahr wieder mit dabei", erklärt Awa bestimmt und bindet die Schleife der Schürze etwas fester.

Die Schürzen sind sofort nach Übergabe im Einsatz: Abdul Hamid Akgedik, Awa Djobo und Ayse Erkan aus der Klasse 9a
Live-Cooking im Juni beim Sportevent "Make a difference day".
Kräuter schneiden - aber richtig: Abdul Hamid hat es vom Profi gelernt.

Ich geh`mit meiner Laterne!

Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg  organisiert großen Laternenlauf

(Ha) Schon seit Wochen hatten die Kinder und Lehrerinnen der Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg auf diesen Tag hingearbeitet: Laternenlieder wurden fleißig eingeübt, die Martinsgeschichte wurde erzählt, und viele Kinder hatten eine eigene Laterne im Unterricht gebastelt. Am 6. November wurden dann die selbstgebastelten Laternen das erste Mal zum Leuchten gebracht - selbstverständlich ganz traditionell mit Kerzenlicht. 

Ungefähr 300 Kinder, Eltern und Lehrer fanden sich zur Dämmerung zunächst auf dem Schulhof am Perlstieg ein, wo alle gemeinsam zu schöner Akkordeonmusik die ersten Laternenlieder einstimmten. Stolz trugen die Kinder ihre leuchtenden Sonnen, Igel und Monde am Stecken vor sich her. In einem langen Zug ging es dann singend und leuchtend durch den Stadtteil. Für die Sicherheit sorgte der für die Grundschule zuständige Verkehrspolizist Thorsten Pagel.

Zum Abschluss gab es für alle noch eine Runde heißen Kinderpunsch unter freiem Sternenhimmel.

Nicht nur die Eltern waren vom Laternenumzug sehr begeistert. Auch die Vorschullehrerin Annika Gleißenberg  schwärmte: "Es stimmt einfach alles: Die Organisation ist super, die Musik und die vielen Laternen sind toll, und sogar das Wetter spielt mit." 

Tolle Stimmung, schöne Laternen und glückliche Kinder.
Ines, Rümeysa und Ebrunaz aus der Klasse 1a.