Stadtteilschule Wilhelmsburg
Hier leben wir. Hier lernen wir. Hier starten wir.

Jetzt wird aufgespielt: 1000 € für die Musikklasse der Stadtteilschule Wilhelmsburg!

Die Musikklasse 5a der Stadtteilschule Wilhelmsburg erhielt 1000€ von der Peter-Mählmann-Stiftung für den Kauf von Musikinstrumenten.

(Ha) So fängt das neue Schuljahr gut an: Die Musikklasse 5a der Stadtteilschule Wilhelmsburg erhielt in der zweiten Schulwoche eine großzügige finanzielle Unterstützung von der Peter-Mählmann-Stiftung. Im Rahmen einer kleinen Feier wurde der neuen Musikklasse ein Scheck im Werte von 1000€ von der Stiftung überreicht.

Über diese Spende freute sich nicht nur die musikbegeisterte Klasse sondern auch ihr Musiklehrer Christopher Fendler: "Meine Schülerinnen und Schüler erhalten von der Schule bereits ein Leihkeyboard, so dass sie zu Hause üben können. Zusätzlich bekommen sie pro Woche eine extra Musikstunde, in der ihnen drei Lehrer helfen, dass Instrumentalspiel zu erlernen. Mit der Spende ist es nun außerdem möglich, den Klassenraum einer Musikklasse angemessen zu gestalten."

Von dem Geld möchte  Christopher Fendler ein Stagepiano, eine Cajón und eine Gitarre anschaffen. "So kann ich jederzeit problemlos Musik in den regulären Unterricht einbauen." 

In den Musikklassen der Stadtteilschule Wilhelmsburg befinden sich Schülerinnen und Schüler, die großes Interesse am Fach Musik und dem Musizieren haben. Die Musikklassen starten stets mit Beginn der fünften Klasse.

Vorschulpiraten hoben Schatz und erbeuteten 3500 Taler

(Ha) Im Rahmen der alljährlich vor den Sommerferien stattfindenden "Maritimen Projektwoche" der Stadtteilschule Wilhelmsburg gelang es den jüngsten Schülerinnen und Schülern der Schule, der Vorschulklasse A, einen wertvollen Schatz zu heben. Die meist fünfjährigen Kinder führten ein großartiges Piraten-Theaterstück auf und wurden für ihre Arbeit kräftig belohnt: Nach der Aufführung übergab der Privatsender Radio Hamburg  den Piratinnen und Piraten einen Scheck über 3500 €, die er durch die Aktion "Hörer helfen Kindern" gesammelt hatte.

Ein halbes Jahr lang hatten die fünfjährigen Kinder auf diese Aufführung ausdauernd und ernsthaft hingearbeitet: Unter der Leitung der Vorschullehrerinnen Annika Gleißenberg und Daniela Schulz übten die Kinder Rollen, Lieder und Texte ein. Auch kleine Tänze wurden einstudiert. Die Vorlage ihres Theaterstücks war das Kinderbuch "Der kleine Pirat" von der bekannten Hamburger Autorin Kirsten Boie. Ein kleiner Pirat erkennt, dass er mit dem Ausrauben von Schiffen keine Freunde gewinnen kann. Zum Glück hilft ihm ein alter Kapitän, den richtigen Weg einzuschlagen...

Annika Gleißenberg zeigt sich mit der Entwicklung ihrer Schützlinge sehr zufrieden: " Über das Theaterspielen lernten die Kinder die Sprache, den Ausdruck und das Spielen der einzelnen Rollen. Von Woche zu Woche konnte ich eine große sprachliche Entwicklung bei den Kindern feststellen. Ihr Selbstbewusstsein wurde über das Theaterspielen gestärkt und der Gruppenprozess gefördert."

Co-Theatertrainerin Daniela Schulz findet das Theaterspielen für die Entwicklung der Kinder sehr wichtig: "Rollenspiele sind eine altersgerechte und natürliche Methode um Erfahrungen, Erlebnisse und Erlerntes zu reflektieren. Sie fördern spielerisch den Wortschatz, den Ausdruck und das freie Sprechen von Kindern."

Die gespendeten 3500€ kamen der gesamten Stadtteilschule Wilhelmsburg zu Gute. Das Geld wurde für die Unternehmungen und Kosten während der Maritimen Woche verwendet.

Alen und Luis haben das Komando auf der Brücke. Foto: Hannes Lintschnig
Dunya hält Ausschau nach Beuteschiffen. Foto: Hannes Lintschnig

Was nehme ich mit auf eine Insel?

Das Modell der "Wohlfühlinsel" für den Notfall schwimmt ausgezeichnet.

Das Profil Kunstschmiede (9d)  hat im letzten Schuljahr in Kooperation mit der „KlimaKunstSchule" vom BildungsCent e.V. zusammengearbeitet. Dabei haben sich die Schülerinnen und Schüler verstärkt mit dem Klimawandel beschäftigt und zusammen mit dem Künstler Joy Lohman Inseln gebaut. Als Folgeprojekt wurden eigene Inseln entwickelt. Auf das Ergebnis kann man stolz sein (siehe unten)!

Unsere "Kunstschmiede" hatte die Idee eine künstliche Insel zu bauen, die sie im Falle einer Überschwemmungskatastrophe rettet und so ausgestattet ist, dass sie sich dort wohlfühlen würden.

Mithilfe von Holzkisten und Plastikflaschen wurden schwimmende Inseln gebaut und zu verschiedenen Themen gestaltet. Den SuS waren dabei folgende Aspekte wichtig:

Ernährung, Gesundheit, Natur, Freizeit

Die Insel wurde Anfang September auf dem Elsa-Bromeis-Kanal im Inselpark präsentiert. Dabei haben sich einige Passanten mit unseren Schülerinnen und Schülern über die Erderwärmung unterhalten und ihre Insel bewundert. Die Idee kam sehr gut an.

(Text und Foto: Kh)

Bodypainting einmal anders!

Klasse 9d gewinnt den 3. Platz beim „Bodypainting“ Wettbewerb vom Stromnetz Hamburg

Ziel dieser Aktion ist es, das Stadtbild zu verschönern und ein unscheinbares technisches Gehäuse der Netzstation zu bemalen. Die Schülerinnen und Schüler sollten zu dem Thema „grenzenlos“ Entwürfe einreichen. Der Entwurf von Daniela Zenner, Lysmina Saskan und Jana Zubova hat dabei den 3. Platz belegt und 200.- Euro für das Profil gewonnen. Leider werden sie keine Netzstation bemalen, stolz sind sie aber trotzdem. 

(Text und Foto: Kh)

"Meine Klasse ist 1a!"

Stimmungsvolle Einschulungsfeiern und gute Schülerzahlen an der Stadtteilschule Wilhelmsburg

(Ha) Am Dienstag, dem 5. September fanden an unserer Grundschule die Einschulungen der Erstklässler und Vorschüler statt.  Mit prall gefüllten Schultüten, bunten Ranzen und vor allem leuchtenden Augen traten die ABC-Schützen dem sogenannten "Ernst des Lebens"  entgegen. Begrüßt wurden die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern von der neuen Schulleiterin Katja Schlünzen und von Thomas Halbrock, dem Abteilungsleiter der Grundschule. Mit Tanz, Gesang und Orff-Instrumentarium hieß der Jahrgang drei die Jüngsten freudig und herzlich willkommen. Sogar lustige, plattdeutsche Texte waren zu hören und zauberten Lächeln auf die Gesichter der Besucher.

Daniar Raschid (6 Jahre) und Emma Parsig (7 Jahre) sind tüchtig aufgeregt. Emma möchte endlich lesen lernen.

Insgesamt wurden drei neue Vorschulklassen und drei erste Klassen gebildet. Wie bereits im letzten Jahr gibt es wieder eine maritime Profilklasse: Die Klasse 1c wird verstärkt zum Thema „Maritime Welten“ arbeiten. „Damit ist unser Großprojekt Maritimes Zentrum Elbinseln nun in der Grundschule fest verankert“, freut sich Thomas Halbrock.

Dass dieser wichtige Tag des Kindes mehr und mehr zu einem Familienfest geworden ist, zeigten die vollen Bänke in der Turnhalle an der Grundschule am Perlstieg. Nicht nur die Eltern sondern auch Großeltern und weitere Verwandte besuchten die Einschulungsfeier des Kindes.

Nach der Feier marschierten die Kinder dann mit ihrer Klassenlehrerin ins Klassenzimmer, um schon mal ein wenig Schulluft zu schnuppern. Die Klassenlehrerinnen der 1a, Frau Willmann und Frau Wiedenhöft,  freuen sich sehr auf die Arbeit mit den neuen Schülern: "Eine erste Klasse zu übernehmen ist immer aufregend und sehr schön."

"Meine Klasse ist 1a!", meint Frau Willmann.

Bereits einen Tag zuvor wurden in der Aula der Stadtteilschule Wilhelmsburg im Rahmen einer Einschulungsfeier die knapp 120 Schülerinnen und Schüler der neuen fünften Klassen begrüßt. Die Kinder sind auf fünf Klassen aufgeteilt. Dabei ist die Klassenzusammensetzung keineswegs zufällig: Gabriella Krause, Abteilungsleiterin der Jahrgänge 5 bis 7, hat durch Gespräche mit Eltern und Kollegen viele Informationen über ihre Schützlinge erhalten und hat diese bei der Zusammensetzung der neuen Klassen einfließen lassen, um ausgeglichene Strukturen zu erhalten.

Die Fünftklässler erwartet neben neuen Lehrern und Fächern ein weiteres Novum: Es wird der Fokus auf projektorientierten Unterricht gelegt. Und auch in diesem Jahr bietet unsere Schule wieder eine "Musikklasse" an. In dieser Klasse versammeln sich Schülerinnen und Schüler, die bereits ein Musikinstrument spielen oder großes Interesse an Musik besitzen.

Herr Fendler mit einer der neuen fünften Klassen.

Achtung, die Jugend ist los!

Neue 11. Klasse der Oberstufe zeigt selbst entwickeltes Theaterstück über sich selbst.

(Ha) "Die Jugend liebt heutzutage den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Die jungen Leute [...]legen die Beine übereinander und tyrannisieren ihre Lehrer."

Wer glaubt, dieses Zitat stamme aus der Gegenwart, irrt gewaltig. Mit diesen Worten beschrieb der griechische Philosoph Sokrates vor 2400 Jahren die Jugend. Und dennoch würden  Erwachsene heute diesem Zitat in vielen Punkten sicherlich zustimmen. Doch wie sehen die Jugendlichen sich selber? Was macht Jugend heute aus? Welche Probleme haben sie?

Über ein halbes Jahr haben sich 16 Schülerinnen und Schüler der Klasse 11a mit dem Thema Jugend heute auseinandergesetzt, dazu gelesen, diskutiert und schließlich Theaterszenen dazu entwickelt. Am vergangenen Dienstag, dem 11.07.2017 zeigten sie dann in der schuleigenen Aula vor interessiertem Publikum 1,5 Stunden ihre tollen Ergebnisse. Dabei gelang es ihnen, ein Potpourri verschiedenster Themenbereiche zum Thema "Jugend heute" auf die Bühne zu bringen und zuweilen das Publikum sogar mit in die Szenen einzubeziehen.

Hauptthema war -wie sicherlich bereits zu Zeiten Sokrates- das Thema Liebe: Wie mache ich die Liebste auf mich aufmerksam? Gut, wenn man da einen Freund hat, der einem -natürlich gegen Bezahlung- ein paar Tricks und Kniffe zeigt. Gekonnt und witzig spielten Melvin Okafor und Mert Metli die Figuren Womanizer und Tölpel.

Joachim (Melvin Okafor) lehrt Mert, (Mert Metli) die richtigen Sprüche, um Sieglinde zu beeindrucken. Köstlich!

Weitere Themen der einzelnen Szenen waren Lehrer, Eltern, chillen, Party, Handy, Speed-Dating. Doreen Zacharias, Lehrerin des Kurses Darstellendes Spiel, war mit den Leistungen ihrer Nachwuchsschauspieler sehr zufrieden: „Die Schülerinnen und Schüler haben während des Spielens neue „Spielräume“ für sich entdeckt: Sie haben bewusst die sie umgebende Realität und die eigene Sprache infrage gestellt und eine eigene Metaebene für sich erkannt. Bestehende Gesetzmäßigkeiten und Realitäten wurden aufgebrochen. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler auch mit der szenischen Gestaltung gespielt und bewusst Improvisations- und Dokumentarisches Theater eingesetzt.“

Interessant war, dass es den Jugendlichen prima gelang, zu sich selbst in Distanz treten und eigene, typische Verhaltensweisen und Normvorstellungen überspitzt darstellen zu können. Vielleicht ist das bereits der erste Schritt zum Erwachsenwerden.

Alles in allem: Ein toller Auftakt unserer ältesten Schülerinnen und Schüler, der Lust auf weitere Theaterstücke macht.

Wie die "Hähne" auf der Stange: Kennenlernen von Hühnern beim Speeddating.
v.l.n.r: Duygu Arslan, Melvin Okafor, Ali Inönlü, Sezer Yavuz, Eyüp Yildirim.
Die Party läuft aus dem Ruder und endet tödlich.

3. Platz beim Kicking Girls Turnier erreicht

Gespielt haben: Chanice Fortes Tavares, Beyza Coba, Sude Alisan, Yelda Odabas, Hatice Aydin, Sueda Ceylan, Elif-Zünbra Külünk und Sarita Samadi.

Am 27.6.2017 fand das große Kicking Girls Sommerturnier im Sternschanzenpark statt. 22 Mädchenfußballmannschaften aus den Hamburger Kicking Girls Standorten trafen sich, um Fußball zu spielen, Spaß zu haben und die Kräfte zu messen.

Natürlich war auch unsere Mädchenmannschaft wieder mit am Start. Unsere Mädchenmannschaft, die unter der Leitung von Herrn und Frau Radtke vom 1. Frauen-Fußball-Club Elbinsel jeden Mittwoch trainiert, erreichte in ihrer Gruppe den dritten Platz. Mit dieser Leistung war die Trainerin Radtke sehr zufrieden: "Die Mädels haben das toll gemacht, und es war eine super Stimmung. Wenn ich bedenke, dass einige Mädchen erst seit kurzem dabei sind, ist dieses Ergebnis gut. Viele Mädchen haben sich sehr gut in den letzten Monaten entwickelt."

Unsere Zweit- bis Viertklässler waren den ganzen Tag für ihren Lieblingssport auf den Beinen. Toll war, dass sogar einige unserer Eltern mitgefahren waren, um die Mannschaft anzufeuern und zu betreuen. Belohnt wurde der Einsatz der Mädchen mit einem Pokal und einem Foto mit der Fußballlegende Jens Lehmann und der mehrmaligen Weltmeisterin im Frauen-Boxen Regina Halmich.

Die Mannschaft geht von Bord

Nach drei Jahren verlassen die Schülerinnen und Schüler der Profilklasse Hafen und Schiffbau die Schule. Sie haben deutliche Spuren hinterlassen. Im Hafenmuseum Hamburg haben sie zusammen mit den Hafensenioren den durch Spendengelder der „proiuventute“ Stiftung und der Stiftung Hafenkultur e.V. finanzierten Bau der Jolle II vorangetrieben. Die Baufortschritte wurden am Montag im Rahmen der Abschiedsfeier der Klasse der Öffentlichkeit präsentiert. Mit Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihren aktuellen und ehemaligen Lehrern sowie Interessierten die erreichten Fortschritte. Nun muss das Schiff an eine neue Klasse übergeben werden. Für uns geht es trotzdem weiter - in Ausbildung, in die Oberstufe oder an eine weiterführende Schule. Bei zauberhaftem Grillfleisch und Nudelsalat aus der T.R.U.D.E. in Barmbek, einem langjährigen Sponsor des Projektes, wurden Erinnerungen ausgetauscht und das sommerliche Wetter genossen.

Mirsat bedankt sich im Namen seiner Profilklasse.
,denn ohne die Hafensenioren wäre dieses Projekt niemals entstanden.
Die Gäste genießen die tolle Kulisse im Hafenmuseum.
Die Jolle zum Anfassen, ein echtes Meisterstück.

Wetternmacher sind keine Wettermacher

Groß und Klein arbeiten zusammen: Der Kies muss ans Ufer gebracht werden.

Eine neunte und eine erste Klasse haben gemeinsam hinter ihrer Schule am Perlstieg die Bauwiesenwettern renaturiert.

(Ha) Der Termin stand schon lange fest: Die Klasse 9c der Stadtteilschule Wilhelmsburg (Profil: Wasserklasse) hatte zur großen Präsentation ihres Naturprojektes am 22. Juni um Punkt 12 Uhr am Bauwettern eingeladen. Der Bauwettern, ein Entwässerungskanal, fließt hinter der Schule am Perlstieg in den Aßmannkanal. Dort vor Ort, direkt am Wasser, wollten die Jugendlichen dem interessierten Publikum die Ergebnisse ihrer monatelangen Arbeit  "live und in Farbe" präsentieren. Alle Stellwände standen, die Kaulquappen waren im Eimer zur Ansicht gefangen - doch dann fiel um viertel vor zwölf alles ins Wasser: Ein Unwetter mit Sturm und Starkregen zwang die Klasse, die Präsentation ins Klassenzimmer der 1a zu verlegen.

Nass trotz Gummihose: Informationen über das Blesshuhn. Von Tim...
...und Maya.

Patschnass, doch mit großem Elan, zeigten die Jugendlichen anschaulich, was sie über mehrere Monate in Zusammenarbeit mit Timm Geissler von WasserLand.net am Wasser gelernt und gearbeitet hatten.

Begonnen hatte alles bereits im November 2016: Die Klasse 9c suchte mit ihrer Klassenlehrerin Kathrin Wittmaack verschiedene schulnahe Gewässer auf und führte diverse Wasseranalysen durch. Die nächste Phase war, ein Gewässer auszuwählen, das mechanisch bearbeitet werden soll, um die Wassergütestruktur zu verbessern. Dazu wurden Teilpläne zur Renaturierung der Bauwiesenwettern erarbeitet,  Timm Geissler organisierte das notwendige Baumaterial, die Pflanzen und die Arbeitsgeräte und hielt den Kontakt mit dem Bezirksamt Mitte.

Der nächste Schritt dieses Projektes sucht Seinesgleichen in Hamburg. Die Jugendlichen involvierten in ihr Wasserprojekt eine Grundschulklasse. Die Wahl fiel auf die Klasse 1a, die Profilklasse "Maritime Welten". Klassenlehrerin der 1a, Maike Eggerstedt, war sofort begeistert: "Das Projekt passte genau in unser Profil, und der Bauwettern war schnell zu Fuß zu erreichen."

Auf die Zusammenarbeit mit den zehn Jahre jüngeren Schülerinnen und Schülern bereiteten sich die Neuntklässler perfekt vor: Sie besuchten ein sechstägiges Seminar zum Umgang mit kleinen Kindern, führten Kennenlerntage durch, spielten Spiele zusammen oder halfen den Erstklässlern beim Austeilen des Mittagessens. Ein erster gemeinsamer Ausflug führte sie in den Garten von Dominiks Opa: Am Teich erklärten die "Großen" den "Kleinen" die verschiedenen Stadien einer Kaulquappe. Genial!

Wissen zu vermitteln bringt Spaß!

Nun folgten mehrere gemeinsame Lern- und Arbeitstermine am Bauwiesenwettern. "Wir haben am Uferbereich Kieselsteine verteilt, um den Weg zum Wasser zu verbessern. Beim Verteilen der Kieselsteine haben die kleinen Kinder gut mitgeholfen. Es dauerte zwar dadurch alles ein bisschen länger aber sie waren eine tolle Hilfe. Für mich war es schön, auch mal die Lehrerrolle übernehmen zu dürfen", berichtet Maya Voß (15 Jahre). "Und wir haben Holzpfähle mit dem Vorschlaghammer ins Wasser gehauen. Am Holz sollen sich nun kleine Wasserlebewesen ansiedeln", erklärt Christian Oliviera (16 Jahre).  Allen, Groß und Klein, bleibt sicherlich das Blesshuhnküken in Erinnerung, dass sich im Wassergestrüpp verfangen hatte und vor dem Ertrinken von Maya gerettet werden konnte.

Die Initiatoren und finanziellen Unterstützer des Projektes Stefanie Schäfermeyer-Gomm vom Amt für Umweltschutz und Knut Harald Larsen vom Bezirksamt Mitte / Wasserschutz zeigten sich von der Präsentation sehr beeindruckt: "Es ist großartig, dass die Schülerinnen und Schüler bereits in so jungen Jahren an das Gewässer herangeführt werden und lernen, diesen Lebensraum zu schützen", strahlt Stefanie Schäfermeyer-Gomm. "Das ist eine gelungene Maßnahme zum Gewässerschutz in Hamburg." Ein großes Anliegen der Klasse 1a ist es, ein Schild am Bauwettern aufzustellen. Die Wilhelmsburger sollen ihren Müll nicht einfach in den Bauwettern werfen.

Hinten v.l.n.r.: Stefanie Schäfermeyer-Gomm, Timm Geißler, Knut Larsen, Klasse 9c und Klasse 1a

Grundsteinlegung unseres Neubaus am Perlstieg

Die Zeitkapsel wird eingemauert.

Schulsenator Ties  Rabe lobt die gute Arbeit unserer Schule und wünscht der StS Wilhelmsburg Rückenwind für die Zukunft.

(Ha) Am Freitag, dem 9.6. 2017 fand die Grundsteinlegung unseres Neubaus am Perlstieg statt. Zu dem symbolischen Akt hatten sich Schulsenator Ties Rabe, Geschäftsführer der GMH Ewald Rowohlt, Architekt Thomas Jansen, unser Schulleiter Jörg Kallmeyer, zahlreiche Mitarbeiter und Freunde der Schule sowie die Musikklasse 5e eingefunden. 

Nach einer vierjährigen intensiven Planungszeit, die von allen Seiten Kooperationsbereitschaft erforderte, wird nun das große Bauvorhaben umgesetzt. Der 26 Millionen "schwere" Neubau besteht aus vier Baukörpern: zwei neue Sporthallen sowie ein Gebäude für die Sekundarstufe, in dem 21 Klassen unterkommen werden. Der vierte Baukörper ist das Herzstück; in ihm wird das Maritime Zentrum Elbinseln (MZE) liegen. Architekt Jansen versprach in seiner Ansprache, dass in diesem Gebäude ein Werftcharakter deutlich zu spüren sein wird.

Schulsenator Ties Rabe lobte in seiner Rede die gute Arbeit der Stadtteilschule Wilhelmsburg, wies auf die Bedeutung der Schule für eine erfolgreiche Gesellschaft hin und wünschte der Stadtteilschule Wilhelmsburg Rückenwind für die Zukunft.

Musikalisch aufgelockert wurde die Feier von der Musikklasse 5e, die mit vier aktuellen Popsongs gekonnt das Publikum beeindruckte und vielen ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

Höhepunkt der Zusammenkunft war schließlich die Versenkung einer Zeitkapsel, die mit Bauplänen, Münzen, Wein und vielem mehr bestückt war. Ecem Akarsu, 16 Jahre, und Altug Alisan, 7 Jahre, durften an der Zeremonie teilnehmen und genossen es sichtlich.

Wir hoffen, dass der Bau unfallfrei verlaufen wird und freuen uns bereits jetzt auf das Richtfest im September.

Musikalische Begleitung durch unsere Schüler.
Ties Rabe (Schulsenator) und Jörg Kallmeyer (Schulleiter) eröffnen die Grundsteinlegung.
Viele Schüler haben unterstützt.
Auch Ties Rabe, Schulsenator, ist von der musikalischen Darbietung unserer Schüler beeindruckt.

"Klasse! Wir singen“ – ein besonderes Konzerterlebnis

Mit mehr als tausend anderen Menschen in einem großen Chor singen? 

(Folkers) „Das ist ein unvergleichliches Gefühl!“, sagen die, die schon einmal bei „Klasse! Wir singen!“ dabei waren. Die Idee ist einfach: Klassen üben im Vorwege eine ganze Reihe verschiedener Lieder ein und finden sich zu einem großen, professionell organisierten Liederfest zusammen. Technik, Lichteffekte, Band und Moderation machen das Ganze zu einem tollen Konzerterlebnis. 

Anfang Mai war es für die Klassen 3a und 3d soweit: In der Sporthalle Hamburg startete ihr Liederfest.

Seit März hatten die Schülerinnenn und Schüler fast täglich ein Lied nach dem anderen geübt, bis sie das ganze Repertoire fast im Schlaf singen konnten. Ein bisschen aufgeregt waren alle, denn so ganz richtig konnte sich niemand den Konzertablauf vorstellen. 

Spätestens nach dem gemeinsamen Einsingen und dem motivierenden Mottosong „Klasse! Wir singen“ hatte sich die Aufregung aber schon gelegt und alle waren motiviert dabei. Schnelle, fetzige Lieder wie  „Eine Tante aus Marokko“ oder „Meine Biber haben Fieber“ wechseln sich ab mit ruhigeren Tönen wie „Morning has broken" oder dem unter Discokugellicht vorgetragenen „Der Mond ist aufgegangen". „Nach dieser Erde wäre da keine" appelliert an die Umsicht mit der Welt. „Im Land der Blaukarierten" plädiert für mehr Toleranz.

Alles in allem ein unvergessliches Konzerterlebnis!

Ehrung unserer Organisatorinnen des Elterncafés von der Schulbehörde

v.l.n.r. Grundschulleiter Thomas Halbrock, Uğur Gül, Ljuljeta Domuzeti,
Projektkoordinatorin Pinar Dalli, Jörg Belden (Mentorenausbilder), Zinnet Arslan

Große Zusammenkunft aller Hamburger Schulmentoren im Bürgerhaus.

(Ha) Am 13. Juni fand im Bürgerhaus der Jahresempfang des Projekts „Schulmentoren–Hand in Hand für starke Schulen“ statt. Von Beginn an hat unsere Schule an dem Mentorenprojekt aktiv teilgenommen. Im Rahmen dieser Empfangsfeier wurden die Organisatorinnen unseres Elterncafés für ihre dreijährige engagierte Arbeit geehrt. 

Damit jedoch nicht genug: Als gelungenes Beispiel, wie ein Elterncafé an einer Schule eingeführt und erfolgreich am Laufen gehalten werden kann, wurden unsere Projektkoordinatorin Pinar Dalli mit den Elterncafé Müttern Ljuljeta Domuzeti, Uğur Gül und Zinnet Arslan gebeten, anderen interessierten Mentoren ihre Arbeit und Erfahrungen vorzustellen und Tipps zu erteilen. Eine halbe Stunde berichteten unsere Cafémütter einem äußerst interessierten Publikum von ihrer Arbeit und standen den vielen Fragen souverän Rede und Antwort. "Wie schaffen Sie es bloß, über 200 Eltern zur Weihnachtsfeier zu mobilisieren?", wollte eine Mentorin von einer anderen Schule wissen. "Wichtig ist, die Frauen persönlich und direkt anzusprechen", weiß Ljulieta Domuzeti zu berichten. Und auf die Frage, wie es ihnen gelänge, die vielen unterschiedlichen Sprachen und kulturellen Unterschiede aufzufangen, antwortete Pinar Dalli: "Wir konzentrieren uns auf das, was uns verbindet, auf unsere Gemeinsamkeiten, und das mit den unterschiedlichen Sprachen bekommen wir immer hin. Das passt schon."

Den hohen Stellenwert, den die Hamburger Schulbehörde ihren Schulmentoren beimisst, zeigte neben der Ehrung der Mentoren auch in der Ansprache des Schulsenators Ties Rabe: Eine gute Schule zeige sich unter anderem darin, dass die einzelnen Beteiligten sich mit ihrer Schule identifizierten; dass möglichst viele sagen "Ich bin ein Teil der Schule". Schulmentoren trügen wesentlich dazu bei, ein "Wir-Gefühl" entstehen zu lassen.

Die Stärkung der Identifikation mit unserer Schule  ist unseren Elterncafé-Organisatorinnen bereits auf weiten Strecken gelungen, nicht nur bei den großen Feiern sondern ebenfalls auf den monatlichen Treffen in der Kantine Perlstieg: Jeden ersten Freitag im Monat findet das offene Café in der Zeit von 8.30Uhr bis 10.00 Uhr statt. Schauen Sie doch auch mal vorbei. Es lohnt sich!

Viele Mentoren von anderen Schulen haben sich an unserem Schulstand eingefunden und lauschen gebannt den Ausführungen über die Arbeit rund ums Elterncafé.
Frau Dalli nimmt stellvertretend für alle Elterncaféorganisatorinnen die Urkunde entgegen.

Berufswahlgespräche auf der Vocatium Hamburg Süd im Inselpark

Cihad, Tom und Kasam aus unserem 9. Jahrgang waren gut vorbereitet!

Gute Organisation, interessante Berufswahlgespräche, Fachvorträge von Ausstellern und die eine oder andere erfolgreich abgegebene Bewerbungsmappe – das sind die Errungenschaften unseres 9. Jahrgangs, der am 01.06.17 die vocatium Hamburg Süd in der Inselparksporthalle besuchte.

Ob Drogeriemärkte, die Hamburger Feuerwehr oder große Ausbildungsbetriebe. Die Auswahl an Informationsangeboten war riesig. Bereits drei Monate vorher konnten unsere Schülerinnen und Schüler Wünsche über Termine mit Messeausstellern nennen, kaum ein Wunsch blieb unerfüllt.

Die Vorbereitung ist ein zentraler Baustein des pädagogischen Messekonzepts. Wie beginne ich das Gespräch? Welche Fragen kann ich stellen? Wie kleide ich mich überhaupt? Viele Fragen gingen durch den Kopf. Im Fach Berufsorientierung wurden Bewerbungsgespräche und Verhaltensweisen eintrainiert. Frau Wittelmann, Geschäftsführerin bei der vocatium, begleitete mit einer vorbereitenden Präsentation über die Messe. Mit der Hilfe eines Handbuches konnten sich unsere Schülerinnen und Schüler gezielt auf die Ausstellerangebote einstellen.

Der Besuch der Messe war für die Schülerinnen und Schüler des 9. Jahrgangs ein großer Erfolg, sagen Schüler und deren Tutoren. Die Jugendlichen ließen sich von den Ausstellern rund um das Thema Ausbildung und auch Studium informieren und beraten und haben in das oft unübersichtliche Angebot auf dem umkämpften Bewerbermarkt einen tollen Einblick ergattern können. 

Und wer weiß, vielleicht folgt auf eine Bewerbung bald die erste positive Rückmeldung.

Mehr Informationen:

Erfolg im Beruf

Berufsorientierung an der STS Wilhelmsburg

Die Inselparkhalle als Veranstaltungsort war für uns ein gelungenes Heimspiel.

Elfen und Feen im neuen Kleid

Ganz rechts: Kathleen Tavares, 16, will ihr Abitur an der StS Wilhelmsburg machen.

Schülerinnen der Stadtteilschule Wilhelmsburg präsentierten ihre geschneiderte Kollektion

(Ha) Aufgeregtes Tuscheln Backstage, den Stoff zum wiederholtem Male glattgestrichen, die Laufformation erneut im Kopfe durchgangen: Anfang Mai präsentierten über 50 Schülerinnen des Wahlpflichtkurses „Mode-Design“ der Stadtteilschule Wilhelmsburg ihre selbstgeschneiderten Kleider zu dem Thema  „Elfen und Feen" in der schuleigenen Kantine am Perlstieg. Bereits zum zehnten Mal fand die Mode-Design Performance an der Schule statt.

Eine dreiviertel Stunde lang zeigten die Schülerinnen der Jahrgänge 7 bis 10 gekonnt, woran sie seit Monaten hart gearbeitet hatten. Farbenfrohe Kleider und Röcke in unterschiedlichsten Schnitten wurden in einer äußerst abwechslungsreichen Performance zu geschmackvoll ausgewählter Musik dem staunenden Publikum dargeboten. Dabei kam dem Jahrgang 10 eine besondere Rolle zu: Die erfahrenen Mädchen aus dem 10. Jahrgang führten ihre jüngeren Mitschülerinnen durch die einzelnen Auftritte.

Bereits zum vierten Mal mit dabei ist Kathleen Taveres, 16 Jahre. "Von Jahr zu Jahr werden meine Kleider ordentlicher und kreativer. Auch mit der Zeiteinteilung klappt es immer besser."

Kathleens Familie zeigte sich sehr beeindruckt von den Leistungen ihrer Tochter. Die Mutter verrät: "Kathie hat ihr Kleid ganz allein genäht. Lange hatte sie überlegt, wo sie den Schlitz des Kleides setzen soll. Seit Februar ist sie sogar samstags in die Schule gegangen, um mit den anderen die Schritte zu üben."

Kursleiterin Sabine Rother war ebenfalls sehr zufrieden mit dem Abend. "Die Schülerinnen haben das Thema Elfen und Feen sehr gut angenommen, der Jahrgang 10 ist in diesem Jahr über sich hinausgewachsen und im Jahrgang 7 habe ich einige vielversprechende Talente entdecken können. Das macht Lust auf das nächste Schuljahr!" Annika Gleißenberg, Leiterin der Choreographie, lobte den großartigen Einsatz und das tolle Zusammenspiel der Schülerinnen. "Dieses Jahr waren die Schrittfolgen anspruchsvoll und kniffelig. Doch es hat alles super geklappt!"

Wie das Thema im neuen Schuljahr lauten wird, steht noch nicht fest. "Etwas, das die Phantasie anregt", schmunzelt Sabine Rother.

vorne rechts: Kursleiterin Sabine Rother, dahinter: Choreoleiterin Annika Gleißenberg

Stadtteilschule Wilhelmsburg lässt den Grundgedanken des Girls` Day wieder aufleben.

Mitmachparcours soll Mädchen für Technik begeistern und Jungen die Scheu vor sozialen Berufen nehmen.

(Ha) Seit 2001 findet in Deutschland alljährlich Ende April der "Zukunftstag" statt. An diesem Tag haben Jugendliche die Gelegenheit, einen Tag in Betriebe zu schnuppern, um verschiedene Berufe kennenzulernen. Das ist sicherlich interessant, lehrreich und eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag.

Von dem eigentlichen Grundgedanken dieses Aktionstages hat man sich im Verlauf der Jahre jedoch entfernt. Der Girls` Day, wie dieser Tag ursprünglich hieß, sollte bei jungen Frauen das Interesse an sogenannten "Männerberufen" wecken und Berufsperspektiven neben den typischen "Frauenberufen" aufzeigen. Das gleiche galt für die Jungen: Warum nicht mal einen Tag in der KiTa oder im Altenheim verbringen?

Umut, 8b, schwingt das Bügeleisen. Die Ärmel müssen zuerst gebügelt werden.

Die Stadtteilschule Wilhelmsburg, der die Berufsorientierung ihrer Schülerinnen und Schüler ein besonderes Anliegen ist, hat den ursprünglichen Grundgedanken des Girls`days mit einem Aktionstag bereits zwei Tage vor dem eigentlichen Zukunftstag aufleben lassen: Der gesamte Jahrgang 8 musste einen Stationenparcours durchlaufen, bei dem die Schülerinnen und Schüler vermeintlich weibliche  als auch männliche Aufgaben lösen mussten. Es gab zum einen Stationen aus den Themenbereichen Handwerk, Informatik, Naturwissenschaften und Technik aber auch Haushaltsführung.  Wie baue ich aus einer Batterie, Schraube, Magnet und Kabel einen Motor? Oder: Wie nähe ich einen Knopf an, so dass er auch hält? Am Ende mussten die Jugendlichen ihre eigenen Stärken reflektieren und beurteilen.

Suada, 8b, hat einen kleinen Elektromotor gebaut.

Fabian Smarz, Junglehrer der Stadtteilschule Wilhelmsburg und Initiator des Aktionstages, empfindet die derzeitige Praxis des Zukunftstages in vielen Schulen nicht ausreichend: "Es fehlt eine vernünftige Vor- und Nachbereitung, und vom Ziel, junge Menschen für einen Beruf  jenseits traditioneller Rollenvorstellungen zu begeistern, haben wir uns entfernt. Mit diesem Mitmachparcours haben wir es heute geschafft, insbesondere bei den Mädchen Faszination für Technik zu entwickeln und Jungen die Scheu vor sozialen Berufen zu nehmen."

Bei Suada Kazimi, 14 Jahre, ist der Funke tatsächlich übergesprungen: "Am besten fand ich die Stationen aus dem Bereich Technik; besonders gut fand ich den Motor."

Ein Versuch aus dem Bereich Optik: In der Flasche erscheint die Schrift gespiegelt.

Neue Ausrüstung für den Sportunterricht und die aktive Pause

F.C. St. Pauli unterstützt die Stadtteilschule Wilhelmsburg mit Sportkleidung und Straßenfußbällen

Der F.C. St. Pauli hat im Rahmen eines sozialen Projekts der Stadtteilschule Wilhelmsburg über den Ausrüster Under Armour 40 Fußbälle, die durch speziellen Belag straßentauglich sind, sowie Jerseys, Stutzen und Hosen in verschiedenen Größen für unsere Schülerinnen und Schüler gestiftet. Mit dieser Spende unterstützt der Verein FC St Pauli, der im Stadtteil einen hohen Stellenwert besitzt, unsere Kinder beim Schulsport und in der aktiven Pause.

Bereits im letzten Jahr haben wir mit Minitoren und aktiven Fußballangeboten in der Pause viele Kinder zum Kicken gebracht. Ob bei den unteren oder auch bei den Jahrgängen 8-10, Fußball hat einen sehr hohen Stellenwert an unserer Schule und die Schüler suchen sich jede freie Ecke, um mit Bällen zu kicken. Neben den eingeführten Kursen in der Grundschule (18 Kinder im Ganztag "Fußball für Jungs", 16 Kinder im Ganztag "Kicking girls") und dem Kurs "Schulmannschaft Jahrgang 8-10" (18 Jugendliche) findet täglich auf dem Pausenhof der Jahrgangsstufe 8-10 eine aktive Pause in Form von einer Sportgeräteausleihe statt. Bei diesen Aktivitäten ist ein hoher Verschleiß von Bällen zu beobachten, da die normalen Fußbälle dem Asphalt nicht lange Stand halten.

Mit den Kleidungsstücken sind wir nun in der Lage, Schulmannschaften für Turniere auszustatten und auch sozial schwächere Kinder zu unterstützen, sodass sie in adäquater Sportkleidung am Unterricht teilnehmen können.

Ein Verteilungskonzept ist von der Sportfachschaft bereits erarbeitet und so kommt die Spende genau da an, wo sie am wirkungsvollsten ist. 

Wir bedanken uns herzlich beim F.C. St. Pauli für die Unterstützung!

die Sportfachschaft

Text und Kontakt: Rainer Zastrutzki

Fotos: Oliver Häusler

Schülerinnen und Schüler im neuen Dress. Danke, FC St. Pauli!

Forum Bildung Wilhelmsburg gewinnt Stadtteilpreis: Bücherkisten für alle fünften Klassen im Stadtteil!

Schirmfrau und Schauspielerin Nina Petri und Wilhelm Kelber-Bretz bei der Preisverleihung im Winterhuder Fährhaus.

Die STS Wilhelmsburg gratuliert dem Forum Bildung Wilhelmsburg zum diesjährigen Stadtteilpreis der Mopo und der PSD-Bank. Der Preis für das langjährige Projekt "Die Insel liest" in Höhe von 7000 € wird für Bücherkisten für alle fünften Klassen im Stadtteil verwendet.

Unser Kollege Wilhelm Kelber-Bretz, Lehrer an unserer Stadtteilschule und Geschäftsführer des FBW, nahm den Preis im Winterhuder Fährhaus entgegen!

Mehr Infos zum FBW gibt es hier!

Berufsorientierung mit Julia Stinshoff an der StS Wilhelmsburg

Prominente Schauspielerin stellt Berufsbild vor, beantwortet Schülerfragen und erteilt Schauspielunterricht

Braucht man das Abitur, um Schauspielerin zu werden? Was ist schwerer vor der Kamera - zu weinen oder zu lachen? Wie lange dauert es, einen Film zu drehen? Diese und viele weitere Fragen stellten am vergangenen Freitag die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8e, Stadtteilschule Wilhelmsburg, der bekannten Fernsehschauspielerin Julia Stinshoff. Geduldig und mit viel Humor beantwortete sie die Fragen der Jugendlichen und zeigte großes Interesse an ihren Gedanken.

lassenlehrerin Johanna Staade hatte den Kontakt zu Julia Stinshoff im Vorfelde hergestellt und sie in ihre Klasse eingeladen. Bereits öfters hatte die engagierte Lehrerin prominenten Besuch in ihrer Klasse, um den Horizont ihrer Schülerinnen und Schüler zu erweitern. "Diese Unterrichtsbesuche sind für alle Beteiligten sehr lohnend", erklärt Johanna Staade, "denn wir lernen gegenseitig voneinander. Zudem wird der Blick der Jugendlichen geschärft." 

Klassenlehrerin Johanna Staade (links) und Schauspielerin Julia Stinshoff (rechts).

Mucksmäuschenstill war es im Klassenraum als die erfahrene, blonde Schauspielerin Stinshoff von schwierigen Liebesszenen, langen Drehtagen und der Wandlungsfähigkeit einer Schauspielerin berichtete. "Natürlich gab es für mich  als junge Schauspielerin Szenen, bei denen ich mich überwinden musste, beispielsweise eine Todesszene. Aber wenn man es geschafft hat, wächst man daran", verrät Julia Stinshoff und lächelt.

Julia Stinshoff schaut mit der Klasse 8e hinter die Kulissen des Schauspielberufs.

Nach dem theoretischem Teil folgte die Praxis: 90 Minuten arbeitete die ausgebildete Schauspielerin konzentriert mit einem Theaterkurs der Stadtteilschule Wilhelmsburg. Hoch motiviert ließen sich die Jugendlichen auf die verschiedenen Übungen ein und hatten viel Spaß dabei, den Anweisungen von Julia Stinshoff zu folgen. Julia Stinshoff zeigte sich am Ende sehr beeindruckt von dem Engagement der Schülerinnen und Schüler: "Es ist großartig, wie ernsthaft alle mitgemacht haben, und einige sind richtig aus sich herausgekommen. Das hat sehr viel Spaß gemacht." 

Theaterspielen macht Spaß - insbesondere mit einer echten Schauspielerin.

Mathematik einmal ganz anders

Schülerinnen und Schüler des dritten und vierten Jahrgangs besuchten Mathematik-Wanderausstellung.

"Mathematik zum Anfassen“, eine Wanderausstellung des Mathematikums Gießen, so hieß das Ausflugsziel von 30 mathematikinteressierten Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgängen 3 und 4 unserer Grundschule. Ende März machte sich die Gruppe begleitet von unserer Mathematikfachleitung Frau Dall und Frau Apitzsch bei herrlichstem Sonnenschein zu Fuß auf den Weg zur Elbinselschule, wo die Ausstellung stattfand.

Efe Sarikaya, 3b, befindet ich in einem Seifenblasenschlauch. Über das Seil steuert er die Taille des Schlauches.

An 19 Stationen konnten die Kinder 90 Minuten interaktiv experimentieren, probieren, knobeln, bauen und staunen. Nicht nur Zahlen sondern vor allen Dingen Körper, Kurven, Flächen, Muster und Spiegelungen standen im Mittelpunkt. Bei vielen Schülerinnen und Schülern rauschten die Köpfe, und manchmal wurde ihr Durchhaltevermögen hart auf die Probe gestellt, da sie einige Knobelaufgaben erst nach langem Probieren lösen konnten. Besonders stolz waren Efe und Emircan (3b), die es in der allerletzten Minute geschafft haben, das T-Rätsel zu entschlüsseln. Da half es auch einfach mal „quer“ zu denken, wie Efe meinte.

Am eindrucksvollsten war das Experiment „die Riesenseifenhaut“ zum Thema Minimalflächen: Zieht man an einem Seil, wird man von einem wunderschönen Seifentunnel eingehüllt. Zuerst hat er die Form eines Schlauches, dann bekommt er eine schmalere Taille, bis er schließlich den Besucher berührt und zerplatzt. Herrlich!

Die Eintrittsgelder für die Ausstellung hat der Schulverein dankenswerterweise übernommen!

(Text und Fotos: Kirsten Dall)

Hamburg räumt auf: Grundschüler der Stadtteilschule Wilhelmsburg helfen wieder fleißig mit.

Schüler finden gestohlenen Gullyschmutzfänger

(Ha) "Guck mal, was wir gefunden haben",  riefen Berat und Yunus Emre aus der Klasse 2b ihrer Lehrerin Frau Kellermann zu: Ein rundes, schweres Ding fast so groß wie ein Autoreifen zogen die beiden Jungen aus der Hecke in unmittelbarer Nähe des Assmannkanals.  Berat und Yunus Emre schleppten ihren Fund zurück zur Schule und wollten ihn gerade auf dem Sammelmüllplatz entsorgen, als sie ihren Hausmeister Herrn Köhler trafen. Herr Köhler traute seinen Augen nicht: "Das ist ja der Schmutzfänger von unserem Gully, der neulich geklaut wurde!", stellte er freudig fest.

Am Freitag, dem 31. März nahm wie in jedem Jahr die gesamte Vor- und Grundschule der Stadtteilschule Wilhelmsburg an Hamburgs großer Aufräumaktion "Hamburg räumt auf" teil. Rund um den Perlstieg, der Rotenhäuser Straße und der Georg-Wilhelm Straße schwärmten die fleißigen Grundschüler mit gelben Handschuhen und Müllsäcken aus, um ihren Stadtteil aufzuräumen. Dabei stießen sie auf allerlei Interessantes: Tierskelette, Auspuff, Stiefel.

Bei den jüngeren Schülern entwickelte sich bei dem Frühjahrsputz schnell der Ehrgeiz, den meisten Müll zu sammeln oder das kurioseste Fundstück zu präsentieren. Die älteren Schüler stellten sich aber auch die Frage, warum einige Wilhelmsburger Bürger ihren Müll einfach auf die Straße werfen, anstelle diesen richtig zu entsorgen.

Am Ende waren über 40 Müllsäcke von den Kindern gefüllt und an der Schule abgegeben worden. Grundschulleiter Thomas Halbrock lobte die fleißigen Helfer: "Ich finde es klasse, dass ihr so fleißig dazu beigetragen habt, Wilhelmsburg schöner zu machen."

v.l.n.r: Berat und Yunus Emre und Hausmeister Gerd Köhler freuen sich über den Fund.
Klasse 1b hat tüchtig mitgeholfen, Wilhelmsburg sauber zu machen.

Profil "Streitschlichter" (8e) in der GEOlino Zeitreise

Auch in der heutigen Zeit gibt es Vorurteile, Ausgrenzung und manchmal sogar Hass gegen Menschen mit Migrtationshintergund. Dieses Thema bearbeitete die Profilklasse "Streitschlichter" und erschien in dem Sonderheft GEOlino Zeitreise. Unsere Achtklässler berichten von ihren Erfahrungen mit Fremdenfeindlichkeit.