Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

STSW als Gastgeber für ein tschechisches Europa-Projekt!

Dorina Arndt und Nathalie Matys aus Prag mit Thomas Halbrock im Austausch über pädagogische Fragen.

Vier Prager Kolleginnen hospitierten an unserer Schule.

Im Juni hatten wir Besuch von vier Prager Kolleginnen: Svetlana Protivová und Jitka Kimlová vom Gymnazium Na Zatlance sowie Nathalie Matys und Dorina Arndt von der Grundschule der deutsch-tschechischen Verständigung (Základni škola německo-českého porozumění o.p.s.) hospitierten im Rahmen eines Erasmus-Projektes des tschechischen Schulministeriums in den verschiedensten Unterrichtsfächern.

Da alle Vier fließend Deutsch sprechen, ergaben sich auch interessante Unterhaltungen und Diskussionen mit dem Hamburger KollegInnen und Schulleitungsmitgliedern. Dabei wurde wieder einmal deutlich, dass die pädagogischen Themen und aktuellen Anforderungen hier wie dort ziemlich gleich sind.

"Den ganzen Bereich der Berufsorientierung, den wir im Jahrgang 11 miterleben durften, finde ich sehr spannend, denn das ist neu für mich," schlussfolgert Frau Protivová, während Frau Matys sehr vom Engagement der Grundschulkolleg:innen angetan ist: "Mir gefällt sehr gut, dass die Kinder zum eigenständigen Arbeiten und Lernen erzogen werden. Das war für mich spannend zu sehen. Einige Anregungen werde ich in meinem Unterricht ausprobieren!"

Als kulturelles Begleitprogramm bot sich das Schultheater-Festival an, das zeitgleich im JungenSchuspielHaus Hamburg stattfand. Aber auch den Stadtteil Wilhelmsburg kennenlernen durch Spaziergänge und Rundfahrten gehörten zum KA1-Projekt. "Unsere Gäste waren erstaunt, wie grün Wilhelmsburg ist, wie viele nette Cafes es hier gibt und dass man unterwegs immer wieder von Schüler:nnen und Eltern begrüßt wird", stellte Ursula Schulz fest, die das Projekt an der STSW organisierte.

Job-Shadowing an der „Tromsö International School“ in Norwegen

Direktorin Tonje Hofsoy in der Mitte mit Mustafa Bayazit + Boris Bruhn von der STSW
und Kollegin und 'Schulhund' der TRINT

Persönlich und direkt eintauchen in das norwegische Schulsystem, das Kennenlernen didaktischer und methodischer Prinzipien einer IB (International Baccalaureate/ „Internationales Abitur“) Schule mit Grund- und Mittelstufe, eines Unterrichts konsequent in der Fremdsprache Englisch und interkultureller Herausforderungen einer internationalen Schule, und noch Vieles mehr: Das alles war Ziel der ersten Mobilität nach Tromsö/Nord-Norwegen.

Im März flogen Boris Bruhn, Mustafa Bayazit und Ursula Schulz im Rahmen eines Erasmus+, Key Action 1, Projektes in die zweitgrößte Stadt nördlich des Polarkreises, um an der „Tromsö International School (TRINT)“ vier Tage zu hospitieren.

Die Hamburger Gruppe wurde herzlichst aufgenommen, die Chemie stimmte von Anfang an. Die TRINT ist eine Privatschule, wird jedoch zu 85 % vom norwegischen Staat finanziert und unterliegt dem norwegischen Curriculum.

Das Was ist also vorgegeben, aber das Wie, da erfuhren die Hamburger spannende Ansätze: Lernen in Zusammenhängen, konsequent  fächerübergreifende Inhalte, Schülermitbestimmung bei den Themen, jahrgangsübergreifender Unterricht mit Lerngrupen bis zu 35 Schüler:innen, konsequente Doppelbesetzungen, 'Lern-Räume' statt Klassenräume, Schule als wertgeschätzer Raum, und bei allem steht der Lernende im Zentrum der Pädagogik.

Der Schulalltag unterliegt sehr klaren Regeln für Schüler:innen wie Personal, was schon mit dem Ausziehen der „Draußen-Kleidung und Schuhe“ beginnt und bis weit über den Ernährungs-Codex für das selbst mitzubringende, gemeinsame Frühstück reicht.

'Raum geben', das steht an der TRINT nicht nur für individuelle Ansätze, sondern auch ganz konkret für das Schulgebäude, denn es besteht aus Modulen, die je nach Bedürfnissen gestaltet (und auch wieder umgebaut) werden können. So können Wände mit geringem technischen Aufwand verschoben werden, der Musikraum, die Bibliothek und der Pausenflur werden beispielsweise gemeinsam zur Aula. Die Lehrer:innen haben einen großen Gemeinschaftsraum und separat davon kleine Arbeitszimmer und Ruhezonen. Aber auch für Gruppenarbeiten, Gespräche, Konferenzen, etc. gibt es jede Menge kleine Räume, gemütliche Sitzecken und Rückzugsorte. Um dem Inklusionsanspruch gerecht zu werden, arbeiten verschiedene Schulbegleiter:innen an der TRINT, Mobiliar und Materialien wird den Schüler:innen mit besonderen Bedürfnissen individuell zur Verfügung gestellt.

Das Außengelände war eine herrlich verschneite Winterlandschaft, in der die Jahrgänge 1 – 6 täglich in der Pause draußen spielen - und im Sportunterricht steht auch schon mal Skilaufen auf dem Plan, gestartet wird ab Pausenhof.

In den wenigen Tagen gab es viele neue Eindrücke und Erkenntnisse, aus denen Ideen für den eigenen Unterricht mitgenommen wurden.

Ein ganz großer Dank für dieses wunderbare Job-Shadowing, das in vielen Gesprächen und noch mehr Tassen Kaffee weit über die Regel-Stunden hinausging, geht an die Schulleiterin Tonje Hofsoy und das Kollegium der TRINT!

Besuch aus Finnland!

Wir hatten Besuch aus Finnland: Biologielehrerin Mari Hakanen und Sonderpädagogin Fiia Söderholm waren vom 22.-25.02.2022 zu Besuch an unserer Schule. Frau Hakanen und Frau Söderholm kommen aus Joensuu, einer finnischen Stadt mit circa 77.000 Einwohnern. Beide sind an der University of Eastern Finland Teacher Training School beschäftigt und bilden dort, neben ihrem eigenen Unterricht, junge Lehrkräfte aus.

Im Rahmen eines EU-Erasmus KA1-Projektes sind sie für 4 Tage nach Hamburg gereist, um an unserer Schule Unterricht zu hospitieren, mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch zu kommen und um Fachgespräche über aktuelle Entwicklungen in der Didaktik mit Fachkolleginnen und Fachkollegen zu führen.



Besonders das Gespräch mit unseren Schulsprecherinnen ist ihnen sehr in Erinnerung geblieben, da sie bemerkenswert fanden, wie weltoffen, optimistisch und reflektiert unsere Schülerinnen und Schüler auf sich, ihren Stadtteil und ihre Zukunft blicken.



Als Fachkolleginnen und Fachkollegen konnten wir sehr vom Austausch über ihre eigenen unterrichtlichen Erfahrungen und ihre Rückmeldungen zu unserem Unterricht profitieren. Die finnische stärkenorientierte Perspektive auf Schülerinnen und Schüler, ihr handlungsorientierter Unterricht und der stetige Blick für die nächsten Entwicklungsschritte sind für uns motivierend und inspirierend.

Mari Hakanen im Austausch mit unseren Schulsprecherinnen
Im Austausch mit unserer Sonderpädagogin Frau Hibbeln
Austausch über Bootsbauprojekte
Die NWT-Fachleitungen im Austausch mit unseren Besucherinnen Mari Hakanen und Fiia Söderholm

Besuch aus Lettland!

Sarmite Berzina besucht uns im Rahmen eines EU-Erasmus KA1-Projektes. Hier mit unserer Schulleiterin, Katja Schlünzen.

Wir haben Besuch aus Lettland: Sarmite Berzina ist vom 16.-27.August 2021 bei uns zu Gast. Im Rahmen eines EU-Erasmus KA1-Projektes ist sie für 14 Tage nach Hamburg gereist, um an unserer Schule in den verschiedensten Klassenstufen Englisch zu hospitieren, sich Profilunterricht anzuschauen, verschiedene Gespräche zu Herausstellungsmerkmalen unserer Schule zu führen, Kolleginnen und Kollegen zu treffen und natürlich auch, um Hamburg und Wilhelmsburg kennen zu lernen.
Frau Berzina kommt aus Jelgava, einer lettischen Stadt mit rund 60.000 Einwohnern. Sie selbst unterrichtet Englisch an einer „Grundschule“, die in Lettland von der ersten bis neunten Klasse geht.
Ziel dieses Besuches ist zum einen die persönliche Fortbildung, zum anderen sollen durch diese Auslandserfahrung neue Impulse in die eigene Schule getragen werden.

Lecker und Gesund Erasmus+

Erasmus+ : Die große live-Schaltung!

Die Live-Schaltung zwischen 4 Ländern war für alle ein großer Erfolg.

4 Länder, knapp 100 SchülerInnen, 60 min spannende live-Schaltung

Am 21.05.2021 um 10.30 Uhr war es soweit: 4 Schulklassen aus Finnland, Kroatien, Griechenland und die 10g der STSW, die seit einem Jahr gemeinsam an dem Erasmus+ - Projekt „lecker & gesund“ arbeiten, trafen sich erstmals alle zusammen zu einer einstündigen digitalen live-Veranstaltung. Frank Dienst moderierte professionell diese „Eurovision“, in der jedes Land Beiträge zum Mitmachen und Vorführungen darbot. Johannes Bonin initiierte ein Rhythmusspiel, Thomas Bieser zeigte eine Koch-Show, die griechischen Schülerinnen und Schüler sangen die Europa-Hymne, die Finnen spielten mit allen „Bohuslän“ und die Kroaten ein viersprachiges Kahoot. Nach einer längeren Vorbereitungszeit ist das Innovationslabor Internationales unter der Leitung von Ursula Schulz stolz darauf, dass alles so gut geklappt hat, denn auch die komplizierte Technik spielte mit.
Ein spezieller Dank geht an das Profil Film und Video von Ben Lobgesang, das die Veranstaltung aufgezeichnet hat.

Lab Internationales: „Yes! We've got it!“

Der EU-Antrag Erasmus+, Leitaktion KA1, wurde bewilligt.

Jetzt haben wir es schriftlich und mit Siegel: Der im März gestellte Erasmus+ KA 1-Antrag wurde bewilligt! In den kommenden 36 Monaten werden Lehrerinnen und Lehrer der STSW wieder EU-weit an Job-Shadowings teilnehmen.

Unser Lab Internationales freut sich über die Bewilligung des EU-Antrags: Mustafa Bayazit, Boris Bruhn, Moritz Lund, Ursula Schulz, Thomas Bieser und Frank Dienst

„Wir freuen uns darauf, in Kleingruppen Schulen im europäischen Ausland zu besuchen, dort im Unterricht zu hospitieren, Gespräche mit Kolleginnen und Kollegen, der Schülerschaft, Schüler- und Elternvertretern, Personalräten und Schulleitungen zu führen“, sagte Ursula Schulz, Leiterin des Innovationslabors Internationales.

Diese Reisen verfolgen natürlich bestimmte, bereits im Antrag festgelegte Ziele:
Die interkulturellen Kompetenzen des Kollegiums sollen ausgebaut und gestärkt werden. Durch Erweiterung des eigenen Erfahrungshorizontes erworbene Erkenntnisse sollen in die eigene Arbeit einfließen.
Job-Shadowings ermöglichen das Erleben eines Arbeitsalltags im Ausland. Eine fremde Kultur wird unvermittelter und intensiver selbst erfahren. Dies soll ein Bewusstsein für die Unterschiede in den Kulturstandards aufzeigen und Respekt und Toleranz anderen Kulturen gegenüber fördern, was  wiederum den sozialen Zusammenhalt erhöht und eine Qualitätsverbesserung der eigenen Schulgemeinschaft schafft.